Thema: Service
  • Wenn die Städte leer und die Strände voll werden

    Ferragosto in Italien

    MĂĽnchen, 10. August 2017
    Ferragosto - die kaiserliche Ferienzeit
    Der Begriff "Ferragosto" stammt aus dem lateinischen Feriae Augusti und bedeutet so viel wie "Ferien des Augustus". Er geht auf den Kaiser Augustus zurück, der seinen Triumph über Marcus Antonius und Cleopatra im Jahr 31 v.Chr. mit einer mehrtägigen Festzeit und zahlreichen Großveranstaltungen feierte. Um die Bürger des Landes zu unterhalten, wurden etwa Pferderennen veranstaltet. Daraus entwickelte sich die Tradition des Ferragosto. "Auch wenn der Feiertag mit der Einführung des Christentums offiziell zu Mariä Himmelfahrt wurde, spielt der 15. August in seiner abgewandelten Form heute noch eine wichtige Rolle für die Italiener und gilt damit als einer der ältesten noch begangenen Feiertage Europas", erklärt die ERV-Reiseexpertin.

    Leere Städte, lange Staus und volle Strände
    Während des gesamten Augusts herrscht in Italien ein absoluter Ausnahmezustand, der um den 15. des Monats seinen Höhepunkt erreicht. Während sich in Deutschland die Schulferien auf das gesamte Jahr verteilen, haben die italienischen Schüler - abgesehen von Weihnachten - nur einmal Ferien: Von Anfang Juni bis Mitte September. Die meisten Eltern nehmen sich daher den gesamten August frei und viele Unternehmen haben in diesem Monat Werksferien. Um der großen Sommerhitze zu entkommen, verbringen die meisten Familien den Urlaub um den Ferragosto in den kühleren Bergregionen und am Meer. "Dies führt von Jahr zu Jahr zu massiven Verkehrsbehinderungen auf den italienischen Autobahnen", warnt Dreyer. "Deutsche Touristen sollten daher genügend Zeit für die Fahrt einplanen oder außerhalb des Ballungszeitraumes anreisen." Die großen Städte im Inland erinnern hingegen regelrecht an verlassene Geisterstädte. Geschäfte haben geschlossen, das typisch lebendige Treiben in den Gassen bleibt aus und auch die Behörden sind am 15. August nicht besetzt. Stattdessen finden Touristen an den Küsten überfüllte Strände, überteuerte Ferienunterkünfte und überlaufene Flaniermeilen. Wer außerhalb der italienischen Hochsaison verreisen möchte, sollte am besten den gesamten August meiden.

    Dolce Vita im August
    Doch die ERV-Expertin weiß auch, warum es besonders reizvoll sein kann, gerade um den 15. August nach Italien zu kommen: "Zu keinem anderen Zeitpunkt sind die Urlauber so nah dran an der italienischen Lebenskultur wie zum Ferragosto. Genau das wissen immer mehr Touristen zu schätzen." Neben zahlreichen Veranstaltungen in den einzelnen Orten, wie etwa das traditionelle Dorffest in Marniga am Ostufer des Gardasees vom 14. bis 16. August, finden auch viele Großevents statt. So treten beispielsweise in Siena am 16. August alle 17 Stadtteile beim weltberühmten Pferderennen in historischen Kostümen gegeneinander an. Zum krönenden Abschluss bewundern Besucher wie Einheimische in den verschiedenen Baderegionen spektakuläre Feuerwerks-Inszenierungen.

    Frühzeitige Planung für entspannte Ferien
    Um den Sommerurlaub an den italienischen Stränden dennoch - oder gerade wegen des Ferragosto - genießen zu können, rät die ERV-Reiseexpertin zu einer guten Planung im Vorfeld. "Die Kapazitäten sind in dieser Zeit stark begrenzt und werden von den italienischen Stammgästen oft schon ein Jahr im Voraus reserviert", so Dreyer. Reisende, die im August nach Italien ans Meer oder auch in die Berge wollen, sollten sich daher frühzeitig um ihre Unterkunft kümmern.
    Für den Fall des Falles empfiehlt Birgit Dreyer eine Reiseversicherung abzuschließen. Wer mit dem Auto nach Italien reist, ist beispielsweise mit der Reiserücktrittsversicherung Auto, Bus & Bahn der ERV bestens abgesichert. Der Reiseschutz umfasst Stornokosten- und Reiseabbruch-Versicherung. Auch ein Pannenschutz ist beinhaltet.

    Weitere Informationen unter www.erv.de.



