• SĂĽdpfalz • Medien-Informationen

    Die Aktionstage der SĂĽdpfalz 2020

    Kulinarisch-kuriose Radevents

    Germersheim/München, 10. März 2020

    Einmal ein Liegerad testfahren, mit dem Rad von Museum zu Museum hoppen oder hinter die Kulissen der Direktvermarkter blicken – bei verschiedenen Aktionstagen heißt es in der Südpfalz auch 2020 wieder: rauf auf den Sattel! Die Genuss-Radregion begeistert nicht nur mit über 500 Kilometern ebenen Rad- und Themenwegen zwischen Bienwald, Rheinauen & Co., sondern veranstaltet neben zahlreichen geführten Expertentouren auch die gesamte Saison über spezielle Tage für spannende Entdeckungstouren auf zwei Rädern.

    Spezi – 25 Jahre internationale Spezialradmesse in Germersheim

    Die internationale Spezialradmesse – auch kurz Spezi genannt, ist seit 25 Jahren eine der ältesten Fahrradmessen Deutschlands sowie weltweit größte Messe für Liegeräder und Velomobile. Hier finden sich über 100 professionelle Kleinserienhersteller in Germersheim zusammen und zeigen ihre Innovationen und Neuheiten. Im Jubiläumsjahr erkunden Besucher am 25. und 26. April 2020 insgesamt vier Messehallen sowie ein großes Freigelände mit eigenem Erfinderlabor und erfahren bei verschiedenen Vorträgen und spannenden Reiseberichten Wissenswertes zu Ergonomie & Co. Auf insgesamt drei weitläufigen Probeparcours testen Interessierte Liegeräder, Velomobile, Lastenräder, Pedelecs, Tandems, Reha-Mobile, Falträder, Tretroller für Erwachsene, Hand-und-Fuß-Bikes, Ruderräder, Fahrradanhänger und zahlreiche Sonderkonstruktionen. Der Eintritt kostet zwölf Euro. Kinder bis sechs Jahre zahlen keinen Eintritt.

    „Radel ins Museum – Tag der offenen Museen 2020“

    Geführte Radtouren zu historischen Themen, interaktive Führungen und Erlebnisangebote, sowie ein buntes Rahmenprogramm: Am 3. Mai 2020 öffnen zahlreiche Museen ihre Türen und entführen Besucher in die Geschichte der Heimat. Verschiedene Radwege verbinden die einzelnen Museen miteinander und Radler kombinieren so nach Belieben eigene Touren mit Zwischenstopps und Aktivitäten entlang der Strecke, wie etwa eine Fahrt mit dem historischen Römerschiff oder einen Spaziergang zu den Storchennestern. Daneben verraten Experten bei den geführten Touren unterwegs Wissenswertes zur Region: Mit dem Rheinpark-Guide geht es auf rund 36 Kilometern vom Tabakrundweg, zum Terra Sigillata Museum, ins Haus Leben am Strom und weiter zum Ziegeleimuseum. Andere Expeditionen führen etwa durch den Auwald, die Bellheimer Orts- und Regionalgeschichte oder hinter die Kulissen des modernen Hochwasserschutzes auf der Polderstrecke. Alle teilnehmenden Museen, das gesamte Programm mit den Aktionen und die spezielle Radkarte finden sich im Flyer zum Aktionstag.

    „Spargel fein“ – Genussradeln zum königlichen Gemüse

    Je nach Witterung beginnt die Spargel-Saison im April und endet am Johannistag (24. Juni). Auf verschiedenen Radtouren, wie etwa dem Kraut- und Rübenradweg oder dem Riesling-Zander-Radweg, der vom Pfälzerwald bis in die Rheinauen einmal quer durch die Südpfalz führt, erkunden Genießer die insgesamt zehn Spargelhöfe der Region. Mit dem Spargelfest in Rheinzabern am 30. April und 1. Mai 2020 sowie den Hördter Spargeltagen am 2. und 3. Mai 2020 reihen sich gleich zwei Highlights aneinander. Frisch vom Feld und in sämtlichen Variationen kommt das „königliche Gemüse“ von Ende April bis Mitte Juni jeden Freitag beim großen Spargelbuffet im Hofmarkt Zapf auf den Tisch. Der Spargelhof Gleich feiert mit großer Hof-Party und Live-Band am 6. Juni 2020 das königliche Gemüse und am 7. Juni 2020 trifft hier dann Wein auf Spargel. Der Südpfalz-Tourismus arrangiert auf Anfrage spezielle Gruppentouren für einen Blick hinter die Kulissen. Bei Betriebsführungen samt Spargelstechen erfahren die Teilnehmer, wie knifflig es ist, die dünnen Stängel zu züchten und zu ernten und werden zu wahren Südpfälzer Spargelexperten – „Kostproben“ inklusive. Weitere Informationen finden Interessierte auch im Spargelflyer.

