Thema: Service
  • Safari, Zuckerhut & Co. – hier lohnt sich der Urlaub

    Die ERV-Reisetipps für den Geldbeutel

    München, 20. Juli 2017

    Geld ist nicht gleich Geld! Je nach Wechselkurs und Kaufkraft des Landes bekommen die deutschen Urlauber mal mehr und mal weniger für ihren Euro. Birgit Dreyer, die Reise-Expertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), weiß, in welchen Ländern sich der Urlaub in diesem Jahr besonders lohnt – egal ob Fernreise, Wochenendtrip oder Outdoor-Abenteuer.

    Der „Hidden Champion“ Osteuropa

    Zwar zählt Polen bei den Deutschen noch nicht zu den beliebtesten Urlaubszielen, aber Dank des aktuellen Sloty-Wechselkurses gibt es dort für den Euro fast doppelt so viel wie Zuhause. „Damit ist das vielseitige Land in jedem Fall eine Reise wert und macht etwa einen Städtetrip in die Kulturmetropole Krakau besonders reizvoll“, so ERV-Expertin Dreyer. Auch andere osteuropäische Reiseziele, wie Ungarn und Bulgarien, locken mit besonders günstigen Warenwerten. So schmeckt das ungarische Gulasch gleich noch besser und an der bulgarischen Schwarzmeerküste gibt es das erfrischende Bier vom Fass im Restaurant für umgerechnet 1,20 Euro.

    Überwintern im Süden

    Günstig macht der niedrige Wechselkurs des brasilianischen Reals den Urlaub in dem südamerikanischen Land mit Amazonas, Zuckerhut & Co. für deutsche Touristen. Hier kann man seinen Caipirinha für ungefähr zwei Euro unbeschwert am Strand genießen. „Wer gerade auf der Suche nach Reisezielen für die Winter-Flucht ist, sollte dieses Jahr Südafrika einmal genauer unter die Lupe nehmen.“, empfiehlt Dreyer. Im Vergleich zum Euro bleibt der Südafrikanische Rand auf einem Tiefstand. Nächstes Jahr sieht das dann schon anders aus:  Aufgrund steigender Inlandspreise und nachteiliger Wechselkurse wird ein Besuch an das Land am Kap 2018 wieder teurer. Deshalb lohnt sich der Flug dieses Jahr nicht nur, um die Sandstrände an der Gartenroute oder die Vielfalt der Tiere im Krügernationalpark zu bewundern.

    Zu Gast bei Mütterchen Russland

    Ein weiteres Fernreiseziel, das die Reisekasse schont, ist Russland. Obwohl das Urlaubsland aufgrund der hohen Inflation im Vergleich zu vergangenen Jahren wieder etwas teurer geworden ist, ist das Land der sibirischen Eisenbahn immer noch preiswert. Einmal über den geschichtsträchtigen Roten Platz schlendern, die Ballerinas im weltberühmten Bolshoi-Theater über die Bühne schweben sehen oder bei Wanderungen rund um den Baikalsee die einmalige Landschaft bewundern – so rollt der Rubel im wahrsten Sinne des Wortes.

    Hohe Preise im (hohen) Norden

    Es gibt allerdings auch attraktive Reiseländer, in denen der Urlauber nicht so günstig wegkommt. Wer zum Beispiel seinen Sommerurlaub in kühleren Breitengraden verbringen möchte, muss in Norwegen, Dänemark und Schweden tiefer in die Tasche greifen. „In den skandinavischen Ländern bekommt man für einen Euro nur einen geringen Warenwert von etwa 72, 74 und 84 Cent“, erklärt die ERV-Reiseexpertin. Absoluter Spitzenreiter im hohen Norden und unter den Urlaubszielen ist jedoch Island. Preisbewusste Entdecker von heißen Quellen, tosenden Wasserfällen und weiten Landschaften üben sich daher in Geduld und hoffen auf einen Kurswechsel der Isländischen Krone. Alle anderen müssen bei einem Besuch im Land aus Feuer und Eis wohl oder übel den Geldbeutel weit aufmachen. Deshalb gilt: Auch wenn es etwas teurer ausfällt – eine Reise wert sind diese Ziele im Norden Europas in jedem Fall.

    Doch egal wohin der nächste Urlaub einen führt, der passende Reiseschutz sollte auf alle Fälle mit ins Gepäck.

    Weitere Infos gibt es unter www.erv.de.

