Thema: Familie
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    Flussradwege, Wildbachtouren und Seenrunden in Deutschland

    Radtourentipps rund um das kühle Nass

    München, 02. Juni 2020

    Der Sommer klopft an, die Temperaturen steigen langsam – nun heißt es rauf aufs Rad und entlang von Flüssen, Seeufern und Wildbächen die Heimat erkunden. Von den Altrheinauen in der Südpfalz über die 8-Seen-Runde in Pfronten bis zum Mainradweg im Fichtelgebirge: Hier kommt eine Auswahl der schönsten Radtouren rund um das kühle Nass.

    8-Seen-Runde Schlosspark in Pfronten

    Wasserratten und vor allem Familien genießen auf der leichten 8-Seen-Runde Schlosspark die unberührte Naturseenlandschaft rund um Pfronten und des Ostallgäus. Auf der rund 26 Kilometer langen Strecke laden acht Weiher und Seen am Wegesrand zu einem erfrischenden Sprung ins kühle Nass ein. So baden Urlauber im dunkelblauen Attlesee mit Bergpanorama oder genießen die Stille am Moorweiher Kögelweiher, der versteckt gelegen und von Wald umgeben ein echter Geheimtipp für Naturliebhaber ist.

    Entlang der Nagold im Nördlichen Schwarzwald

    Von der Quelle bis zur Mündung – der Nagoldtalradweg führt Aktivurlauber auf der 94 Kilometer langen Strecke einmal quer durch den Nördlichen Schwarzwald. Vorbei an historischen Orten, Klöstern, Schlössern und beeindruckender Natur lockt die Strecke auf mehreren Etappen mit vielen Hot-Spots. Die Tour hält für Kulturbegeisterte, Genussradler und Familien spannende Highlights bereit. So entdecken die Kleinen rund um die Nagoldtalsperre Wasserspielplatz, Eisvogelpfad & Co. oder tauchen im Gasometer Pforzheim in die Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs ein. Kulturfans und Genießer wandeln in Wildberg auf den Spuren der Schäfereitraditionen, bummeln durch die romantische Flößerstadt Altensteig und die Hermann-Hesse-Stadt Calw oder genießen abseits des Radwegs Therme und Gaumenfreuden in Bad Teinach-Zavelstein. Die zertifizierten Bett & Bike Betriebe am Weg sind auf die Aktivurlauber besonders gut eingestellt und verwöhnen ihre Gäste bei einem Stopp unterwegs.

    Mainradweg im Fichtelgebirge

    Die Vielfalt der Radwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen sowie die topografischen Voraussetzungen mit knackigen Steigungen und rasanten Abfahrten machen das Fichtelgebirge zum idealen Ausgangpunkt für anspruchsvolle Radfahrer. Der Mainradweg zum Beispiel beginnt in Bischofsgrün, am Fuße des Ochsenkopfs und des Schneebergs, wo die Weißmainquelle entspringt. Von dort aus führt er weitestgehend talabwärts vorbei an romantischem Fachwerk und mittelalterlichen Gässchen in Bad Berneck bis nach Kulmbach – Heimat markgräflichen Prunks und „heimliche Hauptstadt des Bieres“. Von Kulmbach aus geht es auf dem Mainradweg weiter in Richtung Melkendorf und Katschenreuth, wo sich der Weiße und der Rote Main zum Hauptfluss Main vereinen.

    Die wilde Prien im Chiemsee-Alpenland

    Entlang eines der längsten Wildbäche im bayerischen Alpenraum und des zweitgrößten Zuflusses des Chiemsees geht es im Chiemsee-Alpenland von Sachrang in Richtung der Seegemeinde Prien. Auf dem rund 28 Kilometer langen Prientalradweg genießen Ausflügler die abwechslungsreiche Natur – vom Gebirgsbach durch das enge Tal und über den ruhigen Verlauf im weiten Kiesbett bis hin zur Mündung im Naturschutzgebiet am Chiemsee. Unterwegs bieten sich ein Besuch im Schloss Hohenaschau mit der Falknerei oder ein gemütlicher Abstecher auf die Kampenwand mit der Kampenwandbahn an. Am Chiemsee belohnen sich die Radler dann mit einem Sprung ins kühle Nass und bewundern von der Naturbeobachtungsstation in Rimsting aus die Artenvielfalt des „Bayerischen Meers“.

