• Südpfalz • Medien-Informationen

    Von Rosa über Weiß, Gelb und Rot bis hin zu Violett

    Der bunte Südpfälzer Blüte-Kalender

    Germersheim/München, 14. April 2021

    Mandel-, Äpfel-, Kirschbäume, Mohn, Raps, Bärlauch, sogar Artischocken und Tabak – je nach Anbaugebiet und Blütesaison erleben Urlauber die Südpfälzer Landschaft in unterschiedlichsten Facetten. Besucher erkunden die bunte Pracht am besten bei einer der abwechslungsreichen Wanderungen oder auf den insgesamt 500 Kilometer ebenen Radwegen wie dem Kraut-und-Rüben-Radweg. Auf der knapp 140 Kilometer langen Strecke geht es für die Radler vorbei an Weinbergen, blühenden Getreide- und Tabakfeldern, Streuobstwiesen und Gemüseäckern und auf kulinarische Entdeckungstour. Denn vom Acker auf den Teller bieten entlang des Radwegs zahlreiche Direktvermarkter typische regionale Spezialitäten zur Verkostung an. Ein Streifzug durch das Südpfälzer Blütenjahr:

    März und April

    Rosaroter Blütenzauber

    In der „Toskana Deutschlands“ – wie die Südpfalz dank des ganzjährig milden Klimas mit vielen Sonnenstunden auch genannt wird – beginnt die Blütezeit recht früh. Bereits im März sehen Besucher alles durch die rosarote Brille, denn dann verwandeln sich die Triebe der Mandelbäume in farbenfrohe Blüten. Unterstützt werden sie ab Anfang April von den ebenfalls rosafarbenen Kirschblüten. Und rund zwei Wochen später wird es etwa auf dem „Entdeckungspfad Streuobstwiesen“ in Büchelberg für die Wanderer noch eindrucksvoller, wenn sich auch die Blüten der Apfelbäume in Weiß und Rosa hinzugesellen. Auf dem rund 45-minütigen Rundgang informieren interaktive Schautafeln über den erstaunlichen Artenreichtum und die wohlschmeckenden Obstsorten der Streuobstwiesen.

    April bis Juli

    Traum von weißen Bärlauch- und Rebblüten, gelbem Raps und rotem Mohn

    Im April fängt auch der Bärlauch an, weiß zu blühen. Die köstliche Pflanzenart finden und riechen Wanderer bis in den Mai in den Hördter Rheinauen entlang des Premiumwanderwegs Treidlerweg und auf dem botanischen Tulpenbaumweg. Zur gleichen Zeit startet die üppige Rapsblüte. Die wirtschaftlich bedeutende Nutzpflanze blüht über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen und verwandelt die Südpfalz in ein gelbes Meer. Rot wird es ab Mai, wenn der Mohn, der sich beim hiesigen trockenen und warmen Wetter besonders wohlfühlt, die Felder mit seinen roten Tupfen färbt. Bis in den Juli dürfen sich Besucher über diesen Anblick während eine Wanderung oder Radtour freuen. Je nach Witterung beginnt ab Ende Mai auch die weiße Rebenblüte, deren zarten Duft Besucher der Südpfalz zwischen fünf Tagen und drei Wochen genießen.  

    April bis August

    Weiß-lila Kartoffelzeit

    Die Kartoffelpflanze blüht im größten „Gemüsegarten Deutschlands“ – wie der Beiname der Pfälzer Rheinebene lautet – von Frühling bis in den Sommer hinein: Die Blütezeit der Frühkartoffeln beginnt etwa Ende April, die mittelfrühen Sorten folgen im Juni und die späten im August. So begeistern die Kartoffelpflanzen mit ihren weißen und lilafarbenen Blüten monatelang die Südpfalzentdecker, die die frisch vom Feld geernteten Nachtschattengewächse in den zahlreichen Hofläden der Region erwerben können.

    Juli bis Oktober

    Exotische Überraschung

    Exotisch wird es im Juli und August. Denn dann blüht in den Verbandsgemeinden Jockgrim, Bellheim, Kandel und Rülzheim die Tabakpflanze in Violett. Weite Plantagen verströmen in der warmen Mittagssonne ihren markanten herben Duft, dazwischen finden sich die unverwechselbaren Trockenschuppen mit den Holzlamellen. Besucher fühlen sich hier wie im karibischen Kuba und begeben sich in Hatzenbühl auf den Tabakrundweg oder die 40 Kilometer lange Tabaktour, um mehr über die exotische Pflanze zu erfahren. Mit der 400 Jahre alten Geschichte ist Hatzenbühl die älteste Tabakgemeinde Deutschlands. Wer im August entlang des Kraut-und-Rüben-Radwegs südlich von Zeiskam oder bei Kandel radelt, darf sich über die dekorative Sonderkultur Artischocke freuen, die hier jedes Jahr angebaut wird und im August violett blüht. Gelb wird es nochmal von Juni bis Oktober, wenn die Sonnenblumen entlang des Kraut-und Rüben-Radwegs zwischen Knittelsheim und Ottersheim um die Wette blühen.

    Weitere Informationen sowie die kostenlose Radkarte und Wanderbroschüre gibt es bei Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. unter +49 (0) 7274 53300 oder auf www.suedpfalz-tourismus.de. News, Bilder und Videos auf Facebook und Instagram.

