• Pfronten • Medien-Informationen

    Waldbaden im Bergwald, detektivische WaldfĂĽhlung und ein Baum als Leinwand

    Entspannen und Durchatmen im Allgäuer Bergwald in Pfronten

    MĂĽnchen/Pfronten, 27. Juli 2021
    Der würzige Duft, das Schimmern der Sonne durch die Baumwipfel und die beruhigende Stille der Natur – all das zeichnet den Allgäuer Bergwald des anerkannten Luftkurortes Pfronten aus. Dank seines speziellen Mikroklimas, der unberührten und artenreichen Naturvielfalt sowie der Höhenlage und des damit verbundenen permanenten Luftaustausches bietet er die besten Voraussetzungen, um die heilende Kraft mit allen Sinnen zu erfahren. So gehen Urlauber bei zahlreichen Erlebnissen auf Tuchfühlung mit dem Naturraum Wald. Was es in Japan unter dem Namen Shinrin Yoku bereits auf Rezept gibt, erfahren Besucher seit diesem Sommer beim Waldbaden mit ausgebildeten Waldgesundheitstrainern. Kleine Entdecker begeben sich mit einer Erlebnispädagogin im Forst auf detektivische Naturfühlungen und beim Kreativworkshop BaumART kreieren Teilnehmer ihr individuelles Kunstwerk am Baumstamm.

    Offene Sinne statt Badebekleidung: Entschleunigen beim Waldbaden

    Als einer der Pilotorte des Projekts „Potenzial des Waldes als ortsgebundenes Heilmittel“ des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, des Bayerischen Heilbäderverbands (BHV) und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, geht Pfronten gemeinsam mit den örtlichen Gesundheitsanbietern neue Wege. So spüren Erholungssuchende beim Erlebnis Waldbaden die Kraft der Bäume. Gemeinsam mit ausgebildeten Waldgesundheitstrainern geht es für eine zweieinhalbstündige Session mit Achtsamkeits-, Atem- und Entspannungsübungen in den Pfrontner Bergwald. Dabei spielt die Bereitschaft der Teilnehmer, sich bewusst mit allen Sinnen auf den Naturraum Wald einzulassen, eine maßgebliche Rolle. Von Riechen und Sehen über Hören bis hin zu Fühlen bei einer Baumumarmung ist alles erlaubt, was den Kontakt zum Wald herstellt und einen Energieaustausch ermöglicht, um den Alltagsstress weit hinter sich zu lassen.

    Dem Wald auf der Spur: Naturdetektivische Waldfühlung für Kinder

    Beim dreistündigen Waldfühlungserlebnis verbringen kleine Detektive ab fünf Jahren und bis zum Grundschulalter einen spannenden und lehrreichen Nachmittag in der Natur. Zusammen mit einer Erlebnispädagogin und Wildkräuterführerin tauchen sie auf aktive und kreative Weise in die Welt des Waldes und seiner Bewohner ein. Ausgestattet mit Lupen werfen die Kleinen einen neugierigen Blick unter Laubblätter und beobachten Kleinstlebewesen, wie Ameisen, auf dem Waldboden. Beim gemeinsamen Spielen und Basteln mit Naturmaterialien lernen sie das Naturreich mit allen Sinnen besser kennen und verstehen.

    Vom Baum zum Kunstwerk beim Kreativworkshop „BaumART“

    Beim „BaumART“-Workshop im Kurpark Pfronten nehmen Anfänger und fortgeschrittene Hobbykünstler an einem Malkurs der besonderen ART teil. Beim Malen auf einer Leinwand, die am Baum angebracht ist, lassen sich Teilnehmer von der Form des Baumes, seiner Borke und der Umgebung inspirieren. Das individuelle Gemälde nimmt dabei das Muster der Rinde an, welche sich unter der Leinwand abzeichnet. Unter professioneller Anleitung gestalten Teilnehmer im vierstündigen Kurs ihr einzigartiges Kunstwerk. Geschützt unter dem Blätterdach der Bäume genießen sie die Ruhe, die gesunde Luft und wohltuende Atmosphäre und tanken dabei im direkten Kontakt mit dem Baum neue Energie. Am Ende des Kurses wird das Kunstwerk auf einem Keilrahmen, den die Teilnehmer zuvor mit fachmännischer Hilfe selbst bauen, aufgezogen und verewigt.

