Thema: Service
  • Kreditkarten im Ausland nutzen - darauf sollten Reisende achten!

    MĂĽnchen, 04. August 2016

    Das Hotel, die Taxifahrten oder die Liege am Strand - gerade auf Reisen ist die Kreditkarte ein beliebtes Zahlungsmittel. Unabhängig von Währung oder Land bezahlen Touristen unterwegs mit Visa, MasterCard & Co. Damit alles reibungslos abläuft und es zu keinen unangenehmen Überraschungen kommt, gibt die ERV (Europäische Reiseversicherung) wertvolle Experten-Tipps für einen sicheren Umgang mit der Kreditkarte im Ausland.

    Tipp 1 - Eine gute Vorbereitung ist das A & O
    Die Koffer sind gepackt, das Haus ist urlaubssicher gemacht und die Vorfreude groß. Doch in all dem Vorbereitungsstress sollten Urlauber nicht vergessen, sich vorab genau über den Service der Bank für die Verwendung der Kreditkarte im Ausland zu informieren. Einige Banken verlangen für den Einsatz der Kreditkarte außerhalb der EU besonders hohe Gebühren, welche sowohl beim Geldabheben, als auch beim Bezahlen fällig werden. "Darüber hinaus ist es ratsam bei der Bank ein Transaktionslimit für die Kreditkarte festzulegen. So ist bei einem Karten- oder Datendiebstahl keine unbegrenzte Geldabhebung möglich", erklärt die Reiseexpertin der ERV Birgit Dreyer.

    Tipp 2 - Augen auf beim Geldabheben
    Ein altbekannter und nach wie vor angewendeter Diebstahl-Trick ist das sogenannte Skimming. Versteckt angebrachte Lesegeräte am Kartenschacht des Geldautomaten und Kameras spähen Kreditkartendaten sowie die zugehörige PIN-Nummer aus. Betrüger brennen die dadurch erlangten Daten in der Regel auf einen Kartenrohling. Anschließend kann mit diesem nach Belieben Bargeld abgehoben werden. "Besonders ärgerlich dabei ist, dass der Kartenbesitzer meist nichts von dem Datenklau bemerkt. Das böse Erwachen erfolgt häufig erst beim Blick in die Kontoauszüge oder wenn sich die Bank wegen der Kontoüberziehung beim Kunden meldet", berichtet Birgit Dreyer. Deshalb ist es wichtig, Bargeld nur in geschlossenen Räumen abzuheben. Auch ein beschädigter Kartenschacht kann ein Anzeichen für die betrügerische Masche sein. Dann vorsichtshalber einen anderen Automaten aufsuchen.

    Tipp 3 - Kreditkarte möglichst nicht aus der Hand geben
    Gefahr droht für Reisende auch, sobald die Kreditkarte nicht mehr nur in den eigenen Händen ist. Beispielsweise beim Bezahlen im Restaurant oder beim Einkaufen im Geschäft ist es für Betrüger ein Leichtes, unbeobachtet Kartendaten zu kopieren oder einen höheren Betrag abzurechnen, als angegeben. Am besten ist es, die Kreditkarte niemals an fremde Personen zu übergeben. Kann es für den Zahlvorgang nicht vermieden werden, ist es wichtig, den Beleg sofort zu prüfen.

    Tipp 4 - Ein alternatives Zahlungsmittel in petto haben
    Auch wenn die Kreditkarte sicher verstaut ist, kann das Plastikgeld Reisenden Probleme bereiten. So vergessen Viele, dass es zwar in den meisten Ländern der Welt Bankautomaten gibt, diese häufig nur in den urbanen Gebieten zur Verfügung stehen. "Selbst in beliebten Reisedestinationen wie beispielsweise Thailand gibt es immer noch Inseln, auf denen Urlauber kein Bargeld abheben können", so Dreyer. Wer nicht ohne Geld dastehen möchte, sollte sich nicht nur auf ein Zahlungsmittel verlassen. Besser ist es, entweder ausreichend Bargeld mit sich zu führen oder sicher zu stellen, dass auch im Urlaubsort funktionierende Bankautomaten vorhanden sind.

    Tipp 5 - Bank über Reiseziel und -zeitraum informieren
    In Geldnot können Reisende auch kommen, wenn die heimische Bank die Kreditkarte einfach sperrt. Dies ist häufig eine reine Sicherheitsmaßnahme, sobald das Geldinstitut ungewöhnliche Zahlungsvorgänge wahrnimmt. "Der Kauf einer teuren Handtasche in Brasilien kann schnell einmal als verdächtig eingestuft werden und zur Sperrung der Karte führen", berichtet die Reiseexpertin. Also unbedingt die Bank über das Reiseziel und den Zeitraum informieren, um unschöne Überraschungen an der Kasse zu vermeiden.

