Thema: Service
  • Freiwilligendienst, Work and Travel & Co.

    ERV-Tipps: Raus aus der Schule, rein ins Abenteuer

    MĂĽnchen, 03. Mai 2018

    Bald ist es wieder soweit: Die Abiturprüfungen sind geschafft, die Lust nach neuen Abenteuern will gestillt werden: Ein paar Monate die Freiheit genießen, neue Kulturen kennenlernen und Erfahrungen sammeln, sich sozial engagieren und dabei vielleicht auch ein bisschen Geld verdienen. Ob mit Freiwilligendiensten, als Au Pair oder bei „Work & Travel“ – die Auswahl ist groß. Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), gibt Tipps für die Suche nach dem passenden Angebot.

    Reisen und dabei Gutes tun

    Ein Freiwilligendienst ist ein soziales, meist ehrenamtliches Engagement in einer Jugendeinrichtung, einer Schule oder einem sozialen Projekt. „Die Teilnehmer betreuen beispielsweise Kinder in einem Heim in Bolivien oder arbeiten in einer Tierauffangstation in Südafrika“, so Dreyer. Da diese Dienste im Gegensatz zu Entwicklungsdiensten keine Berufsausbildung voraussetzen, eignen sie sich besonders für Jugendliche, die gerade die Schule abgeschlossen haben. „Die Freiwilligen wohnen während des Aufenthalts in Gastfamilien oder Camps. Unterkunft und Verpflegung sind kostenlos, die An- und Abreise müssen die Helfer selber finanzieren“, sagt die ERV-Expertin. Das Mindestalter hängt vom jeweiligen Angebot ab. Es gibt staatlich geförderte Programme und Angebote privater Organisationen. Zu den geförderten Programmen zählt „weltwärts“, ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufenes Freiwilligenprogramm. Dazu kommen Angebote wie der Europäische Freiwilligendienst, ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) oder ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) im Ausland sowie der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD), den das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert. Viele dieser Programme setzen eine Mindestdauer von sechs Monaten voraus. Private Agenturen bieten häufig Freiwilligendienste für weniger als sechs Monate an. „Allerdings fallen hier für Beratung, Organisation und Betreuung Kosten an“, weiß Birgit Dreyer. Einen Überblick über die zahlreichen Angebote finden Abiturienten auf Webseiten wie www.ausland.org und www.rausvonzuhaus.de.

    Reisen und dabei Geld verdienen

    Ein paar Wochen in Kanada oder Australien jobben, dabei Geld verdienen und dann den Rest des Landes erkunden? Für viele ist das die ideale Lösung, um nach der Schule länger reisen zu können. Um im Ausland arbeiten zu dürfen, müssen die Abiturienten allerdings mindestens 18 Jahre alt sein. Verschiedene Agenturen bieten kostenpflichtige „Work & Travel“-Pakete. Sie vermitteln erste Jobangebote und Unterkünfte, unterstützen bei der Visa-Anmeldung und haben oft Ansprechpartner vor Ort. „Wer sich für ein solches Angebot interessiert, sollte jedoch die Details prüfen: Was kosten die Flüge? Welche Erfahrungen haben andere Teilnehmer gemacht? Ist es möglich, abwechselnd zu jobben und zu reisen?“, empfiehlt die ERV-Expertin. Mit ein wenig Auslandserfahrung und guten Sprachkenntnissen organisieren Interessierte sich ihren „Work & Travel“-Aufenthalt selbst. Einen Job am Wunschzielort finden Abiturienten beispielsweise über Jobportale im Internet oder bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Agentur für Arbeit (ZAV).

    Reisen und dabei Vorbereitungen treffen

    Was es bei der Wahl des richtigen Reiselandes zu beachten gibt und welche Vorbereitungen unbedingt erledigt werden sollten, erklärt Expertin Birgit Dreyer im folgenden Podcast: Der Podcast ist zur freien Verfügung und steht im Media Center zum Download bereit.

    Reisen und dabei gut abgesichert sein

    Die gesetzliche Krankenversicherung greift während eines längeren Auslandsaufenthalts nur bedingt. Dabei macht es grundsätzlich einen Unterschied, in welchem Land sich der Abiturient aufhält. In beliebten Ländern wie den USA, Kanada oder Australien gibt es keine Erstattung der Behandlungskosten. Zudem sind viele Leistungen im Ausland gar nicht versichert, zum Beispiel der Transport ins nächste Krankenhaus. Die ERV bietet eine spezielle Studenten- und Au-pair-Versicherung für Aufenthalte bis zu 24 Monaten. Sie sichert die jungen Reisenden während ihres gesamten Auslandsaufenthalts bei Unfällen und akuten Erkrankungen ab. Außerdem übernimmt sie, wenn nötig, auch die Kosten für einen Rücktransport ins Heimatland. Dieser kann leicht einen fünfstelligen Betrag kosten. Die Auslandskrankenversicherung kann um einen zusätzlichen Baustein erweitert werden, der eine Unfall-, Haftpflicht- und Unterbrechungsversicherung beinhaltet. Nähere Infos unter www.erv.de/studenten.