    Alle Outdoor-Erlebnisangebote von Pfronten Tourismus finden Sie hier. Weitere Informationen zum Thema Corona-Virus und Urlaub im Allgäu sind hier zu finden.

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Entspannen und Durchatmen im Allgäuer Bergwald in Pfronten • Hintergrundtexte

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Medien-Informationen  
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    Entspannen und Durchatmen im Allgäuer Bergwald in Pfronten

    MĂĽnchen/Pfronten, 27. Juli 2021
    Der würzige Duft, das Schimmern der Sonne durch die Baumwipfel und die beruhigende Stille der Natur – all das zeichnet den Allgäuer Bergwald des anerkannten Luftkurortes Pfronten aus. Dank seines speziellen Mikroklimas, der unberührten und artenreichen Naturvielfalt sowie der Höhenlage und des damit verbundenen permanenten Luftaustausches bietet er die besten Voraussetzungen, um die heilende Kraft mit allen Sinnen zu erfahren. So gehen Urlauber bei zahlreichen Erlebnissen auf Tuchfühlung mit dem Naturraum Wald. Was es in Japan unter dem Namen Shinrin Yoku bereits auf Rezept gibt, erfahren Besucher seit diesem Sommer beim Waldbaden mit ausgebildeten Waldgesundheitstrainern. Kleine Entdecker begeben sich mit einer Erlebnispädagogin im Forst auf detektivische Naturfühlungen und beim Kreativworkshop BaumART kreieren Teilnehmer ihr individuelles Kunstwerk am Baumstamm.

    Offene Sinne statt Badebekleidung: Entschleunigen beim Waldbaden

    Als einer der Pilotorte des Projekts „Potenzial des Waldes als ortsgebundenes Heilmittel“ des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, des Bayerischen Heilbäderverbands (BHV) und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, geht Pfronten gemeinsam mit den örtlichen Gesundheitsanbietern neue Wege. So spüren Erholungssuchende beim Erlebnis Waldbaden die Kraft der Bäume. Gemeinsam mit ausgebildeten Waldgesundheitstrainern geht es für eine zweieinhalbstündige Session mit Achtsamkeits-, Atem- und Entspannungsübungen in den Pfrontner Bergwald. Dabei spielt die Bereitschaft der Teilnehmer, sich bewusst mit allen Sinnen auf den Naturraum Wald einzulassen, eine maßgebliche Rolle. Von Riechen und Sehen über Hören bis hin zu Fühlen bei einer Baumumarmung ist alles erlaubt, was den Kontakt zum Wald herstellt und einen Energieaustausch ermöglicht, um den Alltagsstress weit hinter sich zu lassen.

    Dem Wald auf der Spur: Naturdetektivische Waldfühlung für Kinder

    Beim dreistündigen Waldfühlungserlebnis verbringen kleine Detektive ab fünf Jahren und bis zum Grundschulalter einen spannenden und lehrreichen Nachmittag in der Natur. Zusammen mit einer Erlebnispädagogin und Wildkräuterführerin tauchen sie auf aktive und kreative Weise in die Welt des Waldes und seiner Bewohner ein. Ausgestattet mit Lupen werfen die Kleinen einen neugierigen Blick unter Laubblätter und beobachten Kleinstlebewesen, wie Ameisen, auf dem Waldboden. Beim gemeinsamen Spielen und Basteln mit Naturmaterialien lernen sie das Naturreich mit allen Sinnen besser kennen und verstehen.

    Vom Baum zum Kunstwerk beim Kreativworkshop „BaumART“

    Beim „BaumART“-Workshop im Kurpark Pfronten nehmen Anfänger und fortgeschrittene Hobbykünstler an einem Malkurs der besonderen ART teil. Beim Malen auf einer Leinwand, die am Baum angebracht ist, lassen sich Teilnehmer von der Form des Baumes, seiner Borke und der Umgebung inspirieren. Das individuelle Gemälde nimmt dabei das Muster der Rinde an, welche sich unter der Leinwand abzeichnet. Unter professioneller Anleitung gestalten Teilnehmer im vierstündigen Kurs ihr einzigartiges Kunstwerk. Geschützt unter dem Blätterdach der Bäume genießen sie die Ruhe, die gesunde Luft und wohltuende Atmosphäre und tanken dabei im direkten Kontakt mit dem Baum neue Energie. Am Ende des Kurses wird das Kunstwerk auf einem Keilrahmen, den die Teilnehmer zuvor mit fachmännischer Hilfe selbst bauen, aufgezogen und verewigt.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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