• Nördlicher Schwarzwald • Medien-Informationen

    Die Schäfereitradition hautnah erleben im Nördlichen Schwarzwald

    Schäfchen zählen in Wildberg – den natürlichen Rasenmähern des Heckengäus auf der Spur

    MĂĽnchen/Bad Liebenzell, 08. Juni 2022
    Weite Felder, saftige Wiesen und dazwischen immer wieder schattenspendende Bäume: Der Nördliche Schwarzwald ist ein Genuss-Mekka für wollige Vierbeiner. Die mit ihnen einhergehende Schäfereitradition reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und wird noch heute in der Region gelebt. So gibt es in Wildberg nicht nur drei aktive Schäfer, die ihre blökenden Herden regelmäßig durch die Ortschaft treiben, sondern zudem den großen Wildberger Schäferlauf – das älteste historische Heimat- und Brauchtumsfest in der Region und seit 2018 Immaterielles Kulturerbe. Doch auch im weiteren Jahresverlauf erleben Interessierte die bedeutende Zunft im Nördlichen Schwarzwald auf interaktive Weise – im Rahmen von Veranstaltungen, speziellen Themenwegen oder aber auch bei einer Übernachtung im Schäferwagen.

    Der Schäfereitradition ganz nah beim Schäferaktionstag und dem Wildberger Schäferlauf

    Einen Vorgeschmack auf den großen Schäferlauf bietet der alljährliche Schäferaktionstag, der auch in diesem Jahr im historischen Wildberger Kloster Maria Reuthin stattfindet. Am 19. Juni staunen Besucher und Einheimische dort nicht nur über die vielseitigen Schäfereiwaren zahlreicher Aussteller, sondern erfahren durch spannende Mitmach-Aktionen und Live-Vorführungen auch alles über die traditionsreiche Schäferkultur, die Wildberg so besonders macht – wie etwa den Weg von der Schafschur bis zum fertigen Wollpullover. Einen Monat später, von 15. bis 18. Juli, lockt dann der Wildberger Schäferlauf Klein und Groß mit einem Theaterstück, dem historischen Festumzug und dem legendären Barfuß-Lauf der ledigen Schäferskinder in den Nördlichen Schwarzwald. Beim traditionellen Leistungshüten beweisen die Schäfer gemeinsam mit ihren Hunden ihr Können und führen die Schafe geschickt durch einen Hindernisparcour. Umrahmt wird das viertägige Festprogramm von einem Bauern- und Handwerkermarkt, einer Landwirtschaftsschau sowie einem Festzelt inklusive Tanz und Musik. Ein großes Feuerwerk sorgt für einen fulminanten Abschluss.

    Auf (Huf-)Spurensuche entlang der Wildberger Themenwege

    Gleich zwei Themenrouten entführen Spaziergänger und Wanderer in die beeindruckende Natur rund um Wildberg – und verraten dabei alles Wissenswerte über die Schäfereitradition des Ortes. Die knapp drei Kilometer lange Rundtour „Spurensuche entlang der Nagold“ startet beim ehemaligen Dominikanerkloster Maria Reuthin, das mit der ersten urkundlichen Erwähnung der Schäfereiwirtschaft in Wildberg in Verbindung steht. Vorbei am Schäferlaufplatz und an historischen Gebäuden passieren die Spaziergänger zahlreiche Aussichtspunkte und schließlich den Ort an der Nagold, wo einst die Schafe gewaschen wurden. Der rund vier Kilometer lange Rundweg „Spurensuche auf dem Schafscheuernberg“ beginnt indes am ältesten noch bestehenden Schäfereiwirtschaftsgebäudes Süddeutschlands – dem Schafstall des ehemaligen Stadtschäfers – und führt zunächst über die Hochfläche Wildbergs. Auf dem Rückweg kommen die Wanderer entweder an der aktiven Schäferei des Stadtschäfers vorbei, der den Hof bereits in der achten Generation führt, oder durchqueren die enge Lützenschlucht. Dank der App „Actionbound“ (Kennwort „schaf1723") erleben Neugierige die Themenwege mit digitalem Guide.

    Zum „Schäferstündchen“ im Schäferwagen bei Lagerfeuer, Grillenzirpen und Co.

    Wie schläft es sich als waschechter Schäfer inmitten der Natur? Seit Frühjahr 2021 können Interessierte diese Frage selbst beantworten, indem sie eine Nacht in einem von zwei liebevoll gestalteten Schäferwagen auf dem Unteren Berghof in Wildberg verbringen. Während zum Einschlafen Schäfchen gezählt werden, begrüßen am Morgen freilaufende Hühner alle Schlafmützen – und sorgen gleichzeitig für leckere Frühstückseier. Die Idee entstand in Kooperation mit dem etablierten Schäferwagen „Hotel“ Wildberg, das Urlaubern auf dem örtlichen Campingplatz bereits seit mehreren Jahren eine einzigartige Übernachtungsmöglichkeit bietet: Auf einer Wiese, direkt an der Nagold, bieten drei Schäferwagen jeweils drei bis vier gemütliche Schlafmöglichkeiten inklusive Heizung, Licht, Steckdosen, einem Tisch sowie möblierter Terrasse mit Sonnenschirm. Für eine gemütliche Atmosphäre sorgt außerdem eine Feuerstelle, an der abends gegrillt werden kann.

