Thema: Aktiv
  • Nostalgiekutschen, tausendjährige Linden und Gänsesäger

    Exklusive Winter-ErlebnisfĂĽhrungen am "Bayerischen Meer"

    Prien am Chiemsee/MĂĽnchen, 19. November 2014
    Winterkutschfahrt und Schnapsverkostung auf Herrenchiemsee, geführter Klosterbesuch auf der Fraueninsel oder vom Fachmann begleitete Vogelbeobachtungen entlang des Seeufers - die exklusiven Touren führen Besucher während der kalten Jahreszeit durch die idyllische Landschaft rund um Prien am Chiemsee. Unterwegs mit den Natur- und Inselexperten gelangen sie zu den versteckten Plätzen in der historischen Seegemeinde und lernen das "Bayerische Meer" sowie die Herren- und Fraueninsel von einer bisher unbekannten Seite kennen.

    Winterliche Kutschfahrt, verschneite Wälder und edle Tropfen - Herrenchiemsee ohne Schloss erleben
    Gemeinsam mit Gäste- und Naturführer Konrad Hollerieth geht es via Schiff über den stillen Chiemsee zur Herreninsel. Wie einst König Ludwig II. fahren die Entdecker mit der Vier-Spänner-Pferdekutsche über die im Winter "menschenleere" Chiemseeinsel mit ihren weiten Wiesen und Wälder. Unterwegs durch die nahezu unberührte Landschaft begleiten sie Hollerieths spannende Erzählungen und Anekdoten zur Inselgeschichte. Zurück am Pferdestall zeigt "Kaltblüter-Chef" Helmut Meidert den Teilnehmern seine historische Kutschensammlung mit zahlreichen Exemplaren aus dem späten 19. Jahrhundert und erklärt ihnen etwa die Technik der Karossen oder was für eine Kutsche der "Damenphaethon" ist. Statt ins Schloss führt Hollerieth anschließend zum Aufwärmen in die Schnapsbrennerei von Herrenchiemsee, die selbst viele Einheimische nur vom "Hörensagen" kennen. Hier kosten die Winterwanderer die (hoch)prozentigen Kreationen von Sigi Angerer aus den Äpfeln und Birnen der "königlichen" Streuobstwiesen der Insel - bis zu 3.000 Liter edelsten Tropfen brennt er jedes Jahr mit dem holzbeheizten, 70 Jahre alten Kessel. Die rund zweistündige Tour findet am 30. Dezember 2014 und am 3. Februar 2015 jeweils ab 12.45 Uhr statt und kostet 29 Euro pro Person.

    MĂĽnster, Marzipan und Michaelskapelle - Kulturell-kulinarisch unterwegs auf der Fraueninsel
    Auf der Fraueninsel folgen die Teilnehmer Gästeführer Konrad Hollerieth in das ehrwürdige Münster des Benediktinerinnenklosters, wo sie gemeinsam dem Geheimnis der Seligen Irmengard, der Patronin des Chiemgaus, auf die Spur gehen. Darüber hinaus bestaunen sie die Torhalle aus der Zeit Karl des Großen mit den einzigartigen Engelsfresken in der Michaelskapelle. Als besonderer Kraftort auf der Insel gelten die "Tausendjährigen Linden" auf dem Lindenplatz. Hier lohnt sich ein kurzes Innehalten bevor es weiter zu der seit über 400 Jahren bestehenden Inseltöpferei geht. Bekannt für ihre Räucherfisch-Spezialitäten erklären die Chiemseefischer bei einem kurzen Zwischenstopp Tipps & Tricks für die ideale Zubereitung und geben Einblicke in ihren Alltag. Am Ende der Runde wartet feinstes von den Benediktinerinnen hergestelltes Marzipan und der nach uraltem Klosterrezept gebrannte "Geistreich" im Klosterladen auf die Teilnehmer. Am 5. Januar und am 19. Februar 2015 startet die rund dreistündige Tour um 14.45 Uhr am Priener Hafen. Die Teilnahme kostet 15 Euro pro Person.

    Auf der Spur von Krickente, Gänsesäger & Co.

