Thema: Service
  • Von einheimischen Zecken bis hin zu tropischen Blutsaugern:

    Expertentipps für den richtigen Schutz zu Hause und in der Ferne

    München, 16. Juli 2019

    Egal, ob in Deutschland, Europa oder Übersee – die warmen Temperaturen locken nicht nur Naturfreunde vor die Haustüre, auch Zecken & Co. haben dann Hochsaison. Damit dem Outdoor-Spaß nichts im Wege steht, sollten sich Urlauber und Ausflügler vorzeitig um den passenden Schutz kümmern, denn die Spinnentiere und Insekten können teils gefährliche Krankheiten übertragen. Worauf es dabei ankommt und was gegen die kleinen Tücken auf Reisen hilft, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERGO Reiseversicherung (ERV).

    Einheimische Plagegeister

    Zu den wohl bekanntesten Blutsaugern Deutschlands gehören Zecken. Vor allem in den Risikogebieten Niedersachsen, Sachsen und Bayern stellen Zeckenbisse eine besondere Gefahr dar, denn sie übertragen Viren, die zu einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (kurz: FSME) führen können – beziehungsweise auch Bakterien, die eine Borreliose (auch Lyme-Krankheit genannt) verursachen können. Laut Robert Koch-Institut (RKI) stieg die Zahl der FSME-Fälle im Jahr 2018 auf ein Rekordhoch von 583 Betroffenen. Zwischen März und Oktober ist das Infektionsrisiko hier am höchsten. Um sich vor den gefährlichen Bissen zu schützen, helfen auch schon kleine Tricks: „Am besten ist es etwa bei Wanderungen auf dem Weg zu bleiben und hohe Gräser beziehungsweise Sträucher, wo sich die Zecken gerne aufhalten, zu vermeiden. Außerdem ist es ratsam lange Hosen und geschlossene Schuhe zu tragen. Ein spezielles Antizeckenmitteln hält die kleinen Tierchen zusätzlich auf Abstand“, weiß Birgitt Dreyer. Zwar gibt es gegen FSME eine Impfung, jedoch keine medikamentöse Behandlung nach Ausbruch der Krankheit. Bei der Borreliose verhält es sich genau umgekehrt. „Nach einem Ausflug in die Natur sollte man sich daher immer gründlich auf Zecken und Zeckenbisse absuchen, um im Fall des Falles eine schnelle Reaktion zu ermöglichen“, erklärt die Expertin der ERGO Reiseversicherung.

    Tropische Zuwanderer

    Besonders wichtig: Neben unserer heimischen Zecke überlebt auch immer häufiger die exotische Hyalomma-Zecke in Deutschland. Sie ist zwei- bis dreimal so groß wie ihre europäischen Verwandten und überträgt Krankheiten wie das Fleckfieber oder das Krim-Kongo Hämorrhagische Fieber. Zudem ist sie eine sogenannte Jagdzecke – das heißt sie wartet nicht auf ihren Wirt, sondern geht aktiv auf die Suche. Um einen besseren Überblick zur bisherigen Verbreitung der tropischen Einwanderer zu erhalten, hat die Universität Hohenheim eigens einen Aufruf gestartet: Für Bilder von auffälligen Zecken steht die Adresse tropenzecken@uni-hohenheim.de zur Verfügung.