Ferragosto in Italien • Medien-Informationen

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Ferragosto in Italien • Hintergrundtexte

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Ferragosto in Italien • Story Lines

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Ferragosto in Italien • Pressestimmen

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Ferragosto in Italien • Bilder

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Medien-Informationen  
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    Ferragosto in Italien

    MĂĽnchen, 10. August 2017
    Ferragosto - die kaiserliche Ferienzeit
    Der Begriff "Ferragosto" stammt aus dem lateinischen Feriae Augusti und bedeutet so viel wie "Ferien des Augustus". Er geht auf den Kaiser Augustus zurück, der seinen Triumph über Marcus Antonius und Cleopatra im Jahr 31 v.Chr. mit einer mehrtägigen Festzeit und zahlreichen Großveranstaltungen feierte. Um die Bürger des Landes zu unterhalten, wurden etwa Pferderennen veranstaltet. Daraus entwickelte sich die Tradition des Ferragosto. "Auch wenn der Feiertag mit der Einführung des Christentums offiziell zu Mariä Himmelfahrt wurde, spielt der 15. August in seiner abgewandelten Form heute noch eine wichtige Rolle für die Italiener und gilt damit als einer der ältesten noch begangenen Feiertage Europas", erklärt die ERV-Reiseexpertin.

    Leere Städte, lange Staus und volle Strände
    Während des gesamten Augusts herrscht in Italien ein absoluter Ausnahmezustand, der um den 15. des Monats seinen Höhepunkt erreicht. Während sich in Deutschland die Schulferien auf das gesamte Jahr verteilen, haben die italienischen Schüler - abgesehen von Weihnachten - nur einmal Ferien: Von Anfang Juni bis Mitte September. Die meisten Eltern nehmen sich daher den gesamten August frei und viele Unternehmen haben in diesem Monat Werksferien. Um der großen Sommerhitze zu entkommen, verbringen die meisten Familien den Urlaub um den Ferragosto in den kühleren Bergregionen und am Meer. "Dies führt von Jahr zu Jahr zu massiven Verkehrsbehinderungen auf den italienischen Autobahnen", warnt Dreyer. "Deutsche Touristen sollten daher genügend Zeit für die Fahrt einplanen oder außerhalb des Ballungszeitraumes anreisen." Die großen Städte im Inland erinnern hingegen regelrecht an verlassene Geisterstädte. Geschäfte haben geschlossen, das typisch lebendige Treiben in den Gassen bleibt aus und auch die Behörden sind am 15. August nicht besetzt. Stattdessen finden Touristen an den Küsten überfüllte Strände, überteuerte Ferienunterkünfte und überlaufene Flaniermeilen. Wer außerhalb der italienischen Hochsaison verreisen möchte, sollte am besten den gesamten August meiden.

    Dolce Vita im August
    Doch die ERV-Expertin weiß auch, warum es besonders reizvoll sein kann, gerade um den 15. August nach Italien zu kommen: "Zu keinem anderen Zeitpunkt sind die Urlauber so nah dran an der italienischen Lebenskultur wie zum Ferragosto. Genau das wissen immer mehr Touristen zu schätzen." Neben zahlreichen Veranstaltungen in den einzelnen Orten, wie etwa das traditionelle Dorffest in Marniga am Ostufer des Gardasees vom 14. bis 16. August, finden auch viele Großevents statt. So treten beispielsweise in Siena am 16. August alle 17 Stadtteile beim weltberühmten Pferderennen in historischen Kostümen gegeneinander an. Zum krönenden Abschluss bewundern Besucher wie Einheimische in den verschiedenen Baderegionen spektakuläre Feuerwerks-Inszenierungen.

    Frühzeitige Planung für entspannte Ferien
    Um den Sommerurlaub an den italienischen Stränden dennoch - oder gerade wegen des Ferragosto - genießen zu können, rät die ERV-Reiseexpertin zu einer guten Planung im Vorfeld. "Die Kapazitäten sind in dieser Zeit stark begrenzt und werden von den italienischen Stammgästen oft schon ein Jahr im Voraus reserviert", so Dreyer. Reisende, die im August nach Italien ans Meer oder auch in die Berge wollen, sollten sich daher frühzeitig um ihre Unterkunft kümmern.
    Für den Fall des Falles empfiehlt Birgit Dreyer eine Reiseversicherung abzuschließen. Wer mit dem Auto nach Italien reist, ist beispielsweise mit der Reiserücktrittsversicherung Auto, Bus & Bahn der ERV bestens abgesichert. Der Reiseschutz umfasst Stornokosten- und Reiseabbruch-Versicherung. Auch ein Pannenschutz ist beinhaltet.

    Weitere Informationen unter www.erv.de.



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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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