• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Ort für Erholung, Prävention, Aktivitäten und das Erleben von Flora und Fauna

    Die Kraftquelle Wald im Fichtelgebirge

    Fichtelberg/MĂĽnchen, 27. Februar 2024
    Im Jahr 2024 und 2025 stellt das Fichtelgebirge den Wald mit einer Vielzahl an themenspezifischen Veranstaltungen und Thementagen in den Fokus. So wird es unter anderem von 15. bis 22. Juni und von 28. September bis 5. Oktober Waldwochen geben mit Wanderungen des Fichtelgebirgsvereins, Führungen mit Förstern zum Thema Waldumbau oder Touren mit Rangern des Geoparks Bayern-Böhmen. Da mehr als die Hälfte des rund 1.000 Quadratkilometer großen Naturparks Fichtelgebirge von Wäldern bedeckt ist, ist der Wald hier allgegenwärtig – sei es für Aktivitäten wie Wandern und Radfahren, als Quelle für Nahrung wie Kräuter oder Wild sowie als Ort für Erholung, Prävention und Genesung. Die eigens zum Thema Wald erstellte Broschüre steht unter https://shop.fichtelgebirge.bayern/Der-Wald-im-Fichtelgebirge/SW10056 zum Download zur Verfügung, eine Übersicht zu den Wald-Veranstaltungen gibt es unter www.fichtelgebirge.bayern/wald.

    Der Fichtelgebirgswald als Lebensraum
    Während die Bergwälder des Fichtelgebirges das Revier von Luchs, Wildkatze, Auerhuhn und Rot-hirsch sind, lebt der Gartenschläfer – ein Kleinsäuger – auf den Feldblockhalden. In den Auwäldern entlang der Flüsse gehen Schwarzstorch und Fischotter auf die Jagd. Dank ausgewiesener Wander- und Radwege, Mountainbike-Strecken und Kletterrouten ermöglicht der Naturpark Besuchern die Er-kundung der vielfältigen Wälder. Gleichzeitig hilft diese Besucherlenkung die wertvollen Lebensräume der Wildtiere und Pflanzen zu schützen und sie als Mitgeschöpfe zu respektieren. Wer mehr über die hiesige Natur- und Landschaftsgeschichte erfahren möchte, besucht die Naturpark-Infostellen oder spricht die Naturpark-Ranger an, die gern Geschichten über den Wald und seine Bewohner erzählen.

    Waldgesundheit im Fichtelgebirge
    Die Waldgesundheit spielt eine wichtige Rolle im therapeutischen sowie präventiven Bereich und ge-rade in Bayern sind die Voraussetzungen dank vieler, ausgedehnter Waldgebiete dafür ideal – so auch im Fichtelgebirge. Hier gibt es zwei mit dem „Qualitätssiegel Waldgesundheit“ ausgezeichnete Kurwäl-der in Bad Alexandersbad, einen in Bad Berneck, einen weiteren in Bischofsgrün und Weißenstadt besitzt neben dem Kurwald sogar einen ausgezeichneten Heilwald. Während Kurwälder der Prävention dienen, tragen Heilwälder der Rehabilitation kranker Patienten bei. In den zertifizierten Waldarealen mit den dort typischen dunklen Fichten, aber auch Mischwäldern und beeindruckenden Granitblöcken, werden sorgsam entwickelte Präventionsprogramme angeboten. Darunter fallen mehrstündige von ausgebildeten Wald-Gesundheitstrainern angeleitete Waldaufenthalte. Die Teilnehmer tauchen dabei mittels verschiedener Achtsamkeits- oder Body-Mind-Verfahren, wie Gehmeditation, in die entspan-nungsfördernde Waldatmosphäre ein, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern.

    Walderlebnisse im Fichtelgebirge
    Staunen, Hören, Fühlen und Lernen heißt es für Familien auf dem Walderlebnispfad am Ochsenkopf. Der selbsterklärende, 1,5 Kilometer lange Pfad ist als Rundweg angelegt und bietet Kindern acht Sta-tionen mit Baumtelefon und –xylophon sowie Weitsprunggrube und Co. Auf dem fünf Kilometer langen Walderlebnispfad um Fuchsmühl wird der Entdeckergeist geweckt: Waldbesucher kommen über Guckrohre, Drehsäulen, Klappmechanismen oder Greifkästen an wissenswerte Informationen über die heimische Wasser- und Tierwelt. Auch der ganzjährig begehbare Barfuß-Sinnes-Pfad am Fichtelsee vermittelt spielerisch Wissen über Wald und Natur dank Balancierbalken, einem begehbaren Wasser-graben, Fühlfeldern mit Oberflächen aus verschiedenen Naturmaterialien, Kreativsteinen zum Bauen und Konstruieren sowie einem Stachelbaum zum Herumklettern. Der barrierefreie, 2,6 Kilometer lange Themenweg Biene & Wald führt an 40 Tafeln und Stationen vorbei, welche die Schwerpunkte Phäno-logie, Wild-/Honigbiene, Imkerei sowie Bienenweidepflanzen näherbringen. Unterwegs beobachten die Wanderer drei Bienenvölker in unterschiedlichen Beuten, eines davon in einem Baumstamm. Im Dendrologischen Garten in Bad Berneck stehen seltene Bäume und Sträucher im Mittelpunkt. Die Parkanlage liegt auf dem Gebiet eines mittelalterlichen Bergwerks, in dem einst Alexander von Hum-boldt experimentierte. Das exotische Paradies wurde Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt und mit Bäumen aus der ganzen Welt bepflanzt. Baumfans bewundern beispielsweise bis zu 150 Jahre alte Rot- und Zerreichen, Douglasien, Esskastanien, Pyramideneichen sowie orientalische Fichten. Ein Lehrpfad mit Schautafeln zu den botanischen Raritäten führt die Besucher durch das am Hang liegen-de Gelände. Mit dem Thiesenring führt einer der beliebtesten Wanderwege des Fichtelgebirges durch den Garten.

