Thema: Service
  • Ernährung auf Reisen

    MĂĽnchen, 12. April 2018

    Von einfachen Sandwiches bis zum Feinkost-Menü: Das Speisenangebot unterwegs auf Reisen hat in den letzten Jahren an Vielfalt gewonnen. Sei es im Flugzeug, im Zug oder vor Ort im Urlaubsland, auch für Vegetarier, Veganer oder Urlauber mit Unverträglichkeiten oder Lebensmittelallergien, gibt es immer mehr Alternativen. Was Urlauber beachten sollten, um auch an Bord wie gewohnt schlemmen zu können, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    Spezielle Ernährung auf Flug- und Bahnreisen

    Der vegane und vegetarische Ernährungstrend ist mittlerweile auch in Flugzeug und Bahn angekommen. Das Angebot von rein pflanzlichen Optionen auf Reisen wird kontinuierlich erweitert und Passagiere haben viele Möglichkeiten: Meist bieten Airlines die vegetarische Alternative sogar ohne Aufpreis an. Vor allem bei Langstreckenflügen mit servierten Menüs sollten sich Reisende im Vorfeld erkundigen. „Da spezielle Menüs wie vegane und gluten- oder laktosefreie Gerichte nicht immer an Board sind, sollten Reisende diese 24 oder 48 Stunden im Voraus bestellen“, weiß die ERV-Expertin. Urlauber sollten sich also vor der Reise auf der Internetseite der Airline informieren – dies gilt auch für die Reise mit der Bahn. „Während vegetarische, vegane sowie gluten- und laktosefreie Alternativen bei der deutschen Bahn selbstverständlich sind, ist eine Vorabrecherche bei Bahnreisen im Ausland ratsam“, so Birgit Dreyer.

    Kulinarische Trends etablieren sich

    Egal, ob spezielle Häuser für Gluten-Allergiker, Unterkünfte mit veganer Lebensphilosophie oder zertifizierte Bio-Hotels – viele Hotels sind bereits auf Allergien und individuelle Essensvorlieben eingestellt. Online stöbern Interessierte durch einen wahren Schatz an Empfehlungen wie etwa auf veganen Reiseblogs oder Plattformen zum Thema Urlaub für Allergiker. Während diese kleinen spezialisierten Unterkünfte den Nerv der Zeit schon länger treffen, folgen nun auch größere Hotelketten dem Trend. Auch die Ketten bieten teilweise speziell auf die Bedürfnisse der Gäste zugeschnittene Gerichte an und liefern oft online einen Überblick, welche Häuser mit veganen, vegetarischen, laktosefreien oder regionalen Köstlichkeiten punkten. „Dennoch ist es ratsam sich vorab über veggie-freundliche Reiseziele zu informieren“, betont die Reiseexpertin. „Je nach Region und Kultur kann das Angebot sehr unterschiedlich sein. So ist beispielsweise die osteuropäische Küche sehr fleischlastig, während im Mittelmeerraum Fischgerichte dominieren.“

    Besonders empfehlenswerte Urlaubsländer für Veganer und Vegetarier sind etwa Indien und Asien. Indien gilt als Eldorado der vegetarischen Küche, denn hier sind kulturbedingt knapp 40 Prozent der Bevölkerung Vegetarier. Auch andere Ziele in Asien sind ein wahres Paradies für die pflanzliche Ernährung. Neben frischem Gemüse, Obst, Reis und exotischen Fruchtsäften, sind hier in den letzten Jahren Hotspots wie Bali auf den veganen Trend aufgesprungen. Jedoch ist in asiatischen Ländern weiterhin Vorsicht geboten, da häufig Fischsoße, Meeresfrüchtepaste oder Ghee in den Gerichten verwendet wird. Anstelle von Fernreisen locken auch in den heimischen Gefilden spezielle Angebote wie Basen-Fasten, Ayurveda & Co. Neben Veganern und Vegetariern, kommen hier alle, die zur gesunden und bewussten Ernährung zurückkehren möchten, voll auf ihre Kosten.

    Doch egal wohin der nächste Urlaub führt, eine Reisekrankenversicherung sollte auf alle Fälle mit ins Gepäck. Denn gerade in exotischen Ländern kann es auch einmal vorkommen, dass der Magen empfindlich reagiert.

