Thema: Service
  • KÖNIGSCARD Gästekarten GmbH • Medien-Informationen

    Qualitätssicherung, Gebietserweiterung & Mobilität

    KÖNIGSCARD stellt strategische Weichen für die Zukunft

    Lengenwang/München, 01. Dezember 2020
    Mit der KÖNIGSCARD erhalten Urlauber in den drei Regionen Allgäu, Tirol und Oberbayern über 200 Erlebnisse kostenfrei zu ihrer Buchung dazu, wenn sie ihren Aufenthalt bei einem der rund 580 KÖNIGSCARD-Gastgeber verbringen. Ihren Erfolgsweg setzt Deutschlands größte Gästekarte unter der Leitung von Matthias Adam – der erst kürzlich in seinem Amt bis Ende 2022 bestätigt wurde – auch in diesem Jahr trotz der herausfordernden Umstände fort und stellt die strategischen Weichen für die Zukunft. Im Fokus stehen dabei die geographische Gebietserweiterung um das Tölzer Land sowie die Vorreiterrolle in Sachen regionsübergreifender Mobilität mit E-Carsharing-Modellen und Konzepten für den öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum. Auch die Themen Digitalisierung sowie die konsequente Weiterverfolgung der Qualitätssicherung in Bezug auf die Leistungen sind ausschlaggebend für eine erfolgreiche Zukunft. 

    Konsequente Weiterverfolgung der Qualitätssteigerung
    Anfang November wurde Matthias Adam von der Gesellschafterversammlung der KÖNIGSCARD Gästekarten GmbH in seinem Amt als Geschäftsführer bis Ende 2022 bestätigt. Der Wiedergewählte blickt auf ein gelungenes Jubiläumsjahr 2019 zurück – zehn Jahre KÖNIGSCARD – mit der erfolgreichen Umstrukturierung zur GmbH, dem kompletten CI-Relaunch und Webauftritt sowie dem Umzug des Firmensitzes. Den eingeschlagenen Weg der Qualitätssteigerung in Bezug auf die Leistungen und Gastgeber möchte Adam konsequent weiterverfolgen und ein starkes Augenmerk auf die emotional nachhaltigen Bereiche Kultur und Tradition legen. So erfolgte bereits eine Reduzierung des Portfolios von 252 im Jahr 2018 auf aktuell 212 Leistungen. Durch die gemeinsame Steuerung touristischer Konzepte innerhalb der Regionen sollen Synergien geschaffen und die Qualität der Gastgeberstruktur gestärkt werden.

    Erfolgreiches Jahr für die KÖNIGSCARD
    Dank des permanenten Austauschs mit den Leistungsanbietern lässt sich der Erfolg kontrollieren und eine digitale Steuerung erlaubt die sinnvolle Ergänzung von Kapazitäten. Da der hohen Nachfrage ein begrenztes Angebot gegenübersteht, profitieren die KÖNIGSCARD-Gastgeber von einer stärkeren Langzeitauslastung. So betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 2019 5,2 Tage, während sie 2020 bis Oktober bei 5,33 Tagen lag. Somit lässt sich auch in diesem Jahr eine erfreuliche und konstante Entwicklung beobachten mit einem stabilen Umlagebetrag für die Gastgeber und einer konstanten Ausschüttungsquote für die Leistungspartner. Die Übernachtungszahlen bei KÖNIGSCARD-Gastgebern belaufen sich bis einschließlich Oktober dieses Jahres auf 578.958 gegenüber 599.505 zum vergleichbaren Zeitpunkt 2019 – die Gesamtzahl an Übernachtungen im Jahr 2019 betrug 656.635. „Ein bemerkenswertes Ergebnis in Anbetracht des Corona-bedingten Beherbergungsverbotes in den Monaten März, April und Mai“, freut sich Adam. „Das KÖNIGSCARD Konzept beweist somit auch im touristisch krisengebeutelten Jahr 2020 eindrucksvoll seine Praxistauglichkeit“.

    Klimafreundliche Mobilitätskonzepte für nachhaltige Tourismusentwicklung
    Dank klimafreundlicher Mobilitätskonzepte nutzen Gäste mit der KÖNIGSCARD seit diesem Jahr in einigen Regionen Elektrofahrzeuge für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, autofrei anzureisen und dennoch bequem vom Bahnhof zur Unterkunft zu gelangen oder während ihres Aufenthalts umweltschonend voranzukommen. Ergänzend dazu wird auch seit Jahresbeginn das regionsübergreifende Gratis-ÖPNV-Angebot der KÖNIGSCARD sukzessive erweitert. So können KÖNIGSCARD Urlauber das vorhandene Streckennetz beispielsweise durchgängig vom Allgäu in die oberbayerischen Regionen Blaues Land und Ammergauer Alpen nutzen.

