• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Flussradeln und abwechslungsreiche SehenswĂĽrdigkeiten entlang der Strecke

    Neue Radwege im Fichtelgebirge

    MĂĽnchen/Fichtelberg, 16. Juli 2024

    Ein 1.500 Kilometer langes Radwegenetz, abwechslungsreiche Strecken und eine verständliche Wegführung machen das Fichtelgebirge zur idealen Raddestination. Nun warten zwei neue Touren in der Mittelgebirgsregion auf Radfans – während die Kombitour Saale-Perlen-Brückenradweg unterwegs vielfältige Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten bietet, schlängelt sich der Egerradweg idyllisch entlang des Flusses und verspricht malerische Aussichten.

    Neue Kombitour: Saale-Perlen-Brückenradweg

    Die 115 Kilometer lange Rundtour kombiniert Abschnitte des Saaleradwegs von Bischofsgrün bis Oberkotzau, des Perlenradwegs von Oberkotzau bis Selb sowie des Brückenradwegs von Selb bis Bischofsgrün. Letzterer führt über ehemalige Bahntrassen und zahlreiche denkmalgeschützte Brücken, die das Landschaftsbild prägen. Auf dem Weg locken neben vielen Einkehrmöglichkeiten die verschiedensten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. So erleben Groß und Klein in Bischofsgrün eine rasante Abfahrt mit der Ganzjahresrodelbahn Alpine Coaster und genießen vom bewirtschafteten Asenturm auf dem Gipfel des 1.024 Meter hohen Ochsenkopfs aus herrliche Ausblicke. Im Fernwehpark in Oberkotzau begeben sie sich auf eine imaginäre Weltreise und bewundern originale Ortstafeln und Beschilderungen aus aller Welt. Gegründet im Jahr 1999 vom Dokumentarfilmer Klaus Beer, umfasst die Sammlung heute ca. 4.000 Schilder. Angeln, Segeln, Surfen und Tauchen heißt es beim Freizeitsee Förmitzspeicher bei Schwarzenbach an der Saale. Hier befindet sich auch das Erika-Fuchs-Haus. Das Museum für Comic und Sprachkunst, in dem Donaldisten ein Bad in Onkel Dagoberts Geldspeicher nehmen, würdigt das Werk der Wahlfichtelgebirglerin sowie langjährigen Übersetzerin der Donald-Duck-Hefte. Das Porzellanikon mit seinen zwei Standorten Hohenberg an der Eger und Selb ist Europas größtes Spezialmuseum für Porzellan. In Selb ist es in der 1969 stillgelegten ehemaligen Rosenthal-Fabrik untergebracht und gewährt Interessierten spannende Einblicke in die 300-jährige Produktionsgeschichte. Ein Rundwanderweg in Europas größtem Felsenlabyrinth auf der Luisenburg bei Wunsiedel verspricht einen erlebnisreichen Ausflug. Während des Aufstiegs passieren Besucher gigantische Granitblöcke, enge Felsspalten, kleine Schluchten und beeindruckende Aussichtspunkte. Ein ganz besonderes Ereignis wartet kurz vor dem Gipfel – die Teufelstreppe. Diese abenteuerliche Wegführung mit 30 steinigen Stufen zwingt nahezu jeden Besucher dazu, sich zu bücken. Der höchste Punkt, der Bundesstein mit Kreuz, bietet einen sehenswerten Ausblick.

    Egerradweg – Radvergnügen im deutsch-tschechischen Grenzraum

    Der insgesamt 270 Kilometer lange Fernradweg – davon 50 Kilometer im Fichtelgebirge – erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwest-Hang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Mit Blick über eine weitläufige Auenlandschaft im Landkreis Wunsiedel geht es in den Kurort Weißenstadt, wo sich die Radler im Weißenstädter See eine Erfrischung gönnen und in den Gaststätten am Ufer oder in der pittoresken Altstadt stärken. Ein enger, wildromantischer Talabschnitt bildet die nächste Etappe nach Röslau und zum nördlich gelegenen Aussichtspunkt Zwölfgipfelblick. Vorbei an ehemaligen Hammermühlen schlängelt sich der Radweg entlang der Eger nach Hohenberg mit der über der Altstadt thronenden Burg und dem Porzellanikon – dem zweiten Standort der beiden Museen für Porzellan im Fichtelgebirge. Weiter geht es bis nach Tschechien, wo der Eger-Radweg zum Fahrradweg OhĹ™e wird, der bis nach Karlsbad führt, von wo aus weitere 145 Radkilometer bis zur Mündung in die Elbe warten. Auf dem gesamten Egerradweg gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten.

    Weitere Informationen sowie kostenlose Broschüren gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern.

