Thema: Aktiv
  • Kurze Wander-Rundtouren in Bayerns "GrĂĽner Krone"

    Die "Wanderquickies" im Frankenwald

    Kronach/MĂĽnchen, 22. Januar 2015
    Die Temperaturen klettern nach oben und die Natur erwacht - mit den "Wanderquickies" geht es fĂĽr Kurzentschlossene, Familien oder Wandereinsteiger auf verschiedenen Rundwegen raus in die Natur des Frankenwaldes. Die "Quickies" dauern maximal drei Stunden und fĂĽhren auf etwa zehn Kilometern vorbei an historischen Orten und idyllischen Weilern.

    Unterwegs auf dem knapp acht Kilometer langen Hühnergrund-Weg passieren die Wanderer die alte "Hofstätte" Schmölz - einen früheren Ort der Eisenverhüttung, dessen Häuser heute verträumt im grünen Tal liegen. Oben auf dem Oberleupoldsberg angekommen genießen sie die Aussicht über den westlichen Frankenwald und das Thiemitztal. Bevor die Naturfreunde nach rund zwei Stunden und 222 Höhenmetern wieder an den Ausgangspunkt zurückkommen, durchwandern sie noch das namensgebende Einzel Hühnergrund, wo Erzählungen nach früher oftmals wildlebende Hühner gesichtet wurden. Am Ende der Tour versprechen die Floßfahrten in Wallenfels eine kleine Erfrischung - hier geht es von Mai bis Oktober jeden Samstag auf 16 Meter langen Flößen aus Holzstämmen die "Wilde Rodach" hinunter. (Startpunkt der Wanderung: Fels / Schübelhammer)

    Vorbei an der alten Friedenseiche im Ortskern von Seibelsdorf führt der Almweg hinauf zum Gesteinsbruch der "Fränkischen Linie". Auf der Radspitze erhalten die Wanderer - vom wahrscheinlich ersten Aussichtsturm des Frankenwaldes - einen herrlichen Blick bis zum Staffelberg im Oberen Maintal sowie zum Ochsenkopf und Schneeberg im Fichtelgebirge. Für kulinarische Genüsse lohnt sich ein Abstecher in die Radspitzalm mit typisch fränkischer Küche. Gleich daneben erwartet die Ausflügler die Radspitz-Einkehr mit einem der schönsten Biergärten Frankens. Nach der Stärkung folgen sie den Wald- und Wiesenwegen abwärts Richtung Losau. In der Kneipp-Anlage am Waldparkplatz erfrischt eine kurze Extrarunde die geschafften Füße, bevor es nach der zwei- bis dreistündigen Rundtour wieder auf den Heimweg geht. (Startpunkt der Wanderung: Seibelsdorf-Vogtsplatz)

    Der etwa dreistündige Franzosen-Weg startet vom Wirsberger Rathaus aus über die rund 300 Jahre alte Steinbrücke in das Tal der Schorgast. An der "Flusskreuzung" mit dem Wasser der Koser entdecken die Naturfreunde Steinreste der Burgruine Wirsberg und folgen dem urwüchsigen Talgrund bis die naturbelassenen Waldwege sie in die Höhe führen. Hier belohnt ein weiter Blick bis ins benachbarte Fichtelgebirge und in die reizvolle Tallandschaft des Weißenbachs. Unterwegs auf dem Rückweg der insgesamt 9,3 Kilometer langen Rundtour beschreiten die Wanderer noch den von französischen Kriegsgefangenen erbauten schmalen Waldweg, der daher von Einheimischen kurz als "Franzosenweg" bezeichnet wird. (Startpunkt der Wanderung: Wirsberg / Rathaus)

Die "Wanderquickies" im Frankenwald • Medien-Informationen

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Die "Wanderquickies" im Frankenwald • Hintergrundtexte

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Die "Wanderquickies" im Frankenwald • Story Lines

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Die "Wanderquickies" im Frankenwald • Pressestimmen

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    Die "Wanderquickies" im Frankenwald

    Kronach/MĂĽnchen, 22. Januar 2015
    Die Temperaturen klettern nach oben und die Natur erwacht - mit den "Wanderquickies" geht es fĂĽr Kurzentschlossene, Familien oder Wandereinsteiger auf verschiedenen Rundwegen raus in die Natur des Frankenwaldes. Die "Quickies" dauern maximal drei Stunden und fĂĽhren auf etwa zehn Kilometern vorbei an historischen Orten und idyllischen Weilern.

    Unterwegs auf dem knapp acht Kilometer langen Hühnergrund-Weg passieren die Wanderer die alte "Hofstätte" Schmölz - einen früheren Ort der Eisenverhüttung, dessen Häuser heute verträumt im grünen Tal liegen. Oben auf dem Oberleupoldsberg angekommen genießen sie die Aussicht über den westlichen Frankenwald und das Thiemitztal. Bevor die Naturfreunde nach rund zwei Stunden und 222 Höhenmetern wieder an den Ausgangspunkt zurückkommen, durchwandern sie noch das namensgebende Einzel Hühnergrund, wo Erzählungen nach früher oftmals wildlebende Hühner gesichtet wurden. Am Ende der Tour versprechen die Floßfahrten in Wallenfels eine kleine Erfrischung - hier geht es von Mai bis Oktober jeden Samstag auf 16 Meter langen Flößen aus Holzstämmen die "Wilde Rodach" hinunter. (Startpunkt der Wanderung: Fels / Schübelhammer)

    Vorbei an der alten Friedenseiche im Ortskern von Seibelsdorf führt der Almweg hinauf zum Gesteinsbruch der "Fränkischen Linie". Auf der Radspitze erhalten die Wanderer - vom wahrscheinlich ersten Aussichtsturm des Frankenwaldes - einen herrlichen Blick bis zum Staffelberg im Oberen Maintal sowie zum Ochsenkopf und Schneeberg im Fichtelgebirge. Für kulinarische Genüsse lohnt sich ein Abstecher in die Radspitzalm mit typisch fränkischer Küche. Gleich daneben erwartet die Ausflügler die Radspitz-Einkehr mit einem der schönsten Biergärten Frankens. Nach der Stärkung folgen sie den Wald- und Wiesenwegen abwärts Richtung Losau. In der Kneipp-Anlage am Waldparkplatz erfrischt eine kurze Extrarunde die geschafften Füße, bevor es nach der zwei- bis dreistündigen Rundtour wieder auf den Heimweg geht. (Startpunkt der Wanderung: Seibelsdorf-Vogtsplatz)

    Der etwa dreistündige Franzosen-Weg startet vom Wirsberger Rathaus aus über die rund 300 Jahre alte Steinbrücke in das Tal der Schorgast. An der "Flusskreuzung" mit dem Wasser der Koser entdecken die Naturfreunde Steinreste der Burgruine Wirsberg und folgen dem urwüchsigen Talgrund bis die naturbelassenen Waldwege sie in die Höhe führen. Hier belohnt ein weiter Blick bis ins benachbarte Fichtelgebirge und in die reizvolle Tallandschaft des Weißenbachs. Unterwegs auf dem Rückweg der insgesamt 9,3 Kilometer langen Rundtour beschreiten die Wanderer noch den von französischen Kriegsgefangenen erbauten schmalen Waldweg, der daher von Einheimischen kurz als "Franzosenweg" bezeichnet wird. (Startpunkt der Wanderung: Wirsberg / Rathaus)

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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