• Nördlicher Schwarzwald • Medien-Informationen

    Lesungen an historischen Orten, literarische Spaziergänge und Radtouren zu den Originalschauplätzen

    Doppeltes Hesse-Jubiläum im Nördlichen Schwarzwald

    Calw/MĂĽnchen, 04. April 2017

    Am 2. Juli 2017 wäre Literatur-Nobelpreisträger Hermann Hesse (1877-1962)  140 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass erleben Besucher von März bis Oktober in Calw im Nördlichen Schwarzwald, der Geburtsstadt Hermann Hesses, ein erlesenes Programm. Schriftstellerkollegen, Musiker und Künstler begeben sich mit Zeitreise-Führungen durch die historische Altstadt, Wanderungen zu den Schwarzwälder Originalschauplätzen seiner Werke oder Radtouren entlang der Nagold, wo Hesse schwimmen lernte und angelte, auf dessen Spuren. Eine Sonderausstellung im Hermann Hesse Museum und musikalisch umrahmte Lesungen aus Hermann Hesses Calwer („Gerbersauer“) Erzählungen runden die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr ab. Die Calwer ehren außerdem das Geburtsjahr Marie Hesses, der Mutter des Dichters. Am 18. Oktober 2017 jährt es sich zum 175. Mal.

    Den Beginn der Veranstaltungsreihe bildet die Ausstellung „Hermann Hesse: Eine Mythologie des Tessins: Klingsors letzter Sommer illustriert von Sighanda“ im Hermann Hesse Museum. Sie zeigt bis Oktober  Aquarelle der italienischen Künstlerin Dominique Fidanza unter ihrem Pseudonym Sighanda. Diese stehen im Dialog mit Hermann Hesses Texten und Bildern aus dem Tessin – Hesses Wahlheimat ab 1919. In dem historischen Stadtpalais mit Blick auf den Calwer Marktplatz bestaunen Besucher Werke Hesses in Erstausgaben und seltene spätere Auflagen, Manuskripte, Zeichnungen und Fotos seiner Lebensstationen.

    Von Mai bis Oktober finden jeden Sonntag um 14.30 Uhr Führungen auf den Spuren Hermann Hesses statt. Besucher, die durch die Gassen von Calw gehen, finden noch vieles so, wie es der junge Hermann Hesse sah. Wie auf einer Zeitreise zeigt die Führung Stätten seines Lebens und Orte, die er in den Erzählungen beschrieb. Es geht vorbei am Marktplatz mit seinen malerischen Fachwerkhäusern und über jahrhundertealtes Kopfsteinpflaster. Am Sonntag, 9. April 2017, findet zudem um 16 Uhr eine Führung auf den Spuren Marie Hesses statt.

    Alljährlich werden zu Ehren Hermann Hesses zwischen seinem Geburtstag am 2. Juli und dem Todestag am 9. August Lesungen gehalten. Profisprecher aus dem Umfeld der Akademie für gesprochenes Wort Stuttgart lesen die Erzählungen und Erinnerungen, die Hesses Heimatstadt Calw zum Schauplatz haben. Mit dabei ist unter anderem der bekannte Hörfunksprecher Rudolf Guckelsberger. Für eine Begleitung mit Kammermusik sorgen Duos und Quartette aus dem Umkreis der Calwer Musikschule. Zum Programm des 15. Gerbersauer Lesesommers 2017 gehören musikalisch umrahmte Lesungen aus Hermann Hesses Calwer („Gerbersauer“) Erzählungen. Auftakt und Highlight ist die Lesung „Zu Hermann Hesses 140. Geburtstag“ am Sonntag, 2. Juli 2017, um 19.30 Uhr in der Marienkapelle im Kloster Peter und Paul Hirsau. An diesem Tag – genau vor 140 Jahren – wurde Hermann Hesse in Calw geboren. Die Veranstaltung erinnert mit Geschichten und Dokumenten an seine Kindheit und Jugend in der heutigen Kreisstadt.