    „Kraut-und-Rüben-Radweg Aktionstag“

    Bekannt als der größte „Gemüsegarten Deutschlands“ ist die Pfälzer Rheinebene ein besonderes Potpourri aus Landwirtschaft und Kulturlandschaft. Vorbei an Weinbergen, Getreide- und Tabakfeldern, Obstplantagen und Gemüseäckern folgen Genussradfahrer dem knapp 140 Kilometer langen Kraut-und-Rüben-Radweg und gehen auf kulinarische Entdeckungstour. Sozusagen vom Acker auf den Teller bieten entlang des Radwegs zahlreiche Partner typische regionale Spezialitäten zur Verkostung an. Die „Kraut-und-Rüben-Stationen“ sind mit einem entsprechenden Hofschild gekennzeichnet. Passend dazu findet am 14. Juni 2020 ein spezieller Aktionstag rund um die Früchte des Feldes statt. So erfahren Gäste Spannendes und Wissenswertes bei den einzelnen Betriebsführungen oder kosten ganz neue Kreationen der Pfälzer Küche. Mehrere Touren führen entlang verschiedener Teilstrecken zu kulinarischen Zwischenstopps für Bier-, Wein- und Saftverkostungen oder einer kleinen Stärkung mit typischer Küche von Flammkuchen bis hin zu einem Kaffeekränzchen im Hofcafé. Für Familien gibt es eine spezielle Erlebnistour mit Hüpfburg, Spielplätzen & Co.

    „Tag der offenen Höfe“

    Radfahrer gelangen auf der 30 Kilometer langen Genusstour „Von Hof zu Hof“ zu verschiedenen Direktvermarktern der Südpfalz. Unter dem Motto „Gudes vun do“ kosten die Besucher hier regionale Produkte und Selbstgemachtes von Marmeladen über Liköre bis hin zu Tofu aus dem eigenen Sojaanbau. Im Spätsommer beginnt die Apfelernte und die zahlreichen Hofläden bieten zusätzlich frischen Apfelsaft. Zum Tag der offenen Höfe am 6. September 2020 geht es mit dem Apfelkistenexpress sogar raus auf die Felder und hinter die Kulissen der Betriebe mit Führungen, Maschinenausstellungen, Strohhüpfburg oder Maislabyrinth. Für das leibliche Wohl ist mit regionalen Köstlichkeiten bestens gesorgt.

    Mehr Informationen sowie einen Überblick zu sämtlichen Radangeboten der Region gibt es bei Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. unter +49 (0) 7274 53300 oder auf www.suedpfalz-tourismus.de. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook.


Kulinarisch-kuriose Radevents • Medien-Informationen

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Kulinarisch-kuriose Radevents • Hintergrundtexte

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Kulinarisch-kuriose Radevents • Story Lines

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Kulinarisch-kuriose Radevents • Pressestimmen

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Medien-Informationen  
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    Die Aktionstage der SĂĽdpfalz 2020

    Kulinarisch-kuriose Radevents

    Germersheim/München, 10. März 2020

    Einmal ein Liegerad testfahren, mit dem Rad von Museum zu Museum hoppen oder hinter die Kulissen der Direktvermarkter blicken – bei verschiedenen Aktionstagen heißt es in der Südpfalz auch 2020 wieder: rauf auf den Sattel! Die Genuss-Radregion begeistert nicht nur mit über 500 Kilometern ebenen Rad- und Themenwegen zwischen Bienwald, Rheinauen & Co., sondern veranstaltet neben zahlreichen geführten Expertentouren auch die gesamte Saison über spezielle Tage für spannende Entdeckungstouren auf zwei Rädern.

    Spezi – 25 Jahre internationale Spezialradmesse in Germersheim

    Die internationale Spezialradmesse – auch kurz Spezi genannt, ist seit 25 Jahren eine der ältesten Fahrradmessen Deutschlands sowie weltweit größte Messe für Liegeräder und Velomobile. Hier finden sich über 100 professionelle Kleinserienhersteller in Germersheim zusammen und zeigen ihre Innovationen und Neuheiten. Im Jubiläumsjahr erkunden Besucher am 25. und 26. April 2020 insgesamt vier Messehallen sowie ein großes Freigelände mit eigenem Erfinderlabor und erfahren bei verschiedenen Vorträgen und spannenden Reiseberichten Wissenswertes zu Ergonomie & Co. Auf insgesamt drei weitläufigen Probeparcours testen Interessierte Liegeräder, Velomobile, Lastenräder, Pedelecs, Tandems, Reha-Mobile, Falträder, Tretroller für Erwachsene, Hand-und-Fuß-Bikes, Ruderräder, Fahrradanhänger und zahlreiche Sonderkonstruktionen. Der Eintritt kostet zwölf Euro. Kinder bis sechs Jahre zahlen keinen Eintritt.

