• SĂĽdpfalz • Medien-Informationen

    Zwischen Spargel, zu Störchen und über Grenzen: Im Frühsommer mit dem Rad die Südpfalz entdecken

    Mehrere neue Radtouren locken auf den Sattel

    Germersheim/MĂĽnchen, 24. April 2024
    Radelnd unterwegs zwischen alten Fachwerkhäusern oder durch urwaldartige Rheinauen, Zweirad-Hopping zu urigen Hofläden oder mit der Picknickdecke auf dem Gepäckträger zu den idyllischen Queichwiesen – die Südpfalz lockt mit jeder Menge Gelegenheiten für aktive Urlaubsmomente. Erstmalig können Pedalritter im Frühsommer 2024 zwei Spargel- und Erdbeer-Touren erfahren oder am Aktionstag „Radel ins Museum“ per Rad Museen der Landkreise Germersheim und Südlichen Weinstraße entdecken. Nach einer erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr lässt zudem ein geführter Radausflug mit dem Titel „global.lokal.erleben“ auf lebendige Weise die örtliche Geschichte erleben. Wer vor dem Aufstieg aufs Rad bereits tiefer in die Region eintauchen möchte, sollte bei einer virtuellen Radreise erste Kilometer sammeln. Danach kann unter anderem aus folgenden Radtouren und Ausflügen gewählt werden:

    Unterwegs mit viel Genuss

    Gleich mehrere Genuss-Radwege lotsen Urlauber vorbei an Weinbergen, Obstplantagen und Gemüseäckern – und an zahlreichen Direktvermarktern, bei denen Zutaten für ein Genießerpicknick am Wegesrand eingeheimst werden können. Einer der bekanntesten Genusspfade für Zweiradler in der Südpfalz ist der rund 140 Kilometer lange Kraut- und Rüben-Radweg. Dort entlang bieten zahlreiche Partner regionale Spezialitäten zur Verkostung an. Eine Kombination aus Natur-, Kultur- und kulinarischem Erleben bietet die 39 Kilometer lange „Rheinschleife für Genießer“, bei der unter anderem der Rhein mit seinen Auen, die „Schlemmermeile“ Neupotz und Kulturschätze in Museen wie dem Terra-Sigillata-Museum in Rheinzabern oder dem Ziegeleimuseum bei Germersheim passiert werden. Neu sind in der beginnenden Saison 2024 zwei Tourenvorschläge: eine Spargel-Erdbeer-Tour und eine Spargel-Grumbeer-Tour. Die gut 50 Kilometer langen Radausflüge führen durch die Südpfälzer Rheinebene, vorbei an weiten Spargel-, Erdbeer- oder Kartoffelfeldern – fruchtige Naschstopps inklusive.

    Radelnd die Natur und Tierwelt entdecken

    Ganz im Süden der Pfalz, direkt an der französischen Grenze, lädt der urwüchsige Bienwald zu einzigartigen Naturentdeckungen ein. Besonders gut lässt sich der 120 Quadratkilometer große Niederungswald auf zwei Rädern erkunden – Pedalfreudige fahren durch ein grünes Biotop-Mosaik, in dem sattgrüne Magerwiesen, blauer Enzian und nasse Erlenbruchwälder Kulissen bilden, Wildkatzen oder Wildbienen erspäht werden können und stämmige Starkeichen Wegpunkte markieren. Zum Beispiel auf der 45 Kilometer langen Bienwald-Rheinauen-Tour oder bei einem Ausflug auf dem 58 Kilometer langen PAMINA-Radweg Lautertal, der gleichzeitig das besondere Lebensgefühl der Grenzregion erleben lässt. Der Weg verläuft entlang des Flüsschens Lauter und durch das nach ihm benannte Lautertal – getreu dem Motto „mol hiwwe, mol driwwe“ vom Pfälzerwald über das französische Wissembourg und weiter bis nach Neuburg am Rhein. Wer im Frühsommer einen Blick auf die frisch eingetroffenen Weißstörche, die in der Südpfalz in großer Population heimisch sind, erhaschen möchte, sollte dagegen die Storchentour durch die Queichwiesen wählen.