    Die Lesung „Geschichten aus der Schlosserwerkstatt“ am Freitag, 28. Juli 2017, um 19.30 Uhr findet am Ursprungsort des Gerbersauer Lesesommers statt: In der Werkstatt der Turmuhrenfabrik Perrot in Calw-Heumaden wurde 2002 die erste Hesse-Lesung gehalten. Denn bei der Calwer Fabrik absolvierte Hermann Hesse einst sein Mechanikerpraktikum. Anfang der 1960er-Jahre wurde diese nach Heumaden verlegt. Sonntägliche literarische Spaziergänge auf den Spuren des Dichters runden das Angebot des Lesesommers ab.

    Im Rahmen des Gerbersauer Lesesommers warten im Jubiläumsjahr 2017 zwei weitere Sonderveranstaltungen auf die Besucher:

    Radfahrt auf Hesses Spuren durchs Nagoldtal

    Die Flößerei auf der Nagold begeisterte Hermann Hesse. In der Erzählung „Floßfahrt“ beschrieb er diese anschaulich. An dem 90 Kilometer langen Fluss lernte Hesse außerdem schwimmen und angeln. Am Sonntag, 30. Juli 2017, erkunden Interessierte auf der geführten Radtour das Tal auf dem Radweg von Nagold über Wildberg, Talmühle, Kentheim, Calw, Hirsau und Bad Liebenzell bis nach Unterreichenbach. In Calw besteht die Gelegenheit zum Vespern oder Mittagessen oder dem Besuch des Hermann Hesse Museums. Von Unterreichenbach können die Radfahrer wahlweise auch mit der Bahn zurückfahren. Der Treffpunkt ist um 10 Uhr am Bahnhof Nagold.

    Wanderung auf Hesses Spuren nach Zavelstein und Bad Teinach

    Hermann Hesse wanderte gerne von Calw ins sechs Kilometer entfernte Bergstädtchen Zavelstein mit seiner Burgruine. Sie stellt den Schauplatz des Finales von Hesses Erzählung „Die Verlobung“ dar. Auch das unterhalb liegende Bad Teinach kommt in seinem Werk vor. Im Teinachtal spielt seine dramatische Erzählung „Die Marmorsäge“. Hesse-Fans suchen diese original Schwarzwälder Schauplätze am Sonntag, 6. August 2017, auf der abwechslungsreichen Wanderung auf. In Zavelstein besteht die Möglichkeit zum Vespern oder Mittagessen. Ungeübte Wanderer kürzen den Weg durch die Rückfahrt mit der Bahn von der Station Teinach nach Calw um etwa fünf Kilometer ab. Der Treffpunkt ist um 10 Uhr am Marktplatz Calw.

    Mit dem Angebot Auf den Spuren von Hermann Hesse buchen Kulturinteressierte zwei Übernachtungen inklusive reichhaltigem Frühstück ab 137 Euro pro Person. Im Paket enthalten sind der Besuch des Hermann Hesse Museums, ein Gutschein über ein Menü à la Hermann Hesse, ein Hermann Hesse Buch, eine Tasse Cappuccino und ein Stück Kuchen oder Gebäck im Café Montagnola oder im Brauhaus Schönbuch sowie ein umfangreiches Calw Informationspaket. Ebenso inkludiert ist ein Stadtrundgang auf den Spuren Hermann Hesses oder die historische Stadtführung (Mai bis Oktober). Alternativ gibt es das Buch „Historischer Stadtrundgang“ zur Selbsterkundung.