    Tölzer Land Teil der KÖNIGSCARD
    Urlauber profitieren durch die Gebietserweiterung um das Tölzer Land – zwischen München, dem Starnberger See und den Bayerischen Alpen gelegen – ab Januar 2021 von zahlreichen qualitativ hochwertigen Freizeitangeboten: vom Eintritt in die Kristalltherme Trimini in Kochel über Flutlichtrodeln am Blomberg, Naturlehrexkursionen im Kloster Benediktbeuern bis hin zur modernen Zeitreise durch die dunkle Vergangenheit der deutschen Geschichte im Erinnerungsort Badehaus in Wolfratshausen. Das Ziel, die Regionen Tirol, Oberbayern und Allgäu mit der KÖNIGSCARD zu vereinen, rückt somit ein großes Stück näher und festigt die Position als Marktführer unter den Gästekarten.

    KÖNIGSCARD-Pläne für das Jahr 2021
    „Die Pläne für das kommende Jahr sehen eine umfangreiche Marketingkampagne für den Herbst vor mit einem digital gesteuerten Mix aus Videoclips, Screening, Social Media und Radiowerbung in den KÖNIGSCARD Zielmärkten Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen“, so Adam. „Durch den aktuellen Wegfall des Messesegments sehen wir das als notwendig an, um unsere Endkonsumenten zu erreichen.“ Ein weiterer Plan ist die Erweiterung des chipgesteuerten Zutritts – mit der KÖNIGSCARD direkt durchs Drehkreuz –, wie er bereits jetzt an vielen Bergbahnen im KÖNIGSCARD-Gebiet möglich ist. Hinzukommen sollen künftig Leistungen wie Schwimmbäder, Museen oder die Partnachklamm. Für 2021 steht zudem die Weiterentwicklung der digitalen KÖNIGSCARD für die Installation auf mobilen Endgeräten auf dem Programm.

    Nähere Informationen zur KÖNIGSCARD gibt es telefonisch unter +49 (0) 8364 9858812 sowie auf www.koenigscard.com. Bei weiteren Rückfragen oder Interesse an einem persönlichen Interview melden sich Medienvertreter bitte direkt bei Roja Delarami von piroth.kommunikation unter +49 (0)176 218 411 41 oder rd@piroth-kommunikation.com. Bilder zum Download, Hintergrundinformationen und zusätzliche Pressetexte sind im Online Media-Center unter www.piroth-kommunikation.com zu finden.

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Medien-Informationen  
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    Qualitätssicherung, Gebietserweiterung & Mobilität

    KÖNIGSCARD stellt strategische Weichen für die Zukunft

    Lengenwang/München, 01. Dezember 2020
    Mit der KÖNIGSCARD erhalten Urlauber in den drei Regionen Allgäu, Tirol und Oberbayern über 200 Erlebnisse kostenfrei zu ihrer Buchung dazu, wenn sie ihren Aufenthalt bei einem der rund 580 KÖNIGSCARD-Gastgeber verbringen. Ihren Erfolgsweg setzt Deutschlands größte Gästekarte unter der Leitung von Matthias Adam – der erst kürzlich in seinem Amt bis Ende 2022 bestätigt wurde – auch in diesem Jahr trotz der herausfordernden Umstände fort und stellt die strategischen Weichen für die Zukunft. Im Fokus stehen dabei die geographische Gebietserweiterung um das Tölzer Land sowie die Vorreiterrolle in Sachen regionsübergreifender Mobilität mit E-Carsharing-Modellen und Konzepten für den öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum. Auch die Themen Digitalisierung sowie die konsequente Weiterverfolgung der Qualitätssicherung in Bezug auf die Leistungen sind ausschlaggebend für eine erfolgreiche Zukunft. 

    Konsequente Weiterverfolgung der Qualitätssteigerung
    Anfang November wurde Matthias Adam von der Gesellschafterversammlung der KÖNIGSCARD Gästekarten GmbH in seinem Amt als Geschäftsführer bis Ende 2022 bestätigt. Der Wiedergewählte blickt auf ein gelungenes Jubiläumsjahr 2019 zurück – zehn Jahre KÖNIGSCARD – mit der erfolgreichen Umstrukturierung zur GmbH, dem kompletten CI-Relaunch und Webauftritt sowie dem Umzug des Firmensitzes. Den eingeschlagenen Weg der Qualitätssteigerung in Bezug auf die Leistungen und Gastgeber möchte Adam konsequent weiterverfolgen und ein starkes Augenmerk auf die emotional nachhaltigen Bereiche Kultur und Tradition legen. So erfolgte bereits eine Reduzierung des Portfolios von 252 im Jahr 2018 auf aktuell 212 Leistungen. Durch die gemeinsame Steuerung touristischer Konzepte innerhalb der Regionen sollen Synergien geschaffen und die Qualität der Gastgeberstruktur gestärkt werden.