    Artenschutz und Waldumbau
    Als anerkannter Naturschutzverband setzt sich der Fichtelgebirgsverein e.V. für die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt im Landkreis Wunsiedel ein. Hierzu werden Konzepte zur Bewirtschaftung und Pflege der Gewässer und Auenflächen entlang der regionalen Flüsse entwickelt und realisiert. Ziel ist, die Insektenvielfalt zu fördern und Artenkenntnis zu entwickeln, weshalb regelmäßig Vorträge oder geführte Wanderungen stattfinden. Auch zum Thema Waldumbau, der darauf abzielt, einen an Baumar-ten gemischten und dadurch stabilen Wald zu erhalten, bekommen Interessierte Informationen. So werden im Fichtelgebirge jährlich rund 300.000 Bäumchen – überwiegend Tannen, Buchen, Eichen, Douglasien und andere Arten – gepflanzt.

    Mit der Pauschale „‚Das Herzstück des Fichtelgebirges“ erhalten Gäste ab 569 Euro pro Person im Doppelzimmer sieben Übernachtungen mit Frühstück im Fichtelgebirgsgasthof, fünf Führungen zum Thema Wald, Eintritt in das Felsenlabyrinth Luisenburg sowie in das Fichtelgebirgsmuseum Wunsie-del, eine Berg- und Talfahrt mit der neuen Ochsenkopfseilbahn und die Freizeitkarte Fichtelgebirge.

    Weitere Informationen sowie kostenlose Broschüren gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern.

    News, Bilder und Videos auf Facebook und Instagram.


Die Kraftquelle Wald im Fichtelgebirge • Medien-Informationen

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Die Kraftquelle Wald im Fichtelgebirge • Hintergrundtexte

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Die Kraftquelle Wald im Fichtelgebirge • Pressestimmen

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Medien-Informationen  
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    Ort für Erholung, Prävention, Aktivitäten und das Erleben von Flora und Fauna

    Die Kraftquelle Wald im Fichtelgebirge

    Fichtelberg/MĂĽnchen, 27. Februar 2024
    Im Jahr 2024 und 2025 stellt das Fichtelgebirge den Wald mit einer Vielzahl an themenspezifischen Veranstaltungen und Thementagen in den Fokus. So wird es unter anderem von 15. bis 22. Juni und von 28. September bis 5. Oktober Waldwochen geben mit Wanderungen des Fichtelgebirgsvereins, Führungen mit Förstern zum Thema Waldumbau oder Touren mit Rangern des Geoparks Bayern-Böhmen. Da mehr als die Hälfte des rund 1.000 Quadratkilometer großen Naturparks Fichtelgebirge von Wäldern bedeckt ist, ist der Wald hier allgegenwärtig – sei es für Aktivitäten wie Wandern und Radfahren, als Quelle für Nahrung wie Kräuter oder Wild sowie als Ort für Erholung, Prävention und Genesung. Die eigens zum Thema Wald erstellte Broschüre steht unter https://shop.fichtelgebirge.bayern/Der-Wald-im-Fichtelgebirge/SW10056 zum Download zur Verfügung, eine Übersicht zu den Wald-Veranstaltungen gibt es unter www.fichtelgebirge.bayern/wald.

    Der Fichtelgebirgswald als Lebensraum
    Während die Bergwälder des Fichtelgebirges das Revier von Luchs, Wildkatze, Auerhuhn und Rot-hirsch sind, lebt der Gartenschläfer – ein Kleinsäuger – auf den Feldblockhalden. In den Auwäldern entlang der Flüsse gehen Schwarzstorch und Fischotter auf die Jagd. Dank ausgewiesener Wander- und Radwege, Mountainbike-Strecken und Kletterrouten ermöglicht der Naturpark Besuchern die Er-kundung der vielfältigen Wälder. Gleichzeitig hilft diese Besucherlenkung die wertvollen Lebensräume der Wildtiere und Pflanzen zu schützen und sie als Mitgeschöpfe zu respektieren. Wer mehr über die hiesige Natur- und Landschaftsgeschichte erfahren möchte, besucht die Naturpark-Infostellen oder spricht die Naturpark-Ranger an, die gern Geschichten über den Wald und seine Bewohner erzählen.