    Kleiner Aufwand – große Leistung

    Geht der Urlaub in die Ferne, sollten Mückenspray und Moskitonetz im Koffer nicht fehlen. „Denn die meisten Tropenkrankheiten werden durch die kleinen Insekten übertragen“, weiß Birgit Dreyer. Das Risiko zu erkranken, kann damit deutlich gesenkt werden. Zudem gibt es gegen viele Infektionen bereits Impfungen, um sich zusätzlich abzusichern. Wichtig ist: Genügend Vorlaufzeit einzuplanen, da das Immunsystem teilweise acht bis zwölf Wochen braucht, um einen verlässlichen Schutz aufzubauen. Die Expertin rät daher, sich rechtzeitig zu informieren: „Je nach Reiseart und Reiseland müssen unterschiedliche Vorkehrungsmaßnahmen getroffen werden. Wer sich unsicher ist, was auf ihn persönlich zutrifft, sollte sich direkt an das Centrum für Reisemedizin (CRM) wenden.“ Auch das Auswärtige Amt bietet unter www.auswaertiges-amt.de wichtige Reise- und Sicherheitshinweise zum Thema Impfschutz und Infektionskrankheiten. Zusätzlich empfiehlt sich eine persönliche Beratung in der Apotheke oder beim Arzt.

    Reiseschutzimpfung: Risiken und Kostenübernahme

    Viele gesetzliche Krankenkassen zahlen Reiseschutzimpfungen als freiwillige Leistung und erstatten die Kosten der Malariaprophylaxe bei Auslandsaufenthalten ihrer Versicherten. Da es hier keine einheitliche Regelung gibt, sollten sich Reisende vorab individuell bei ihrer Krankenversicherung informieren. Ebenfalls gilt zu beachten, dass Impfungen gegen tropische Krankheiten mit Nebenwirkungen und Impfunverträglichkeit einhergehen und gegebenenfalls zur Reiseunfähigkeit führen können. Um dann nicht auf den teils sehr hohen Stornokosten sitzen zu bleiben, lohnt sich eine passende Reiserücktritts-Versicherung. Die ERGO Reiseversicherung bietet ihren Kunden im Rahmen ihrer Reiserücktritts-Versicherung eine spezielle Stornoberatung. Hier erörtern Experten gemeinsam mit dem Versicherten, ob es – zum Beispiel im Falle einer Impfunverträglichkeit − doch noch eine Möglichkeit gibt, die Reise anzutreten.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.ergo-reiseversicherung.de.

Expertentipps für den richtigen Schutz zu Hause und in der Ferne • Medien-Informationen

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Expertentipps für den richtigen Schutz zu Hause und in der Ferne • Hintergrundtexte

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Expertentipps für den richtigen Schutz zu Hause und in der Ferne • Pressestimmen

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    Expertentipps für den richtigen Schutz zu Hause und in der Ferne

    München, 16. Juli 2019

    Egal, ob in Deutschland, Europa oder Übersee – die warmen Temperaturen locken nicht nur Naturfreunde vor die Haustüre, auch Zecken & Co. haben dann Hochsaison. Damit dem Outdoor-Spaß nichts im Wege steht, sollten sich Urlauber und Ausflügler vorzeitig um den passenden Schutz kümmern, denn die Spinnentiere und Insekten können teils gefährliche Krankheiten übertragen. Worauf es dabei ankommt und was gegen die kleinen Tücken auf Reisen hilft, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERGO Reiseversicherung (ERV).

    Einheimische Plagegeister

    Zu den wohl bekanntesten Blutsaugern Deutschlands gehören Zecken. Vor allem in den Risikogebieten Niedersachsen, Sachsen und Bayern stellen Zeckenbisse eine besondere Gefahr dar, denn sie übertragen Viren, die zu einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (kurz: FSME) führen können – beziehungsweise auch Bakterien, die eine Borreliose (auch Lyme-Krankheit genannt) verursachen können. Laut Robert Koch-Institut (RKI) stieg die Zahl der FSME-Fälle im Jahr 2018 auf ein Rekordhoch von 583 Betroffenen. Zwischen März und Oktober ist das Infektionsrisiko hier am höchsten. Um sich vor den gefährlichen Bissen zu schützen, helfen auch schon kleine Tricks: „Am besten ist es etwa bei Wanderungen auf dem Weg zu bleiben und hohe Gräser beziehungsweise Sträucher, wo sich die Zecken gerne aufhalten, zu vermeiden. Außerdem ist es ratsam lange Hosen und geschlossene Schuhe zu tragen. Ein spezielles Antizeckenmitteln hält die kleinen Tierchen zusätzlich auf Abstand“, weiß Birgitt Dreyer. Zwar gibt es gegen FSME eine Impfung, jedoch keine medikamentöse Behandlung nach Ausbruch der Krankheit. Bei der Borreliose verhält es sich genau umgekehrt. „Nach einem Ausflug in die Natur sollte man sich daher immer gründlich auf Zecken und Zeckenbisse absuchen, um im Fall des Falles eine schnelle Reaktion zu ermöglichen“, erklärt die Expertin der ERGO Reiseversicherung.

