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  • Expertentipps: So läuft das Auslandssemester erfolgreich ab

    München, 10. Mai 2017

    Das Auslandssemester: Es gilt als die schönste Zeit im Leben eines Studenten. Fast jeder vierte verbringt mindestens ein Semester im Ausland. Doch ein solcher Aufenthalt will geplant sein und ist meist ein langer Weg mit vielen bürokratischen Hürden. Auch politische Veränderungen – wie das aktuelle Beispiel Brexit zeigt – können weitreichende Folgen für die Auslandsstudenten haben. Es kann sein, dass in Großbritannien zukünftig Studiengebühren von bis zu 10.000 Euro im Jahr fällig werden. Eine gute Vorbereitung ist daher das A & O für ein gelungenes Auslandsstudium. Was es alles bei der Planung zu beachten gilt, weiß die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) Birgit Dreyer.

    Mit Hilfe oder im Alleingang?
    Es gibt verschiedene Wege und Möglichkeiten für Studenten, einen Auslandsaufenthalt zu organisieren: an einer Partnerhochschule oder auch selbstständig. Der große Vorteil einer Partnerhochschule: die im Ausland erbrachten Leistungen werden von der deutschen Universität meist problemlos anerkannt. Außerdem werden Studenten bei der Organisation und Finanzierung unterstützt, wie beispielsweise durch das Erasmus Programm. „Allerdings ist die Auswahl der zu bereisenden Länder begrenzt, was viele Studierende zu einem selbst organisierten Auslandssemester bewegt“, meint Dreyer: „Das ist zwar aufwändiger und nimmt mehr Zeit in Anspruch, doch auch hier können die Reisenden finanzielle Hilfe beanspruchen“.
    Eine weitere Möglichkeit für einen Auslandsaufenthalt bieten einige Studiengänge mit bereits integriertem Auslandsaufenthalt. Hier ist der organisatorische Aufwand am geringsten und der Abschluss wird oft in beiden Ländern anerkannt. Wer das gesamte Studium im Ausland verbringen möchte, muss meist tiefer in die Tasche greifen. Die Kosten sind wesentlich höher als bei einem Auslandssemester. Doch auch hier gibt es gewisse Finanzierungsmöglichkeiten.

    Schuldenfalle Auslandsstudium?
    „Ein Auslandssemester kann, je nach Zielland sehr kostspielig werden. Anreise, Unterkunft, Verpflegung oder auch Visum müssen schließlich bezahlt werden“, warnt die ERV-Expertin. Je nach Länge und Ort des Auslandsaufenthaltes, gibt es entsprechende Förderprogramme und Stipendien, um Studierende finanziell zu unterstützen. Für europäische Länder ist das Erasmus Programm der Europäischen Union das meistgenutzte Förderprojekt und vergibt Stipendien bis zu 800 Euro monatlich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein Auslands-BAföG in Anspruch zu nehmen. Hier werden Auslandsaufenthalte von maximal einem Jahr, in EU-Ländern sogar noch längere Zeiträume finanziell unterstützt. Die Bewerbung für ein Stipendium lohnt sich in jedem Fall, da neben den Studienleistungen vor allem auch persönliche Eigenschaften für die Vergabe entscheidend sind. Neben diesen Förderprogrammen haben Studierende auch die Möglichkeit, über Nebenjobs etwas Geld dazuzuverdienen. „Gerade in Outsourcing-Unternehmen sind deutschsprachige Studenten im Ausland meist sehr begehrt“, weiß Reiseexpertin Dreyer.

    7 Tipps für eine reibungslose Planung
    Um die nötigen Vorbereitungen für ein geplantes Auslandssemester möglichst stressfrei abzuwickeln, sollten diese am besten eineinhalb Jahre im Voraus beginnen. Denn es muss einiges im Vorfeld bedacht und organisiert werden:

    • Anmeldefristen beachten: Zum Teil finden die Anmeldungen für ein Auslandssemester nur einmal jährlich und ein Jahr im Voraus statt.

     

    • Unterlagen beschaffen: Je nach Organisator sind verschiedene Nachweise und Bescheinigungen für die Bewerbung um ein Auslandssemester nötig. Daher sollten sich Studierende rechtzeitig informieren und mit der Beschaffung der Unterlagen frühzeitig beginnen.

     

    • Visum: Je nach Aufenthaltsland ist ein Visum für die Einreise erforderlich. Da die Bearbeitung eines Visum-Antrages mehrere Monate dauern kann, empfiehlt sich auch hier eine frühzeitige Organisation.

     

    • Leistungsnachweise: Welche im Ausland erbrachten Leistungen an der Heimatuniversität anerkannt werden, kann im Vorfeld erfragt und vereinbart werden.

     

    • Auslandsversicherung: Die ERV bietet dafür die von Stiftung Warentest als Gewinner prämierte, speziell konzipierte Studenten & Au Pair Versicherung. Sie sichert die jungen Reisenden während ihres gesamten Auslandsaufenthalts bei Unfällen und akuten Erkrankungen ab, kümmert sie sich, wenn nötig, auch um einen Rücktransport ins Heimatland und kann zusätzliche um eine Unfall-, Haftpflicht- und Unterbrechungsversicherung erweitert werden. Nähere Infos unter www.erv.de/studenten.

     

    • Unterkunft: An vielen Universitäten gibt es für die Zeit im Ausland Plätze in den Studentenwohnheimen. Aber auch hier sind die Regularien unterschiedlich. Am besten man macht sich hier ebenfalls gleich bei Anmeldung schlau. Umgekehrt muss auch eine Lösung für die eigene Wohnung gefunden werden. Sofern nichts im Mietvertrag vermerkt ist, gilt es immer zuerst mit dem Vermieter abzuklären, ob eine Untervermietung erlaubt ist.

     

    • Laufende Verträge zu Hause: Um während des Auslandssemesters die Ausgaben in der Heimat möglichst gering zu halten, lohnt sich ein Blick in die Unterlagen für Handy, Fitnessstudio & Co. Viele Anbieter sind bereit die Verträge für gewisse Zeit auf Eis zu legen oder entsprechend anzupassen.

     

    Über die ERV (Europäische Reiseversicherung)

    Die ERV versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden. Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.

     

    Copyright des Bildes: Getty Images/ERV

     

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