Thema: Landurlaub
  • Radltouren fĂĽr Entdecker und Naturfreunde in Prien am Chiemsee

    Mit dem E-Bike von Turm zu Turm

    Prien am Chiemsee/MĂĽnchen, 18. April 2016

    Wer hockt denn da im Gras? Was schwimmt denn hier im Wasser und raschelt dort im Schilf? Naturfreunde, Hobby-Vogelkundler und Heimatentdecker, die die Region um Prien am Chiemsee vom E-Bike aus kennenlernen wollen, folgen am besten von Prien aus der Spur der Türme und Hütten. Von einem Beobachtungsturm zum nächsten schlängelt sich der Weg rund um den See, den sich Besucher beim entspannten Radeln durch die idyllische und artenreiche Chiemseeregion erschließen. Urlauber starten die Naturerlebnistouren entweder auf eigene Faust oder mit Chiemsee-Naturführern, um an den schönsten Uferabschnitten zu rasten, Rohrdommel, Schwan, Kormoran & Co. zu beobachten, das atemberaubende See- und Alpenpanorama zu genießen und allerhand Wissenswertes über die Region zu erfahren.

    Der Chiemsee-Radweg umrundet auf 55 Kilometern das Bayerische Meer. Neun Naturbeobachtungs-Türme und -Hütten befinden sich an verschiedenen Uferabschnitten rund um den See. Pflanzenfreunde erhaschen am Turm Irschener Winkel in Felden (Bernau) seltene Blicke auf Röhricht- und Teichrosenfelder. Auf ein Stelldichein mit dem Biber freuen sich Tierliebhaber, die mit der nötigen Geduld ausgestattet sind, nahe der Hütte an der Prienmündung in Rimsting. Hier mündet die Prien, mit über 30 Kilometern Länge einer der längsten Wildbäche im bayerischen Alpenraum, in die Schafwaschener Bucht. Passionierte Gesteinskundler beschreiten den Steinlehrpfad mit Findlingen aus der Eiszeit und belohnen sich mit einem grandiosen Blick auf das Bayerische Meer. Den Turm Ganszipfel erreichen die Urlauber auf dem Uferweg von Mühln (Breitbrunn) nach Gstadt, der gesäumt ist von prächtigen Malervillen. Dort angekommen schweift der Blick wieder über den See, wo nun die drei malerischen Chiemsee-Inseln und die Alpenformationen in der Ferne auftauchen.

    Für Urlauber, die den Chiemsee per E-Bike entdecken und aktiv am bayerischen Meer unterwegs sein wollen, hält das Tourismusbüro Prien das Angebot Chiemsee e-radeln bereit. Es enthält drei oder sechs Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück in Prien am Chiemsee, die Schifffahrt zur Herren- und Fraueninsel, die Schlossbesichtigung Herrenchiemsee, den Besuch des König Ludwig II. Museums, der Julius Exter Galerie und des Augustiner Chorherrenstiftes auf der Herreninsel, eine Radlkarte rund um den Chiemsee und die Nutzung des E-Bikes für einen Tag. Das Angebot für drei Nächte ist ab 105 Euro pro Person buchbar, für sechs Nächte ab 164 Euro. Kostenfreie Führungen zu den Naturbeobachtungsstationen entlang des Chiemsee-Ufers finden ganzjährig statt; geführte Vogelbeobachtungen, etwa bei der Hütte an der Prienmündung am 17. April, 22. Mai, 19. Juni, 25. September, 23. Oktober, 20. November und 4. Dezember 2016.

Mit dem E-Bike von Turm zu Turm • Medien-Informationen

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Mit dem E-Bike von Turm zu Turm • Hintergrundtexte

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    Prien am Chiemsee/MĂĽnchen, 18. April 2016

    Wer hockt denn da im Gras? Was schwimmt denn hier im Wasser und raschelt dort im Schilf? Naturfreunde, Hobby-Vogelkundler und Heimatentdecker, die die Region um Prien am Chiemsee vom E-Bike aus kennenlernen wollen, folgen am besten von Prien aus der Spur der Türme und Hütten. Von einem Beobachtungsturm zum nächsten schlängelt sich der Weg rund um den See, den sich Besucher beim entspannten Radeln durch die idyllische und artenreiche Chiemseeregion erschließen. Urlauber starten die Naturerlebnistouren entweder auf eigene Faust oder mit Chiemsee-Naturführern, um an den schönsten Uferabschnitten zu rasten, Rohrdommel, Schwan, Kormoran & Co. zu beobachten, das atemberaubende See- und Alpenpanorama zu genießen und allerhand Wissenswertes über die Region zu erfahren.

    Der Chiemsee-Radweg umrundet auf 55 Kilometern das Bayerische Meer. Neun Naturbeobachtungs-Türme und -Hütten befinden sich an verschiedenen Uferabschnitten rund um den See. Pflanzenfreunde erhaschen am Turm Irschener Winkel in Felden (Bernau) seltene Blicke auf Röhricht- und Teichrosenfelder. Auf ein Stelldichein mit dem Biber freuen sich Tierliebhaber, die mit der nötigen Geduld ausgestattet sind, nahe der Hütte an der Prienmündung in Rimsting. Hier mündet die Prien, mit über 30 Kilometern Länge einer der längsten Wildbäche im bayerischen Alpenraum, in die Schafwaschener Bucht. Passionierte Gesteinskundler beschreiten den Steinlehrpfad mit Findlingen aus der Eiszeit und belohnen sich mit einem grandiosen Blick auf das Bayerische Meer. Den Turm Ganszipfel erreichen die Urlauber auf dem Uferweg von Mühln (Breitbrunn) nach Gstadt, der gesäumt ist von prächtigen Malervillen. Dort angekommen schweift der Blick wieder über den See, wo nun die drei malerischen Chiemsee-Inseln und die Alpenformationen in der Ferne auftauchen.

    Für Urlauber, die den Chiemsee per E-Bike entdecken und aktiv am bayerischen Meer unterwegs sein wollen, hält das Tourismusbüro Prien das Angebot Chiemsee e-radeln bereit. Es enthält drei oder sechs Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück in Prien am Chiemsee, die Schifffahrt zur Herren- und Fraueninsel, die Schlossbesichtigung Herrenchiemsee, den Besuch des König Ludwig II. Museums, der Julius Exter Galerie und des Augustiner Chorherrenstiftes auf der Herreninsel, eine Radlkarte rund um den Chiemsee und die Nutzung des E-Bikes für einen Tag. Das Angebot für drei Nächte ist ab 105 Euro pro Person buchbar, für sechs Nächte ab 164 Euro. Kostenfreie Führungen zu den Naturbeobachtungsstationen entlang des Chiemsee-Ufers finden ganzjährig statt; geführte Vogelbeobachtungen, etwa bei der Hütte an der Prienmündung am 17. April, 22. Mai, 19. Juni, 25. September, 23. Oktober, 20. November und 4. Dezember 2016.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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