    Zusätzliche Informationen gibt es bei der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald telefonisch unter +49 (0)7052 8169770 oder unter www.mein-schwarzwald.de sowie unter www.calw.de/Hesse-Jubiläen-2017

Doppeltes Hesse-Jubiläum im Nördlichen Schwarzwald • Medien-Informationen

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Doppeltes Hesse-Jubiläum im Nördlichen Schwarzwald • Hintergrundtexte

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Medien-Informationen  
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    Lesungen an historischen Orten, literarische Spaziergänge und Radtouren zu den Originalschauplätzen

    Doppeltes Hesse-Jubiläum im Nördlichen Schwarzwald

    Calw/MĂĽnchen, 04. April 2017

    Am 2. Juli 2017 wäre Literatur-Nobelpreisträger Hermann Hesse (1877-1962)  140 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass erleben Besucher von März bis Oktober in Calw im Nördlichen Schwarzwald, der Geburtsstadt Hermann Hesses, ein erlesenes Programm. Schriftstellerkollegen, Musiker und Künstler begeben sich mit Zeitreise-Führungen durch die historische Altstadt, Wanderungen zu den Schwarzwälder Originalschauplätzen seiner Werke oder Radtouren entlang der Nagold, wo Hesse schwimmen lernte und angelte, auf dessen Spuren. Eine Sonderausstellung im Hermann Hesse Museum und musikalisch umrahmte Lesungen aus Hermann Hesses Calwer („Gerbersauer“) Erzählungen runden die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr ab. Die Calwer ehren außerdem das Geburtsjahr Marie Hesses, der Mutter des Dichters. Am 18. Oktober 2017 jährt es sich zum 175. Mal.

    Den Beginn der Veranstaltungsreihe bildet die Ausstellung „Hermann Hesse: Eine Mythologie des Tessins: Klingsors letzter Sommer illustriert von Sighanda“ im Hermann Hesse Museum. Sie zeigt bis Oktober  Aquarelle der italienischen Künstlerin Dominique Fidanza unter ihrem Pseudonym Sighanda. Diese stehen im Dialog mit Hermann Hesses Texten und Bildern aus dem Tessin – Hesses Wahlheimat ab 1919. In dem historischen Stadtpalais mit Blick auf den Calwer Marktplatz bestaunen Besucher Werke Hesses in Erstausgaben und seltene spätere Auflagen, Manuskripte, Zeichnungen und Fotos seiner Lebensstationen.

    Von Mai bis Oktober finden jeden Sonntag um 14.30 Uhr Führungen auf den Spuren Hermann Hesses statt. Besucher, die durch die Gassen von Calw gehen, finden noch vieles so, wie es der junge Hermann Hesse sah. Wie auf einer Zeitreise zeigt die Führung Stätten seines Lebens und Orte, die er in den Erzählungen beschrieb. Es geht vorbei am Marktplatz mit seinen malerischen Fachwerkhäusern und über jahrhundertealtes Kopfsteinpflaster. Am Sonntag, 9. April 2017, findet zudem um 16 Uhr eine Führung auf den Spuren Marie Hesses statt.

    Alljährlich werden zu Ehren Hermann Hesses zwischen seinem Geburtstag am 2. Juli und dem Todestag am 9. August Lesungen gehalten. Profisprecher aus dem Umfeld der Akademie für gesprochenes Wort Stuttgart lesen die Erzählungen und Erinnerungen, die Hesses Heimatstadt Calw zum Schauplatz haben. Mit dabei ist unter anderem der bekannte Hörfunksprecher Rudolf Guckelsberger. Für eine Begleitung mit Kammermusik sorgen Duos und Quartette aus dem Umkreis der Calwer Musikschule. Zum Programm des 15. Gerbersauer Lesesommers 2017 gehören musikalisch umrahmte Lesungen aus Hermann Hesses Calwer („Gerbersauer“) Erzählungen. Auftakt und Highlight ist die Lesung „Zu Hermann Hesses 140. Geburtstag“ am Sonntag, 2. Juli 2017, um 19.30 Uhr in der Marienkapelle im Kloster Peter und Paul Hirsau. An diesem Tag – genau vor 140 Jahren – wurde Hermann Hesse in Calw geboren. Die Veranstaltung erinnert mit Geschichten und Dokumenten an seine Kindheit und Jugend in der heutigen Kreisstadt.

