Thema: Service
  • Gorillaverbot, Zwangsversteigerung, Feuerlöscher-Pflicht & Co.

    Kuriose Verkehrsregeln aus aller Welt

    MĂĽnchen, 29. Mai 2018

    Andere Länder, andere Verkehrsregeln: Auf Reisen gibt es nicht nur kulturell, sondern auch auf der Straße einige Fettnäpfchen zu beachten. Zum Tag der Verkehrssicherheit am 16. Juni 2018 verrät Birgit Dreyer, die Reisexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), mit welchen außergewöhnlichen Regeln andere Staaten überraschen.

    Zwangsversteigerung & Co.

    Alkohol am Steuer – ist in Deutschland nicht gerne gesehen und ab 0,5 Promille wird es kritisch. In heimischen Gefilden winkt bei Überschreitung der Promillegrenze „nur“ ein Bußgeld oder in Härtefällen ein temporäres Fahrverbot. Dagegen müssen Fahrer in anderen Ländern schon einmal mit dem Verzicht auf den eigenen PKW rechnen. „Wer etwa in Italien ordentlich Wein tankt und sich hinterher ans Steuer setzt, riskiert die Zwangsversteigerung seines Autos“, so Dreyer. „Ab 1,5 Promille können italienische Behörden das Fahrzeug einziehen und zu Barem machen.“ In Dänemark verlieren Autofahrer ab zwei Promille gleichzeitig Führerschein und Auto. Auch hier wird der Wagen versteigert und der Erlös fließt in die dänische Staatskasse.

    Gewünschte und unerwünschte „Mitbringsel“

    In Frankreich sind Autofahrer mittlerweile selbst für den Alkoholtest zuständig. Hier erwarten die Behörden seit dem 1. Juli 2012 in jedem Fahrzeug einen Einwegtest. Dagegen müssen in Polen alle Kraftfahrzeuge, die dort zugelassen sind, immer einen Feuerlöscher mitführen. Immer schön sauber bleiben, heißt es wiederum in der Türkei. Autofahrer, die über den Landweg einreisen, müssen eine Gebühr von bis zu zehn Euro für die Desinfektion ihres Autos entrichten. Damit soll verhindert werden, dass Krankheitserreger ins Land geschleppt werden. In Punkto Sauberkeit geht es in London noch etwas eigenartiger zu: Taxifahrern ist es nicht erlaubt, Leichen oder tollwütige Hunde zu transportieren. Dahingegen ist es Personen mit Pest verboten ein Taxi zu rufen. Auch die Russen kennen in Sachen Reinlichkeit keinen Spaß. „Ist ein Auto zu schmutzig, droht ein Bußgeld von bis zu 200 Euro. Allerdings ist nicht näher definiert, wie sauber ein Fahrzeug sein muss“, so die Reiseexpertin der ERV.

    Genau hingeschaut

    In Griechenland ist beim Parken allerhöchste Konzentration geboten. Hier gelten Halteverbotsschilder mit einer senkrechten Linie in ungeraden Monaten und mit zwei senkrechten Linien in geraden Monaten. In Dänemark sind Autofahrer gut beraten, vor der Fahrt unter ihr Auto zu sehen. Bei den Dänen ist es anscheinend üblich, ein Nickerchen unter dem Fahrzeug zu halten. In England wiederum sollten Falschparker beim Kontrolleur genauer hinschauen. Trägt dieser nämlich keine ordnungsgemäße Uniform, ist der Strafzettel wegen Falschparkens ungültig. Gut zu wissen: In Österreich sind Tempomessungen rechtlich auch mittels Schätzungen erlaubt. Bei unseren österreichischen Nachbarn kann ein sogenanntes „geschultes Amtsauge“ Tempolimit-Überschreitungen bis zu 30 km/h feststellen. „Dies wird in der Praxis jedoch sehr selten angewandt“, weiß Birgit Dreyer.

    Kurioses im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

    In den USA macht fast jeder Staat seine eigenen Regeln und so ist es nicht überraschend, dass es hier einen besonders großen Fundus an Kuriositäten im Straßenverkehr gibt. In Alabama ist etwa das Autofahren mit verbundenen Augen untersagt. In Oklahoma dürfen wiederum während der Fahrt keine Comics gelesen werden. Besonders skurril ist eine Verkehrsregel in Tennessee: Hier ist es nicht erlaubt, aus dem fahrenden Auto auf Wild zu schießen. Wale hingegen dürfen im Vorbeifahren erlegt werden. Glücklicherweise liegt der Bundesstaat nicht an der Küste. In Kentucky ist es Frauen in Badekleidung nur dann erlaubt, Auto zu fahren, wenn sie in Begleitung eines Polizisten sind oder aber einen Schlagstock griffbereit haben, um sich gegen aufdringliche Passanten zur Wehr zu setzen. Wer in Colorado sonntags mit einem schwarzen Auto unterwegs ist, riskiert ebenfalls eine Strafe. Die Krone der absurden US-Verkehrsgesetze geht allerdings nach Minnesota – hier dürfen keine Gorillas auf dem Rücksitz befördert werden. Gleichermaßen sonderbare Regeln gibt es in Australien. Wer hier mit Pferd anstelle des Autos unterwegs ist, hat ein Recht auf freie Verpflegung an der Bar. Jedoch nicht für sich selbst, sondern für das Reittier.

    Informationen zu den ERV-Neuheiten gibt es auch unter www.erv.de/presse.