Der bunte Südpfälzer Blüte-Kalender • Medien-Informationen

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Der bunte Südpfälzer Blüte-Kalender • Hintergrundtexte

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Der bunte Südpfälzer Blüte-Kalender • Story Lines

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Der bunte Südpfälzer Blüte-Kalender • Pressestimmen

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Der bunte Südpfälzer Blüte-Kalender • Bilder

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Der bunte Südpfälzer Blüte-Kalender • Multimedia

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Medien-Informationen  
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    Von Rosa über Weiß, Gelb und Rot bis hin zu Violett

    Der bunte Südpfälzer Blüte-Kalender

    Germersheim/München, 14. April 2021

    Mandel-, Äpfel-, Kirschbäume, Mohn, Raps, Bärlauch, sogar Artischocken und Tabak – je nach Anbaugebiet und Blütesaison erleben Urlauber die Südpfälzer Landschaft in unterschiedlichsten Facetten. Besucher erkunden die bunte Pracht am besten bei einer der abwechslungsreichen Wanderungen oder auf den insgesamt 500 Kilometer ebenen Radwegen wie dem Kraut-und-Rüben-Radweg. Auf der knapp 140 Kilometer langen Strecke geht es für die Radler vorbei an Weinbergen, blühenden Getreide- und Tabakfeldern, Streuobstwiesen und Gemüseäckern und auf kulinarische Entdeckungstour. Denn vom Acker auf den Teller bieten entlang des Radwegs zahlreiche Direktvermarkter typische regionale Spezialitäten zur Verkostung an. Ein Streifzug durch das Südpfälzer Blütenjahr:

    März und April

    Rosaroter Blütenzauber

    In der „Toskana Deutschlands“ – wie die Südpfalz dank des ganzjährig milden Klimas mit vielen Sonnenstunden auch genannt wird – beginnt die Blütezeit recht früh. Bereits im März sehen Besucher alles durch die rosarote Brille, denn dann verwandeln sich die Triebe der Mandelbäume in farbenfrohe Blüten. Unterstützt werden sie ab Anfang April von den ebenfalls rosafarbenen Kirschblüten. Und rund zwei Wochen später wird es etwa auf dem „Entdeckungspfad Streuobstwiesen“ in Büchelberg für die Wanderer noch eindrucksvoller, wenn sich auch die Blüten der Apfelbäume in Weiß und Rosa hinzugesellen. Auf dem rund 45-minütigen Rundgang informieren interaktive Schautafeln über den erstaunlichen Artenreichtum und die wohlschmeckenden Obstsorten der Streuobstwiesen.

    April bis Juli

    Traum von weißen Bärlauch- und Rebblüten, gelbem Raps und rotem Mohn

    Im April fängt auch der Bärlauch an, weiß zu blühen. Die köstliche Pflanzenart finden und riechen Wanderer bis in den Mai in den Hördter Rheinauen entlang des Premiumwanderwegs Treidlerweg und auf dem botanischen Tulpenbaumweg. Zur gleichen Zeit startet die üppige Rapsblüte. Die wirtschaftlich bedeutende Nutzpflanze blüht über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen und verwandelt die Südpfalz in ein gelbes Meer. Rot wird es ab Mai, wenn der Mohn, der sich beim hiesigen trockenen und warmen Wetter besonders wohlfühlt, die Felder mit seinen roten Tupfen färbt. Bis in den Juli dürfen sich Besucher über diesen Anblick während eine Wanderung oder Radtour freuen. Je nach Witterung beginnt ab Ende Mai auch die weiße Rebenblüte, deren zarten Duft Besucher der Südpfalz zwischen fünf Tagen und drei Wochen genießen.  

    April bis August

    Weiß-lila Kartoffelzeit

    Die Kartoffelpflanze blüht im größten „Gemüsegarten Deutschlands“ – wie der Beiname der Pfälzer Rheinebene lautet – von Frühling bis in den Sommer hinein: Die Blütezeit der Frühkartoffeln beginnt etwa Ende April, die mittelfrühen Sorten folgen im Juni und die späten im August. So begeistern die Kartoffelpflanzen mit ihren weißen und lilafarbenen Blüten monatelang die Südpfalzentdecker, die die frisch vom Feld geernteten Nachtschattengewächse in den zahlreichen Hofläden der Region erwerben können.

    Juli bis Oktober

    Exotische Überraschung

    Exotisch wird es im Juli und August. Denn dann blüht in den Verbandsgemeinden Jockgrim, Bellheim, Kandel und Rülzheim die Tabakpflanze in Violett. Weite Plantagen verströmen in der warmen Mittagssonne ihren markanten herben Duft, dazwischen finden sich die unverwechselbaren Trockenschuppen mit den Holzlamellen. Besucher fühlen sich hier wie im karibischen Kuba und begeben sich in Hatzenbühl auf den Tabakrundweg oder die 40 Kilometer lange Tabaktour, um mehr über die exotische Pflanze zu erfahren. Mit der 400 Jahre alten Geschichte ist Hatzenbühl die älteste Tabakgemeinde Deutschlands. Wer im August entlang des Kraut-und-Rüben-Radwegs südlich von Zeiskam oder bei Kandel radelt, darf sich über die dekorative Sonderkultur Artischocke freuen, die hier jedes Jahr angebaut wird und im August violett blüht. Gelb wird es nochmal von Juni bis Oktober, wenn die Sonnenblumen entlang des Kraut-und Rüben-Radwegs zwischen Knittelsheim und Ottersheim um die Wette blühen.

    Weitere Informationen sowie die kostenlose Radkarte und Wanderbroschüre gibt es bei Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. unter +49 (0) 7274 53300 oder auf www.suedpfalz-tourismus.de. News, Bilder und Videos auf Facebook und Instagram.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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