Thema: Service
  • Fall Florian zeigt, was es zu beachten gilt!

    Richtig abgesichert in den Winterurlaub

    MĂĽnchen, 26. Oktober 2017

    Schönstes Kaiserwetter, beste Schneeverhältnisse und eine frischpräparierte Piste – mehr braucht es nicht für den perfekten Wintertag in den Bergen. Mehr brauchte es aber auch nicht für Florian A., um an diesem Tag noch im Krankenhaus zu landen. Damit ist er kein Einzelfall. Laut des Versicherungsverbands Österreich müssen allein in der Alpenrepublik jährlich mehr als 52.000 Wintersportler nach einem Unfall stationär behandelt werden. Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), hat die wichtigsten Tipps zur richtigen Vorbereitung.

    Tipp 1: Bergungskosten absichern!

    Kommt es unterwegs auf der Piste zu einer Verletzung, wie etwa im Fall Florian, der sich bei einem Sprungversuch den Ellenbogen ausgekugelt und die Bänder gerissen hat, hilft oft nur eine aufwendige und häufig kostspielige Bergung. „Ein Helikopter-Einsatz kostet beispielsweise 80 Euro pro Minute und bei einer üblichen Bergungszeit von bis zu 60 Minuten geht das schnell in die Tausende“, erklärt Dreyer. Die anfallenden Kosten übernehmen viele Krankenkassen allerdings nur anteilig. Eine andere Möglichkeit sich hier abzusichern, wäre zum Beispiel eine private Reisekranken-Versicherung. Wichtig hierbei (da sich die einzelnen Policen teils stark unterscheiden): Die Such-, Rettungs- und Bergungskosten müssen explizit mit abgedeckt werden.

    Tipp 2: Behandlungskosten und Rücktransport bedenken!

    Dank der schnellen Reaktion seiner Freunde wurde Florian innerhalb kürzester Zeit ins Krankenhaus gebracht. Dort mussten die Ärzte sofort operieren, um die volle Funktionsfähigkeit seines Arms erhalten zu können. Nach einigen Tagen im Krankenhaus konnte er mit seinem Gipsarm nach Hause reisen. Für die Rettungsaktion, die Operation und den Krankenhausaufenthalt fielen Gesamtkosten von 8.149 Euro an. Doch Florian hatte Glück im Unglück: Er hatte bei seinem letzten Badeurlaub ein Jahrespaket für eine private Reisekranken-Versicherung abgeschlossen und musste daher die entstandenen Kosten nicht aus eigener Tasche bezahlen.

    Anders wäre es gelaufen, wenn er nur eine gesetzliche Versicherung gehabt hätte. Zwar gibt es nach wie vor die EHIC – also die europäische Krankenversicherungskarte. Doch diese greift nur in EU-Ländern mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen hat. Und selbst hier werden die anfallenden Kosten nur bis zu einer bestimmten Höhe und für Behandlungen von festgelegten Vertragsärzten übernommen. „So können selbst in Ländern wie Österreich oder Italien für Reisende hohe Kosten entstehen. Patienten aus dem Ausland werden hier häufig als Privatpatienten behandelt. Die überhöhten Aufwendungen übersteigen oftmals die Kostengrenzen der Kassen und die Betroffenen müssen diese dann selbst tragen“, weiß die ERV-Reiseexpertin. Krankenrücktransporte werde von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht übernommen. Daher empfehlen Verbraucherschützer für jede Reise eine private Reisekranken-Versicherung abzuschließen.

    Tipp 3: Reisedaten überprüfen!

    Egal ob bei Neu-Abschlüssen oder bereits bestehendem Versicherungsschutz – es ist in jedem Fall ratsam, die entsprechenden Leistungen (noch einmal) zu überprüfen. Sprich: Wer ist mitversichert, wie lange darf die Einzelreise maximal dauern, welche Länder sind eingeschlossen, gibt es eine Selbstbeteiligung, wird auch ein medizinisch sinnvoller oder nur ein medizinisch notwendiger Krankenrücktransport übernommen? etc. Diese Fragen vorab zu klären ist wichtig, denn es reicht schon ein kleiner Zwischenfall beim Tagesausflug in den Bergen und der Schaden beziehungsweise die Kosten können in die Höhe schnellen. Wer sich nicht vor jedem Urlaub oder Kurztrip neu mit der Thematik beschäftigen will, schließt am besten eine Jahres-Reiseversicherung direkt bei einem privaten Anbieter ab.

    Der ERV-Jahresschutz für eine Reisekranken-Versicherung ohne Selbstbeteiligung deckt alle Unternehmungen und Reisen ab – auch im Inland, wenn diese mehr als 50 Kilometer vom Wohnort entfernt sind. Die ERV übernimmt dann etwa die Such-, Rettungs- und Bergungskosten in Höhe von bis zu 10.000 Euro sowie sämtliche Arzt- und Behandlungskosten. Auch der medizinisch sinnvolle Krankenrücktransport ist damit abgesichert. 

    Weitere Infos gibt es unter www.erv.de .