Kuriose Verkehrsregeln aus aller Welt • Medien-Informationen

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Kuriose Verkehrsregeln aus aller Welt • Hintergrundtexte

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Kuriose Verkehrsregeln aus aller Welt • Story Lines

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Kuriose Verkehrsregeln aus aller Welt • Pressestimmen

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Kuriose Verkehrsregeln aus aller Welt • Bilder

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    Kuriose Verkehrsregeln aus aller Welt

    MĂĽnchen, 29. Mai 2018

    Andere Länder, andere Verkehrsregeln: Auf Reisen gibt es nicht nur kulturell, sondern auch auf der Straße einige Fettnäpfchen zu beachten. Zum Tag der Verkehrssicherheit am 16. Juni 2018 verrät Birgit Dreyer, die Reisexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), mit welchen außergewöhnlichen Regeln andere Staaten überraschen.

    Zwangsversteigerung & Co.

    Alkohol am Steuer – ist in Deutschland nicht gerne gesehen und ab 0,5 Promille wird es kritisch. In heimischen Gefilden winkt bei Überschreitung der Promillegrenze „nur“ ein Bußgeld oder in Härtefällen ein temporäres Fahrverbot. Dagegen müssen Fahrer in anderen Ländern schon einmal mit dem Verzicht auf den eigenen PKW rechnen. „Wer etwa in Italien ordentlich Wein tankt und sich hinterher ans Steuer setzt, riskiert die Zwangsversteigerung seines Autos“, so Dreyer. „Ab 1,5 Promille können italienische Behörden das Fahrzeug einziehen und zu Barem machen.“ In Dänemark verlieren Autofahrer ab zwei Promille gleichzeitig Führerschein und Auto. Auch hier wird der Wagen versteigert und der Erlös fließt in die dänische Staatskasse.

    Gewünschte und unerwünschte „Mitbringsel“

    In Frankreich sind Autofahrer mittlerweile selbst für den Alkoholtest zuständig. Hier erwarten die Behörden seit dem 1. Juli 2012 in jedem Fahrzeug einen Einwegtest. Dagegen müssen in Polen alle Kraftfahrzeuge, die dort zugelassen sind, immer einen Feuerlöscher mitführen. Immer schön sauber bleiben, heißt es wiederum in der Türkei. Autofahrer, die über den Landweg einreisen, müssen eine Gebühr von bis zu zehn Euro für die Desinfektion ihres Autos entrichten. Damit soll verhindert werden, dass Krankheitserreger ins Land geschleppt werden. In Punkto Sauberkeit geht es in London noch etwas eigenartiger zu: Taxifahrern ist es nicht erlaubt, Leichen oder tollwütige Hunde zu transportieren. Dahingegen ist es Personen mit Pest verboten ein Taxi zu rufen. Auch die Russen kennen in Sachen Reinlichkeit keinen Spaß. „Ist ein Auto zu schmutzig, droht ein Bußgeld von bis zu 200 Euro. Allerdings ist nicht näher definiert, wie sauber ein Fahrzeug sein muss“, so die Reiseexpertin der ERV.

    Genau hingeschaut

    In Griechenland ist beim Parken allerhöchste Konzentration geboten. Hier gelten Halteverbotsschilder mit einer senkrechten Linie in ungeraden Monaten und mit zwei senkrechten Linien in geraden Monaten. In Dänemark sind Autofahrer gut beraten, vor der Fahrt unter ihr Auto zu sehen. Bei den Dänen ist es anscheinend üblich, ein Nickerchen unter dem Fahrzeug zu halten. In England wiederum sollten Falschparker beim Kontrolleur genauer hinschauen. Trägt dieser nämlich keine ordnungsgemäße Uniform, ist der Strafzettel wegen Falschparkens ungültig. Gut zu wissen: In Österreich sind Tempomessungen rechtlich auch mittels Schätzungen erlaubt. Bei unseren österreichischen Nachbarn kann ein sogenanntes „geschultes Amtsauge“ Tempolimit-Überschreitungen bis zu 30 km/h feststellen. „Dies wird in der Praxis jedoch sehr selten angewandt“, weiß Birgit Dreyer.

    Kurioses im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

    In den USA macht fast jeder Staat seine eigenen Regeln und so ist es nicht überraschend, dass es hier einen besonders großen Fundus an Kuriositäten im Straßenverkehr gibt. In Alabama ist etwa das Autofahren mit verbundenen Augen untersagt. In Oklahoma dürfen wiederum während der Fahrt keine Comics gelesen werden. Besonders skurril ist eine Verkehrsregel in Tennessee: Hier ist es nicht erlaubt, aus dem fahrenden Auto auf Wild zu schießen. Wale hingegen dürfen im Vorbeifahren erlegt werden. Glücklicherweise liegt der Bundesstaat nicht an der Küste. In Kentucky ist es Frauen in Badekleidung nur dann erlaubt, Auto zu fahren, wenn sie in Begleitung eines Polizisten sind oder aber einen Schlagstock griffbereit haben, um sich gegen aufdringliche Passanten zur Wehr zu setzen. Wer in Colorado sonntags mit einem schwarzen Auto unterwegs ist, riskiert ebenfalls eine Strafe. Die Krone der absurden US-Verkehrsgesetze geht allerdings nach Minnesota – hier dürfen keine Gorillas auf dem Rücksitz befördert werden. Gleichermaßen sonderbare Regeln gibt es in Australien. Wer hier mit Pferd anstelle des Autos unterwegs ist, hat ein Recht auf freie Verpflegung an der Bar. Jedoch nicht für sich selbst, sondern für das Reittier.

    Informationen zu den ERV-Neuheiten gibt es auch unter www.erv.de/presse.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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