    Fahrradtouren mit Kind und Kegel

    Ein ebenes Streckenprofil und jede Menge Spielwiesen am Wegesrand – das erwartet Familien bei Radabenteuern in der Südpfalz. Besonders empfehlenswert ist die kurze und flache Radtour „Rheinschleife für Familien“, die von Jockgrim über Kandel nach Wörth und am Rhein zurück zum Ausgangspunkt führt. Zahlreiche Attraktionen sorgen unterwegs für Abwechslung, zum Beispiel der Kletterwald im FunForest Abenteuerpark oder der Fußballgolfpark in Kandel. Dazu laden mehrere Spielplätze zum Verweilen und zu einem Picknick ein. Wenn die Temperaturen es zulassen und die Sonne Oberhand gewinnt, lohnt besonders die Radtour „Rheinschleife Wasserspaß“. Mit einem Handtuch auf dem Gepäckträger und Badesachen im Rucksack geht es bei dieser rund 27 Kilometer langen Tour vorbei am Rhein, durch kleine Auenwälder, durch den schattigen Bienwald und hin zu dem ein oder anderen Bade- und Baggersee.

    Ausflüge mit Guide im Gepäck

    Wer die Südpfalz nicht auf eigene Faust, sondern im Rahmen von geführten Radtouren kennenlernen möchte, hat im Frühjahr und Sommer die Wahl aus mehreren thematischen Ausflügen mit Guide. Gemeinsam mit dem zertifizierten Rheinpark-Guide Michael Walter geht es immer donnerstags ab dem Bahnhof in Kandel zur Radtour „Die Pfälzer und der Tabak“. Auf dieser Tour lernen Teilnehmer alles über das sogenannte Teufelskraut – und wie es in der Region angebaut wurde und wird. Die geführte Radtour „Mühlenkultur“, die am Sonntag, den 12. Mai 2024 ab 10.30 Uhr (ab S-Bahnhaltestelle „Am Mühlbuckel“ in Bellheim), stattfindet, beleuchtet viele Aspekte der Mühlenkultur in der Rheineben. Beide Tourenangebote erfordern eine Voranmeldung unter www.walter-touren.de. Weitere Radtouren mit fachkundiger Begleitung sind „Fahrradtouren durch Wald und Feld“ mit den Naturfreunden der Ortsgruppe Kandel rund um den gleichnamigen Ort (am 8. Juni 2024, 10 Uhr,ab Schwanenweiher Kandel) sowie der Ausflug „Gezähmte Wasser“, bei der Radtourenleiter Michael Walter Zweiradler mit zur restaurierten Schanze der ehemaligen Queichlinie und weiter zum Ottersheimer Teilungswehr begleitet (Anmeldung unter tourismus@vg-bellheim.de). Vor Ort erfahren Neugierige mehr über das kulturelle Erbe der Queichwiesenbewässerung, die seit Ende 2023 als extensive Form der Landwirtschaft als Immaterielles UNESCO Weltkulturerbe anerkannt ist. Radler, die Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Südpfalz interessieren, kommen bei neuen Erlebnistouren, die unter dem Motto „global.lokal.erleben“ stattfinden, auf ihre Kosten – zum Beispiel bei der Fahrradtour „Rhein und Ressourcen – Fluch oder Segen“ am 30. Mai 2024 ab 10 Uhr (Start: Bahnhof Rheinzabern).

    Tipp: Am Sonntag, den 5. Mai 2024, lockt der Aktionstag „Radel ins Museum“ an die Lenker. Insgesamt 26 Museen und Informationszentren können im Zuge der Radel-ins-Museum-Tour zwischen 11 und 17 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden. Erstmalig wird in diesem Zuge die „Radrallye durch die Südpfalz“ veranstaltet, eine interaktive Rätseltour per Smartphone für Familien.