    News, Bilder und Videos auf Facebook und Instagram.

Neue Radwege im Fichtelgebirge • Medien-Informationen

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Neue Radwege im Fichtelgebirge • Hintergrundtexte

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    MĂĽnchen/Fichtelberg, 16. Juli 2024

    Ein 1.500 Kilometer langes Radwegenetz, abwechslungsreiche Strecken und eine verständliche Wegführung machen das Fichtelgebirge zur idealen Raddestination. Nun warten zwei neue Touren in der Mittelgebirgsregion auf Radfans – während die Kombitour Saale-Perlen-Brückenradweg unterwegs vielfältige Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten bietet, schlängelt sich der Egerradweg idyllisch entlang des Flusses und verspricht malerische Aussichten.

    Neue Kombitour: Saale-Perlen-Brückenradweg

    Die 115 Kilometer lange Rundtour kombiniert Abschnitte des Saaleradwegs von Bischofsgrün bis Oberkotzau, des Perlenradwegs von Oberkotzau bis Selb sowie des Brückenradwegs von Selb bis Bischofsgrün. Letzterer führt über ehemalige Bahntrassen und zahlreiche denkmalgeschützte Brücken, die das Landschaftsbild prägen. Auf dem Weg locken neben vielen Einkehrmöglichkeiten die verschiedensten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. So erleben Groß und Klein in Bischofsgrün eine rasante Abfahrt mit der Ganzjahresrodelbahn Alpine Coaster und genießen vom bewirtschafteten Asenturm auf dem Gipfel des 1.024 Meter hohen Ochsenkopfs aus herrliche Ausblicke. Im Fernwehpark in Oberkotzau begeben sie sich auf eine imaginäre Weltreise und bewundern originale Ortstafeln und Beschilderungen aus aller Welt. Gegründet im Jahr 1999 vom Dokumentarfilmer Klaus Beer, umfasst die Sammlung heute ca. 4.000 Schilder. Angeln, Segeln, Surfen und Tauchen heißt es beim Freizeitsee Förmitzspeicher bei Schwarzenbach an der Saale. Hier befindet sich auch das Erika-Fuchs-Haus. Das Museum für Comic und Sprachkunst, in dem Donaldisten ein Bad in Onkel Dagoberts Geldspeicher nehmen, würdigt das Werk der Wahlfichtelgebirglerin sowie langjährigen Übersetzerin der Donald-Duck-Hefte. Das Porzellanikon mit seinen zwei Standorten Hohenberg an der Eger und Selb ist Europas größtes Spezialmuseum für Porzellan. In Selb ist es in der 1969 stillgelegten ehemaligen Rosenthal-Fabrik untergebracht und gewährt Interessierten spannende Einblicke in die 300-jährige Produktionsgeschichte. Ein Rundwanderweg in Europas größtem Felsenlabyrinth auf der Luisenburg bei Wunsiedel verspricht einen erlebnisreichen Ausflug. Während des Aufstiegs passieren Besucher gigantische Granitblöcke, enge Felsspalten, kleine Schluchten und beeindruckende Aussichtspunkte. Ein ganz besonderes Ereignis wartet kurz vor dem Gipfel – die Teufelstreppe. Diese abenteuerliche Wegführung mit 30 steinigen Stufen zwingt nahezu jeden Besucher dazu, sich zu bücken. Der höchste Punkt, der Bundesstein mit Kreuz, bietet einen sehenswerten Ausblick.

    Egerradweg – Radvergnügen im deutsch-tschechischen Grenzraum

    Der insgesamt 270 Kilometer lange Fernradweg – davon 50 Kilometer im Fichtelgebirge – erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwest-Hang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Mit Blick über eine weitläufige Auenlandschaft im Landkreis Wunsiedel geht es in den Kurort Weißenstadt, wo sich die Radler im Weißenstädter See eine Erfrischung gönnen und in den Gaststätten am Ufer oder in der pittoresken Altstadt stärken. Ein enger, wildromantischer Talabschnitt bildet die nächste Etappe nach Röslau und zum nördlich gelegenen Aussichtspunkt Zwölfgipfelblick. Vorbei an ehemaligen Hammermühlen schlängelt sich der Radweg entlang der Eger nach Hohenberg mit der über der Altstadt thronenden Burg und dem Porzellanikon – dem zweiten Standort der beiden Museen für Porzellan im Fichtelgebirge. Weiter geht es bis nach Tschechien, wo der Eger-Radweg zum Fahrradweg OhĹ™e wird, der bis nach Karlsbad führt, von wo aus weitere 145 Radkilometer bis zur Mündung in die Elbe warten. Auf dem gesamten Egerradweg gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten.

    Weitere Informationen sowie kostenlose Broschüren gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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