Thema: Service
  • Hitzewelle zur Hauptreisezeit – wenn das Auto zur Sauna wird!

    ERV-Expertentipps für den Familienurlaub

    München, 02. August 2018

    Mit Bayern und Baden-Württemberg haben nun auch die letzten Bundesländer Sommerferien. Aber egal, ob auf dem Weg in den Urlaub oder bereits auf der Rückreise – die heißen Temperaturen machen allen schwer zu schaffen. Vor allem unterwegs mit Kindern, sollten einige Vorbereitungen getroffen werden. Denn die Kleinen können etwa dreimal so viel Wärmeenergie aufnehmen wie Erwachsene und durch die geringere Körperoberfläche geben sie diese auch nicht so schnell wieder ab. Welche Tipps und Hilfsmittel es gegen die Hitze gibt, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    1. Vor dem Start

    Das richtige Timing ist wichtig: So sollten längere Fahrten eher in den Morgen- und Abendstunden eingeplant werden. Lässt es sich nicht vermeiden, ist zur Mittagshitze zwischen zwölf und 15 Uhr eine Pause im Schatten ratsam. Um die Kinder während der Fahrt vor der starken Sonneneinstrahlung optimal zu schützen, sollten die hinteren Seitenfenster mit UV-Filterfolie beklebt werden. „Diese schirmen zusätzlich gegen die hitzeverantwortliche Infrarotstrahlung ab“, weiß die ERV-Reiseexpertin. Auch die richtige Kleidung kann Abhilfe verschaffen: Lieber luftig und nicht zu eng, heißt die Devise. So zirkuliert die Luft besser und der Körper kann seinen Wärmehaushalt besser regulieren. Grundsätzlich gilt, dass helle Farben das Sonnenlicht reflektieren und sich nicht so schnell aufheizen wie dunkle.

    2. Die richtigen Snacks

    Für eine längere Reise sollte unbedingt ausreichend Trinken mit eingeplant werden – am besten den doppelten Tagesbedarf. Cola & Co. bleiben beim Packen der Brotzeit-Box lieber zuhause. „Wasser, verdünnte Obstsäfte sowie ungezuckerte Frucht- und Kräutertees sind bei heißen Temperaturen die bessere Alternative“, erklärt Birgit Dreyer. Wichtig: Auch wenn es im ersten Moment erfrischt, (eis-)kalte Getränke fördern das Schwitzen zusätzlich. Frisches Obst wie Melonen oder Beeren und Gemüsesnacks helfen den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Recht deftiges oder üppiges Essen belastet den Organismus hingegen.

    3. Zur Erfrischung zwischendurch

    Etwas Linderung bringt ein nasses Tuch im Nacken. Einmal angefeuchtet, hält es in der Kühltasche seine Temperatur für den Frische-Kick zwischendurch. Auch eine Wärmflasche kann so zweckentfremdet werden. Einfach kaltes Wasser einfüllen und dann in den Kühlschrank legen. „Auf der Fahrt können damit die Füße erfrischt werden“, so die ERV-Expertin. Ein beliebter Tipp sind auch belebende Körpersprays mit Thermalwasser oder ätherischen Ölen wie etwa China-Öl oder Teebaum-Öl. Aber Vorsicht: Babys und Kleinkinder sollten auf keinen Fall mit den konzentrierten und teils scharfen Ölen in Berührung kommen.

    4. Hyperthermie – die gefährliche Pause im Auto

    Eine große Gefahr birgt die vermeintlich kurze Pause, um zu tanken oder neue Getränke zu kaufen. In keinem Fall sollten dann die Kleinen alleine im Auto gelassen werden. Selbst bei normalen Sommertemperaturen um die 24 Grad Celsius heizt sich das Auto binnen zehn Minuten auf über 30 Grad Celsius auf. Auch leicht geöffnete Fenster bringen hier nichts, denn diese können den extremen Hitzestau nicht so schnell ausgleichen. Bei den aktuellen Bedingungen steigen die Temperaturen in der selben Zeit sogar auf rund 45 Grad Celsius und dann wird es richtig gefährlich. Denn ab einer Körpertemperatur von 42 Grad Celsius versagt der menschliche Organismus. Die Organe werden nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt, mit der Folge, dass Herz- und Kreislauf versagen. „Daher sollte man immer schnell reagieren, sollte man ein Kind bei diesen Temperaturen im geparkten Auto sehen“, warnt Dreyer.

    Folgende Schritte sollten dabei beachtet werden:

    • Ausschau nach einer dazugehörigen Person halten, ist hier niemand auffindbar umgehend die Polizei oder den Notruf kontaktieren.
    • Gegen die Scheibe klopfen, um den Zustand des Kindes zu bestimmen, wie etwa, ob es noch ansprechbar ist oder auf das Klopfen reagiert.
    • Reagiert das Kind nicht mehr oder nur noch apathisch, herrscht Lebensgefahr und die Scheibe darf eingeschlagen werden. Tipp: Am besten weitere Passanten um Hilfe bitten.


