Thema: MICE
  • Mehr fĂĽr den Euro - Urlaubsländer, die den Geldbeutel schonen

    MĂĽnchen, 08. Juli 2015
    Hotelzimmer, Restaurantbesuche und Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten - die Ausgaben unterwegs häufen sich schnell zu einer beachtlichen Summe. Damit der Urlaub auch bei schwächelndem Euro kein allzu teures Vergnügen wird, gibt die ERV (Europäische Reiseversicherung) nützliche Tipps, welche Reiseländer sich in diesem Sommer für Last-Minute-Reisen besonders lohnen.

    Ein günstiges Urlaubsziel ist nach wie vor die Türkei. Obgleich der Wert der türkischen Lira in den vergangenen Monaten deutlich niedriger war, bekommen dort Touristen für einen Euro immer noch Waren im Wert von 1,55 Euro. Köfte - das Nationalgericht aus kleinen Hackfleischbällchen - oder süße Baklava schmecken so besonders gut.

    Noch mehr Kaufkraft als in der Türkei hat der Euro in Brasilien. Obwohl sich der brasilianische Real im Jahr der Fußball-WM 2014 von seinem stetigen Abstiegskurs ein wenig erholt hatte, bleibt er im Vergleich zum Euro auf einem Tiefstand. Für Freunde von Amazonas, Copacabana und Zuckerhut ist dies ein zusätzlicher Grund den Langstreckenflug in das vielfältige südamerikanische Land auf sich zu nehmen. Besonders an den langen Sandstränden genießen Touristen so für wenig Geld ausgezeichnete brasilianische Gerichte, eisgekühlte Caipirinhas oder Fruchtwasser aus frischen grünen Kokosnüssen.

    Für preisbewusste Reisende, die etwas kühlere Temperaturen bevorzugen, rückt ein für gewöhnlich teures Land auf den Reiseradar: Norwegen. Das skandinavische Reiseziel ist zwar nach wie vor hochpreisig und nicht unbedingt etwas für "Schnäppchenjäger" (für einen Euro erhalten Urlauber Waren im Wert von umgerechnet nur 70 Cent). Allerdings ist die norwegische Krone gegenüber dem Euro im vergangenen Jahr deutlich gefallen und bietet damit allen Urlaubern, die schon länger den Norden Europas im Visier haben, eine günstige Gelegenheit den Wunsch in die Tat umzusetzen.

    Innerhalb der Europäischen Union gibt es diesen Sommer ebenfalls Reiseziele, die das Portemonnaie schonen. So bekommen Touristen in Portugal beispielsweise ein Drittel mehr für ihr Geld als zu Hause. Noch günstiger kommen sie allerdings in Ungarn und Polen weg. Dort besitzt der Euro eine Kaufkraft von 1,76 Euro beziehungsweise 1,79 Euro. Eine Reise durch die ungarische Weinregion Tokaj oder ein Städtetrip in die polnische Kulturmetropole Krakau ist dadurch besonders reizvoll.

    Doch es gibt auch Länder, die den Geldbeutel deutlich stärker strapazieren als noch vor ein paar Jahren. Die USA galten etwa lange Zeit als besonders günstiges Reiseziel. Im Moment ist das Land "der unbegrenzten Möglichkeiten" allerdings merklich teurer als Deutschland. Eine Reise über den großen Teich lohnt sich trotzdem. Zumindest für jene, die einer prognostizierten weiteren Verteuerung Glauben schenken und die Reise antreten möchten, bevor es noch kostspieliger wird.

    Am meisten belastet jedoch ein Urlaub in der Schweiz die Reisekasse. Für einen Euro erhalten Reisende Waren im Wert von nur 57 Cent. Preisbewusste Liebhaber weißer Berggipfel, idyllischer Almwiesen und Schokolade üben sich daher in Geduld und hoffen auf eine Entspannung des Wechselkurses. Alle anderen Fans des "Heidi-Landes" halten während ihrer Reise wohl oder übel den Geldbeutel weit auf.

