Thema: Aktiv
  • Zu Besuch bei Biber, Specht & Co.

    Mit Natur-Experten durch die Prientaler-Flusslandschaft

    Prien am Chiemsee/München, 03. März 2015
    Kräuter-Bergwanderung, Wassermeditation und romantische "Fleckerl" - ab 22. Mai 2015 führen wieder verschiedene Themen-Touren durch die abwechslungsreiche Prientaler-Flusslandschaft. Nach der erfolgreichen Premiere rund um Aschau i.Chiemgau im letzten Jahr ist 2015 die historische Marktgemeinde Prien am Chiemsee neu im Programm dabei. Zwischen Wasserfällen, engen Felsschluchten und idyllischen Auen erleben Aktive etwa bei einer Tageswanderung von der Quelle bis zur Mündung oder auf Entdeckungsreise in den Ufer-Biotopen die Kraft der Natur. Unterwegs an einem der längsten Wildbäche Bayerns erfahren Interessierte von den Experten Wissenswertes zur Pflanzen- und Tierwelt.

    Die Prien entspringt am Spitzstein auf über 1.000 Metern und mündet nach 32 Kilometern bei Prien am Chiemsee in das "Bayerische Meer". Daher kommt auch der Name, der sich von der keltischen Bezeichnung "Brigenna" ableitetet und "die aus den Bergen Kommende" bedeutet. Ob als Tagestour oder in Teilstrecken, die Prien überrascht unterwegs als wilder Fluss mit Wasserfällen oder ganz gemächlich fließend mit Quellen und unterirdischen Strömungen. So erkunden die Teilnehmer bei einer geführten Wanderung zwischen der historischen Seegemeinde Prien und Aschau i.Chiemgau die regionaltypische Flora und Fauna. Neben Biber und Wasseramsel entdecken Aufmerksame auch den Eisvogel, der sich - perfekt getarnt mit seinem kobaltblauen und türkisfarbenem Obergefieder - im Licht- und Schattenspiel der Uferböschung oft nur durch sein unverkennbares "tiht" oder "titi" verrät. Auf halber Strecke wechseln die Wanderführer und es geht weiter mit spannendem Naturwissen wie etwa zum Lebenskreislauf in den großen, morschen Bäumen am Flusstal. Dort sind etwa ein Viertel aller in Deutschland vorkommenden Käferarten zu finden - auch ein "gefundenes Fressen" für den Specht, der seine Bruthöhlen in das alte Holz hämmert. Ist der Specht ausgeflogen ziehen beispielsweise Eulen, Siebenschläfer oder Fledermäuse in die Kinderstube ein.

    Zusammen mit Pflanzenspezialistin Anna Prankl erfahren Interessierte auf der Kräuterwanderung Nützliches zu den Heilkräutern auf den Bergwiesen und im Uferbereich. Begleitet von Tipps zu den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten oder kleinen Geschichtsstunden wie beispielsweise zur Tradition der Schutz- und Segenskräuter um die Sonnwendzeit entdecken Naturfreunde das vielseitige Grün zwischen urzeitlichen Schachtelhalmen am Fluss und den efeuüberwachsenen Waldbäumen. Bevor sich das Blätterdach im Sommer schließt, erblüht das Tal im Frühjahr mit Buschwindröschen und Bärlauch-Blümchen in rosa-violett. Entlang der gesamten Prien weisen Holzstehlen auf besonders romantische "Fleckerl" im Tal hin und die beiden Regenbogenforellen "Toni" und "Vroni" versorgen die Wanderer an rund 40 Stellen mit Informationen zur geologischen Entstehungsgeschichte des Flusslaufs, Lebensweisheiten aus aller Welt sowie Anmerkungen von Aschauer Bürger zum Nachdenken.

    Gewissermaßen auf historischen Spuren wandeln Groß und Klein beim gemeinsamen Wasserrad-Bauen an der Prien. So hatte nämlich das Schloss Hohenaschau, das auch heute noch hoch über dem Tal thront, Dank des wilden Gebirgsbachs bereits Anfang des 20. Jahrhunderts elektrisches Licht. Eine ganz spezielle Atmosphäre herrscht auch bei der Lesung an der Prien. Die idyllische Umgebung und das fast schon meditative Plätschern des Wassers verleihen den Geschichten und Erzählungen eine ganz eigene Stimmung. Alle Angebote für 2015 sowie die Details zu Tourenlänge, Zeitraum, Startpunkt, Teilnehmer und Preise sind in einem speziellen Flyer zur Prientaler-Flusslandschaft zusammengefasst. Die Übersicht sowie weitere Informationen gibt es bei den Tourist-Informationen vor Ort. Noch ein Tipp für alle Ausflügler: Besucher mit der Priener- oder Aschauer-Gästekarte fahren kostenlos mit dem Zug "Chiemgau Bahn".