    „Flüssehüpfen“ mit dem Rad in Bayerisch-Schwaben

    Mit seinen idyllischen Flusstälern ist Bayerisch-Schwaben ein abwechslungsreiches Revier für Wasserradler. Tal für Tal erkunden sie die Flüsse-Region und verbinden dabei die einzelnen Routen individuell miteinander. Je nach Tagesform entscheiden die Aktivurlauber, wo und wann sie „aufhüpfen“. So fahren sie entlang des beliebten Donau-Radwegs ohne große Steigungen vorbei an historischen Städtchen wie Günzburg, Lauingen, Dillingen oder Höchstädt sowie weiten Auwäldern und Wiesen. Mit dem Premium-Radweg DonauTäler und den „Rüber-Radler“-Strecken zwischen den Radwegen entlang von Mindel, Kammel und Günz sind den Kombinationsmöglichkeiten im Schwäbischen Donautal keine Grenzen gesetzt. Auch am „Flüsse-Dreieck“ Donauwörth wählen die Radler, ob es entlang der Zusam Richtung Alpen oder auf dem Wörnitz-Radweg ins Nördlinger Ries weitergeht. Historisches Städte-Hopping finden Ausflügler im Osten Bayerisch-Schwabens – mit Augsburg, Aichach und Friedberg am Wertach- und Paartal-Radweg.

    Genussradeln in der Südpfalz

    Auf mehr als 500 Kilometern ebenen Radwegen geht es in der Südpfalz auf Entdeckungsreise. Ob nun entlang des kleinen Flüsschens Queich einmal quer durch die Region von den Weinbergen im Westen bis zum Rhein im Osten oder durch die urwaldartigen Altrheinauen von Nord nach Süd. Unterwegs lassen sich die Geschichte der Region und die vielen kleinen Spots für schöne Genussmomente ideal mit dem Rad verbinden. So radeln die Ausflügler beispielsweise ab Germersheim auf dem Rheinradweg flussaufwärts und legen etwa einen kleinen Stopp am historischen Ziegeleimuseum ein. Danach geht es weiter nach Süden am Fluss entlang bis zum Abzweig Neupotz für einen kurzen Abstecher auf dem Riesling-Zander-Radweg: Hier gibt es im Anglerheim eine erfrischende Pfälzer Rieslingschorle und gebackenen Zander mit Blick auf das Römerschiff „Lusoria Rhenana“. Frisch gestärkt radeln sie wieder zurück auf den Rheinradweg weiter in Richtung Süden, wo alte Anglerstege für ein kleines Picknick inmitten der ursprünglichen Altrheinauen warten. Alternativ lohnt sich ein Schlenker nach Neuburg für ein Essen im schwimmenden Restaurant „Lautermuschel“ direkt am Rhein.


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Radtourentipps rund um das kühle Nass • Hintergrundtexte

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    Radtourentipps rund um das kühle Nass

    München, 02. Juni 2020

    Der Sommer klopft an, die Temperaturen steigen langsam – nun heißt es rauf aufs Rad und entlang von Flüssen, Seeufern und Wildbächen die Heimat erkunden. Von den Altrheinauen in der Südpfalz über die 8-Seen-Runde in Pfronten bis zum Mainradweg im Fichtelgebirge: Hier kommt eine Auswahl der schönsten Radtouren rund um das kühle Nass.

    8-Seen-Runde Schlosspark in Pfronten

    Wasserratten und vor allem Familien genießen auf der leichten 8-Seen-Runde Schlosspark die unberührte Naturseenlandschaft rund um Pfronten und des Ostallgäus. Auf der rund 26 Kilometer langen Strecke laden acht Weiher und Seen am Wegesrand zu einem erfrischenden Sprung ins kühle Nass ein. So baden Urlauber im dunkelblauen Attlesee mit Bergpanorama oder genießen die Stille am Moorweiher Kögelweiher, der versteckt gelegen und von Wald umgeben ein echter Geheimtipp für Naturliebhaber ist.

    Entlang der Nagold im Nördlichen Schwarzwald

    Von der Quelle bis zur Mündung – der Nagoldtalradweg führt Aktivurlauber auf der 94 Kilometer langen Strecke einmal quer durch den Nördlichen Schwarzwald. Vorbei an historischen Orten, Klöstern, Schlössern und beeindruckender Natur lockt die Strecke auf mehreren Etappen mit vielen Hot-Spots. Die Tour hält für Kulturbegeisterte, Genussradler und Familien spannende Highlights bereit. So entdecken die Kleinen rund um die Nagoldtalsperre Wasserspielplatz, Eisvogelpfad & Co. oder tauchen im Gasometer Pforzheim in die Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs ein. Kulturfans und Genießer wandeln in Wildberg auf den Spuren der Schäfereitraditionen, bummeln durch die romantische Flößerstadt Altensteig und die Hermann-Hesse-Stadt Calw oder genießen abseits des Radwegs Therme und Gaumenfreuden in Bad Teinach-Zavelstein. Die zertifizierten Bett & Bike Betriebe am Weg sind auf die Aktivurlauber besonders gut eingestellt und verwöhnen ihre Gäste bei einem Stopp unterwegs.

