• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth ausgezeichnet

    Neues UNESCO-Weltkulturerbe im Fichtelgebirge

    Fichtelberg/MĂĽnchen, 04. Juli 2012
    Das Fichtelgebirge darf sich seit Samstag mit einer weiteren, weltweit bekannten Auszeichnung schmücken: Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth ist ab sofort UNESCO-Weltkulturerbe. In seiner Sitzung am 30. Juni hat das Komitee in St. Petersburg dem Aufnahmeantrag für das barocke Opernhaus zugestimmt. Laut Pressemitteilung der Deutschen UNESCO-Kommission wurde das Opernhaus als "einzigartiges Monument der europäischen Fest- und Musikkultur des Barock" gewürdigt. Weiter sei es eines der wichtigsten architektonischen Zeugnisse der absolutistischen Gesellschaft im 18. Jahrhundert und in seiner ursprünglichen Form und Gestalt unverändert erhalten.

    Das Markgräfliche Opernhaus gilt als eines der bedeutendsten und besterhaltenen Beispiele höfischer Opernhausarchitektur weltweit. Erbaut wurde das Opernhaus Bayreuth von 1746 bis 1750 vom damals führenden Theaterarchitekten Giuseppe Galli Bibiena im Auftrag der Markgräfin Wilhelmine von Brandenburg-Kulmbach. Sie galt als Lieblingsschwester Friedrichs des Großen und zog nach ihrer Heirat nach Bayreuth. Es ist das einzige im ursprünglichen Zustand erhaltene große Barocktheater in Deutschland. Mit der Auszeichnung zum Weltkulturerbe gewinnt nicht nur das Haus an sich an Bedeutung. Als Zeugnis des wirkungsvollen Schaffens von Wilhelmine, findet man heute noch das Neue Schloss mit seinem Hofgarten, die Eremitage, das Schloss Fantasie und den Felsengarten Sanspareil in Bayreuth. Dem Wirken der Markgräfin ist es zu verdanken, dass sich kein geringerer als Richard Wagner in Bayreuth niederließ und das Festspielhaus baute.

    "Wir sind uns unserer reichen Natur- und Kulturlandschaft in der Region Fichtelgebirge sehr bewusst und unsere Gäste schätzen das vielfältige touristische Angebot, das von Rückzug in die Natur bis hin zu Kultur auf Weltniveau reicht. Mit der Ernennung des markgräflichen Opernhauses in Bayreuth zum UNESCO-Weltkulturerbe wird dies nun von höchster Stelle offiziell bestätigt.", so Ferdinand Reb, Geschäftsführer der Tourismuszentrale Fichtelgebirge.

    Aufgrund der Auszeichnung verpflichtet sich die Schlösserverwaltung das Gebäude zu erhalten und zu schützen. Deshalb steht eine aufwändige Sanierung in Höhe von 19 Millionen Euro an. Bis Ende September diesen Jahres ist das historische Gebäude geöffnet, danach ist mit größeren Einschränkungen zu rechnen.

    Nähere Informationen finden Sie unter www.bayreuth-tourismus.de, www.bayreuth-wilhelmine.de, sowie der neuen Website www.tz-fichtelgebirge.de die ab 11. Juli 2012 online geht.

    Buchbare Angebote erhalten Sie bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter 00 49 (0)9272-96903-0 oder im Internet auf www.tz-fichtelgebirge.de. News, Bilder und Videos auf Facebook und Twitter.

    Bilder zum Download, Hintergrundinformationen und zusätzliche Pressetexte im Online Media-Center unter www.piroth-kommunikation.com.

Neues UNESCO-Weltkulturerbe im Fichtelgebirge • Medien-Informationen

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Neues UNESCO-Weltkulturerbe im Fichtelgebirge • Hintergrundtexte

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Neues UNESCO-Weltkulturerbe im Fichtelgebirge • Pressestimmen

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    Neues UNESCO-Weltkulturerbe im Fichtelgebirge

    Fichtelberg/MĂĽnchen, 04. Juli 2012
    Das Fichtelgebirge darf sich seit Samstag mit einer weiteren, weltweit bekannten Auszeichnung schmücken: Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth ist ab sofort UNESCO-Weltkulturerbe. In seiner Sitzung am 30. Juni hat das Komitee in St. Petersburg dem Aufnahmeantrag für das barocke Opernhaus zugestimmt. Laut Pressemitteilung der Deutschen UNESCO-Kommission wurde das Opernhaus als "einzigartiges Monument der europäischen Fest- und Musikkultur des Barock" gewürdigt. Weiter sei es eines der wichtigsten architektonischen Zeugnisse der absolutistischen Gesellschaft im 18. Jahrhundert und in seiner ursprünglichen Form und Gestalt unverändert erhalten.

    Das Markgräfliche Opernhaus gilt als eines der bedeutendsten und besterhaltenen Beispiele höfischer Opernhausarchitektur weltweit. Erbaut wurde das Opernhaus Bayreuth von 1746 bis 1750 vom damals führenden Theaterarchitekten Giuseppe Galli Bibiena im Auftrag der Markgräfin Wilhelmine von Brandenburg-Kulmbach. Sie galt als Lieblingsschwester Friedrichs des Großen und zog nach ihrer Heirat nach Bayreuth. Es ist das einzige im ursprünglichen Zustand erhaltene große Barocktheater in Deutschland. Mit der Auszeichnung zum Weltkulturerbe gewinnt nicht nur das Haus an sich an Bedeutung. Als Zeugnis des wirkungsvollen Schaffens von Wilhelmine, findet man heute noch das Neue Schloss mit seinem Hofgarten, die Eremitage, das Schloss Fantasie und den Felsengarten Sanspareil in Bayreuth. Dem Wirken der Markgräfin ist es zu verdanken, dass sich kein geringerer als Richard Wagner in Bayreuth niederließ und das Festspielhaus baute.

    "Wir sind uns unserer reichen Natur- und Kulturlandschaft in der Region Fichtelgebirge sehr bewusst und unsere Gäste schätzen das vielfältige touristische Angebot, das von Rückzug in die Natur bis hin zu Kultur auf Weltniveau reicht. Mit der Ernennung des markgräflichen Opernhauses in Bayreuth zum UNESCO-Weltkulturerbe wird dies nun von höchster Stelle offiziell bestätigt.", so Ferdinand Reb, Geschäftsführer der Tourismuszentrale Fichtelgebirge.

    Aufgrund der Auszeichnung verpflichtet sich die Schlösserverwaltung das Gebäude zu erhalten und zu schützen. Deshalb steht eine aufwändige Sanierung in Höhe von 19 Millionen Euro an. Bis Ende September diesen Jahres ist das historische Gebäude geöffnet, danach ist mit größeren Einschränkungen zu rechnen.

    Nähere Informationen finden Sie unter www.bayreuth-tourismus.de, www.bayreuth-wilhelmine.de, sowie der neuen Website www.tz-fichtelgebirge.de die ab 11. Juli 2012 online geht.

    Buchbare Angebote erhalten Sie bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter 00 49 (0)9272-96903-0 oder im Internet auf www.tz-fichtelgebirge.de. News, Bilder und Videos auf Facebook und Twitter.

    Bilder zum Download, Hintergrundinformationen und zusätzliche Pressetexte im Online Media-Center unter www.piroth-kommunikation.com.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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