Mit Natur-Experten durch die Prientaler-Flusslandschaft • Medien-Informationen

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Mit Natur-Experten durch die Prientaler-Flusslandschaft • Hintergrundtexte

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Mit Natur-Experten durch die Prientaler-Flusslandschaft • Story Lines

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Mit Natur-Experten durch die Prientaler-Flusslandschaft • Pressestimmen

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    Mit Natur-Experten durch die Prientaler-Flusslandschaft

    Prien am Chiemsee/München, 03. März 2015
    Kräuter-Bergwanderung, Wassermeditation und romantische "Fleckerl" - ab 22. Mai 2015 führen wieder verschiedene Themen-Touren durch die abwechslungsreiche Prientaler-Flusslandschaft. Nach der erfolgreichen Premiere rund um Aschau i.Chiemgau im letzten Jahr ist 2015 die historische Marktgemeinde Prien am Chiemsee neu im Programm dabei. Zwischen Wasserfällen, engen Felsschluchten und idyllischen Auen erleben Aktive etwa bei einer Tageswanderung von der Quelle bis zur Mündung oder auf Entdeckungsreise in den Ufer-Biotopen die Kraft der Natur. Unterwegs an einem der längsten Wildbäche Bayerns erfahren Interessierte von den Experten Wissenswertes zur Pflanzen- und Tierwelt.

    Die Prien entspringt am Spitzstein auf über 1.000 Metern und mündet nach 32 Kilometern bei Prien am Chiemsee in das "Bayerische Meer". Daher kommt auch der Name, der sich von der keltischen Bezeichnung "Brigenna" ableitetet und "die aus den Bergen Kommende" bedeutet. Ob als Tagestour oder in Teilstrecken, die Prien überrascht unterwegs als wilder Fluss mit Wasserfällen oder ganz gemächlich fließend mit Quellen und unterirdischen Strömungen. So erkunden die Teilnehmer bei einer geführten Wanderung zwischen der historischen Seegemeinde Prien und Aschau i.Chiemgau die regionaltypische Flora und Fauna. Neben Biber und Wasseramsel entdecken Aufmerksame auch den Eisvogel, der sich - perfekt getarnt mit seinem kobaltblauen und türkisfarbenem Obergefieder - im Licht- und Schattenspiel der Uferböschung oft nur durch sein unverkennbares "tiht" oder "titi" verrät. Auf halber Strecke wechseln die Wanderführer und es geht weiter mit spannendem Naturwissen wie etwa zum Lebenskreislauf in den großen, morschen Bäumen am Flusstal. Dort sind etwa ein Viertel aller in Deutschland vorkommenden Käferarten zu finden - auch ein "gefundenes Fressen" für den Specht, der seine Bruthöhlen in das alte Holz hämmert. Ist der Specht ausgeflogen ziehen beispielsweise Eulen, Siebenschläfer oder Fledermäuse in die Kinderstube ein.

    Zusammen mit Pflanzenspezialistin Anna Prankl erfahren Interessierte auf der Kräuterwanderung Nützliches zu den Heilkräutern auf den Bergwiesen und im Uferbereich. Begleitet von Tipps zu den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten oder kleinen Geschichtsstunden wie beispielsweise zur Tradition der Schutz- und Segenskräuter um die Sonnwendzeit entdecken Naturfreunde das vielseitige Grün zwischen urzeitlichen Schachtelhalmen am Fluss und den efeuüberwachsenen Waldbäumen. Bevor sich das Blätterdach im Sommer schließt, erblüht das Tal im Frühjahr mit Buschwindröschen und Bärlauch-Blümchen in rosa-violett. Entlang der gesamten Prien weisen Holzstehlen auf besonders romantische "Fleckerl" im Tal hin und die beiden Regenbogenforellen "Toni" und "Vroni" versorgen die Wanderer an rund 40 Stellen mit Informationen zur geologischen Entstehungsgeschichte des Flusslaufs, Lebensweisheiten aus aller Welt sowie Anmerkungen von Aschauer Bürger zum Nachdenken.

    Gewissermaßen auf historischen Spuren wandeln Groß und Klein beim gemeinsamen Wasserrad-Bauen an der Prien. So hatte nämlich das Schloss Hohenaschau, das auch heute noch hoch über dem Tal thront, Dank des wilden Gebirgsbachs bereits Anfang des 20. Jahrhunderts elektrisches Licht. Eine ganz spezielle Atmosphäre herrscht auch bei der Lesung an der Prien. Die idyllische Umgebung und das fast schon meditative Plätschern des Wassers verleihen den Geschichten und Erzählungen eine ganz eigene Stimmung. Alle Angebote für 2015 sowie die Details zu Tourenlänge, Zeitraum, Startpunkt, Teilnehmer und Preise sind in einem speziellen Flyer zur Prientaler-Flusslandschaft zusammengefasst. Die Übersicht sowie weitere Informationen gibt es bei den Tourist-Informationen vor Ort. Noch ein Tipp für alle Ausflügler: Besucher mit der Priener- oder Aschauer-Gästekarte fahren kostenlos mit dem Zug "Chiemgau Bahn".

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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