    „Radel ins Museum – Tag der offenen Museen 2020“

    Geführte Radtouren zu historischen Themen, interaktive Führungen und Erlebnisangebote, sowie ein buntes Rahmenprogramm: Am 3. Mai 2020 öffnen zahlreiche Museen ihre Türen und entführen Besucher in die Geschichte der Heimat. Verschiedene Radwege verbinden die einzelnen Museen miteinander und Radler kombinieren so nach Belieben eigene Touren mit Zwischenstopps und Aktivitäten entlang der Strecke, wie etwa eine Fahrt mit dem historischen Römerschiff oder einen Spaziergang zu den Storchennestern. Daneben verraten Experten bei den geführten Touren unterwegs Wissenswertes zur Region: Mit dem Rheinpark-Guide geht es auf rund 36 Kilometern vom Tabakrundweg, zum Terra Sigillata Museum, ins Haus Leben am Strom und weiter zum Ziegeleimuseum. Andere Expeditionen führen etwa durch den Auwald, die Bellheimer Orts- und Regionalgeschichte oder hinter die Kulissen des modernen Hochwasserschutzes auf der Polderstrecke. Alle teilnehmenden Museen, das gesamte Programm mit den Aktionen und die spezielle Radkarte finden sich im Flyer zum Aktionstag.

    „Spargel fein“ – Genussradeln zum königlichen Gemüse

    Je nach Witterung beginnt die Spargel-Saison im April und endet am Johannistag (24. Juni). Auf verschiedenen Radtouren, wie etwa dem Kraut- und Rübenradweg oder dem Riesling-Zander-Radweg, der vom Pfälzerwald bis in die Rheinauen einmal quer durch die Südpfalz führt, erkunden Genießer die insgesamt zehn Spargelhöfe der Region. Mit dem Spargelfest in Rheinzabern am 30. April und 1. Mai 2020 sowie den Hördter Spargeltagen am 2. und 3. Mai 2020 reihen sich gleich zwei Highlights aneinander. Frisch vom Feld und in sämtlichen Variationen kommt das „königliche Gemüse“ von Ende April bis Mitte Juni jeden Freitag beim großen Spargelbuffet im Hofmarkt Zapf auf den Tisch. Der Spargelhof Gleich feiert mit großer Hof-Party und Live-Band am 6. Juni 2020 das königliche Gemüse und am 7. Juni 2020 trifft hier dann Wein auf Spargel. Der Südpfalz-Tourismus arrangiert auf Anfrage spezielle Gruppentouren für einen Blick hinter die Kulissen. Bei Betriebsführungen samt Spargelstechen erfahren die Teilnehmer, wie knifflig es ist, die dünnen Stängel zu züchten und zu ernten und werden zu wahren Südpfälzer Spargelexperten – „Kostproben“ inklusive. Weitere Informationen finden Interessierte auch im Spargelflyer.

    „Kraut-und-Rüben-Radweg Aktionstag“

    Bekannt als der größte „Gemüsegarten Deutschlands“ ist die Pfälzer Rheinebene ein besonderes Potpourri aus Landwirtschaft und Kulturlandschaft. Vorbei an Weinbergen, Getreide- und Tabakfeldern, Obstplantagen und Gemüseäckern folgen Genussradfahrer dem knapp 140 Kilometer langen Kraut-und-Rüben-Radweg und gehen auf kulinarische Entdeckungstour. Sozusagen vom Acker auf den Teller bieten entlang des Radwegs zahlreiche Partner typische regionale Spezialitäten zur Verkostung an. Die „Kraut-und-Rüben-Stationen“ sind mit einem entsprechenden Hofschild gekennzeichnet. Passend dazu findet am 14. Juni 2020 ein spezieller Aktionstag rund um die Früchte des Feldes statt. So erfahren Gäste Spannendes und Wissenswertes bei den einzelnen Betriebsführungen oder kosten ganz neue Kreationen der Pfälzer Küche. Mehrere Touren führen entlang verschiedener Teilstrecken zu kulinarischen Zwischenstopps für Bier-, Wein- und Saftverkostungen oder einer kleinen Stärkung mit typischer Küche von Flammkuchen bis hin zu einem Kaffeekränzchen im Hofcafé. Für Familien gibt es eine spezielle Erlebnistour mit Hüpfburg, Spielplätzen & Co.

    „Tag der offenen Höfe“

    Radfahrer gelangen auf der 30 Kilometer langen Genusstour „Von Hof zu Hof“ zu verschiedenen Direktvermarktern der Südpfalz. Unter dem Motto „Gudes vun do“ kosten die Besucher hier regionale Produkte und Selbstgemachtes von Marmeladen über Liköre bis hin zu Tofu aus dem eigenen Sojaanbau. Im Spätsommer beginnt die Apfelernte und die zahlreichen Hofläden bieten zusätzlich frischen Apfelsaft. Zum Tag der offenen Höfe am 6. September 2020 geht es mit dem Apfelkistenexpress sogar raus auf die Felder und hinter die Kulissen der Betriebe mit Führungen, Maschinenausstellungen, Strohhüpfburg oder Maislabyrinth. Für das leibliche Wohl ist mit regionalen Köstlichkeiten bestens gesorgt.

    Mehr Informationen sowie einen Überblick zu sämtlichen Radangeboten der Region gibt es bei Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. unter +49 (0) 7274 53300 oder auf www.suedpfalz-tourismus.de. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook.


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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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