Richtig abgesichert in den Winterurlaub • Medien-Informationen

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Richtig abgesichert in den Winterurlaub • Hintergrundtexte

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Richtig abgesichert in den Winterurlaub • Story Lines

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Richtig abgesichert in den Winterurlaub • Pressestimmen

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Richtig abgesichert in den Winterurlaub • Bilder

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    Richtig abgesichert in den Winterurlaub

    MĂĽnchen, 26. Oktober 2017

    Schönstes Kaiserwetter, beste Schneeverhältnisse und eine frischpräparierte Piste – mehr braucht es nicht für den perfekten Wintertag in den Bergen. Mehr brauchte es aber auch nicht für Florian A., um an diesem Tag noch im Krankenhaus zu landen. Damit ist er kein Einzelfall. Laut des Versicherungsverbands Österreich müssen allein in der Alpenrepublik jährlich mehr als 52.000 Wintersportler nach einem Unfall stationär behandelt werden. Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), hat die wichtigsten Tipps zur richtigen Vorbereitung.

    Tipp 1: Bergungskosten absichern!

    Kommt es unterwegs auf der Piste zu einer Verletzung, wie etwa im Fall Florian, der sich bei einem Sprungversuch den Ellenbogen ausgekugelt und die Bänder gerissen hat, hilft oft nur eine aufwendige und häufig kostspielige Bergung. „Ein Helikopter-Einsatz kostet beispielsweise 80 Euro pro Minute und bei einer üblichen Bergungszeit von bis zu 60 Minuten geht das schnell in die Tausende“, erklärt Dreyer. Die anfallenden Kosten übernehmen viele Krankenkassen allerdings nur anteilig. Eine andere Möglichkeit sich hier abzusichern, wäre zum Beispiel eine private Reisekranken-Versicherung. Wichtig hierbei (da sich die einzelnen Policen teils stark unterscheiden): Die Such-, Rettungs- und Bergungskosten müssen explizit mit abgedeckt werden.

    Tipp 2: Behandlungskosten und Rücktransport bedenken!

    Dank der schnellen Reaktion seiner Freunde wurde Florian innerhalb kürzester Zeit ins Krankenhaus gebracht. Dort mussten die Ärzte sofort operieren, um die volle Funktionsfähigkeit seines Arms erhalten zu können. Nach einigen Tagen im Krankenhaus konnte er mit seinem Gipsarm nach Hause reisen. Für die Rettungsaktion, die Operation und den Krankenhausaufenthalt fielen Gesamtkosten von 8.149 Euro an. Doch Florian hatte Glück im Unglück: Er hatte bei seinem letzten Badeurlaub ein Jahrespaket für eine private Reisekranken-Versicherung abgeschlossen und musste daher die entstandenen Kosten nicht aus eigener Tasche bezahlen.

    Anders wäre es gelaufen, wenn er nur eine gesetzliche Versicherung gehabt hätte. Zwar gibt es nach wie vor die EHIC – also die europäische Krankenversicherungskarte. Doch diese greift nur in EU-Ländern mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen hat. Und selbst hier werden die anfallenden Kosten nur bis zu einer bestimmten Höhe und für Behandlungen von festgelegten Vertragsärzten übernommen. „So können selbst in Ländern wie Österreich oder Italien für Reisende hohe Kosten entstehen. Patienten aus dem Ausland werden hier häufig als Privatpatienten behandelt. Die überhöhten Aufwendungen übersteigen oftmals die Kostengrenzen der Kassen und die Betroffenen müssen diese dann selbst tragen“, weiß die ERV-Reiseexpertin. Krankenrücktransporte werde von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht übernommen. Daher empfehlen Verbraucherschützer für jede Reise eine private Reisekranken-Versicherung abzuschließen.

    Tipp 3: Reisedaten überprüfen!

    Egal ob bei Neu-Abschlüssen oder bereits bestehendem Versicherungsschutz – es ist in jedem Fall ratsam, die entsprechenden Leistungen (noch einmal) zu überprüfen. Sprich: Wer ist mitversichert, wie lange darf die Einzelreise maximal dauern, welche Länder sind eingeschlossen, gibt es eine Selbstbeteiligung, wird auch ein medizinisch sinnvoller oder nur ein medizinisch notwendiger Krankenrücktransport übernommen? etc. Diese Fragen vorab zu klären ist wichtig, denn es reicht schon ein kleiner Zwischenfall beim Tagesausflug in den Bergen und der Schaden beziehungsweise die Kosten können in die Höhe schnellen. Wer sich nicht vor jedem Urlaub oder Kurztrip neu mit der Thematik beschäftigen will, schließt am besten eine Jahres-Reiseversicherung direkt bei einem privaten Anbieter ab.

    Der ERV-Jahresschutz für eine Reisekranken-Versicherung ohne Selbstbeteiligung deckt alle Unternehmungen und Reisen ab – auch im Inland, wenn diese mehr als 50 Kilometer vom Wohnort entfernt sind. Die ERV übernimmt dann etwa die Such-, Rettungs- und Bergungskosten in Höhe von bis zu 10.000 Euro sowie sämtliche Arzt- und Behandlungskosten. Auch der medizinisch sinnvolle Krankenrücktransport ist damit abgesichert. 

    Weitere Infos gibt es unter www.erv.de .

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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