    Die Lesung „Geschichten aus der Schlosserwerkstatt“ am Freitag, 28. Juli 2017, um 19.30 Uhr findet am Ursprungsort des Gerbersauer Lesesommers statt: In der Werkstatt der Turmuhrenfabrik Perrot in Calw-Heumaden wurde 2002 die erste Hesse-Lesung gehalten. Denn bei der Calwer Fabrik absolvierte Hermann Hesse einst sein Mechanikerpraktikum. Anfang der 1960er-Jahre wurde diese nach Heumaden verlegt. Sonntägliche literarische Spaziergänge auf den Spuren des Dichters runden das Angebot des Lesesommers ab.

    Im Rahmen des Gerbersauer Lesesommers warten im Jubiläumsjahr 2017 zwei weitere Sonderveranstaltungen auf die Besucher:

    Radfahrt auf Hesses Spuren durchs Nagoldtal

    Die Flößerei auf der Nagold begeisterte Hermann Hesse. In der Erzählung „Floßfahrt“ beschrieb er diese anschaulich. An dem 90 Kilometer langen Fluss lernte Hesse außerdem schwimmen und angeln. Am Sonntag, 30. Juli 2017, erkunden Interessierte auf der geführten Radtour das Tal auf dem Radweg von Nagold über Wildberg, Talmühle, Kentheim, Calw, Hirsau und Bad Liebenzell bis nach Unterreichenbach. In Calw besteht die Gelegenheit zum Vespern oder Mittagessen oder dem Besuch des Hermann Hesse Museums. Von Unterreichenbach können die Radfahrer wahlweise auch mit der Bahn zurückfahren. Der Treffpunkt ist um 10 Uhr am Bahnhof Nagold.

    Wanderung auf Hesses Spuren nach Zavelstein und Bad Teinach

    Hermann Hesse wanderte gerne von Calw ins sechs Kilometer entfernte Bergstädtchen Zavelstein mit seiner Burgruine. Sie stellt den Schauplatz des Finales von Hesses Erzählung „Die Verlobung“ dar. Auch das unterhalb liegende Bad Teinach kommt in seinem Werk vor. Im Teinachtal spielt seine dramatische Erzählung „Die Marmorsäge“. Hesse-Fans suchen diese original Schwarzwälder Schauplätze am Sonntag, 6. August 2017, auf der abwechslungsreichen Wanderung auf. In Zavelstein besteht die Möglichkeit zum Vespern oder Mittagessen. Ungeübte Wanderer kürzen den Weg durch die Rückfahrt mit der Bahn von der Station Teinach nach Calw um etwa fünf Kilometer ab. Der Treffpunkt ist um 10 Uhr am Marktplatz Calw.

    Mit dem Angebot Auf den Spuren von Hermann Hesse buchen Kulturinteressierte zwei Übernachtungen inklusive reichhaltigem Frühstück ab 137 Euro pro Person. Im Paket enthalten sind der Besuch des Hermann Hesse Museums, ein Gutschein über ein Menü à la Hermann Hesse, ein Hermann Hesse Buch, eine Tasse Cappuccino und ein Stück Kuchen oder Gebäck im Café Montagnola oder im Brauhaus Schönbuch sowie ein umfangreiches Calw Informationspaket. Ebenso inkludiert ist ein Stadtrundgang auf den Spuren Hermann Hesses oder die historische Stadtführung (Mai bis Oktober). Alternativ gibt es das Buch „Historischer Stadtrundgang“ zur Selbsterkundung.

    Zusätzliche Informationen gibt es bei der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald telefonisch unter +49 (0)7052 8169770 oder unter www.mein-schwarzwald.de sowie unter www.calw.de/Hesse-Jubiläen-2017

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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