    Mainradweg im Fichtelgebirge

    Die Vielfalt der Radwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen sowie die topografischen Voraussetzungen mit knackigen Steigungen und rasanten Abfahrten machen das Fichtelgebirge zum idealen Ausgangpunkt für anspruchsvolle Radfahrer. Der Mainradweg zum Beispiel beginnt in Bischofsgrün, am Fuße des Ochsenkopfs und des Schneebergs, wo die Weißmainquelle entspringt. Von dort aus führt er weitestgehend talabwärts vorbei an romantischem Fachwerk und mittelalterlichen Gässchen in Bad Berneck bis nach Kulmbach – Heimat markgräflichen Prunks und „heimliche Hauptstadt des Bieres“. Von Kulmbach aus geht es auf dem Mainradweg weiter in Richtung Melkendorf und Katschenreuth, wo sich der Weiße und der Rote Main zum Hauptfluss Main vereinen.

    Die wilde Prien im Chiemsee-Alpenland

    Entlang eines der längsten Wildbäche im bayerischen Alpenraum und des zweitgrößten Zuflusses des Chiemsees geht es im Chiemsee-Alpenland von Sachrang in Richtung der Seegemeinde Prien. Auf dem rund 28 Kilometer langen Prientalradweg genießen Ausflügler die abwechslungsreiche Natur – vom Gebirgsbach durch das enge Tal und über den ruhigen Verlauf im weiten Kiesbett bis hin zur Mündung im Naturschutzgebiet am Chiemsee. Unterwegs bieten sich ein Besuch im Schloss Hohenaschau mit der Falknerei oder ein gemütlicher Abstecher auf die Kampenwand mit der Kampenwandbahn an. Am Chiemsee belohnen sich die Radler dann mit einem Sprung ins kühle Nass und bewundern von der Naturbeobachtungsstation in Rimsting aus die Artenvielfalt des „Bayerischen Meers“.

    „Flüssehüpfen“ mit dem Rad in Bayerisch-Schwaben

    Mit seinen idyllischen Flusstälern ist Bayerisch-Schwaben ein abwechslungsreiches Revier für Wasserradler. Tal für Tal erkunden sie die Flüsse-Region und verbinden dabei die einzelnen Routen individuell miteinander. Je nach Tagesform entscheiden die Aktivurlauber, wo und wann sie „aufhüpfen“. So fahren sie entlang des beliebten Donau-Radwegs ohne große Steigungen vorbei an historischen Städtchen wie Günzburg, Lauingen, Dillingen oder Höchstädt sowie weiten Auwäldern und Wiesen. Mit dem Premium-Radweg DonauTäler und den „Rüber-Radler“-Strecken zwischen den Radwegen entlang von Mindel, Kammel und Günz sind den Kombinationsmöglichkeiten im Schwäbischen Donautal keine Grenzen gesetzt. Auch am „Flüsse-Dreieck“ Donauwörth wählen die Radler, ob es entlang der Zusam Richtung Alpen oder auf dem Wörnitz-Radweg ins Nördlinger Ries weitergeht. Historisches Städte-Hopping finden Ausflügler im Osten Bayerisch-Schwabens – mit Augsburg, Aichach und Friedberg am Wertach- und Paartal-Radweg.

    Genussradeln in der Südpfalz

    Auf mehr als 500 Kilometern ebenen Radwegen geht es in der Südpfalz auf Entdeckungsreise. Ob nun entlang des kleinen Flüsschens Queich einmal quer durch die Region von den Weinbergen im Westen bis zum Rhein im Osten oder durch die urwaldartigen Altrheinauen von Nord nach Süd. Unterwegs lassen sich die Geschichte der Region und die vielen kleinen Spots für schöne Genussmomente ideal mit dem Rad verbinden. So radeln die Ausflügler beispielsweise ab Germersheim auf dem Rheinradweg flussaufwärts und legen etwa einen kleinen Stopp am historischen Ziegeleimuseum ein. Danach geht es weiter nach Süden am Fluss entlang bis zum Abzweig Neupotz für einen kurzen Abstecher auf dem Riesling-Zander-Radweg: Hier gibt es im Anglerheim eine erfrischende Pfälzer Rieslingschorle und gebackenen Zander mit Blick auf das Römerschiff „Lusoria Rhenana“. Frisch gestärkt radeln sie wieder zurück auf den Rheinradweg weiter in Richtung Süden, wo alte Anglerstege für ein kleines Picknick inmitten der ursprünglichen Altrheinauen warten. Alternativ lohnt sich ein Schlenker nach Neuburg für ein Essen im schwimmenden Restaurant „Lautermuschel“ direkt am Rhein.


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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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