• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Neue LandArt-Lauschtour, Skulpturenpfade und Kapellenkunst

    Outdoor-Kunstgenuss in Bayerisch-Schwaben

    , 24. Juni 2020

    Architekturkunst am Wegesrand, Skulpturen im Einklang mit der Natur oder die umfangreichste Ausstellung afrikanischer Werke im süddeutschen Raum – in Bayerisch-Schwaben locken nicht nur spannende Museen Kulturinteressierte in die Ausflugs- und Kurzurlaubsregion. Zwischen dem Ries, dem Wittelsbacher Land und dem Schwäbischen Donautal entdecken Kunstliebhaber besondere Werke auch unter freiem Himmel und genießen diese etwas anderen Ausstellungen bei einer kleinen Wanderung, einem gemütlichen Spaziergang oder einer abwechslungsreichen Radtour. Mit der neuen Lauschtour zum LandArt-Kunstpfad Bonstetten bestaunen Ausflügler im Naturpark Augsburg – Westliche Wälder die besonderen Skulpturen des Künstlers Hama Lohrmann jetzt mit inspirierenden Audio-Informationen. Familien begeben sich am Kulturgewächshaus Birkenried auf Skulpturen-Safari, Radler stoßen im Schwäbischen Donautal auf fünf außergewöhnliche Holzkapellen und auch im Donau-Ries geht es auf künstlerische Entdeckungsreise. 

    Kunst trifft Natur: Die neue Bayerisch-Schwaben-Lauschtour

    Die 20. Bayerisch-Schwaben-Lauschtour führt Hörwanderer in den Naturpark Augsburg – Westliche Wälder auf einen der größten LandArt-Pfade Deutschlands. Auf den rund sechs Kilometern durch den Wald in Bonstetten begeistern neun unterschiedliche Kunstwerke. An den Stationen der neuen Lauschtour erklärt Künstler Hama Lohrman persönlich seine Skulpturen und so erfahren Zuhörer viel Wissenswertes zu den Hintergründen seiner Arbeiten. Diese bestehen ausschließlich aus Naturmaterialien der näheren Umgebung und verändern sich durch den Einfluss von Zeit und Wetter ständig. Auch der Skulpturenweg im Donauried bringt Natur und Kultur in Einklang. Auf der etwa 44 Kilometer lange Rundtour „Kunst, Kultur und Ried“ erleben Radwanderer nicht nur die derzeit elf Objekte renommierter Künstler, sondern auch Highlights wie den Ausblick aufs Donauried vom Beobachtungsturm Gremheim oder einen Stopp auf Schloss Höchstädt. Im Donau-Ries finden Interessierte an verschiedenen Standorten außergewöhnliche Freiluft-Werke von bekannten regionalen Künstlern. So ist im Geotop Lindle Steinbildhauerei von Frank Heiner ausgestellt, in Alerheim begeistert Streetart von Theresa Scheible und in Harburg die Installation „Blick ins Ries“ von Wolfgang Balzer.

    Kapellenkunst im Schwäbischen Donautal

    Im Schwäbischen Donautal wartet ein etwas anderes „Kunst“-Projekt: Unter Planung international renommierter Architekten und mit Unterstützung der Siegfried und Elfriede Denzel Stiftung entstehen hier derzeit außergewöhnliche und bereits preisgekrönte Wegkapellen im modernen Stil. Entlang schöner Radwege finden Aktive heute bereits fünf kunstarchitektonische Holzgebäude zum Innehalten und Kraftschöpfen. Dabei beeindrucken die Kapellen vor allem auch durch ihre Verbindung zu den umgebenden Landschaften und laden Radpilger zum Verweilen ein. So steht die vom bekannten Architekten John Pawson entworfene Kapelle bei Unterliezheim mit ihren geschichteten Baumstämmen am Waldrand und bei Emersacker ragt der zwölf Meter hohe Turm neben den hochgewachsenen Fichten in die Höhe.

    Bayerisch-Schwaben meets Afrika

    Im Kulturgewächshaus Birkenried entdecken Kulturliebhaber mit dem Skulpturenpark „Little Zim – Art of Africa“ die größte und umfangreichste Ausstellung afrikanischer Kunst im süddeutschen Raum. Die über 100 Steinskulpturen besichtigen Ausflügler bei einem gemütlichen Spaziergang über das weitläufige Gelände. Dabei schauen sie im Sommer den Künstlern aus Simbabwe bei ihrer Arbeit über die Schulter und nehmen bei Workshops Hammer und Meißel auch selbst in die Hand. Familien kommen zudem mit dem Erlebnisrundweg „Afrikas Tierwelt“ voll auf ihre Kosten und schlendern bei ihrer „Safari“ vorbei an handgefertigten Elefanten, Nashörnern & Co.