    Waldgesundheit im Fichtelgebirge
    Die Waldgesundheit spielt eine wichtige Rolle im therapeutischen sowie präventiven Bereich und ge-rade in Bayern sind die Voraussetzungen dank vieler, ausgedehnter Waldgebiete dafür ideal – so auch im Fichtelgebirge. Hier gibt es zwei mit dem „Qualitätssiegel Waldgesundheit“ ausgezeichnete Kurwäl-der in Bad Alexandersbad, einen in Bad Berneck, einen weiteren in Bischofsgrün und Weißenstadt besitzt neben dem Kurwald sogar einen ausgezeichneten Heilwald. Während Kurwälder der Prävention dienen, tragen Heilwälder der Rehabilitation kranker Patienten bei. In den zertifizierten Waldarealen mit den dort typischen dunklen Fichten, aber auch Mischwäldern und beeindruckenden Granitblöcken, werden sorgsam entwickelte Präventionsprogramme angeboten. Darunter fallen mehrstündige von ausgebildeten Wald-Gesundheitstrainern angeleitete Waldaufenthalte. Die Teilnehmer tauchen dabei mittels verschiedener Achtsamkeits- oder Body-Mind-Verfahren, wie Gehmeditation, in die entspan-nungsfördernde Waldatmosphäre ein, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern.

    Walderlebnisse im Fichtelgebirge
    Staunen, Hören, Fühlen und Lernen heißt es für Familien auf dem Walderlebnispfad am Ochsenkopf. Der selbsterklärende, 1,5 Kilometer lange Pfad ist als Rundweg angelegt und bietet Kindern acht Sta-tionen mit Baumtelefon und –xylophon sowie Weitsprunggrube und Co. Auf dem fünf Kilometer langen Walderlebnispfad um Fuchsmühl wird der Entdeckergeist geweckt: Waldbesucher kommen über Guckrohre, Drehsäulen, Klappmechanismen oder Greifkästen an wissenswerte Informationen über die heimische Wasser- und Tierwelt. Auch der ganzjährig begehbare Barfuß-Sinnes-Pfad am Fichtelsee vermittelt spielerisch Wissen über Wald und Natur dank Balancierbalken, einem begehbaren Wasser-graben, Fühlfeldern mit Oberflächen aus verschiedenen Naturmaterialien, Kreativsteinen zum Bauen und Konstruieren sowie einem Stachelbaum zum Herumklettern. Der barrierefreie, 2,6 Kilometer lange Themenweg Biene & Wald führt an 40 Tafeln und Stationen vorbei, welche die Schwerpunkte Phäno-logie, Wild-/Honigbiene, Imkerei sowie Bienenweidepflanzen näherbringen. Unterwegs beobachten die Wanderer drei Bienenvölker in unterschiedlichen Beuten, eines davon in einem Baumstamm. Im Dendrologischen Garten in Bad Berneck stehen seltene Bäume und Sträucher im Mittelpunkt. Die Parkanlage liegt auf dem Gebiet eines mittelalterlichen Bergwerks, in dem einst Alexander von Hum-boldt experimentierte. Das exotische Paradies wurde Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt und mit Bäumen aus der ganzen Welt bepflanzt. Baumfans bewundern beispielsweise bis zu 150 Jahre alte Rot- und Zerreichen, Douglasien, Esskastanien, Pyramideneichen sowie orientalische Fichten. Ein Lehrpfad mit Schautafeln zu den botanischen Raritäten führt die Besucher durch das am Hang liegen-de Gelände. Mit dem Thiesenring führt einer der beliebtesten Wanderwege des Fichtelgebirges durch den Garten.

    Artenschutz und Waldumbau
    Als anerkannter Naturschutzverband setzt sich der Fichtelgebirgsverein e.V. für die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt im Landkreis Wunsiedel ein. Hierzu werden Konzepte zur Bewirtschaftung und Pflege der Gewässer und Auenflächen entlang der regionalen Flüsse entwickelt und realisiert. Ziel ist, die Insektenvielfalt zu fördern und Artenkenntnis zu entwickeln, weshalb regelmäßig Vorträge oder geführte Wanderungen stattfinden. Auch zum Thema Waldumbau, der darauf abzielt, einen an Baumar-ten gemischten und dadurch stabilen Wald zu erhalten, bekommen Interessierte Informationen. So werden im Fichtelgebirge jährlich rund 300.000 Bäumchen – überwiegend Tannen, Buchen, Eichen, Douglasien und andere Arten – gepflanzt.

    Mit der Pauschale „‚Das Herzstück des Fichtelgebirges“ erhalten Gäste ab 569 Euro pro Person im Doppelzimmer sieben Übernachtungen mit Frühstück im Fichtelgebirgsgasthof, fünf Führungen zum Thema Wald, Eintritt in das Felsenlabyrinth Luisenburg sowie in das Fichtelgebirgsmuseum Wunsie-del, eine Berg- und Talfahrt mit der neuen Ochsenkopfseilbahn und die Freizeitkarte Fichtelgebirge.

    Weitere Informationen sowie kostenlose Broschüren gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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