    Tropische Zuwanderer

    Besonders wichtig: Neben unserer heimischen Zecke überlebt auch immer häufiger die exotische Hyalomma-Zecke in Deutschland. Sie ist zwei- bis dreimal so groß wie ihre europäischen Verwandten und überträgt Krankheiten wie das Fleckfieber oder das Krim-Kongo Hämorrhagische Fieber. Zudem ist sie eine sogenannte Jagdzecke – das heißt sie wartet nicht auf ihren Wirt, sondern geht aktiv auf die Suche. Um einen besseren Überblick zur bisherigen Verbreitung der tropischen Einwanderer zu erhalten, hat die Universität Hohenheim eigens einen Aufruf gestartet: Für Bilder von auffälligen Zecken steht die Adresse tropenzecken@uni-hohenheim.de zur Verfügung.

    Kleiner Aufwand – große Leistung

    Geht der Urlaub in die Ferne, sollten Mückenspray und Moskitonetz im Koffer nicht fehlen. „Denn die meisten Tropenkrankheiten werden durch die kleinen Insekten übertragen“, weiß Birgit Dreyer. Das Risiko zu erkranken, kann damit deutlich gesenkt werden. Zudem gibt es gegen viele Infektionen bereits Impfungen, um sich zusätzlich abzusichern. Wichtig ist: Genügend Vorlaufzeit einzuplanen, da das Immunsystem teilweise acht bis zwölf Wochen braucht, um einen verlässlichen Schutz aufzubauen. Die Expertin rät daher, sich rechtzeitig zu informieren: „Je nach Reiseart und Reiseland müssen unterschiedliche Vorkehrungsmaßnahmen getroffen werden. Wer sich unsicher ist, was auf ihn persönlich zutrifft, sollte sich direkt an das Centrum für Reisemedizin (CRM) wenden.“ Auch das Auswärtige Amt bietet unter www.auswaertiges-amt.de wichtige Reise- und Sicherheitshinweise zum Thema Impfschutz und Infektionskrankheiten. Zusätzlich empfiehlt sich eine persönliche Beratung in der Apotheke oder beim Arzt.

    Reiseschutzimpfung: Risiken und Kostenübernahme

    Viele gesetzliche Krankenkassen zahlen Reiseschutzimpfungen als freiwillige Leistung und erstatten die Kosten der Malariaprophylaxe bei Auslandsaufenthalten ihrer Versicherten. Da es hier keine einheitliche Regelung gibt, sollten sich Reisende vorab individuell bei ihrer Krankenversicherung informieren. Ebenfalls gilt zu beachten, dass Impfungen gegen tropische Krankheiten mit Nebenwirkungen und Impfunverträglichkeit einhergehen und gegebenenfalls zur Reiseunfähigkeit führen können. Um dann nicht auf den teils sehr hohen Stornokosten sitzen zu bleiben, lohnt sich eine passende Reiserücktritts-Versicherung. Die ERGO Reiseversicherung bietet ihren Kunden im Rahmen ihrer Reiserücktritts-Versicherung eine spezielle Stornoberatung. Hier erörtern Experten gemeinsam mit dem Versicherten, ob es – zum Beispiel im Falle einer Impfunverträglichkeit − doch noch eine Möglichkeit gibt, die Reise anzutreten.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.ergo-reiseversicherung.de.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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