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    Germersheim/MĂĽnchen, 24. April 2024
    Radelnd unterwegs zwischen alten Fachwerkhäusern oder durch urwaldartige Rheinauen, Zweirad-Hopping zu urigen Hofläden oder mit der Picknickdecke auf dem Gepäckträger zu den idyllischen Queichwiesen – die Südpfalz lockt mit jeder Menge Gelegenheiten für aktive Urlaubsmomente. Erstmalig können Pedalritter im Frühsommer 2024 zwei Spargel- und Erdbeer-Touren erfahren oder am Aktionstag „Radel ins Museum“ per Rad Museen der Landkreise Germersheim und Südlichen Weinstraße entdecken. Nach einer erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr lässt zudem ein geführter Radausflug mit dem Titel „global.lokal.erleben“ auf lebendige Weise die örtliche Geschichte erleben. Wer vor dem Aufstieg aufs Rad bereits tiefer in die Region eintauchen möchte, sollte bei einer virtuellen Radreise erste Kilometer sammeln. Danach kann unter anderem aus folgenden Radtouren und Ausflügen gewählt werden:

    Unterwegs mit viel Genuss

    Gleich mehrere Genuss-Radwege lotsen Urlauber vorbei an Weinbergen, Obstplantagen und Gemüseäckern – und an zahlreichen Direktvermarktern, bei denen Zutaten für ein Genießerpicknick am Wegesrand eingeheimst werden können. Einer der bekanntesten Genusspfade für Zweiradler in der Südpfalz ist der rund 140 Kilometer lange Kraut- und Rüben-Radweg. Dort entlang bieten zahlreiche Partner regionale Spezialitäten zur Verkostung an. Eine Kombination aus Natur-, Kultur- und kulinarischem Erleben bietet die 39 Kilometer lange „Rheinschleife für Genießer“, bei der unter anderem der Rhein mit seinen Auen, die „Schlemmermeile“ Neupotz und Kulturschätze in Museen wie dem Terra-Sigillata-Museum in Rheinzabern oder dem Ziegeleimuseum bei Germersheim passiert werden. Neu sind in der beginnenden Saison 2024 zwei Tourenvorschläge: eine Spargel-Erdbeer-Tour und eine Spargel-Grumbeer-Tour. Die gut 50 Kilometer langen Radausflüge führen durch die Südpfälzer Rheinebene, vorbei an weiten Spargel-, Erdbeer- oder Kartoffelfeldern – fruchtige Naschstopps inklusive.

    Radelnd die Natur und Tierwelt entdecken

    Ganz im Süden der Pfalz, direkt an der französischen Grenze, lädt der urwüchsige Bienwald zu einzigartigen Naturentdeckungen ein. Besonders gut lässt sich der 120 Quadratkilometer große Niederungswald auf zwei Rädern erkunden – Pedalfreudige fahren durch ein grünes Biotop-Mosaik, in dem sattgrüne Magerwiesen, blauer Enzian und nasse Erlenbruchwälder Kulissen bilden, Wildkatzen oder Wildbienen erspäht werden können und stämmige Starkeichen Wegpunkte markieren. Zum Beispiel auf der 45 Kilometer langen Bienwald-Rheinauen-Tour oder bei einem Ausflug auf dem 58 Kilometer langen PAMINA-Radweg Lautertal, der gleichzeitig das besondere Lebensgefühl der Grenzregion erleben lässt. Der Weg verläuft entlang des Flüsschens Lauter und durch das nach ihm benannte Lautertal – getreu dem Motto „mol hiwwe, mol driwwe“ vom Pfälzerwald über das französische Wissembourg und weiter bis nach Neuburg am Rhein. Wer im Frühsommer einen Blick auf die frisch eingetroffenen Weißstörche, die in der Südpfalz in großer Population heimisch sind, erhaschen möchte, sollte dagegen die Storchentour durch die Queichwiesen wählen.