    Copyright der Bilder: LandArt-Kunstpfad Bonstetten © Florian Trykowski, Kapelle von John Pawson © Donautal-Aktiv Joachim Lutz, Kunstwerk „Blick ins Ries“ von Wolfgang Balzer © Frank

Outdoor-Kunstgenuss in Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

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Outdoor-Kunstgenuss in Bayerisch-Schwaben • Hintergrundtexte

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Outdoor-Kunstgenuss in Bayerisch-Schwaben • Pressestimmen

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    Neue LandArt-Lauschtour, Skulpturenpfade und Kapellenkunst

    Outdoor-Kunstgenuss in Bayerisch-Schwaben

    , 24. Juni 2020

    Architekturkunst am Wegesrand, Skulpturen im Einklang mit der Natur oder die umfangreichste Ausstellung afrikanischer Werke im süddeutschen Raum – in Bayerisch-Schwaben locken nicht nur spannende Museen Kulturinteressierte in die Ausflugs- und Kurzurlaubsregion. Zwischen dem Ries, dem Wittelsbacher Land und dem Schwäbischen Donautal entdecken Kunstliebhaber besondere Werke auch unter freiem Himmel und genießen diese etwas anderen Ausstellungen bei einer kleinen Wanderung, einem gemütlichen Spaziergang oder einer abwechslungsreichen Radtour. Mit der neuen Lauschtour zum LandArt-Kunstpfad Bonstetten bestaunen Ausflügler im Naturpark Augsburg – Westliche Wälder die besonderen Skulpturen des Künstlers Hama Lohrmann jetzt mit inspirierenden Audio-Informationen. Familien begeben sich am Kulturgewächshaus Birkenried auf Skulpturen-Safari, Radler stoßen im Schwäbischen Donautal auf fünf außergewöhnliche Holzkapellen und auch im Donau-Ries geht es auf künstlerische Entdeckungsreise. 

    Kunst trifft Natur: Die neue Bayerisch-Schwaben-Lauschtour

    Die 20. Bayerisch-Schwaben-Lauschtour führt Hörwanderer in den Naturpark Augsburg – Westliche Wälder auf einen der größten LandArt-Pfade Deutschlands. Auf den rund sechs Kilometern durch den Wald in Bonstetten begeistern neun unterschiedliche Kunstwerke. An den Stationen der neuen Lauschtour erklärt Künstler Hama Lohrman persönlich seine Skulpturen und so erfahren Zuhörer viel Wissenswertes zu den Hintergründen seiner Arbeiten. Diese bestehen ausschließlich aus Naturmaterialien der näheren Umgebung und verändern sich durch den Einfluss von Zeit und Wetter ständig. Auch der Skulpturenweg im Donauried bringt Natur und Kultur in Einklang. Auf der etwa 44 Kilometer lange Rundtour „Kunst, Kultur und Ried“ erleben Radwanderer nicht nur die derzeit elf Objekte renommierter Künstler, sondern auch Highlights wie den Ausblick aufs Donauried vom Beobachtungsturm Gremheim oder einen Stopp auf Schloss Höchstädt. Im Donau-Ries finden Interessierte an verschiedenen Standorten außergewöhnliche Freiluft-Werke von bekannten regionalen Künstlern. So ist im Geotop Lindle Steinbildhauerei von Frank Heiner ausgestellt, in Alerheim begeistert Streetart von Theresa Scheible und in Harburg die Installation „Blick ins Ries“ von Wolfgang Balzer.

    Kapellenkunst im Schwäbischen Donautal

    Im Schwäbischen Donautal wartet ein etwas anderes „Kunst“-Projekt: Unter Planung international renommierter Architekten und mit Unterstützung der Siegfried und Elfriede Denzel Stiftung entstehen hier derzeit außergewöhnliche und bereits preisgekrönte Wegkapellen im modernen Stil. Entlang schöner Radwege finden Aktive heute bereits fünf kunstarchitektonische Holzgebäude zum Innehalten und Kraftschöpfen. Dabei beeindrucken die Kapellen vor allem auch durch ihre Verbindung zu den umgebenden Landschaften und laden Radpilger zum Verweilen ein. So steht die vom bekannten Architekten John Pawson entworfene Kapelle bei Unterliezheim mit ihren geschichteten Baumstämmen am Waldrand und bei Emersacker ragt der zwölf Meter hohe Turm neben den hochgewachsenen Fichten in die Höhe.

    Bayerisch-Schwaben meets Afrika

    Im Kulturgewächshaus Birkenried entdecken Kulturliebhaber mit dem Skulpturenpark „Little Zim – Art of Africa“ die größte und umfangreichste Ausstellung afrikanischer Kunst im süddeutschen Raum. Die über 100 Steinskulpturen besichtigen Ausflügler bei einem gemütlichen Spaziergang über das weitläufige Gelände. Dabei schauen sie im Sommer den Künstlern aus Simbabwe bei ihrer Arbeit über die Schulter und nehmen bei Workshops Hammer und Meißel auch selbst in die Hand. Familien kommen zudem mit dem Erlebnisrundweg „Afrikas Tierwelt“ voll auf ihre Kosten und schlendern bei ihrer „Safari“ vorbei an handgefertigten Elefanten, Nashörnern & Co.


    Copyright der Bilder: LandArt-Kunstpfad Bonstetten © Florian Trykowski, Kapelle von John Pawson © Donautal-Aktiv Joachim Lutz, Kunstwerk „Blick ins Ries“ von Wolfgang Balzer © Frank

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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