    Unterwegs mit Ornithologe und Naturführer Gerhard Märkl entdecken Interessierte zur kalten Jahreszeit im schnee- und reifbedeckten Schilfufer des "Bayerischen Meers" zahlreiche Vertreter heimischer Vögel und gefiederter Wintergäste aus dem Norden. Ausgerüstet mit Ferngläsern geht es entlang der natürlichen Seepromenade - dabei führen einzelne Pfade und Stege bis ganz ans Wasser heran und ermöglichen eine gute Sicht auf Tafelenten, Silberreiher & Co. Von Experte Märkl erfahren die Teilnehmer Wissenswertes und Kurioses zu den rund 300 bisher am Chiemsee gesichteten Vogelarten. So befinden sich etwa alle Wasservögel im Winter inmitten ihrer Balzzeit und sind daher besonders auffällig und exotisch gefärbt. Nach etwa einer halben Stunde gelangen die Beobachter zum nahegelegenen Greamandlweiher. Hier hören sie die namensgebenden "Gick"-Laute der Krickenten, die im Uferschlamm wühlen oder bekommen den mit seiner Flügelspannweite von knapp einen Meter verhältnismäßig großen Gänsesäger zu sehen. Über die Prien gelangen die Vogelfreunde an die Rimstinger Landspitze, wo sich im Mündungsgebiet Kormorane sowie Mittelmeer- und Mantelmöwen auf den Sandbänken und Baumstämmen ausruhen. Am Ende der Tour durch das verschneite Naturschutzgebiet genießen sie an der "Hütte am See" einen weiten Blick über den Schafwaschener Winkl. Die Führungen starten am 16. und 30. Januar sowie am 13. und 27. Februar 2015 jeweils ab 14 Uhr vom PRIENAVERA Erlebnisbad und dauern etwa zwei Stunden. Die Kosten liegen bei 5,50 Euro pro Person.

    Passend zu den Winterführungen bietet die Priener Tourismus GmbH das "Chiemsee Entdecken"-Spezial. Hier geht es für Interessierte mit dem Schiff auf die Herreninsel, wo sie bei einer Schlossbesichtigung sowie einem Besuch des König Ludwig II. Museums allerlei Wissenswertes zum Mond- und Märchenkönig erfahren. Dazu geben die Julius Exter Galerie und das Augustiner Chorherrenstift Einblicke in die prunkvolle Geschichte der Region. Weiter auf der Fraueninsel bewundern die Besucher den frei stehenden Campanile des 1200 Jahre alten Münsters - das Wahrzeichen der Insel - und das traditionell hergestellte Kunsthandwerk der Inselbewohner. Pro Person ist das Paket mit drei Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive reichhaltigem Frühstück ab 79 Euro beim Privatvermieter oder auf dem Bauernhof sowie ab 143 Euro im Hotel buchbar.

Exklusive Winter-Erlebnisführungen am "Bayerischen Meer" • Medien-Informationen

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Exklusive Winter-Erlebnisführungen am "Bayerischen Meer" • Hintergrundtexte

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Exklusive Winter-Erlebnisführungen am "Bayerischen Meer" • Story Lines

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Exklusive Winter-Erlebnisführungen am "Bayerischen Meer" • Pressestimmen

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Exklusive Winter-Erlebnisführungen am "Bayerischen Meer" • Bilder

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Exklusive Winter-Erlebnisführungen am "Bayerischen Meer" • Multimedia

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  • Nostalgiekutschen, tausendjährige Linden und Gänsesäger

    Exklusive Winter-ErlebnisfĂĽhrungen am "Bayerischen Meer"

    Prien am Chiemsee/MĂĽnchen, 19. November 2014
    Winterkutschfahrt und Schnapsverkostung auf Herrenchiemsee, geführter Klosterbesuch auf der Fraueninsel oder vom Fachmann begleitete Vogelbeobachtungen entlang des Seeufers - die exklusiven Touren führen Besucher während der kalten Jahreszeit durch die idyllische Landschaft rund um Prien am Chiemsee. Unterwegs mit den Natur- und Inselexperten gelangen sie zu den versteckten Plätzen in der historischen Seegemeinde und lernen das "Bayerische Meer" sowie die Herren- und Fraueninsel von einer bisher unbekannten Seite kennen.

    Winterliche Kutschfahrt, verschneite Wälder und edle Tropfen - Herrenchiemsee ohne Schloss erleben
    Gemeinsam mit Gäste- und Naturführer Konrad Hollerieth geht es via Schiff über den stillen Chiemsee zur Herreninsel. Wie einst König Ludwig II. fahren die Entdecker mit der Vier-Spänner-Pferdekutsche über die im Winter "menschenleere" Chiemseeinsel mit ihren weiten Wiesen und Wälder. Unterwegs durch die nahezu unberührte Landschaft begleiten sie Hollerieths spannende Erzählungen und Anekdoten zur Inselgeschichte. Zurück am Pferdestall zeigt "Kaltblüter-Chef" Helmut Meidert den Teilnehmern seine historische Kutschensammlung mit zahlreichen Exemplaren aus dem späten 19. Jahrhundert und erklärt ihnen etwa die Technik der Karossen oder was für eine Kutsche der "Damenphaethon" ist. Statt ins Schloss führt Hollerieth anschließend zum Aufwärmen in die Schnapsbrennerei von Herrenchiemsee, die selbst viele Einheimische nur vom "Hörensagen" kennen. Hier kosten die Winterwanderer die (hoch)prozentigen Kreationen von Sigi Angerer aus den Äpfeln und Birnen der "königlichen" Streuobstwiesen der Insel - bis zu 3.000 Liter edelsten Tropfen brennt er jedes Jahr mit dem holzbeheizten, 70 Jahre alten Kessel. Die rund zweistündige Tour findet am 30. Dezember 2014 und am 3. Februar 2015 jeweils ab 12.45 Uhr statt und kostet 29 Euro pro Person.

