• Nördlicher Schwarzwald • Medien-Informationen

    Einmal Fachwerk und zurück!

    Kultur-Radtouren im Nordschwarzwald

    Calw/München, 27. Mai 2014
    Fachwerk-Sightseeing mit dem Rad oder auf der Spur großer Literaten - unterwegs auf dem "Literarischen Radweg" erkunden Aktive im Nördlichen Schwarzwald die "Originalschauplätze" aus den Werken von Hermann Hesse, Ludwig Uhland & Co. Die große Kulturvielfalt der Region entdecken sie auf Deutschlands längstem Themen-Fernradweg - dem "Fachwerkstraßenradweg". Inmitten ursprünglicher Natur passieren die Radler hier historische Altstädte, ehrwürdige Klöster und wildromantische Burgruinen. Praktisch und kostengünstig besteht für die Ausflügler zusätzlich die Möglichkeit mit der "Kulturbahn", dem Kloster-Express oder dem Velo-Bus Teilstrecken zu überbrücken oder bequem wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück zu gelangen.

    Die zwölfte Tagesetappe des insgesamt 844 Kilometer langen "Fachwerkstraßenradweg" startet in der Hermann-Hess-Stadt Calw. Idyllisches Schwarzwälder-Kleinstadtflair erleben Besucher hier auf Erkundungstour durch die schmalen Gassen und Staffeln mit ihren Fachwerkhäusern, Baudenkmälern und Museen. Entlang der Nagold geht es weiter vorbei an der ehemaligen Keltensiedlung Rudersberg und der romanischen St. Candidus-Kirche zur versteckten Burgruine Waldeck. Der kurze Aufstieg zu Fuß wird mit einem weiten Blick über den Naturpark belohnt. Nach dem Abstecher gelangen die Kultur-Radler über das romantische Kohlers- und Seitzental in die Schäferlaufstadt Wildberg mit dem Kloster Reuthin. Weiter durch den Wald und die farbenprächtigen Streuobstwiesen des Nördlichen Schwarzwaldes folgen sie dem Fluss nach Emmingen und in die Stadt Nagold. Als bekanntes "Postkartenmotiv" präsentiert sich ihnen nach dem nächsten Anstieg Altensteig, die einzige unzerstörte mittelalterliche Anlage im gesamten Schwarzwald. Hier thronen auf der Anhöhe das Alte Schloss und die Rokokokirche über der herrlichen Fachwerkaltstadt. Der historische Stadtkern mit seinen engen Gässchen, steilen Treppen, dem ehrwürdigen spätromanischen Rathaus und urigen Gasthäusern lädt zum Verweilen ein.

    Auf dem "Literarischen Radweg" folgen Interessierte den Spuren bedeutender Dichter und Denker durch das idyllische Nagoldtal. Die rund 60 Kilometer lange Tour startet in der Stadt Nagold, wo einst Eduard Mörikes zweiwöchiger Kuraufenthalt ihn zu seinem kunstvollen Gelegenheitsgedicht "Lang, lang ist's her" inspirierte. Auf etwa halber Strecke gelangen die Radler in die Hermann-Hesse-Stadt Calw. Dort 1877 am Marktplatz geboren, war Hesse bereits in frühen Jahren der literarische Ruhm sicher. Inmitten der Calwer Fachwerkaltstadt erinnert sein Geburtshaus noch an den berühmten Sohn der Stadt. Nächster Zwischenstopp auf der literarischen Tour ist das benachbarte Hirsau, das Lion Feuchtwanger in seinem Erfolgsroman "Jud Süß" zum Schauplatz wählte und auch Ludwig Uhland erwähnte das dortige Benediktinerkloster in seiner Werke wie etwa im Gedicht "Die Ulme zu Hirsau". Nach weiteren 26 Kilometern entlang der Nagold erreichen die Radler mit der Schmuckstadt Pforzheim das Ende der Tour.

    Als Teil der Klosterroute entdecken Interessierte das Kloster Hirsau auch zu Fuß oder mit der "Kulturbahn", die als Freizeitbahn regelmäßig zwischen Tübingen und Pforzheim pendelt. Als einzigartige Kulisse empfangen die Ruinen des Benediktinerklosters "St. Peter und Paul" zum Calwer Klostersommer jährlich tausende Besucher. In diesem Jahr sind vom 31. Juli bis zum 10. August 2014 unter anderem Künstler wie Konstantin Wecker oder Helge Schneider zu Gast. Ein weiteres Kultur-Highlight im Nördlichen Schwarzwald ist auch das renommierte Belcanto Opera Festival "Rossini in Wildbad" vom 17. bis 27. Juli 2014 mit Aufführungen von "Tebaldo e Isolina" oder dem "Chopin-Zyklus VII" mit Eugene Mursky im neu restaurierten königlichem Kurhaus.

    Passend zu den Kultur-Radtouren gibt es verschiedene Paketangebote im Nördlichen Schwarzwald, wie etwa für die fünftägige Klosterroute von Maulbronn über Calw-Hirsau nach Alpirsbach. Vier Übernachtungen mit jeweils einem stärkenden Frühstück in den Hotels, Gasthöfen und Pensionen entlang der Strecke sowie ein Radkartenset mit detaillierter Wegbeschreibung sind hier ab 229 Euro pro Peron im Doppelzimmer bei der Stadt Calw unter www.calw.de/Klosterroute-Nordschwarzwald buchbar.