    Tipp 6 - Service-Nummer, PIN & Co. - Tipps vor Ort
    Damit vor Ort auch wirklich nichts schief läuft, helfen zusätzlich einige Kniffe, die es während eines Auslandsaufenthalts zu beachten gilt:

    • PIN und Karte unbedingt getrennt voneinander aufbewahren
    • Kreditkarte diebstahlsicher und getrennt vom Bargeld verwahren
    • Service-Nummer der Bank immer bei sich tragen
    • Sich für den Notfall über die Möglichkeit einer "Blitzüberweisung von zu Hause" informieren (z.B. durch Western Union oder Moneygram; dabei hohe Gebühren berücksichtigen)

    Außerdem kann die ERV travel & care App mit dem neuen "Dokumentensafe"- Feature ein nützlicher Helfer vor Ort sein. Die App speichert alle wichtigen Dokumente und schützt Lichtbildausweis, Versicherungsunterlagen oder auch Kreditkartennummern mit einem PIN. Somit sind die wichtigen Papiere und Daten auch bei Verlust oder Diebstahl des Smartphones vor Missbrauch sicher. Zusätzlich informieren Push-Nachrichten über aktuelle Warnungen (z.B. Warnung vor Erdrutschen, Streiks oder Anschlägen). Darüber hinaus zeigt die App abgestimmt auf den aktuellen Standort wichtige Sicherheitsinformationen zu Notfallnummern, Apotheken und Botschaften, aber auch zu nächstgelegenen Krankenhäusern, mit denen die ERV zusammenarbeitet.

    Tipp 7 - Nach dem Urlaub: Kontoauszüge checken
    Ist der Urlaub einmal zu Ende und der Alltag wieder eingekehrt, trudeln nach und nach Kontoausauszüge und Kreditkartenabrechnungen der vergangenen Tage ein. Diese sollten nach einem Auslandsaufenthalt unbedingt genau überprüft werden. Finden sich Unstimmigkeiten, ist es wichtig die Bank rasch darüber zu informieren.

    Mit diesen Ratschlägen machen Kreditkartentricksereien, fehlende Bankautomaten & Co. dem Urlaubsvergnügen garantiert keinen Strich durch die Rechnung. Weitere Informationen gibt es unter www.erv.de.

Kreditkarten im Ausland nutzen - darauf sollten Reisende achten! • Medien-Informationen

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Kreditkarten im Ausland nutzen - darauf sollten Reisende achten! • Hintergrundtexte

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Kreditkarten im Ausland nutzen - darauf sollten Reisende achten! • Story Lines

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Kreditkarten im Ausland nutzen - darauf sollten Reisende achten! • Pressestimmen

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Kreditkarten im Ausland nutzen - darauf sollten Reisende achten! • Bilder

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Kreditkarten im Ausland nutzen - darauf sollten Reisende achten! • Multimedia

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    MĂĽnchen, 04. August 2016

    Das Hotel, die Taxifahrten oder die Liege am Strand - gerade auf Reisen ist die Kreditkarte ein beliebtes Zahlungsmittel. Unabhängig von Währung oder Land bezahlen Touristen unterwegs mit Visa, MasterCard & Co. Damit alles reibungslos abläuft und es zu keinen unangenehmen Überraschungen kommt, gibt die ERV (Europäische Reiseversicherung) wertvolle Experten-Tipps für einen sicheren Umgang mit der Kreditkarte im Ausland.

    Tipp 1 - Eine gute Vorbereitung ist das A & O
    Die Koffer sind gepackt, das Haus ist urlaubssicher gemacht und die Vorfreude groß. Doch in all dem Vorbereitungsstress sollten Urlauber nicht vergessen, sich vorab genau über den Service der Bank für die Verwendung der Kreditkarte im Ausland zu informieren. Einige Banken verlangen für den Einsatz der Kreditkarte außerhalb der EU besonders hohe Gebühren, welche sowohl beim Geldabheben, als auch beim Bezahlen fällig werden. "Darüber hinaus ist es ratsam bei der Bank ein Transaktionslimit für die Kreditkarte festzulegen. So ist bei einem Karten- oder Datendiebstahl keine unbegrenzte Geldabhebung möglich", erklärt die Reiseexpertin der ERV Birgit Dreyer.

    Tipp 2 - Augen auf beim Geldabheben
    Ein altbekannter und nach wie vor angewendeter Diebstahl-Trick ist das sogenannte Skimming. Versteckt angebrachte Lesegeräte am Kartenschacht des Geldautomaten und Kameras spähen Kreditkartendaten sowie die zugehörige PIN-Nummer aus. Betrüger brennen die dadurch erlangten Daten in der Regel auf einen Kartenrohling. Anschließend kann mit diesem nach Belieben Bargeld abgehoben werden. "Besonders ärgerlich dabei ist, dass der Kartenbesitzer meist nichts von dem Datenklau bemerkt. Das böse Erwachen erfolgt häufig erst beim Blick in die Kontoauszüge oder wenn sich die Bank wegen der Kontoüberziehung beim Kunden meldet", berichtet Birgit Dreyer. Deshalb ist es wichtig, Bargeld nur in geschlossenen Räumen abzuheben. Auch ein beschädigter Kartenschacht kann ein Anzeichen für die betrügerische Masche sein. Dann vorsichtshalber einen anderen Automaten aufsuchen.

