Thema: Service
  • Die ERV zum Verhalten bei Erdbeben

    Prävention mit dem neuen Global Earthquake Model

    MĂĽnchen, 10. Januar 2019

    Ende des Jahres 2018 veröffentlichte die OECD gemeinsam mit Munich Re die erste digitale Erdbeben-Risikolandkarte: Mit dem neuen Global Earthquake Model (GEM) ist erstmals für alle erdbebengefährdeten Länder der Welt eine genaue Risikoeinschätzung möglich. Mit Hilfe des GEMs können nun frühzeitig Präventionsmaßnahmen umgesetzt werden. Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) weiß, was Reisende in gefährdeten Regionen und im tatsächlichen Notfall beachten sollten.

    Das Global Earthquake Model (GEM)

    „Das GEM wurde 2007 von Forschern sowie der OECD gemeinsam mit Munich Re als Sponsor initiiert. Als Gemeinschaftsprojekt mehrerer führender Geo-Forschungszentren, der Wirtschaft und internationaler Organisationen wurde die Erdbebengefährdung weltweit analysiert und ein Risikomodell für jedes Land erstellt“, weiß die Reiseexpertin. Dies ist besonders für Entwicklungs- und Schwellenländer von großer Bedeutung, denn für diese gab es im Vergleich zu Industriestaaten bislang nur sehr wenig relevante Daten. Das GEM bezieht alle wichtigen Erdbebenmodelle mit ein und ermöglicht so eine sehr genaue Risikoeinschätzung. Darüber hinaus wurden lokale Wissenschaftler in das Projekt eingebunden, um in den einzelnen Ländern Wissen aufzubauen und so auch die umfassende Beratung von Behörden zu gewährleisten. Mit Hilfe der Kenntnis mit welchen Schäden zu rechnen ist, können zukünftig Präventionsmaßnahmen besser geplant und Menschenleben geschützt werden. Damit alle lokalen und überregionalen Regierungen, internationalen Organisationen, Forscher und auch Versicherer mit dem GEM arbeiten können, stehen die Daten auf Open-Source-Basis zur Verfügung.

    Wie sollen sich Urlauber im Falle eines drohenden Erdbebens verhalten?

    Mit Hilfe der digitalen Erdbeben-Risikolandkarte können also Erdbeben frühzeitig erkannt und vorsorgende Maßnahmen getroffen werden. „Sollten sich Reisende in einem gefährdeten Land aufhalten, ist es am Wichtigsten, sich regelmäßig zu informieren, denn Erdbeben können dennoch nicht exakt vorhergesagt werden“, so die ERV-Reiseexpertin. Welche Verhaltensregeln Reisende bei Erdbeben beachten sollten, berichtet sie im folgenden Video:

    • In einem Gebäude in Türrahmen stellen und bewegliche Gegenstände wie Regale oder Stehlampen meiden
    • Im Freien einen großen Bogen um alles, das umstürzen kann, machen (Mauern, Bäume, etc.)
    • Brücken verlassen
    • Von der Küste fernhalten

    In welchen Regionen ist die Erdbeben-Gefahr am größten?

    „Nicht nur Länder wie Japan, Mexiko oder China sind betroffen, auch in beliebten Reisezielen in Europa bebt die Erde“, meint Dreyer.

    Weitere Infos gibt es unter www.erv.de.

Prävention mit dem neuen Global Earthquake Model • Medien-Informationen

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Prävention mit dem neuen Global Earthquake Model • Hintergrundtexte

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Prävention mit dem neuen Global Earthquake Model • Story Lines

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Prävention mit dem neuen Global Earthquake Model • Pressestimmen

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Prävention mit dem neuen Global Earthquake Model • Bilder

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Prävention mit dem neuen Global Earthquake Model • Multimedia

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    Prävention mit dem neuen Global Earthquake Model

    MĂĽnchen, 10. Januar 2019

    Ende des Jahres 2018 veröffentlichte die OECD gemeinsam mit Munich Re die erste digitale Erdbeben-Risikolandkarte: Mit dem neuen Global Earthquake Model (GEM) ist erstmals für alle erdbebengefährdeten Länder der Welt eine genaue Risikoeinschätzung möglich. Mit Hilfe des GEMs können nun frühzeitig Präventionsmaßnahmen umgesetzt werden. Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) weiß, was Reisende in gefährdeten Regionen und im tatsächlichen Notfall beachten sollten.

    Das Global Earthquake Model (GEM)

    „Das GEM wurde 2007 von Forschern sowie der OECD gemeinsam mit Munich Re als Sponsor initiiert. Als Gemeinschaftsprojekt mehrerer führender Geo-Forschungszentren, der Wirtschaft und internationaler Organisationen wurde die Erdbebengefährdung weltweit analysiert und ein Risikomodell für jedes Land erstellt“, weiß die Reiseexpertin. Dies ist besonders für Entwicklungs- und Schwellenländer von großer Bedeutung, denn für diese gab es im Vergleich zu Industriestaaten bislang nur sehr wenig relevante Daten. Das GEM bezieht alle wichtigen Erdbebenmodelle mit ein und ermöglicht so eine sehr genaue Risikoeinschätzung. Darüber hinaus wurden lokale Wissenschaftler in das Projekt eingebunden, um in den einzelnen Ländern Wissen aufzubauen und so auch die umfassende Beratung von Behörden zu gewährleisten. Mit Hilfe der Kenntnis mit welchen Schäden zu rechnen ist, können zukünftig Präventionsmaßnahmen besser geplant und Menschenleben geschützt werden. Damit alle lokalen und überregionalen Regierungen, internationalen Organisationen, Forscher und auch Versicherer mit dem GEM arbeiten können, stehen die Daten auf Open-Source-Basis zur Verfügung.

    Wie sollen sich Urlauber im Falle eines drohenden Erdbebens verhalten?

    Mit Hilfe der digitalen Erdbeben-Risikolandkarte können also Erdbeben frühzeitig erkannt und vorsorgende Maßnahmen getroffen werden. „Sollten sich Reisende in einem gefährdeten Land aufhalten, ist es am Wichtigsten, sich regelmäßig zu informieren, denn Erdbeben können dennoch nicht exakt vorhergesagt werden“, so die ERV-Reiseexpertin. Welche Verhaltensregeln Reisende bei Erdbeben beachten sollten, berichtet sie im folgenden Video:

    • In einem Gebäude in Türrahmen stellen und bewegliche Gegenstände wie Regale oder Stehlampen meiden
    • Im Freien einen großen Bogen um alles, das umstürzen kann, machen (Mauern, Bäume, etc.)
    • Brücken verlassen
    • Von der Küste fernhalten

    In welchen Regionen ist die Erdbeben-Gefahr am größten?

    „Nicht nur Länder wie Japan, Mexiko oder China sind betroffen, auch in beliebten Reisezielen in Europa bebt die Erde“, meint Dreyer.

    Weitere Infos gibt es unter www.erv.de.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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