    Fahrradtouren mit Kind und Kegel

    Ein ebenes Streckenprofil und jede Menge Spielwiesen am Wegesrand – das erwartet Familien bei Radabenteuern in der Südpfalz. Besonders empfehlenswert ist die kurze und flache Radtour „Rheinschleife für Familien“, die von Jockgrim über Kandel nach Wörth und am Rhein zurück zum Ausgangspunkt führt. Zahlreiche Attraktionen sorgen unterwegs für Abwechslung, zum Beispiel der Kletterwald im FunForest Abenteuerpark oder der Fußballgolfpark in Kandel. Dazu laden mehrere Spielplätze zum Verweilen und zu einem Picknick ein. Wenn die Temperaturen es zulassen und die Sonne Oberhand gewinnt, lohnt besonders die Radtour „Rheinschleife Wasserspaß“. Mit einem Handtuch auf dem Gepäckträger und Badesachen im Rucksack geht es bei dieser rund 27 Kilometer langen Tour vorbei am Rhein, durch kleine Auenwälder, durch den schattigen Bienwald und hin zu dem ein oder anderen Bade- und Baggersee.

    Ausflüge mit Guide im Gepäck

    Wer die Südpfalz nicht auf eigene Faust, sondern im Rahmen von geführten Radtouren kennenlernen möchte, hat im Frühjahr und Sommer die Wahl aus mehreren thematischen Ausflügen mit Guide. Gemeinsam mit dem zertifizierten Rheinpark-Guide Michael Walter geht es immer donnerstags ab dem Bahnhof in Kandel zur Radtour „Die Pfälzer und der Tabak“. Auf dieser Tour lernen Teilnehmer alles über das sogenannte Teufelskraut – und wie es in der Region angebaut wurde und wird. Die geführte Radtour „Mühlenkultur“, die am Sonntag, den 12. Mai 2024 ab 10.30 Uhr (ab S-Bahnhaltestelle „Am Mühlbuckel“ in Bellheim), stattfindet, beleuchtet viele Aspekte der Mühlenkultur in der Rheineben. Beide Tourenangebote erfordern eine Voranmeldung unter www.walter-touren.de. Weitere Radtouren mit fachkundiger Begleitung sind „Fahrradtouren durch Wald und Feld“ mit den Naturfreunden der Ortsgruppe Kandel rund um den gleichnamigen Ort (am 8. Juni 2024, 10 Uhr,ab Schwanenweiher Kandel) sowie der Ausflug „Gezähmte Wasser“, bei der Radtourenleiter Michael Walter Zweiradler mit zur restaurierten Schanze der ehemaligen Queichlinie und weiter zum Ottersheimer Teilungswehr begleitet (Anmeldung unter tourismus@vg-bellheim.de). Vor Ort erfahren Neugierige mehr über das kulturelle Erbe der Queichwiesenbewässerung, die seit Ende 2023 als extensive Form der Landwirtschaft als Immaterielles UNESCO Weltkulturerbe anerkannt ist. Radler, die Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Südpfalz interessieren, kommen bei neuen Erlebnistouren, die unter dem Motto „global.lokal.erleben“ stattfinden, auf ihre Kosten – zum Beispiel bei der Fahrradtour „Rhein und Ressourcen – Fluch oder Segen“ am 30. Mai 2024 ab 10 Uhr (Start: Bahnhof Rheinzabern).

    Tipp: Am Sonntag, den 5. Mai 2024, lockt der Aktionstag „Radel ins Museum“ an die Lenker. Insgesamt 26 Museen und Informationszentren können im Zuge der Radel-ins-Museum-Tour zwischen 11 und 17 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden. Erstmalig wird in diesem Zuge die „Radrallye durch die Südpfalz“ veranstaltet, eine interaktive Rätseltour per Smartphone für Familien.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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