Thema: Service
  • Plastikfrei fliegen & umweltfreundlich genießen

    Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen

    München, 25. Juli 2018

    Sonnencreme, Plastikmüll, Wasserverschwendung & Co. – die schönste Zeit des Jahres hat auch ihre Haken. Millionen von Urlaubsreisen pro Jahr fügen der Umwelt dauerhaften Schaden zu. Wie Reisende mit kleinen Tipps in der Summe Großes bewirken können und so ihren ökologischen Fußabdruck auch unterwegs reduzieren, weiß die Reise-Expertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    1. Nachhaltig fliegen
    „Mehr als ein Kilogramm Abfall hinterlässt ein Passagier durchschnittlich pro Flug. Das sind knapp 5,8 Milliarden Kilogramm Müll pro Jahr, die rein auf Flugreisen zurückzuführen sind“, weiß die ERV-Expertin. „Hinzu kommt, dass sich laut der Branchenvereinigung IATA der Kabinenmüll in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren noch einmal verdoppeln könnte.“ Um dem entgegenzuwirken, können Reisende bereits mit kleinen Dingen Großes bewirken. Birgit Dreyer hat folgende Tipps für Passagiere, die plastikfrei und umweltfreundlich fliegen möchten:

    • Mehrwegflasche aus Edelstahl oder Glas und für exotischere Ziele mit abnehmbarem Wasserfilter mitnehmen.
    • Bei Bedarf die plastikfreie Trinkflasche mit einer eigenen Tasse aus demselben Material ergänzen.
    • Praktisch ist auch die klassische Brotdose: Diese befüllen Fluggäste ganz einfach mit eigenem Proviant oder verstauen verpackungsfrei die gekauften Snacks vom Flughafen.

    Wer dann noch sein eigenes Holzbesteck im Gepäck hat und sein Ticket digital am Smartphone mitnimmt, ist gut gerüstet für die umweltfreundlichere Flugreise.

    2. Nachhaltig entspannen
    Doch nicht nur in der Luft bereitet (Plastik-) Müll Probleme, auch die Urlaubsländer kämpfen mit Recycling, Wasserverschwendung und Verschmutzung. Mit einigen kleinen Kniffen können Reisende auch vor Ort ihren Urlaub mit gutem Gewissen genießen. Da die Müllentsorgung besonders für entlegene Reiseziele und Inseln eine Herausforderung darstellt, sollten Urlauber darauf achten, so wenig Plastik wie möglich zu hinterlassen. So können beispielsweise vermeintliche Kleinigkeiten, wie Kosmetikprodukte in wiederverwendbaren Fläschchen von zu Hause mitzubringen oder der Verzicht auf Strohhalme, einen Unterschied machen. Ebenso ist es beim Shoppen in Souvenirläden oder auf dem Markt: Gut ausgerüstet mit einem mitgebrachten Jutebeutel, ist die Plastiktüte überhaupt nicht mehr notwendig. Neben diesen Tipps sollten grundsätzliche Verhaltensregeln beachtet werden: Keinen Müll in der Natur hinterlassen und nur Strände und Häfen aufsuchen, die aktiv zum Umweltschutz beitragen.

    3. Nachhaltig übernachten und erkunden
    Um Wasser einzusparen, können Gäste im Hotel das Personal bitten, die Bettwäsche und Handtücher nicht täglich zu wechseln. Oder sie suchen sich direkt vorab eine als nachhaltig zertifizierte Unterkunft, die hohen Wert auf ökologische, soziale und ökonomische Standards legt. Wer die Gegend erkunden möchte, entscheidet sich für die umweltfreundliche Variante der Fortbewegung mit Bus oder Zug, anstatt mit dem eigenen Mietwagen. Urlauber, die sich darüber hinaus engagieren möchten, recherchieren vorab oder nach der Reise, welche sozialen oder ökologischen Projekte sie unterstützen könnten.

    4. Nachhaltig sonnen
    Sonnenschutz gehört für jeden Sommerurlaub ins Gepäck. Doch was den Körper schützt, schadet der Umwelt. „Durch das Baden im Meer gelangen jährlich knapp 14.000 Tonnen Sonnencreme in die Ozeane“, so die Reiseexpertin der ERV. Chemische UV-Filter gefährden selbst in geringer Konzentration Korallenriffe und bringen das komplette Ökosystem in Gefahr. Hinzu kommen die gefährlichen Mikroplastikpartikel, die in vielen Cremes enthalten sind. Deshalb rät Birgit Dreyer zu umweltfreundlichen und biologisch abbaubaren Alternativen, die auf mineralische Filter setzen.

    Weitere Infos gibt es unter www.erv.de.

Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen • Medien-Informationen

Inhalt erscheint in Kürze.

Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen • Hintergrundtexte

Inhalt erscheint in Kürze.

Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen • Story Lines

Inhalt erscheint in Kürze.

Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen • Pressestimmen

Inhalt erscheint in Kürze.

Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen • Bilder

Inhalt erscheint in Kürze.

Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen • Multimedia

Inhalt erscheint in Kürze.
Medien-Informationen  
  • Plastikfrei fliegen & umweltfreundlich genießen

    Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen

    München, 25. Juli 2018

    Sonnencreme, Plastikmüll, Wasserverschwendung & Co. – die schönste Zeit des Jahres hat auch ihre Haken. Millionen von Urlaubsreisen pro Jahr fügen der Umwelt dauerhaften Schaden zu. Wie Reisende mit kleinen Tipps in der Summe Großes bewirken können und so ihren ökologischen Fußabdruck auch unterwegs reduzieren, weiß die Reise-Expertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    1. Nachhaltig fliegen
    „Mehr als ein Kilogramm Abfall hinterlässt ein Passagier durchschnittlich pro Flug. Das sind knapp 5,8 Milliarden Kilogramm Müll pro Jahr, die rein auf Flugreisen zurückzuführen sind“, weiß die ERV-Expertin. „Hinzu kommt, dass sich laut der Branchenvereinigung IATA der Kabinenmüll in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren noch einmal verdoppeln könnte.“ Um dem entgegenzuwirken, können Reisende bereits mit kleinen Dingen Großes bewirken. Birgit Dreyer hat folgende Tipps für Passagiere, die plastikfrei und umweltfreundlich fliegen möchten:

    • Mehrwegflasche aus Edelstahl oder Glas und für exotischere Ziele mit abnehmbarem Wasserfilter mitnehmen.
    • Bei Bedarf die plastikfreie Trinkflasche mit einer eigenen Tasse aus demselben Material ergänzen.
    • Praktisch ist auch die klassische Brotdose: Diese befüllen Fluggäste ganz einfach mit eigenem Proviant oder verstauen verpackungsfrei die gekauften Snacks vom Flughafen.

    Wer dann noch sein eigenes Holzbesteck im Gepäck hat und sein Ticket digital am Smartphone mitnimmt, ist gut gerüstet für die umweltfreundlichere Flugreise.

    2. Nachhaltig entspannen
    Doch nicht nur in der Luft bereitet (Plastik-) Müll Probleme, auch die Urlaubsländer kämpfen mit Recycling, Wasserverschwendung und Verschmutzung. Mit einigen kleinen Kniffen können Reisende auch vor Ort ihren Urlaub mit gutem Gewissen genießen. Da die Müllentsorgung besonders für entlegene Reiseziele und Inseln eine Herausforderung darstellt, sollten Urlauber darauf achten, so wenig Plastik wie möglich zu hinterlassen. So können beispielsweise vermeintliche Kleinigkeiten, wie Kosmetikprodukte in wiederverwendbaren Fläschchen von zu Hause mitzubringen oder der Verzicht auf Strohhalme, einen Unterschied machen. Ebenso ist es beim Shoppen in Souvenirläden oder auf dem Markt: Gut ausgerüstet mit einem mitgebrachten Jutebeutel, ist die Plastiktüte überhaupt nicht mehr notwendig. Neben diesen Tipps sollten grundsätzliche Verhaltensregeln beachtet werden: Keinen Müll in der Natur hinterlassen und nur Strände und Häfen aufsuchen, die aktiv zum Umweltschutz beitragen.

    3. Nachhaltig übernachten und erkunden
    Um Wasser einzusparen, können Gäste im Hotel das Personal bitten, die Bettwäsche und Handtücher nicht täglich zu wechseln. Oder sie suchen sich direkt vorab eine als nachhaltig zertifizierte Unterkunft, die hohen Wert auf ökologische, soziale und ökonomische Standards legt. Wer die Gegend erkunden möchte, entscheidet sich für die umweltfreundliche Variante der Fortbewegung mit Bus oder Zug, anstatt mit dem eigenen Mietwagen. Urlauber, die sich darüber hinaus engagieren möchten, recherchieren vorab oder nach der Reise, welche sozialen oder ökologischen Projekte sie unterstützen könnten.

    4. Nachhaltig sonnen
    Sonnenschutz gehört für jeden Sommerurlaub ins Gepäck. Doch was den Körper schützt, schadet der Umwelt. „Durch das Baden im Meer gelangen jährlich knapp 14.000 Tonnen Sonnencreme in die Ozeane“, so die Reiseexpertin der ERV. Chemische UV-Filter gefährden selbst in geringer Konzentration Korallenriffe und bringen das komplette Ökosystem in Gefahr. Hinzu kommen die gefährlichen Mikroplastikpartikel, die in vielen Cremes enthalten sind. Deshalb rät Birgit Dreyer zu umweltfreundlichen und biologisch abbaubaren Alternativen, die auf mineralische Filter setzen.

    Weitere Infos gibt es unter www.erv.de.

Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen • Medien-Informationen

Inhalt erscheint in Kürze.

Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen • Hintergrundtexte

Inhalt erscheint in Kürze.

Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen • Story Lines

Inhalt erscheint in Kürze.

Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen • Pressestimmen

Inhalt erscheint in Kürze.

Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen • Bilder

Inhalt erscheint in Kürze.

Die ERV-Tipps für nachhaltiges Reisen • Multimedia

Inhalt erscheint in Kürze.

 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

Zum mediacenter