• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Winter ohne Ski?

    Highlights abseits der Piste zwischen Fichtelgebirge und Tirol

    Starnberg, 18. Januar 2018

    Schluss mit Sofa & Co. und auf ins fröhliche Wintertreiben! In der kalten Jahreszeit muss es nicht immer auf die Piste gehen. Egal ob für Familien, Naturliebhaber oder Adrenalin-Junkies, mit abwechslungsreichen Aktivitäten ist für jeden Geschmack etwas dabei: Sei es zum legendären Februar-Anbaden in Karlsruhe, Bird-Watching in Prien am Chiemsee, traditionellen Eisstockschießen mit der KönigsCard, zu Streifzügen auf dem ersten zertifizierten Winterwanderweg Deutschlands im Fichtelgebirge oder den abenteuerlichen Survival-Camps in der rauen Natur des Nördlichen Schwarzwalds.

    Eröffnung der Freibadsaison: Fröhliches Anbaden in Karlsruhe

    Ein Highlight für Wasserraten und das Kultevent in Karlsruhe und Umgebung: Als erstes Freibad in Deutschland eröffnet das Sonnenbad Mitte Februar die Freibadsaison. Statt Handtüchern bevölkern an diesem Tag Daunendecken und Kissen die Liegen. Die Freibadfans stürzen sich im Pyjama mit dem Schlachtruf „Winterschlaf ade, Sonnenbad juche“ in die Becken. Die Schwimmer freuen sich über bis zu 28 Grad Wassertemperatur und ziehen ihre ersten Bahnen unter freiem Himmel. Schon seit den 1970er Jahren zelebrieren die Karlsruher den winterlichen Badespaß im Februar und, während die Freibäder bundesweit schon zum Ende des Sommers schließen, ist auch das Saisonende im Sonnenbad nichts für Weicheier. Die Tore des einzigartigen Freiluftbads stehen Hartgesottenen bis zum 1. Advent offen.  

    Winterliches Survival-Abenteuer in der Schwarzwald-Wildnis

    Bei den Survival Camps im Nördlichen Schwarzwald geht es buchstäblich „into the wild“! Ausgestattet mit geeigneter Ausrüstung, einer einfachen Landkarte und dem, was der Wald zu bieten hat, lernen Outdoor-Fans, wie sie mitten in der Wildnis überleben, sich orientieren, Feuer machen und einen Unterschlupf für die Nacht bauen. Dies ist bei den Survival-Abenteuern im winterlichen Schwarzwald essentiell, denn Survival-Profi Dieter Nell schickt seine Gruppen nur bei Temperaturen nahe des Gefrierpunkts in die freie Natur. Von einer Orientierungswanderung durch den Schnee bis hin zu einem ganzen Wochenende in der Wildnis – für das ultimative Survival-Abenteuer stellt er die Challenge jedes Mal ganz individuell für die Teilnehmer zusammen. Ohne ein festes Dach über dem Kopf und ohne Kontakt zur Außenwelt können sich die Abenteurer ganz auf die raue Schönheit der Natur einlassen.

    Schneevergnügen für Jung & Alt beim Winterwandern im Fichtelgebirge

    Als eines der schneesichersten Mittelgebirge Deutschlands bietet das Fichtelgebirge abwechslungsreiche Erlebnisse für Winterfans. Auf den zahlreichen präparierten Winterwegen am Ochsenkopf dehnen Outdoorliebhaber die Saison bis in die kalte Jahreszeit aus. Seit neuestem finden Sportbegeisterte hier auch den ersten offiziell zertifizierten Winterwanderweg Deutschlands, der nach den Kriterien des Deutschen Wanderverbandes geprüft wurde und mit einer Länge von 18,9 Kilometern um den Ochsenkopf zahlreiche Winterimpressionen verspricht. Während gemütliche Wanderer auf den speziellen Heilklimawegen die klare Luft der verschneiten Landschaft genießen, begeben sich Familien auf leisen Sohlen auf den Wildkatzenpfad mit Tierfütterung oder zum Fährtenlesen auf die Spuren der Wildtiere. Nach aufregenden Aktivitäten im Freien wärmen sich die Besucher bei einem Ausflug ins Porzellanikon Selb oder das Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel auf. 

    Bird-Watching am Chiemsee: Auf den Spuren von Rohrdommel & Co.

    Im Winter zieht es Vogelfreunde ans „Bayerische Meer“, denn im Naturschutzgebiet rund um Prien am Chiemsee entdecken sie mit besonderen Enten- und Möwenarten sowie den heimischen, gefiederten Dauerbewohnern mehr Vögel als im Sommer. Mit kostenlosen Expertenführungen am Ufer des Chiemsees entdecken Interessierte an zehn festen Stationen die heimische Artenvielfalt und die Gäste aus dem hohen Norden. Ausgerüstet mit Ferngläsern geht es entlang der natürlichen Seepromenade – dabei führen einzelne Pfade und Stege bis zum Wasserrand und ermöglichen eine gute Sicht auf Tafelenten, Silberreiher & Co. Die Tour führt über den Greamandlweiher zur Rimstinger Landspitze und endet an der „Hütte am See“ – hier genießen Naturliebhaber einen weiten Blick über den Schafwaschener Winkl. Von den Chiemsee-Naturführern und Ornithologen erfahren die Teilnehmer Wissenswertes und Kurioses zu den rund 300 bisher am Chiemsee gesichteten Vogelarten.