Die ERV-Reisetipps für den Geldbeutel • Medien-Informationen

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Die ERV-Reisetipps für den Geldbeutel • Hintergrundtexte

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    Die ERV-Reisetipps für den Geldbeutel

    München, 20. Juli 2017

    Geld ist nicht gleich Geld! Je nach Wechselkurs und Kaufkraft des Landes bekommen die deutschen Urlauber mal mehr und mal weniger für ihren Euro. Birgit Dreyer, die Reise-Expertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), weiß, in welchen Ländern sich der Urlaub in diesem Jahr besonders lohnt – egal ob Fernreise, Wochenendtrip oder Outdoor-Abenteuer.

    Der „Hidden Champion“ Osteuropa

    Zwar zählt Polen bei den Deutschen noch nicht zu den beliebtesten Urlaubszielen, aber Dank des aktuellen Sloty-Wechselkurses gibt es dort für den Euro fast doppelt so viel wie Zuhause. „Damit ist das vielseitige Land in jedem Fall eine Reise wert und macht etwa einen Städtetrip in die Kulturmetropole Krakau besonders reizvoll“, so ERV-Expertin Dreyer. Auch andere osteuropäische Reiseziele, wie Ungarn und Bulgarien, locken mit besonders günstigen Warenwerten. So schmeckt das ungarische Gulasch gleich noch besser und an der bulgarischen Schwarzmeerküste gibt es das erfrischende Bier vom Fass im Restaurant für umgerechnet 1,20 Euro.

    Überwintern im Süden

    Günstig macht der niedrige Wechselkurs des brasilianischen Reals den Urlaub in dem südamerikanischen Land mit Amazonas, Zuckerhut & Co. für deutsche Touristen. Hier kann man seinen Caipirinha für ungefähr zwei Euro unbeschwert am Strand genießen. „Wer gerade auf der Suche nach Reisezielen für die Winter-Flucht ist, sollte dieses Jahr Südafrika einmal genauer unter die Lupe nehmen.“, empfiehlt Dreyer. Im Vergleich zum Euro bleibt der Südafrikanische Rand auf einem Tiefstand. Nächstes Jahr sieht das dann schon anders aus:  Aufgrund steigender Inlandspreise und nachteiliger Wechselkurse wird ein Besuch an das Land am Kap 2018 wieder teurer. Deshalb lohnt sich der Flug dieses Jahr nicht nur, um die Sandstrände an der Gartenroute oder die Vielfalt der Tiere im Krügernationalpark zu bewundern.

    Zu Gast bei Mütterchen Russland

    Ein weiteres Fernreiseziel, das die Reisekasse schont, ist Russland. Obwohl das Urlaubsland aufgrund der hohen Inflation im Vergleich zu vergangenen Jahren wieder etwas teurer geworden ist, ist das Land der sibirischen Eisenbahn immer noch preiswert. Einmal über den geschichtsträchtigen Roten Platz schlendern, die Ballerinas im weltberühmten Bolshoi-Theater über die Bühne schweben sehen oder bei Wanderungen rund um den Baikalsee die einmalige Landschaft bewundern – so rollt der Rubel im wahrsten Sinne des Wortes.

    Hohe Preise im (hohen) Norden

    Es gibt allerdings auch attraktive Reiseländer, in denen der Urlauber nicht so günstig wegkommt. Wer zum Beispiel seinen Sommerurlaub in kühleren Breitengraden verbringen möchte, muss in Norwegen, Dänemark und Schweden tiefer in die Tasche greifen. „In den skandinavischen Ländern bekommt man für einen Euro nur einen geringen Warenwert von etwa 72, 74 und 84 Cent“, erklärt die ERV-Reiseexpertin. Absoluter Spitzenreiter im hohen Norden und unter den Urlaubszielen ist jedoch Island. Preisbewusste Entdecker von heißen Quellen, tosenden Wasserfällen und weiten Landschaften üben sich daher in Geduld und hoffen auf einen Kurswechsel der Isländischen Krone. Alle anderen müssen bei einem Besuch im Land aus Feuer und Eis wohl oder übel den Geldbeutel weit aufmachen. Deshalb gilt: Auch wenn es etwas teurer ausfällt – eine Reise wert sind diese Ziele im Norden Europas in jedem Fall.

    Doch egal wohin der nächste Urlaub einen führt, der passende Reiseschutz sollte auf alle Fälle mit ins Gepäck.

    Weitere Infos gibt es unter www.erv.de.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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