Kultur-Radtouren im Nordschwarzwald • Medien-Informationen

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Kultur-Radtouren im Nordschwarzwald • Hintergrundtexte

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Kultur-Radtouren im Nordschwarzwald • Story Lines

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Kultur-Radtouren im Nordschwarzwald • Pressestimmen

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Kultur-Radtouren im Nordschwarzwald • Multimedia

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Medien-Informationen  
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    Einmal Fachwerk und zurück!

    Kultur-Radtouren im Nordschwarzwald

    Calw/München, 27. Mai 2014
    Fachwerk-Sightseeing mit dem Rad oder auf der Spur großer Literaten - unterwegs auf dem "Literarischen Radweg" erkunden Aktive im Nördlichen Schwarzwald die "Originalschauplätze" aus den Werken von Hermann Hesse, Ludwig Uhland & Co. Die große Kulturvielfalt der Region entdecken sie auf Deutschlands längstem Themen-Fernradweg - dem "Fachwerkstraßenradweg". Inmitten ursprünglicher Natur passieren die Radler hier historische Altstädte, ehrwürdige Klöster und wildromantische Burgruinen. Praktisch und kostengünstig besteht für die Ausflügler zusätzlich die Möglichkeit mit der "Kulturbahn", dem Kloster-Express oder dem Velo-Bus Teilstrecken zu überbrücken oder bequem wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück zu gelangen.

    Die zwölfte Tagesetappe des insgesamt 844 Kilometer langen "Fachwerkstraßenradweg" startet in der Hermann-Hess-Stadt Calw. Idyllisches Schwarzwälder-Kleinstadtflair erleben Besucher hier auf Erkundungstour durch die schmalen Gassen und Staffeln mit ihren Fachwerkhäusern, Baudenkmälern und Museen. Entlang der Nagold geht es weiter vorbei an der ehemaligen Keltensiedlung Rudersberg und der romanischen St. Candidus-Kirche zur versteckten Burgruine Waldeck. Der kurze Aufstieg zu Fuß wird mit einem weiten Blick über den Naturpark belohnt. Nach dem Abstecher gelangen die Kultur-Radler über das romantische Kohlers- und Seitzental in die Schäferlaufstadt Wildberg mit dem Kloster Reuthin. Weiter durch den Wald und die farbenprächtigen Streuobstwiesen des Nördlichen Schwarzwaldes folgen sie dem Fluss nach Emmingen und in die Stadt Nagold. Als bekanntes "Postkartenmotiv" präsentiert sich ihnen nach dem nächsten Anstieg Altensteig, die einzige unzerstörte mittelalterliche Anlage im gesamten Schwarzwald. Hier thronen auf der Anhöhe das Alte Schloss und die Rokokokirche über der herrlichen Fachwerkaltstadt. Der historische Stadtkern mit seinen engen Gässchen, steilen Treppen, dem ehrwürdigen spätromanischen Rathaus und urigen Gasthäusern lädt zum Verweilen ein.

    Auf dem "Literarischen Radweg" folgen Interessierte den Spuren bedeutender Dichter und Denker durch das idyllische Nagoldtal. Die rund 60 Kilometer lange Tour startet in der Stadt Nagold, wo einst Eduard Mörikes zweiwöchiger Kuraufenthalt ihn zu seinem kunstvollen Gelegenheitsgedicht "Lang, lang ist's her" inspirierte. Auf etwa halber Strecke gelangen die Radler in die Hermann-Hesse-Stadt Calw. Dort 1877 am Marktplatz geboren, war Hesse bereits in frühen Jahren der literarische Ruhm sicher. Inmitten der Calwer Fachwerkaltstadt erinnert sein Geburtshaus noch an den berühmten Sohn der Stadt. Nächster Zwischenstopp auf der literarischen Tour ist das benachbarte Hirsau, das Lion Feuchtwanger in seinem Erfolgsroman "Jud Süß" zum Schauplatz wählte und auch Ludwig Uhland erwähnte das dortige Benediktinerkloster in seiner Werke wie etwa im Gedicht "Die Ulme zu Hirsau". Nach weiteren 26 Kilometern entlang der Nagold erreichen die Radler mit der Schmuckstadt Pforzheim das Ende der Tour.

    Als Teil der Klosterroute entdecken Interessierte das Kloster Hirsau auch zu Fuß oder mit der "Kulturbahn", die als Freizeitbahn regelmäßig zwischen Tübingen und Pforzheim pendelt. Als einzigartige Kulisse empfangen die Ruinen des Benediktinerklosters "St. Peter und Paul" zum Calwer Klostersommer jährlich tausende Besucher. In diesem Jahr sind vom 31. Juli bis zum 10. August 2014 unter anderem Künstler wie Konstantin Wecker oder Helge Schneider zu Gast. Ein weiteres Kultur-Highlight im Nördlichen Schwarzwald ist auch das renommierte Belcanto Opera Festival "Rossini in Wildbad" vom 17. bis 27. Juli 2014 mit Aufführungen von "Tebaldo e Isolina" oder dem "Chopin-Zyklus VII" mit Eugene Mursky im neu restaurierten königlichem Kurhaus.

    Passend zu den Kultur-Radtouren gibt es verschiedene Paketangebote im Nördlichen Schwarzwald, wie etwa für die fünftägige Klosterroute von Maulbronn über Calw-Hirsau nach Alpirsbach. Vier Übernachtungen mit jeweils einem stärkenden Frühstück in den Hotels, Gasthöfen und Pensionen entlang der Strecke sowie ein Radkartenset mit detaillierter Wegbeschreibung sind hier ab 229 Euro pro Peron im Doppelzimmer bei der Stadt Calw unter www.calw.de/Klosterroute-Nordschwarzwald buchbar.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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