    Unvergessliche Wintererlebnisse mit der KönigsCard

    Mit der All-Inclusive-Gästekarte für Allgäu, Tirol und Oberbayern finden Reisende auch im Winter zahlreiche, spannende Aktivitäten für jedes Wetter. Wenn die Seen mal wieder nicht zufrieren wollen und Frau Holle gerade Pause macht, helfen die Mitarbeiter der örtlichen Eisstadien dem Glück ein wenig auf die Sprünge: Im Kunsteisstadion in Lechbruck am See messen sich Groß und Klein im traditionellen Eistockschießen. Wenn es draußen kalt ist und das warme Wasser im Außenbecken in die Höhe dampft, ist ein Besuch in Thermen und Bädern Erholung für Kältegeplagte. Im Alpspitz-Bade-Center Nesselwang entspannen Erwachsene auf den Whirlpool-Liegen, während sich die Kleineren im Strömungskanal, in ihrer eigenen Wasserlandschaft oder bei einer Fahrt im „Crazy Bob“ austoben. Neben sportlichen Aktivitäten und Entspannung kommt auch die Kultur nicht zu kurz: Mit Blick auf den Kochelsee entdecken Kunstbegeisterte im Franz Marc Museum „den blauen Reiter“ sowie weitere herausragende Werke des expressionistischen Künstlers. Alle Leistungen sind dabei für die Urlauber der rund 500 KönigsCard-Gastgeber wie immer kostenfrei.

    Weitere Informationen unter www.piroth-kommunikation.com. Medienvertreter wenden sich bei Interesse an einer Zusammenarbeit direkt an piroth.kommunikation unter media@piroth-kommunikation.com oder telefonisch unter +49-(0)-89-55 26 78 90.

    Copyright der Bilder: Fackelwanderung ©Tourismuszentrale Fichtelgebirge Andreas Hub. Survival-Camp Ausrüstung ©Dieter Nell. Anbaden in Karlsruhe ©KTG Karlsruhe Tourismus GmbH

Highlights abseits der Piste zwischen Fichtelgebirge und Tirol • Medien-Informationen

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Highlights abseits der Piste zwischen Fichtelgebirge und Tirol • Hintergrundtexte

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    Starnberg, 18. Januar 2018

    Schluss mit Sofa & Co. und auf ins fröhliche Wintertreiben! In der kalten Jahreszeit muss es nicht immer auf die Piste gehen. Egal ob für Familien, Naturliebhaber oder Adrenalin-Junkies, mit abwechslungsreichen Aktivitäten ist für jeden Geschmack etwas dabei: Sei es zum legendären Februar-Anbaden in Karlsruhe, Bird-Watching in Prien am Chiemsee, traditionellen Eisstockschießen mit der KönigsCard, zu Streifzügen auf dem ersten zertifizierten Winterwanderweg Deutschlands im Fichtelgebirge oder den abenteuerlichen Survival-Camps in der rauen Natur des Nördlichen Schwarzwalds.

    Eröffnung der Freibadsaison: Fröhliches Anbaden in Karlsruhe

    Ein Highlight für Wasserraten und das Kultevent in Karlsruhe und Umgebung: Als erstes Freibad in Deutschland eröffnet das Sonnenbad Mitte Februar die Freibadsaison. Statt Handtüchern bevölkern an diesem Tag Daunendecken und Kissen die Liegen. Die Freibadfans stürzen sich im Pyjama mit dem Schlachtruf „Winterschlaf ade, Sonnenbad juche“ in die Becken. Die Schwimmer freuen sich über bis zu 28 Grad Wassertemperatur und ziehen ihre ersten Bahnen unter freiem Himmel. Schon seit den 1970er Jahren zelebrieren die Karlsruher den winterlichen Badespaß im Februar und, während die Freibäder bundesweit schon zum Ende des Sommers schließen, ist auch das Saisonende im Sonnenbad nichts für Weicheier. Die Tore des einzigartigen Freiluftbads stehen Hartgesottenen bis zum 1. Advent offen.  

