Thema: Aktiv
  • Wer hat das dickste Ei? Eierwalchen, Zickleinbraten & Osterbrunnen

    Kurioser Osterkult im Frankenwald

    Kronach/MĂĽnchen, 07. Februar 2014
    Statt in kleinen Nestern zu liegen, sind im Frankenwald die Ostereier auf abschüssiger Rennstrecke unterwegs, hängend an buntverzierten Osterbrunnen oder sind verteilt im gesamten Kurpark zu finden. Am Karsamstag startet der fränkische Osterkult mit der langjährigen Tradition des sogenannten Eierwalchens. Dabei kullern die Ostereier um die Wette den Hang hinunter und begeistern jedes Jahr Einheimische und Urlauber gleichermaßen. Mit seiner über 100-jährigen Geschichte ist das Eierwalchen einer der ältesten Osterbräuche Deutschlands. Bei einer Osterwanderung durch den Naturpark Frankenwald entdecken Aktive viele mit farbenfrohen Eiern, Blumen und Kränzen geschmückte Brunnen und Plätze in den kleinen Ortschaften, wie etwa in Steinbach an der Haide, dem "schönsten Dorf Deutschlands". Am Sonntagnachmittag vergnügen sich bei der großen Suche nach den 8.000 versteckten Ostereiern im Kurpark Bad Steben Jung und Alt.

    Der Startschuss fällt am 19. April 2014 um 14 Uhr direkt auf dem Hang am Ludelbach in Naila. Ursprünglich von "wälzen" abgeleitet, gilt es beim Eierwalchen für die "Hartgekochten" möglichst schnell und unbeschadet den Berg hinunter zu rollen. Ertönt der "Ketscha"- oder "Kitscha"-Ruf hat das Rennei einen Sprung oder wurde gänzlich zertreten und scheidet damit automatisch aus. Daher feilschten früher die Nailaer schon Wochen vor Ostern um die größten und rundesten Hühnereier. War das Walchen in den Anfängen ein Privileg der unverheirateten Männer, treten heute die Teilnehmer in drei Kategorien "Kinder und Jugendliche", "Einheimische" und "Feriengäste" an. Der "Walchkönig" setzt sich in den jeweiligen Vor-, Zwischen- und Endläufen gegen die Mitstreiter durch. Neben Sachpreisen erhalten die Sieger zusätzlich die Ostereier der Unterlegenen.
    Mit dem zarten Frankenwälder Zicklein als Spezialität verwöhnt die Osterküche die Genussurlauber vom 4. April bis zum 5. Mai 2014. Dazu schmeckt das eigens gebraute, vollmundige Osterfestmärzen-Bier aus Kulmbach, der heimlichen Hauptstadt des Bieres.

    Neben den kulinarischen Aktionswochen "Frühlingserwachen mit Frankenwälder Zicklein" locken die Osterspecials der fränkischen Gastgeber Urlauber in die "Grüne Krone" Bayerns. Geführte Osterwanderungen, ein großes Fischbuffet am Karfreitag oder eine hausgemachte Ostertorte stehen beispielsweise beim Osterhaserl-Angebot des Waldhotels Bächlein auf dem Programm. Gemeinsam auf Eiersuche gehen die Gäste im großen Garten des Biohofs Öhrlein zwischen Hasenstall und dichten Sträuchern. Im Landgasthof Haueis kosten Genießer neben dem Ostermenü das "flüssige Brot" des Frankenwalds. Diese und weitere Oster-Pauschalen sind pro Person im DZ ab 110,50 Euro buchbar.

Kurioser Osterkult im Frankenwald • Medien-Informationen

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Kurioser Osterkult im Frankenwald • Hintergrundtexte

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Kurioser Osterkult im Frankenwald • Story Lines

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Kurioser Osterkult im Frankenwald • Pressestimmen

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    Kurioser Osterkult im Frankenwald

    Kronach/MĂĽnchen, 07. Februar 2014
    Statt in kleinen Nestern zu liegen, sind im Frankenwald die Ostereier auf abschüssiger Rennstrecke unterwegs, hängend an buntverzierten Osterbrunnen oder sind verteilt im gesamten Kurpark zu finden. Am Karsamstag startet der fränkische Osterkult mit der langjährigen Tradition des sogenannten Eierwalchens. Dabei kullern die Ostereier um die Wette den Hang hinunter und begeistern jedes Jahr Einheimische und Urlauber gleichermaßen. Mit seiner über 100-jährigen Geschichte ist das Eierwalchen einer der ältesten Osterbräuche Deutschlands. Bei einer Osterwanderung durch den Naturpark Frankenwald entdecken Aktive viele mit farbenfrohen Eiern, Blumen und Kränzen geschmückte Brunnen und Plätze in den kleinen Ortschaften, wie etwa in Steinbach an der Haide, dem "schönsten Dorf Deutschlands". Am Sonntagnachmittag vergnügen sich bei der großen Suche nach den 8.000 versteckten Ostereiern im Kurpark Bad Steben Jung und Alt.

    Der Startschuss fällt am 19. April 2014 um 14 Uhr direkt auf dem Hang am Ludelbach in Naila. Ursprünglich von "wälzen" abgeleitet, gilt es beim Eierwalchen für die "Hartgekochten" möglichst schnell und unbeschadet den Berg hinunter zu rollen. Ertönt der "Ketscha"- oder "Kitscha"-Ruf hat das Rennei einen Sprung oder wurde gänzlich zertreten und scheidet damit automatisch aus. Daher feilschten früher die Nailaer schon Wochen vor Ostern um die größten und rundesten Hühnereier. War das Walchen in den Anfängen ein Privileg der unverheirateten Männer, treten heute die Teilnehmer in drei Kategorien "Kinder und Jugendliche", "Einheimische" und "Feriengäste" an. Der "Walchkönig" setzt sich in den jeweiligen Vor-, Zwischen- und Endläufen gegen die Mitstreiter durch. Neben Sachpreisen erhalten die Sieger zusätzlich die Ostereier der Unterlegenen.
    Mit dem zarten Frankenwälder Zicklein als Spezialität verwöhnt die Osterküche die Genussurlauber vom 4. April bis zum 5. Mai 2014. Dazu schmeckt das eigens gebraute, vollmundige Osterfestmärzen-Bier aus Kulmbach, der heimlichen Hauptstadt des Bieres.

    Neben den kulinarischen Aktionswochen "Frühlingserwachen mit Frankenwälder Zicklein" locken die Osterspecials der fränkischen Gastgeber Urlauber in die "Grüne Krone" Bayerns. Geführte Osterwanderungen, ein großes Fischbuffet am Karfreitag oder eine hausgemachte Ostertorte stehen beispielsweise beim Osterhaserl-Angebot des Waldhotels Bächlein auf dem Programm. Gemeinsam auf Eiersuche gehen die Gäste im großen Garten des Biohofs Öhrlein zwischen Hasenstall und dichten Sträuchern. Im Landgasthof Haueis kosten Genießer neben dem Ostermenü das "flüssige Brot" des Frankenwalds. Diese und weitere Oster-Pauschalen sind pro Person im DZ ab 110,50 Euro buchbar.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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