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    MTB-Marathon und legendäre Klapprad WM im Allgäu: Zwei Radrennen der besonderen Art am Breitenberg

    Pfrontens Herausforderungen auf zwei Rädern

    Pfronten/MĂĽnchen, 02. Juli 2024
    Am 7. September 2024 trifft sich in Pfronten im Allgäu die Mountainbike-Elite zu Deutschlands schönstem MTB-Marathon. Neben der 51 Kilometer langen Marathonstrecke stehen zwei weitere Streckenvarianten zur Wahl: der Halbmarathon sowie die Extrem-Route. Am gleichen Tag fällt zudem der Startschuss für die legendäre Klapprad WM. Was aussieht wie eine Riesengaudi, ist in sportlicher Hinsicht jedoch nicht zu unterschätzen: Mit original Klapprädern oder baugleichen Modellen dürfen sich Abenteuerlustige an die acht Kilometer lange Strecke mit 640 Höhenmeter wagen. 

    Der Mountainbike-Marathon in Pfronten im Allgäu

    Der Mountainbike-Marathon hat Tradition in Pfronten: 2024 findet er bereits zum 21. Mal statt. Seit der Erstausgabe im Jahr 2003 sind hier über 18.000 Radfahrer an den Start gegangen. Am 7. September 2024 ist es nun wieder so weit und die Teilnehmer können auf insgesamt drei verschiedenen Strecken unterschiedlicher Längen und Schwierigkeitsgrade ihr Können sowie ihre Kondition unter Beweis stellen. Die Marathonstrecke – 51 Kilometer und 1.900 Höhenmeter – führt zum Breitenberg, dem Pfrontener Hausberg. 26 Kilometer Länge und stolze 840 Höhenmeter müssen beim Halbmarathon überwunden werden. Die 76 Kilometer lange Extrem-Route (mit 2.600 Höhenmetern) ist das Nonplusultra der Veranstaltung. Die ersten Zieleinfahrten werden hier bereits nach weniger als dreieinhalb Stunden erwartet. Wer sich fernab der Veranstaltung an der Marathonstrecke versuchen möchte, der kann dies das ganze Jahr über tun, denn die Strecke ist stets beschildert. Hündeleskopfhütte, Kappeler Alm sowie das Berghaus Allgäu bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Rast und Einkehr.

    Die Klapprad Weltmeisterschaft im Allgäu

    Die Besonderheit der Klapprad WM liegt weniger an der Strecke selbst, sondern vielmehr an den Zweirädern, mit welchen die 640 Höhenmeter bewältigt werden müssen. Kleine 20-Zoll-Räder, eine lange Lenkstange und maximal zwei Gänge: Akzeptiert werden einzig Teilnehmer mit original Klapprädern der 70er und 80er Jahre oder baugleichen Modellen. Unter diesen Bedingungen wird die zwölf Kilometer lange Strecke zur sportlichen Herausforderung. Los geht es – ebenfalls am 7. September 2024 – am Leonhardsplatz im Ort, das Ziel ist die Hochalphütte am Breitenberg. Der Rückweg verspricht Erholung für die Waden: Die Breitenbergbahn bringt die Teilnehmer zurück ins Tal. Übrigens: Fahrradhose und Funktionsshirt bekommen Zuschauer bei dieser Veranstaltung in Pfronten eher selten zu Gesicht, der Dresscode ist weitaus kreativer und reicht vom Schottenrock über die Lederhose bis hin zum Faschingskostüm. Das Motto der diesjährigen Weltmeisterschaft steht aktuell noch nicht fest und Vorschläge können eingereicht werden.

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    MTB-Marathon und legendäre Klapprad WM im Allgäu: Zwei Radrennen der besonderen Art am Breitenberg

    Pfrontens Herausforderungen auf zwei Rädern

    Pfronten/MĂĽnchen, 02. Juli 2024
    Am 7. September 2024 trifft sich in Pfronten im Allgäu die Mountainbike-Elite zu Deutschlands schönstem MTB-Marathon. Neben der 51 Kilometer langen Marathonstrecke stehen zwei weitere Streckenvarianten zur Wahl: der Halbmarathon sowie die Extrem-Route. Am gleichen Tag fällt zudem der Startschuss für die legendäre Klapprad WM. Was aussieht wie eine Riesengaudi, ist in sportlicher Hinsicht jedoch nicht zu unterschätzen: Mit original Klapprädern oder baugleichen Modellen dürfen sich Abenteuerlustige an die acht Kilometer lange Strecke mit 640 Höhenmeter wagen. 

    Der Mountainbike-Marathon in Pfronten im Allgäu

    Der Mountainbike-Marathon hat Tradition in Pfronten: 2024 findet er bereits zum 21. Mal statt. Seit der Erstausgabe im Jahr 2003 sind hier über 18.000 Radfahrer an den Start gegangen. Am 7. September 2024 ist es nun wieder so weit und die Teilnehmer können auf insgesamt drei verschiedenen Strecken unterschiedlicher Längen und Schwierigkeitsgrade ihr Können sowie ihre Kondition unter Beweis stellen. Die Marathonstrecke – 51 Kilometer und 1.900 Höhenmeter – führt zum Breitenberg, dem Pfrontener Hausberg. 26 Kilometer Länge und stolze 840 Höhenmeter müssen beim Halbmarathon überwunden werden. Die 76 Kilometer lange Extrem-Route (mit 2.600 Höhenmetern) ist das Nonplusultra der Veranstaltung. Die ersten Zieleinfahrten werden hier bereits nach weniger als dreieinhalb Stunden erwartet. Wer sich fernab der Veranstaltung an der Marathonstrecke versuchen möchte, der kann dies das ganze Jahr über tun, denn die Strecke ist stets beschildert. Hündeleskopfhütte, Kappeler Alm sowie das Berghaus Allgäu bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Rast und Einkehr.

    Die Klapprad Weltmeisterschaft im Allgäu

    Die Besonderheit der Klapprad WM liegt weniger an der Strecke selbst, sondern vielmehr an den Zweirädern, mit welchen die 640 Höhenmeter bewältigt werden müssen. Kleine 20-Zoll-Räder, eine lange Lenkstange und maximal zwei Gänge: Akzeptiert werden einzig Teilnehmer mit original Klapprädern der 70er und 80er Jahre oder baugleichen Modellen. Unter diesen Bedingungen wird die zwölf Kilometer lange Strecke zur sportlichen Herausforderung. Los geht es – ebenfalls am 7. September 2024 – am Leonhardsplatz im Ort, das Ziel ist die Hochalphütte am Breitenberg. Der Rückweg verspricht Erholung für die Waden: Die Breitenbergbahn bringt die Teilnehmer zurück ins Tal. Übrigens: Fahrradhose und Funktionsshirt bekommen Zuschauer bei dieser Veranstaltung in Pfronten eher selten zu Gesicht, der Dresscode ist weitaus kreativer und reicht vom Schottenrock über die Lederhose bis hin zum Faschingskostüm. Das Motto der diesjährigen Weltmeisterschaft steht aktuell noch nicht fest und Vorschläge können eingereicht werden.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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