• Pfronten • Medien-Informationen

    Originelle Kostüme, kuriose Gefährte und große Gaudi im Allgäu

    Pfrontens Fasching auf Kufen

    MĂĽnchen/Pfronten, 18. Januar 2024
    Am 10. und 11. Februar 2024 erreicht die Narrenzeit in Pfronten im Allgäu mit zwei verrückten und zugleich ursprünglichen Veranstaltungen ihren Höhepunkt. Die hölzernen Hörnerschlitten, Schalengge genannt, dienen als fahrbarer Untersatz für die rund 200 Teilnehmer des Schalengge-Rennens am Faschingssamstag. Das jährliche Gaudirennen am Tag danach ist Pfrontens kunterbunte Alternative zum klassischen Faschingsumzug – nur deutlich kurioser und natürlich auf Kufen. 

    33. Kappeler Schalengge-Rennen am 10. Februar 2024

    Noch bis in die 1960er Jahre wurden in Pfronten auf den Schalenggen Heu und Holz von den Bergwiesen und Wäldern ins Tal transportiert. Damit sich der Aufstieg mit den schweren Gefährten lohnte, belud man diese möglichst voll, was wiederum die Rückfahrt ins Tal zu einer Herausforderung machte. Für diese Aufgabe bedurfte es nicht nur Geschicklichkeit, sondern ein gut harmonierendes Team: Der Vordermann zeichnete für die Navigation verantwortlich, der Hintermann für die Sicherung der Ladung und das Bremsen. Am Faschingssamstag ab 12 Uhr wird diese Tradition beim alljährlichen Schalengge-Rennen wieder aufgegriffen. Bis zu 200 Männer und Frauen wagen sich dann in Zweierteams an die ein Kilometer lange Abfahrt im Pfrontener Ortsteil Kappel. Einige davon in verrückten Kostümen, die „Originaler“ hingegen in traditioneller Kleidung sowie einem mit Heu oder Holz vollbeladenen Hörnerschlitten. Besucher dürfen sich nicht nur auf das verrückte Rennen, spektakuläre Stürze, sondern auch auf kulinarische Leckereien freuen.

    Gaudirennen am 11. Februar 2024

    Jedes Jahr an Faschingssonntag lädt Pfronten zur wohl verrücktesten Faschingsveranstaltung im Allgäu: dem Gaudirennen. Hier zählt ausnahmsweise nicht Schnelligkeit, sondern Einfallsreichtum. Je kreativer der fahrbare Untersatz, desto höher die Chance hier als Sieger den Wettbewerb zu verlassen. Einzige Voraussetzung: Kufen, um den Hang an den Sonnenliften in Pfronten-Röfleuten meistern zu können. Doch nicht nur die Schlitten ziehen die Blicke auf sich, auch bei der Wahl der Verkleidungen mangelt es den Teilnehmern nicht an Ideen. Insgesamt 30 Teams und zahlreiche Zuschauer werden zu dem Pfrontener Spaß-Event erwartet. Für die Verpflegung vor Ort sorgt die Feuerwehr von Pfronten-Röfleuten. Nach dem Rennen steigt dann die große Gaudiparty mit allen Faschingsfans im Partyzelt.

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    Am 10. und 11. Februar 2024 erreicht die Narrenzeit in Pfronten im Allgäu mit zwei verrückten und zugleich ursprünglichen Veranstaltungen ihren Höhepunkt. Die hölzernen Hörnerschlitten, Schalengge genannt, dienen als fahrbarer Untersatz für die rund 200 Teilnehmer des Schalengge-Rennens am Faschingssamstag. Das jährliche Gaudirennen am Tag danach ist Pfrontens kunterbunte Alternative zum klassischen Faschingsumzug – nur deutlich kurioser und natürlich auf Kufen. 

    33. Kappeler Schalengge-Rennen am 10. Februar 2024

    Noch bis in die 1960er Jahre wurden in Pfronten auf den Schalenggen Heu und Holz von den Bergwiesen und Wäldern ins Tal transportiert. Damit sich der Aufstieg mit den schweren Gefährten lohnte, belud man diese möglichst voll, was wiederum die Rückfahrt ins Tal zu einer Herausforderung machte. Für diese Aufgabe bedurfte es nicht nur Geschicklichkeit, sondern ein gut harmonierendes Team: Der Vordermann zeichnete für die Navigation verantwortlich, der Hintermann für die Sicherung der Ladung und das Bremsen. Am Faschingssamstag ab 12 Uhr wird diese Tradition beim alljährlichen Schalengge-Rennen wieder aufgegriffen. Bis zu 200 Männer und Frauen wagen sich dann in Zweierteams an die ein Kilometer lange Abfahrt im Pfrontener Ortsteil Kappel. Einige davon in verrückten Kostümen, die „Originaler“ hingegen in traditioneller Kleidung sowie einem mit Heu oder Holz vollbeladenen Hörnerschlitten. Besucher dürfen sich nicht nur auf das verrückte Rennen, spektakuläre Stürze, sondern auch auf kulinarische Leckereien freuen.

    Gaudirennen am 11. Februar 2024

    Jedes Jahr an Faschingssonntag lädt Pfronten zur wohl verrücktesten Faschingsveranstaltung im Allgäu: dem Gaudirennen. Hier zählt ausnahmsweise nicht Schnelligkeit, sondern Einfallsreichtum. Je kreativer der fahrbare Untersatz, desto höher die Chance hier als Sieger den Wettbewerb zu verlassen. Einzige Voraussetzung: Kufen, um den Hang an den Sonnenliften in Pfronten-Röfleuten meistern zu können. Doch nicht nur die Schlitten ziehen die Blicke auf sich, auch bei der Wahl der Verkleidungen mangelt es den Teilnehmern nicht an Ideen. Insgesamt 30 Teams und zahlreiche Zuschauer werden zu dem Pfrontener Spaß-Event erwartet. Für die Verpflegung vor Ort sorgt die Feuerwehr von Pfronten-Röfleuten. Nach dem Rennen steigt dann die große Gaudiparty mit allen Faschingsfans im Partyzelt.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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