ERV-Tipps: Raus aus der Schule, rein ins Abenteuer • Medien-Informationen

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ERV-Tipps: Raus aus der Schule, rein ins Abenteuer • Hintergrundtexte

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ERV-Tipps: Raus aus der Schule, rein ins Abenteuer • Story Lines

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ERV-Tipps: Raus aus der Schule, rein ins Abenteuer • Pressestimmen

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ERV-Tipps: Raus aus der Schule, rein ins Abenteuer • Bilder

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    ERV-Tipps: Raus aus der Schule, rein ins Abenteuer

    MĂĽnchen, 03. Mai 2018

    Bald ist es wieder soweit: Die Abiturprüfungen sind geschafft, die Lust nach neuen Abenteuern will gestillt werden: Ein paar Monate die Freiheit genießen, neue Kulturen kennenlernen und Erfahrungen sammeln, sich sozial engagieren und dabei vielleicht auch ein bisschen Geld verdienen. Ob mit Freiwilligendiensten, als Au Pair oder bei „Work & Travel“ – die Auswahl ist groß. Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), gibt Tipps für die Suche nach dem passenden Angebot.

    Reisen und dabei Gutes tun

    Ein Freiwilligendienst ist ein soziales, meist ehrenamtliches Engagement in einer Jugendeinrichtung, einer Schule oder einem sozialen Projekt. „Die Teilnehmer betreuen beispielsweise Kinder in einem Heim in Bolivien oder arbeiten in einer Tierauffangstation in Südafrika“, so Dreyer. Da diese Dienste im Gegensatz zu Entwicklungsdiensten keine Berufsausbildung voraussetzen, eignen sie sich besonders für Jugendliche, die gerade die Schule abgeschlossen haben. „Die Freiwilligen wohnen während des Aufenthalts in Gastfamilien oder Camps. Unterkunft und Verpflegung sind kostenlos, die An- und Abreise müssen die Helfer selber finanzieren“, sagt die ERV-Expertin. Das Mindestalter hängt vom jeweiligen Angebot ab. Es gibt staatlich geförderte Programme und Angebote privater Organisationen. Zu den geförderten Programmen zählt „weltwärts“, ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufenes Freiwilligenprogramm. Dazu kommen Angebote wie der Europäische Freiwilligendienst, ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) oder ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) im Ausland sowie der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD), den das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert. Viele dieser Programme setzen eine Mindestdauer von sechs Monaten voraus. Private Agenturen bieten häufig Freiwilligendienste für weniger als sechs Monate an. „Allerdings fallen hier für Beratung, Organisation und Betreuung Kosten an“, weiß Birgit Dreyer. Einen Überblick über die zahlreichen Angebote finden Abiturienten auf Webseiten wie www.ausland.org und www.rausvonzuhaus.de.

    Reisen und dabei Geld verdienen

    Ein paar Wochen in Kanada oder Australien jobben, dabei Geld verdienen und dann den Rest des Landes erkunden? Für viele ist das die ideale Lösung, um nach der Schule länger reisen zu können. Um im Ausland arbeiten zu dürfen, müssen die Abiturienten allerdings mindestens 18 Jahre alt sein. Verschiedene Agenturen bieten kostenpflichtige „Work & Travel“-Pakete. Sie vermitteln erste Jobangebote und Unterkünfte, unterstützen bei der Visa-Anmeldung und haben oft Ansprechpartner vor Ort. „Wer sich für ein solches Angebot interessiert, sollte jedoch die Details prüfen: Was kosten die Flüge? Welche Erfahrungen haben andere Teilnehmer gemacht? Ist es möglich, abwechselnd zu jobben und zu reisen?“, empfiehlt die ERV-Expertin. Mit ein wenig Auslandserfahrung und guten Sprachkenntnissen organisieren Interessierte sich ihren „Work & Travel“-Aufenthalt selbst. Einen Job am Wunschzielort finden Abiturienten beispielsweise über Jobportale im Internet oder bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Agentur für Arbeit (ZAV).

    Reisen und dabei Vorbereitungen treffen

    Was es bei der Wahl des richtigen Reiselandes zu beachten gibt und welche Vorbereitungen unbedingt erledigt werden sollten, erklärt Expertin Birgit Dreyer im folgenden Podcast: Der Podcast ist zur freien Verfügung und steht im Media Center zum Download bereit.

    Reisen und dabei gut abgesichert sein

    Die gesetzliche Krankenversicherung greift während eines längeren Auslandsaufenthalts nur bedingt. Dabei macht es grundsätzlich einen Unterschied, in welchem Land sich der Abiturient aufhält. In beliebten Ländern wie den USA, Kanada oder Australien gibt es keine Erstattung der Behandlungskosten. Zudem sind viele Leistungen im Ausland gar nicht versichert, zum Beispiel der Transport ins nächste Krankenhaus. Die ERV bietet eine spezielle Studenten- und Au-pair-Versicherung für Aufenthalte bis zu 24 Monaten. Sie sichert die jungen Reisenden während ihres gesamten Auslandsaufenthalts bei Unfällen und akuten Erkrankungen ab. Außerdem übernimmt sie, wenn nötig, auch die Kosten für einen Rücktransport ins Heimatland. Dieser kann leicht einen fünfstelligen Betrag kosten. Die Auslandskrankenversicherung kann um einen zusätzlichen Baustein erweitert werden, der eine Unfall-, Haftpflicht- und Unterbrechungsversicherung beinhaltet. Nähere Infos unter www.erv.de/studenten.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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