Thema: Aktiv
  • Auf den Spuren von steinernen Zeugen der Eiszeit und nachtaktiven „Vampiren“ in Prien am Chiemsee

    Familienangebote in luftigen Höhen, auf dem Wasser und im Verborgenen

    Prien am Chiemsee/MĂĽnchen, 15. Juli 2022

    Ob Hobby-Biologen, Geologie-Experten oder Goldwäscher: In Prien am Chiemsee entdecken junge Gäste die Natur rund um das „Bayerische Meer“ auf spielerische Art und Weise. Im Rahmen von geführten Erlebnistouren begeben sie sich nicht nur auf eine erdgeschichtliche Zeitreise oder erfahren mehr zum vielfältigen Ökosystem des Chiemsees, sondern können sich im Wald, am Fluss oder auf dem See auch auf eigene Faust so richtig austoben – sei es im Kletterwald, im Strandbad oder unterwegs auf einem Boot. So wird die Natur zum wahren Abenteuerspielplatz für Entdecker jeden Alters.

    Unterwegs auf der Insel Herrenchiemsee: abendliche Fledermausführung für kleine Naturforscher

    Noch bis Ende August dürfen Kinder im Urlaub ausnahmsweise etwas länger aufbleiben– und zwar um in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse einzutauchen. Wenn sich der Tag dem Ende neigt und die Sonne tief steht, geht es für die kleinen Naturforscher zunächst mit der Fähre nach Herrenchiemsee. Dort beginnt die rund zweieinhalbstündige Themenführung in Begleitung von Park-Ranger und Naturexperte Jakob Nein, der nicht nur die Insel wie seine eigene Westentasche kennt, sondern auch die Lebens- und Verhaltensweisen der rund 1.000 heimischen Fledermäuse. Nach der Besichtigung der Fledermausausstellung im Neuen Schloss, geht es weiter zur Livebeobachtung per Monitor der scheuen und nachtaktiven Tiere, die es sich im Dachstuhl von Schloss Herrenchiemsee gemütlich gemacht haben. Bevor die Tour wieder in Prien endet, erforscht die Gruppe die Jagdreviere, die Lebensräume sowie diverse Flugachsen der Fledermäuse in den Wald-, Wiesen- und Uferbereichen der Insel.

    Grenzenloses Abenteuer in luftiger Höhe rund um Prien: Kletterwald Prien sowie Freizeitpark und Märchenpark Ruhpolding

    Sich abenteuerlich in luftiger Höhe von Baum zu Baum hangeln – das können Kinder und Erwachsene in Prien im größten Kletterwald des Chiemsee mit 13 Parcours und über 110 verschiedenen Stationen. Hier kann dank unterschiedlicher Höhen- und Schwierigkeitsgrade jeder selbst entscheiden, wie weit er sich hinauswagt. Während sich Kinder ab vier Jahren auf zwei Parcours ab einem Meter Höhe versuchen, erklimmen ältere Kletterer eine Höhe von 14 Metern und entdecken den Chiemsee aus einem ganz neuen Blickwinkel. Adrenalingeladenen Spaß in luftiger Höhe erfahren Jung und Alt auch im Freizeitpark und Märchenpark Ruhpolding, der unweit von Prien entfernt liegt und dieses Jahr bereits sein 55-jähriges Jubiläum feiert. Als erste und einzige Achterbahn am Chiemsee nimmt der „Gipfelstürmer“ dort Wagemutige einen 36 Meter hohen Steilhang mit nach oben und saust dann mit 50 Stundenkilometern wieder rasant an den Baumwipfeln vorbei in die Tiefe. 