    Tipp 3 - Kreditkarte möglichst nicht aus der Hand geben
    Gefahr droht für Reisende auch, sobald die Kreditkarte nicht mehr nur in den eigenen Händen ist. Beispielsweise beim Bezahlen im Restaurant oder beim Einkaufen im Geschäft ist es für Betrüger ein Leichtes, unbeobachtet Kartendaten zu kopieren oder einen höheren Betrag abzurechnen, als angegeben. Am besten ist es, die Kreditkarte niemals an fremde Personen zu übergeben. Kann es für den Zahlvorgang nicht vermieden werden, ist es wichtig, den Beleg sofort zu prüfen.

    Tipp 4 - Ein alternatives Zahlungsmittel in petto haben
    Auch wenn die Kreditkarte sicher verstaut ist, kann das Plastikgeld Reisenden Probleme bereiten. So vergessen Viele, dass es zwar in den meisten Ländern der Welt Bankautomaten gibt, diese häufig nur in den urbanen Gebieten zur Verfügung stehen. "Selbst in beliebten Reisedestinationen wie beispielsweise Thailand gibt es immer noch Inseln, auf denen Urlauber kein Bargeld abheben können", so Dreyer. Wer nicht ohne Geld dastehen möchte, sollte sich nicht nur auf ein Zahlungsmittel verlassen. Besser ist es, entweder ausreichend Bargeld mit sich zu führen oder sicher zu stellen, dass auch im Urlaubsort funktionierende Bankautomaten vorhanden sind.

    Tipp 5 - Bank über Reiseziel und -zeitraum informieren
    In Geldnot können Reisende auch kommen, wenn die heimische Bank die Kreditkarte einfach sperrt. Dies ist häufig eine reine Sicherheitsmaßnahme, sobald das Geldinstitut ungewöhnliche Zahlungsvorgänge wahrnimmt. "Der Kauf einer teuren Handtasche in Brasilien kann schnell einmal als verdächtig eingestuft werden und zur Sperrung der Karte führen", berichtet die Reiseexpertin. Also unbedingt die Bank über das Reiseziel und den Zeitraum informieren, um unschöne Überraschungen an der Kasse zu vermeiden.

    Tipp 6 - Service-Nummer, PIN & Co. - Tipps vor Ort
    Damit vor Ort auch wirklich nichts schief läuft, helfen zusätzlich einige Kniffe, die es während eines Auslandsaufenthalts zu beachten gilt:

    • PIN und Karte unbedingt getrennt voneinander aufbewahren
    • Kreditkarte diebstahlsicher und getrennt vom Bargeld verwahren
    • Service-Nummer der Bank immer bei sich tragen
    • Sich für den Notfall über die Möglichkeit einer "Blitzüberweisung von zu Hause" informieren (z.B. durch Western Union oder Moneygram; dabei hohe Gebühren berücksichtigen)

    Außerdem kann die ERV travel & care App mit dem neuen "Dokumentensafe"- Feature ein nützlicher Helfer vor Ort sein. Die App speichert alle wichtigen Dokumente und schützt Lichtbildausweis, Versicherungsunterlagen oder auch Kreditkartennummern mit einem PIN. Somit sind die wichtigen Papiere und Daten auch bei Verlust oder Diebstahl des Smartphones vor Missbrauch sicher. Zusätzlich informieren Push-Nachrichten über aktuelle Warnungen (z.B. Warnung vor Erdrutschen, Streiks oder Anschlägen). Darüber hinaus zeigt die App abgestimmt auf den aktuellen Standort wichtige Sicherheitsinformationen zu Notfallnummern, Apotheken und Botschaften, aber auch zu nächstgelegenen Krankenhäusern, mit denen die ERV zusammenarbeitet.

    Tipp 7 - Nach dem Urlaub: Kontoauszüge checken
    Ist der Urlaub einmal zu Ende und der Alltag wieder eingekehrt, trudeln nach und nach Kontoausauszüge und Kreditkartenabrechnungen der vergangenen Tage ein. Diese sollten nach einem Auslandsaufenthalt unbedingt genau überprüft werden. Finden sich Unstimmigkeiten, ist es wichtig die Bank rasch darüber zu informieren.

    Mit diesen Ratschlägen machen Kreditkartentricksereien, fehlende Bankautomaten & Co. dem Urlaubsvergnügen garantiert keinen Strich durch die Rechnung. Weitere Informationen gibt es unter www.erv.de.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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