     

Ernährung auf Reisen • Medien-Informationen

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Ernährung auf Reisen • Hintergrundtexte

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    MĂĽnchen, 12. April 2018

    Von einfachen Sandwiches bis zum Feinkost-Menü: Das Speisenangebot unterwegs auf Reisen hat in den letzten Jahren an Vielfalt gewonnen. Sei es im Flugzeug, im Zug oder vor Ort im Urlaubsland, auch für Vegetarier, Veganer oder Urlauber mit Unverträglichkeiten oder Lebensmittelallergien, gibt es immer mehr Alternativen. Was Urlauber beachten sollten, um auch an Bord wie gewohnt schlemmen zu können, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    Spezielle Ernährung auf Flug- und Bahnreisen

    Der vegane und vegetarische Ernährungstrend ist mittlerweile auch in Flugzeug und Bahn angekommen. Das Angebot von rein pflanzlichen Optionen auf Reisen wird kontinuierlich erweitert und Passagiere haben viele Möglichkeiten: Meist bieten Airlines die vegetarische Alternative sogar ohne Aufpreis an. Vor allem bei Langstreckenflügen mit servierten Menüs sollten sich Reisende im Vorfeld erkundigen. „Da spezielle Menüs wie vegane und gluten- oder laktosefreie Gerichte nicht immer an Board sind, sollten Reisende diese 24 oder 48 Stunden im Voraus bestellen“, weiß die ERV-Expertin. Urlauber sollten sich also vor der Reise auf der Internetseite der Airline informieren – dies gilt auch für die Reise mit der Bahn. „Während vegetarische, vegane sowie gluten- und laktosefreie Alternativen bei der deutschen Bahn selbstverständlich sind, ist eine Vorabrecherche bei Bahnreisen im Ausland ratsam“, so Birgit Dreyer.

    Kulinarische Trends etablieren sich

    Egal, ob spezielle Häuser für Gluten-Allergiker, Unterkünfte mit veganer Lebensphilosophie oder zertifizierte Bio-Hotels – viele Hotels sind bereits auf Allergien und individuelle Essensvorlieben eingestellt. Online stöbern Interessierte durch einen wahren Schatz an Empfehlungen wie etwa auf veganen Reiseblogs oder Plattformen zum Thema Urlaub für Allergiker. Während diese kleinen spezialisierten Unterkünfte den Nerv der Zeit schon länger treffen, folgen nun auch größere Hotelketten dem Trend. Auch die Ketten bieten teilweise speziell auf die Bedürfnisse der Gäste zugeschnittene Gerichte an und liefern oft online einen Überblick, welche Häuser mit veganen, vegetarischen, laktosefreien oder regionalen Köstlichkeiten punkten. „Dennoch ist es ratsam sich vorab über veggie-freundliche Reiseziele zu informieren“, betont die Reiseexpertin. „Je nach Region und Kultur kann das Angebot sehr unterschiedlich sein. So ist beispielsweise die osteuropäische Küche sehr fleischlastig, während im Mittelmeerraum Fischgerichte dominieren.“

    Besonders empfehlenswerte Urlaubsländer für Veganer und Vegetarier sind etwa Indien und Asien. Indien gilt als Eldorado der vegetarischen Küche, denn hier sind kulturbedingt knapp 40 Prozent der Bevölkerung Vegetarier. Auch andere Ziele in Asien sind ein wahres Paradies für die pflanzliche Ernährung. Neben frischem Gemüse, Obst, Reis und exotischen Fruchtsäften, sind hier in den letzten Jahren Hotspots wie Bali auf den veganen Trend aufgesprungen. Jedoch ist in asiatischen Ländern weiterhin Vorsicht geboten, da häufig Fischsoße, Meeresfrüchtepaste oder Ghee in den Gerichten verwendet wird. Anstelle von Fernreisen locken auch in den heimischen Gefilden spezielle Angebote wie Basen-Fasten, Ayurveda & Co. Neben Veganern und Vegetariern, kommen hier alle, die zur gesunden und bewussten Ernährung zurückkehren möchten, voll auf ihre Kosten.

    Doch egal wohin der nächste Urlaub führt, eine Reisekrankenversicherung sollte auf alle Fälle mit ins Gepäck. Denn gerade in exotischen Ländern kann es auch einmal vorkommen, dass der Magen empfindlich reagiert.

     

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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