    Von kleinen und großen Steinen entlang der Priener Flusslandschaft: Naturführung „Mit Waschpfanne und Sieb an der Prienmündung“ und Steinlehrpfad Westernach

    Die Prien ist einer der längsten Wildbäche im bayerischen Alpenraum und bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Natur rund um Prien im und am Wasser zu erkunden. Bei einer Naturführung und ausgerüstet mit Waschpfanne und Sieb erfahren kleine Hobby-Naturforscher noch bis Mitte September spielerisch, wie die Alpen entstanden sind und vor allem wie sich glitzernde Schwerminerale und kleine Halbedelsteine aus dem Sand waschen lassen. Entlang des Steinlehrpfads bei Westernach staunen Kinder und Erwachsene hingegen über weitaus größere Steine – und zwar in Form von über bis zu 250 Millionen Jahre alten, beeindruckenden Findlingen, die Relikte der letzten Eiszeit sind. Gespickt mit Infotafeln, sind sie stille Zeugen der Zeit, in der riesige Gletscher die Region beherrschten.

    Wasserspaß am Chiemsee: Strandbäder und Erlebnistour „Mit dem Ruderboot ans Ende des Sees“

    Der Chiemsee selbst bietet Familien zahlreiche Möglichkeiten zum Austoben und Abkühlen. Einen Sprung ins kühle Nass genießen Kinder zum Beispiel in einem der vielen Strandbäder wie Rimsting, Chiemseepark Felden oder Schraml mit ihren großen Liegewiesen, Kiosken und Wasserrutschen. Nicht zuletzt bietet auch das Prienavera Erlebnisbad Wasserspaß an sonnigen sowie regnerischen Tagen. Unterwegs in einem kleinen Ruderboot durch das knietiefe Wasser entdecken Familien während der geführten Tour „Mit dem Ruderboot ans Ende des Sees“ die abwechslungsreiche Landschaft des Chiemsees mit seinen flachen Buchten, gelben Teichrosenfeldern und artenreichen Schilfwiesen. Kinder freuen sich über die vielen Muscheln, Schnecken und Insekten, die sie im Wasser entdecken und dürfen unter Aufsicht der Eltern sogar blubbernde Methangasbläschen entzünden, die in den Tiefen der Sumpflandschaft entstehen.

Familienangebote in luftigen Höhen, auf dem Wasser und im Verborgenen • Medien-Informationen

Inhalt erscheint in KĂĽrze.

Familienangebote in luftigen Höhen, auf dem Wasser und im Verborgenen • Hintergrundtexte

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Familienangebote in luftigen Höhen, auf dem Wasser und im Verborgenen • Pressestimmen

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Medien-Informationen  
  • Auf den Spuren von steinernen Zeugen der Eiszeit und nachtaktiven „Vampiren“ in Prien am Chiemsee

    Familienangebote in luftigen Höhen, auf dem Wasser und im Verborgenen

    Prien am Chiemsee/MĂĽnchen, 15. Juli 2022

    Ob Hobby-Biologen, Geologie-Experten oder Goldwäscher: In Prien am Chiemsee entdecken junge Gäste die Natur rund um das „Bayerische Meer“ auf spielerische Art und Weise. Im Rahmen von geführten Erlebnistouren begeben sie sich nicht nur auf eine erdgeschichtliche Zeitreise oder erfahren mehr zum vielfältigen Ökosystem des Chiemsees, sondern können sich im Wald, am Fluss oder auf dem See auch auf eigene Faust so richtig austoben – sei es im Kletterwald, im Strandbad oder unterwegs auf einem Boot. So wird die Natur zum wahren Abenteuerspielplatz für Entdecker jeden Alters.

    Unterwegs auf der Insel Herrenchiemsee: abendliche Fledermausführung für kleine Naturforscher

    Noch bis Ende August dürfen Kinder im Urlaub ausnahmsweise etwas länger aufbleiben– und zwar um in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse einzutauchen. Wenn sich der Tag dem Ende neigt und die Sonne tief steht, geht es für die kleinen Naturforscher zunächst mit der Fähre nach Herrenchiemsee. Dort beginnt die rund zweieinhalbstündige Themenführung in Begleitung von Park-Ranger und Naturexperte Jakob Nein, der nicht nur die Insel wie seine eigene Westentasche kennt, sondern auch die Lebens- und Verhaltensweisen der rund 1.000 heimischen Fledermäuse. Nach der Besichtigung der Fledermausausstellung im Neuen Schloss, geht es weiter zur Livebeobachtung per Monitor der scheuen und nachtaktiven Tiere, die es sich im Dachstuhl von Schloss Herrenchiemsee gemütlich gemacht haben. Bevor die Tour wieder in Prien endet, erforscht die Gruppe die Jagdreviere, die Lebensräume sowie diverse Flugachsen der Fledermäuse in den Wald-, Wiesen- und Uferbereichen der Insel.