    Erfolgreiches Jahr für die KÖNIGSCARD
    Dank des permanenten Austauschs mit den Leistungsanbietern lässt sich der Erfolg kontrollieren und eine digitale Steuerung erlaubt die sinnvolle Ergänzung von Kapazitäten. Da der hohen Nachfrage ein begrenztes Angebot gegenübersteht, profitieren die KÖNIGSCARD-Gastgeber von einer stärkeren Langzeitauslastung. So betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 2019 5,2 Tage, während sie 2020 bis Oktober bei 5,33 Tagen lag. Somit lässt sich auch in diesem Jahr eine erfreuliche und konstante Entwicklung beobachten mit einem stabilen Umlagebetrag für die Gastgeber und einer konstanten Ausschüttungsquote für die Leistungspartner. Die Übernachtungszahlen bei KÖNIGSCARD-Gastgebern belaufen sich bis einschließlich Oktober dieses Jahres auf 578.958 gegenüber 599.505 zum vergleichbaren Zeitpunkt 2019 – die Gesamtzahl an Übernachtungen im Jahr 2019 betrug 656.635. „Ein bemerkenswertes Ergebnis in Anbetracht des Corona-bedingten Beherbergungsverbotes in den Monaten März, April und Mai“, freut sich Adam. „Das KÖNIGSCARD Konzept beweist somit auch im touristisch krisengebeutelten Jahr 2020 eindrucksvoll seine Praxistauglichkeit“.

    Klimafreundliche Mobilitätskonzepte für nachhaltige Tourismusentwicklung
    Dank klimafreundlicher Mobilitätskonzepte nutzen Gäste mit der KÖNIGSCARD seit diesem Jahr in einigen Regionen Elektrofahrzeuge für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, autofrei anzureisen und dennoch bequem vom Bahnhof zur Unterkunft zu gelangen oder während ihres Aufenthalts umweltschonend voranzukommen. Ergänzend dazu wird auch seit Jahresbeginn das regionsübergreifende Gratis-ÖPNV-Angebot der KÖNIGSCARD sukzessive erweitert. So können KÖNIGSCARD Urlauber das vorhandene Streckennetz beispielsweise durchgängig vom Allgäu in die oberbayerischen Regionen Blaues Land und Ammergauer Alpen nutzen.

    Tölzer Land Teil der KÖNIGSCARD
    Urlauber profitieren durch die Gebietserweiterung um das Tölzer Land – zwischen München, dem Starnberger See und den Bayerischen Alpen gelegen – ab Januar 2021 von zahlreichen qualitativ hochwertigen Freizeitangeboten: vom Eintritt in die Kristalltherme Trimini in Kochel über Flutlichtrodeln am Blomberg, Naturlehrexkursionen im Kloster Benediktbeuern bis hin zur modernen Zeitreise durch die dunkle Vergangenheit der deutschen Geschichte im Erinnerungsort Badehaus in Wolfratshausen. Das Ziel, die Regionen Tirol, Oberbayern und Allgäu mit der KÖNIGSCARD zu vereinen, rückt somit ein großes Stück näher und festigt die Position als Marktführer unter den Gästekarten.

    KÖNIGSCARD-Pläne für das Jahr 2021
    „Die Pläne für das kommende Jahr sehen eine umfangreiche Marketingkampagne für den Herbst vor mit einem digital gesteuerten Mix aus Videoclips, Screening, Social Media und Radiowerbung in den KÖNIGSCARD Zielmärkten Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen“, so Adam. „Durch den aktuellen Wegfall des Messesegments sehen wir das als notwendig an, um unsere Endkonsumenten zu erreichen.“ Ein weiterer Plan ist die Erweiterung des chipgesteuerten Zutritts – mit der KÖNIGSCARD direkt durchs Drehkreuz –, wie er bereits jetzt an vielen Bergbahnen im KÖNIGSCARD-Gebiet möglich ist. Hinzukommen sollen künftig Leistungen wie Schwimmbäder, Museen oder die Partnachklamm. Für 2021 steht zudem die Weiterentwicklung der digitalen KÖNIGSCARD für die Installation auf mobilen Endgeräten auf dem Programm.

    Nähere Informationen zur KÖNIGSCARD gibt es telefonisch unter +49 (0) 8364 9858812 sowie auf www.koenigscard.com. Bei weiteren Rückfragen oder Interesse an einem persönlichen Interview melden sich Medienvertreter bitte direkt bei Roja Delarami von piroth.kommunikation unter +49 (0)176 218 411 41 oder rd@piroth-kommunikation.com. Bilder zum Download, Hintergrundinformationen und zusätzliche Pressetexte sind im Online Media-Center unter www.piroth-kommunikation.com zu finden.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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