    MĂĽnster, Marzipan und Michaelskapelle - Kulturell-kulinarisch unterwegs auf der Fraueninsel
    Auf der Fraueninsel folgen die Teilnehmer Gästeführer Konrad Hollerieth in das ehrwürdige Münster des Benediktinerinnenklosters, wo sie gemeinsam dem Geheimnis der Seligen Irmengard, der Patronin des Chiemgaus, auf die Spur gehen. Darüber hinaus bestaunen sie die Torhalle aus der Zeit Karl des Großen mit den einzigartigen Engelsfresken in der Michaelskapelle. Als besonderer Kraftort auf der Insel gelten die "Tausendjährigen Linden" auf dem Lindenplatz. Hier lohnt sich ein kurzes Innehalten bevor es weiter zu der seit über 400 Jahren bestehenden Inseltöpferei geht. Bekannt für ihre Räucherfisch-Spezialitäten erklären die Chiemseefischer bei einem kurzen Zwischenstopp Tipps & Tricks für die ideale Zubereitung und geben Einblicke in ihren Alltag. Am Ende der Runde wartet feinstes von den Benediktinerinnen hergestelltes Marzipan und der nach uraltem Klosterrezept gebrannte "Geistreich" im Klosterladen auf die Teilnehmer. Am 5. Januar und am 19. Februar 2015 startet die rund dreistündige Tour um 14.45 Uhr am Priener Hafen. Die Teilnahme kostet 15 Euro pro Person.

    Auf der Spur von Krickente, Gänsesäger & Co.

    Unterwegs mit Ornithologe und Naturführer Gerhard Märkl entdecken Interessierte zur kalten Jahreszeit im schnee- und reifbedeckten Schilfufer des "Bayerischen Meers" zahlreiche Vertreter heimischer Vögel und gefiederter Wintergäste aus dem Norden. Ausgerüstet mit Ferngläsern geht es entlang der natürlichen Seepromenade - dabei führen einzelne Pfade und Stege bis ganz ans Wasser heran und ermöglichen eine gute Sicht auf Tafelenten, Silberreiher & Co. Von Experte Märkl erfahren die Teilnehmer Wissenswertes und Kurioses zu den rund 300 bisher am Chiemsee gesichteten Vogelarten. So befinden sich etwa alle Wasservögel im Winter inmitten ihrer Balzzeit und sind daher besonders auffällig und exotisch gefärbt. Nach etwa einer halben Stunde gelangen die Beobachter zum nahegelegenen Greamandlweiher. Hier hören sie die namensgebenden "Gick"-Laute der Krickenten, die im Uferschlamm wühlen oder bekommen den mit seiner Flügelspannweite von knapp einen Meter verhältnismäßig großen Gänsesäger zu sehen. Über die Prien gelangen die Vogelfreunde an die Rimstinger Landspitze, wo sich im Mündungsgebiet Kormorane sowie Mittelmeer- und Mantelmöwen auf den Sandbänken und Baumstämmen ausruhen. Am Ende der Tour durch das verschneite Naturschutzgebiet genießen sie an der "Hütte am See" einen weiten Blick über den Schafwaschener Winkl. Die Führungen starten am 16. und 30. Januar sowie am 13. und 27. Februar 2015 jeweils ab 14 Uhr vom PRIENAVERA Erlebnisbad und dauern etwa zwei Stunden. Die Kosten liegen bei 5,50 Euro pro Person.

    Passend zu den Winterführungen bietet die Priener Tourismus GmbH das "Chiemsee Entdecken"-Spezial. Hier geht es für Interessierte mit dem Schiff auf die Herreninsel, wo sie bei einer Schlossbesichtigung sowie einem Besuch des König Ludwig II. Museums allerlei Wissenswertes zum Mond- und Märchenkönig erfahren. Dazu geben die Julius Exter Galerie und das Augustiner Chorherrenstift Einblicke in die prunkvolle Geschichte der Region. Weiter auf der Fraueninsel bewundern die Besucher den frei stehenden Campanile des 1200 Jahre alten Münsters - das Wahrzeichen der Insel - und das traditionell hergestellte Kunsthandwerk der Inselbewohner. Pro Person ist das Paket mit drei Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive reichhaltigem Frühstück ab 79 Euro beim Privatvermieter oder auf dem Bauernhof sowie ab 143 Euro im Hotel buchbar.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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