    Winterliches Survival-Abenteuer in der Schwarzwald-Wildnis

    Bei den Survival Camps im Nördlichen Schwarzwald geht es buchstäblich „into the wild“! Ausgestattet mit geeigneter Ausrüstung, einer einfachen Landkarte und dem, was der Wald zu bieten hat, lernen Outdoor-Fans, wie sie mitten in der Wildnis überleben, sich orientieren, Feuer machen und einen Unterschlupf für die Nacht bauen. Dies ist bei den Survival-Abenteuern im winterlichen Schwarzwald essentiell, denn Survival-Profi Dieter Nell schickt seine Gruppen nur bei Temperaturen nahe des Gefrierpunkts in die freie Natur. Von einer Orientierungswanderung durch den Schnee bis hin zu einem ganzen Wochenende in der Wildnis – für das ultimative Survival-Abenteuer stellt er die Challenge jedes Mal ganz individuell für die Teilnehmer zusammen. Ohne ein festes Dach über dem Kopf und ohne Kontakt zur Außenwelt können sich die Abenteurer ganz auf die raue Schönheit der Natur einlassen.

    Schneevergnügen für Jung & Alt beim Winterwandern im Fichtelgebirge

    Als eines der schneesichersten Mittelgebirge Deutschlands bietet das Fichtelgebirge abwechslungsreiche Erlebnisse für Winterfans. Auf den zahlreichen präparierten Winterwegen am Ochsenkopf dehnen Outdoorliebhaber die Saison bis in die kalte Jahreszeit aus. Seit neuestem finden Sportbegeisterte hier auch den ersten offiziell zertifizierten Winterwanderweg Deutschlands, der nach den Kriterien des Deutschen Wanderverbandes geprüft wurde und mit einer Länge von 18,9 Kilometern um den Ochsenkopf zahlreiche Winterimpressionen verspricht. Während gemütliche Wanderer auf den speziellen Heilklimawegen die klare Luft der verschneiten Landschaft genießen, begeben sich Familien auf leisen Sohlen auf den Wildkatzenpfad mit Tierfütterung oder zum Fährtenlesen auf die Spuren der Wildtiere. Nach aufregenden Aktivitäten im Freien wärmen sich die Besucher bei einem Ausflug ins Porzellanikon Selb oder das Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel auf. 

    Bird-Watching am Chiemsee: Auf den Spuren von Rohrdommel & Co.

    Im Winter zieht es Vogelfreunde ans „Bayerische Meer“, denn im Naturschutzgebiet rund um Prien am Chiemsee entdecken sie mit besonderen Enten- und Möwenarten sowie den heimischen, gefiederten Dauerbewohnern mehr Vögel als im Sommer. Mit kostenlosen Expertenführungen am Ufer des Chiemsees entdecken Interessierte an zehn festen Stationen die heimische Artenvielfalt und die Gäste aus dem hohen Norden. Ausgerüstet mit Ferngläsern geht es entlang der natürlichen Seepromenade – dabei führen einzelne Pfade und Stege bis zum Wasserrand und ermöglichen eine gute Sicht auf Tafelenten, Silberreiher & Co. Die Tour führt über den Greamandlweiher zur Rimstinger Landspitze und endet an der „Hütte am See“ – hier genießen Naturliebhaber einen weiten Blick über den Schafwaschener Winkl. Von den Chiemsee-Naturführern und Ornithologen erfahren die Teilnehmer Wissenswertes und Kurioses zu den rund 300 bisher am Chiemsee gesichteten Vogelarten.

    Unvergessliche Wintererlebnisse mit der KönigsCard

    Mit der All-Inclusive-Gästekarte für Allgäu, Tirol und Oberbayern finden Reisende auch im Winter zahlreiche, spannende Aktivitäten für jedes Wetter. Wenn die Seen mal wieder nicht zufrieren wollen und Frau Holle gerade Pause macht, helfen die Mitarbeiter der örtlichen Eisstadien dem Glück ein wenig auf die Sprünge: Im Kunsteisstadion in Lechbruck am See messen sich Groß und Klein im traditionellen Eistockschießen. Wenn es draußen kalt ist und das warme Wasser im Außenbecken in die Höhe dampft, ist ein Besuch in Thermen und Bädern Erholung für Kältegeplagte. Im Alpspitz-Bade-Center Nesselwang entspannen Erwachsene auf den Whirlpool-Liegen, während sich die Kleineren im Strömungskanal, in ihrer eigenen Wasserlandschaft oder bei einer Fahrt im „Crazy Bob“ austoben. Neben sportlichen Aktivitäten und Entspannung kommt auch die Kultur nicht zu kurz: Mit Blick auf den Kochelsee entdecken Kunstbegeisterte im Franz Marc Museum „den blauen Reiter“ sowie weitere herausragende Werke des expressionistischen Künstlers. Alle Leistungen sind dabei für die Urlauber der rund 500 KönigsCard-Gastgeber wie immer kostenfrei.

    Weitere Informationen unter www.piroth-kommunikation.com. Medienvertreter wenden sich bei Interesse an einer Zusammenarbeit direkt an piroth.kommunikation unter media@piroth-kommunikation.com oder telefonisch unter +49-(0)-89-55 26 78 90.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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