ERV-Expertentipps für den Familienurlaub • Medien-Informationen

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ERV-Expertentipps für den Familienurlaub • Hintergrundtexte

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    Mit Bayern und Baden-Württemberg haben nun auch die letzten Bundesländer Sommerferien. Aber egal, ob auf dem Weg in den Urlaub oder bereits auf der Rückreise – die heißen Temperaturen machen allen schwer zu schaffen. Vor allem unterwegs mit Kindern, sollten einige Vorbereitungen getroffen werden. Denn die Kleinen können etwa dreimal so viel Wärmeenergie aufnehmen wie Erwachsene und durch die geringere Körperoberfläche geben sie diese auch nicht so schnell wieder ab. Welche Tipps und Hilfsmittel es gegen die Hitze gibt, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    1. Vor dem Start

    Das richtige Timing ist wichtig: So sollten längere Fahrten eher in den Morgen- und Abendstunden eingeplant werden. Lässt es sich nicht vermeiden, ist zur Mittagshitze zwischen zwölf und 15 Uhr eine Pause im Schatten ratsam. Um die Kinder während der Fahrt vor der starken Sonneneinstrahlung optimal zu schützen, sollten die hinteren Seitenfenster mit UV-Filterfolie beklebt werden. „Diese schirmen zusätzlich gegen die hitzeverantwortliche Infrarotstrahlung ab“, weiß die ERV-Reiseexpertin. Auch die richtige Kleidung kann Abhilfe verschaffen: Lieber luftig und nicht zu eng, heißt die Devise. So zirkuliert die Luft besser und der Körper kann seinen Wärmehaushalt besser regulieren. Grundsätzlich gilt, dass helle Farben das Sonnenlicht reflektieren und sich nicht so schnell aufheizen wie dunkle.

    2. Die richtigen Snacks

    Für eine längere Reise sollte unbedingt ausreichend Trinken mit eingeplant werden – am besten den doppelten Tagesbedarf. Cola & Co. bleiben beim Packen der Brotzeit-Box lieber zuhause. „Wasser, verdünnte Obstsäfte sowie ungezuckerte Frucht- und Kräutertees sind bei heißen Temperaturen die bessere Alternative“, erklärt Birgit Dreyer. Wichtig: Auch wenn es im ersten Moment erfrischt, (eis-)kalte Getränke fördern das Schwitzen zusätzlich. Frisches Obst wie Melonen oder Beeren und Gemüsesnacks helfen den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Recht deftiges oder üppiges Essen belastet den Organismus hingegen.

    3. Zur Erfrischung zwischendurch

    Etwas Linderung bringt ein nasses Tuch im Nacken. Einmal angefeuchtet, hält es in der Kühltasche seine Temperatur für den Frische-Kick zwischendurch. Auch eine Wärmflasche kann so zweckentfremdet werden. Einfach kaltes Wasser einfüllen und dann in den Kühlschrank legen. „Auf der Fahrt können damit die Füße erfrischt werden“, so die ERV-Expertin. Ein beliebter Tipp sind auch belebende Körpersprays mit Thermalwasser oder ätherischen Ölen wie etwa China-Öl oder Teebaum-Öl. Aber Vorsicht: Babys und Kleinkinder sollten auf keinen Fall mit den konzentrierten und teils scharfen Ölen in Berührung kommen.

    4. Hyperthermie – die gefährliche Pause im Auto

    Eine große Gefahr birgt die vermeintlich kurze Pause, um zu tanken oder neue Getränke zu kaufen. In keinem Fall sollten dann die Kleinen alleine im Auto gelassen werden. Selbst bei normalen Sommertemperaturen um die 24 Grad Celsius heizt sich das Auto binnen zehn Minuten auf über 30 Grad Celsius auf. Auch leicht geöffnete Fenster bringen hier nichts, denn diese können den extremen Hitzestau nicht so schnell ausgleichen. Bei den aktuellen Bedingungen steigen die Temperaturen in der selben Zeit sogar auf rund 45 Grad Celsius und dann wird es richtig gefährlich. Denn ab einer Körpertemperatur von 42 Grad Celsius versagt der menschliche Organismus. Die Organe werden nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt, mit der Folge, dass Herz- und Kreislauf versagen. „Daher sollte man immer schnell reagieren, sollte man ein Kind bei diesen Temperaturen im geparkten Auto sehen“, warnt Dreyer.

    Folgende Schritte sollten dabei beachtet werden:

    • Ausschau nach einer dazugehörigen Person halten, ist hier niemand auffindbar umgehend die Polizei oder den Notruf kontaktieren.
    • Gegen die Scheibe klopfen, um den Zustand des Kindes zu bestimmen, wie etwa, ob es noch ansprechbar ist oder auf das Klopfen reagiert.
    • Reagiert das Kind nicht mehr oder nur noch apathisch, herrscht Lebensgefahr und die Scheibe darf eingeschlagen werden. Tipp: Am besten weitere Passanten um Hilfe bitten.


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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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