    Grenzenloses Abenteuer in luftiger Höhe rund um Prien: Kletterwald Prien sowie Freizeitpark und Märchenpark Ruhpolding

    Sich abenteuerlich in luftiger Höhe von Baum zu Baum hangeln – das können Kinder und Erwachsene in Prien im größten Kletterwald des Chiemsee mit 13 Parcours und über 110 verschiedenen Stationen. Hier kann dank unterschiedlicher Höhen- und Schwierigkeitsgrade jeder selbst entscheiden, wie weit er sich hinauswagt. Während sich Kinder ab vier Jahren auf zwei Parcours ab einem Meter Höhe versuchen, erklimmen ältere Kletterer eine Höhe von 14 Metern und entdecken den Chiemsee aus einem ganz neuen Blickwinkel. Adrenalingeladenen Spaß in luftiger Höhe erfahren Jung und Alt auch im Freizeitpark und Märchenpark Ruhpolding, der unweit von Prien entfernt liegt und dieses Jahr bereits sein 55-jähriges Jubiläum feiert. Als erste und einzige Achterbahn am Chiemsee nimmt der „Gipfelstürmer“ dort Wagemutige einen 36 Meter hohen Steilhang mit nach oben und saust dann mit 50 Stundenkilometern wieder rasant an den Baumwipfeln vorbei in die Tiefe. 

    Von kleinen und großen Steinen entlang der Priener Flusslandschaft: Naturführung „Mit Waschpfanne und Sieb an der Prienmündung“ und Steinlehrpfad Westernach

    Die Prien ist einer der längsten Wildbäche im bayerischen Alpenraum und bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Natur rund um Prien im und am Wasser zu erkunden. Bei einer Naturführung und ausgerüstet mit Waschpfanne und Sieb erfahren kleine Hobby-Naturforscher noch bis Mitte September spielerisch, wie die Alpen entstanden sind und vor allem wie sich glitzernde Schwerminerale und kleine Halbedelsteine aus dem Sand waschen lassen. Entlang des Steinlehrpfads bei Westernach staunen Kinder und Erwachsene hingegen über weitaus größere Steine – und zwar in Form von über bis zu 250 Millionen Jahre alten, beeindruckenden Findlingen, die Relikte der letzten Eiszeit sind. Gespickt mit Infotafeln, sind sie stille Zeugen der Zeit, in der riesige Gletscher die Region beherrschten.

    Wasserspaß am Chiemsee: Strandbäder und Erlebnistour „Mit dem Ruderboot ans Ende des Sees“

    Der Chiemsee selbst bietet Familien zahlreiche Möglichkeiten zum Austoben und Abkühlen. Einen Sprung ins kühle Nass genießen Kinder zum Beispiel in einem der vielen Strandbäder wie Rimsting, Chiemseepark Felden oder Schraml mit ihren großen Liegewiesen, Kiosken und Wasserrutschen. Nicht zuletzt bietet auch das Prienavera Erlebnisbad Wasserspaß an sonnigen sowie regnerischen Tagen. Unterwegs in einem kleinen Ruderboot durch das knietiefe Wasser entdecken Familien während der geführten Tour „Mit dem Ruderboot ans Ende des Sees“ die abwechslungsreiche Landschaft des Chiemsees mit seinen flachen Buchten, gelben Teichrosenfeldern und artenreichen Schilfwiesen. Kinder freuen sich über die vielen Muscheln, Schnecken und Insekten, die sie im Wasser entdecken und dürfen unter Aufsicht der Eltern sogar blubbernde Methangasbläschen entzünden, die in den Tiefen der Sumpflandschaft entstehen.

Familienangebote in luftigen Höhen, auf dem Wasser und im Verborgenen • Medien-Informationen

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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