    Weitere Informationen unter www.erv.de/presse.

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    Hotelzimmer, Restaurantbesuche und Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten - die Ausgaben unterwegs häufen sich schnell zu einer beachtlichen Summe. Damit der Urlaub auch bei schwächelndem Euro kein allzu teures Vergnügen wird, gibt die ERV (Europäische Reiseversicherung) nützliche Tipps, welche Reiseländer sich in diesem Sommer für Last-Minute-Reisen besonders lohnen.

    Ein günstiges Urlaubsziel ist nach wie vor die Türkei. Obgleich der Wert der türkischen Lira in den vergangenen Monaten deutlich niedriger war, bekommen dort Touristen für einen Euro immer noch Waren im Wert von 1,55 Euro. Köfte - das Nationalgericht aus kleinen Hackfleischbällchen - oder süße Baklava schmecken so besonders gut.

    Noch mehr Kaufkraft als in der Türkei hat der Euro in Brasilien. Obwohl sich der brasilianische Real im Jahr der Fußball-WM 2014 von seinem stetigen Abstiegskurs ein wenig erholt hatte, bleibt er im Vergleich zum Euro auf einem Tiefstand. Für Freunde von Amazonas, Copacabana und Zuckerhut ist dies ein zusätzlicher Grund den Langstreckenflug in das vielfältige südamerikanische Land auf sich zu nehmen. Besonders an den langen Sandstränden genießen Touristen so für wenig Geld ausgezeichnete brasilianische Gerichte, eisgekühlte Caipirinhas oder Fruchtwasser aus frischen grünen Kokosnüssen.

    Für preisbewusste Reisende, die etwas kühlere Temperaturen bevorzugen, rückt ein für gewöhnlich teures Land auf den Reiseradar: Norwegen. Das skandinavische Reiseziel ist zwar nach wie vor hochpreisig und nicht unbedingt etwas für "Schnäppchenjäger" (für einen Euro erhalten Urlauber Waren im Wert von umgerechnet nur 70 Cent). Allerdings ist die norwegische Krone gegenüber dem Euro im vergangenen Jahr deutlich gefallen und bietet damit allen Urlaubern, die schon länger den Norden Europas im Visier haben, eine günstige Gelegenheit den Wunsch in die Tat umzusetzen.

    Innerhalb der Europäischen Union gibt es diesen Sommer ebenfalls Reiseziele, die das Portemonnaie schonen. So bekommen Touristen in Portugal beispielsweise ein Drittel mehr für ihr Geld als zu Hause. Noch günstiger kommen sie allerdings in Ungarn und Polen weg. Dort besitzt der Euro eine Kaufkraft von 1,76 Euro beziehungsweise 1,79 Euro. Eine Reise durch die ungarische Weinregion Tokaj oder ein Städtetrip in die polnische Kulturmetropole Krakau ist dadurch besonders reizvoll.

    Doch es gibt auch Länder, die den Geldbeutel deutlich stärker strapazieren als noch vor ein paar Jahren. Die USA galten etwa lange Zeit als besonders günstiges Reiseziel. Im Moment ist das Land "der unbegrenzten Möglichkeiten" allerdings merklich teurer als Deutschland. Eine Reise über den großen Teich lohnt sich trotzdem. Zumindest für jene, die einer prognostizierten weiteren Verteuerung Glauben schenken und die Reise antreten möchten, bevor es noch kostspieliger wird.

    Am meisten belastet jedoch ein Urlaub in der Schweiz die Reisekasse. Für einen Euro erhalten Reisende Waren im Wert von nur 57 Cent. Preisbewusste Liebhaber weißer Berggipfel, idyllischer Almwiesen und Schokolade üben sich daher in Geduld und hoffen auf eine Entspannung des Wechselkurses. Alle anderen Fans des "Heidi-Landes" halten während ihrer Reise wohl oder übel den Geldbeutel weit auf.

    Weitere Informationen unter www.erv.de/presse.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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