Medien-Informationen  
  • Nördlicher Schwarzwald • Medien-Informationen

    Die Schäfereitradition hautnah erleben im Nördlichen Schwarzwald

    Schäfchen zählen in Wildberg – den natürlichen Rasenmähern des Heckengäus auf der Spur

    MĂĽnchen/Bad Liebenzell, 08. Juni 2022
    Weite Felder, saftige Wiesen und dazwischen immer wieder schattenspendende Bäume: Der Nördliche Schwarzwald ist ein Genuss-Mekka für wollige Vierbeiner. Die mit ihnen einhergehende Schäfereitradition reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und wird noch heute in der Region gelebt. So gibt es in Wildberg nicht nur drei aktive Schäfer, die ihre blökenden Herden regelmäßig durch die Ortschaft treiben, sondern zudem den großen Wildberger Schäferlauf – das älteste historische Heimat- und Brauchtumsfest in der Region und seit 2018 Immaterielles Kulturerbe. Doch auch im weiteren Jahresverlauf erleben Interessierte die bedeutende Zunft im Nördlichen Schwarzwald auf interaktive Weise – im Rahmen von Veranstaltungen, speziellen Themenwegen oder aber auch bei einer Übernachtung im Schäferwagen.

    Der Schäfereitradition ganz nah beim Schäferaktionstag und dem Wildberger Schäferlauf

    Einen Vorgeschmack auf den großen Schäferlauf bietet der alljährliche Schäferaktionstag, der auch in diesem Jahr im historischen Wildberger Kloster Maria Reuthin stattfindet. Am 19. Juni staunen Besucher und Einheimische dort nicht nur über die vielseitigen Schäfereiwaren zahlreicher Aussteller, sondern erfahren durch spannende Mitmach-Aktionen und Live-Vorführungen auch alles über die traditionsreiche Schäferkultur, die Wildberg so besonders macht – wie etwa den Weg von der Schafschur bis zum fertigen Wollpullover. Einen Monat später, von 15. bis 18. Juli, lockt dann der Wildberger Schäferlauf Klein und Groß mit einem Theaterstück, dem historischen Festumzug und dem legendären Barfuß-Lauf der ledigen Schäferskinder in den Nördlichen Schwarzwald. Beim traditionellen Leistungshüten beweisen die Schäfer gemeinsam mit ihren Hunden ihr Können und führen die Schafe geschickt durch einen Hindernisparcour. Umrahmt wird das viertägige Festprogramm von einem Bauern- und Handwerkermarkt, einer Landwirtschaftsschau sowie einem Festzelt inklusive Tanz und Musik. Ein großes Feuerwerk sorgt für einen fulminanten Abschluss.

    Auf (Huf-)Spurensuche entlang der Wildberger Themenwege

    Gleich zwei Themenrouten entführen Spaziergänger und Wanderer in die beeindruckende Natur rund um Wildberg – und verraten dabei alles Wissenswerte über die Schäfereitradition des Ortes. Die knapp drei Kilometer lange Rundtour „Spurensuche entlang der Nagold“ startet beim ehemaligen Dominikanerkloster Maria Reuthin, das mit der ersten urkundlichen Erwähnung der Schäfereiwirtschaft in Wildberg in Verbindung steht. Vorbei am Schäferlaufplatz und an historischen Gebäuden passieren die Spaziergänger zahlreiche Aussichtspunkte und schließlich den Ort an der Nagold, wo einst die Schafe gewaschen wurden. Der rund vier Kilometer lange Rundweg „Spurensuche auf dem Schafscheuernberg“ beginnt indes am ältesten noch bestehenden Schäfereiwirtschaftsgebäudes Süddeutschlands – dem Schafstall des ehemaligen Stadtschäfers – und führt zunächst über die Hochfläche Wildbergs. Auf dem Rückweg kommen die Wanderer entweder an der aktiven Schäferei des Stadtschäfers vorbei, der den Hof bereits in der achten Generation führt, oder durchqueren die enge Lützenschlucht. Dank der App „Actionbound“ (Kennwort „schaf1723") erleben Neugierige die Themenwege mit digitalem Guide.

    Zum „Schäferstündchen“ im Schäferwagen bei Lagerfeuer, Grillenzirpen und Co.

    Wie schläft es sich als waschechter Schäfer inmitten der Natur? Seit Frühjahr 2021 können Interessierte diese Frage selbst beantworten, indem sie eine Nacht in einem von zwei liebevoll gestalteten Schäferwagen auf dem Unteren Berghof in Wildberg verbringen. Während zum Einschlafen Schäfchen gezählt werden, begrüßen am Morgen freilaufende Hühner alle Schlafmützen – und sorgen gleichzeitig für leckere Frühstückseier. Die Idee entstand in Kooperation mit dem etablierten Schäferwagen „Hotel“ Wildberg, das Urlaubern auf dem örtlichen Campingplatz bereits seit mehreren Jahren eine einzigartige Übernachtungsmöglichkeit bietet: Auf einer Wiese, direkt an der Nagold, bieten drei Schäferwagen jeweils drei bis vier gemütliche Schlafmöglichkeiten inklusive Heizung, Licht, Steckdosen, einem Tisch sowie möblierter Terrasse mit Sonnenschirm. Für eine gemütliche Atmosphäre sorgt außerdem eine Feuerstelle, an der abends gegrillt werden kann.

 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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