• Pfronten • Medien-Informationen

    Rad- und Mountainbike-Erlebnisse in Pfronten

    Schlosspark-Abenteuer, Emmentaler-Genuss & Mountainbike-Marathon

    MĂĽnchen/Pfronten, 28. Februar 2020

    Kristallklare Badeseen, Burgen und Schlösser und eine imposante Allgäuer Bergwelt – in Pfronten finden sowohl kulturinteressierte Genuss-Radfahrer als auch sportliche Mountainbiker abwechslungsreiche Routen. Je nach Geschmack, Anspruch und Kondition befahren sie das ausgedehnte Wegenetz der vom ADFC mit fünf Sternen zertifizierten Radreiseregion. Egal, ob mit dem Rad, Mountainbike oder den E-Bike-Varianten: Radler erkunden auf 13 ausgeschilderten regionalen Themenrouten und weiteren Fernradwegen wie der „Radrunde Allgäu“ die Naturlandschaft am Fuße der Alpen. Genussfahrer erleben in den Sennereien, Berghütten, Biergärten und Gaststätten entlang des Weges die Allgäuer Küche in all ihren Facetten. Naturliebhaber fahren von See zu See, Geschichtsinteressierte begeben sich auf die Spuren von König Ludwig II und ambitionierte Mountainbiker toben sich auf den hochalpinen Routen rund um Breitenberg, Edelsberg & Co. aus oder testen am 27. Juni 2020 ihr Können auf dem MTB-Marathon Pfronten. Zahlreiche Bett + Bike Gastgeber schaffen die ideale Ausgangssituation zur Erkundung des Allgäuer Voralpenlandes auf zwei Rädern.

    Seen und Schlösser im "Schlosspark"-Allgäu

    Auf der 42 Kilometer langen „Burgen- und Schlösserrunde“ begeben sich Radfahrer auf die Spuren alter Ritter und legendärer Könige. Dabei fahren sie vorbei an prachtvollen Schlössern, ritterlichen Bauten und mittelalterlichen Ruinen und bestaunen diese auch aus der Ferne. In Pfronten erwartet Interessierte Deutschlands höchstgelegene Burgruine Falkenstein. Einst wollte sich dort König Ludwig II. seinen letzten Traum von einem weiteren Märchenschloss erfüllen. Heute erinnert ein Burgenmuseum an seine unvollendeten Pläne. Des Weiteren toben sich kleine Ritterfans auf dem nahe gelegenen Ritterspielplatz im Pfrontener Ortsteil Ried aus. Wasserratten und vor allem Familien genießen auf der leichten 8-Seen-Runde Schlosspark die unberührte Naturseenlandschaft des Ostallgäu. Auf der rund 26 Kilometer langen Strecke laden acht Weiher und Seen am Wegesrand zu einem erfrischenden Sprung ins kühle Nass ein. So baden Urlauber etwa im dunkelblauen Attlesee mit Bergpanorama oder genießen die Stille am Moorweiher Kögelweiher, der versteckt gelegen und umgeben von Wald ein echter Geheimtipp für Naturliebhaber ist.

    Emmentaler Käsegenuss und vegetarische Hüttenschmankerl

    Auf dem Emmentaler Radweg Schlosspark lernen Käsefans alles rund um Sennkultur und Allgäuer Käsespezialitäten – wie den Allgäuer Emmentaler und den Allgäuer Bergkäse. Beides sind Rohkäsesorten, die aus hochwertiger, im Allgäu produzierter Milch hergestellt werden. Vorbei an saftigen Bergwiesen und grasenden Kühen erwarten Radler jede Menge Köstlichkeiten in den fünf kleinen Käsereien, die noch traditionell käsen und direkt verkaufen. So radeln sie vorbei an Sennereien, Bergkäsereien und Hofläden wie dem PfAD-Bauernladen in Pfronten sowie an der Käsküche Wald mit Brauerei. Bei einer Betriebsführung in der Sennerei Lehern mit KäseAlp und Schaukäserei erfahren große und kleine Feinschmecker alles Wissenswerte über die Milchwirtschaft und die Käseproduktion. Im Herzen Pfrontens lädt der Bauernladen des Hofs Bantschar im ehemaligen Stall zum Käseshoppen ein: von Hochalp-Käse über Heublumenkäs bis zum Allgäuer Emmentaler gibt es dort eine breite Auswahl an Käsevariationen für jeden Geschmack. Weitere Allgäuer Schmankerl probieren hungrige Radfahrer in den zahlreichen Gasthöfen, Biergärten und Berghütten in Pfronten. So machen sich Genussradfahrer beispielsweise auf der geführten Tour mit dem E-Mountainbike auf zur Hündeleskopfhütte. Mit hilfreichen Tipps und Tricks vom Guide rund ums E-Biken geht die Fahrt durch das Vilstal und dank E-Motor Unterstützung gemütlich bergauf bis zu der auf 1.180 Meter hoch gelegenen ersten vegetarischen Hütte in den Alpen. Neben der Rundum-Sicht auf die Allgäuer Voralpenlandschaft, die Ammergauer Alpen und die Tannheimer Berge genießen Teilnehmer frisch zubereite vegane und vegetarische Speisen. Die Tour ist ab 29 Euro pro Person online und bei der Touristinfo Pfronten buchbar.

    Über Berg und Tal mit dem Mountainbike

    Rasante Abfahrten und knackige Anstiege: mit dem 1.838 Meter hohen Breitenberg, dem Edelsberg und den zahlreichen benachbarten Bergen wie die Alpspitze ist Pfronten eine wahre Spielwiese für konditionierte Mountainbiker. So umrunden sie etwa auf der hochalpinen, anspruchsvollen Breitenbergrunde auf rund 23 Kilometern den Pfrontener Hausberg. Dabei geht es durch das idyllische Achtal, über den nördlichen Sattel des Aggensteins und über kurvige Serpentinen und saftige Bergwiesen durch das Plattenbachtal. Zur Stärkung lohnt sich ein Abstecher auf der Ostlerhütte, die sich auf dem Breitenbergplateau befindet. Auf rund 35 Kilometern führt die leichte, länderübergreifende 3-Täler-Tour Mountainbiker durch das Vilstal, das Achtal und das Tannheimer Tal in Tirol. Ein Highlight für ambitionierte Biker ist der MTB-Marathon Pfronten, der zum 17. Mal dieses Jahr am 27. Juni 2020 stattfindet. Teilnehmer wählen zwischen der 51 Kilometer langen Marathonroute, dem 76 Kilometer langen Extrem-Marathon und der 26 Kilometer langen Kurzstrecke. Zusätzlich findet eine Klapprad WM zur Hochalphütte statt. Im Wechselspiel von Steigung und Gefälle verläuft die Strecke durch die Täler und hinauf auf Breitenberg, Alpspitze & Co. Die MTB-Marathon-Strecke können Biker das ganze Jahr über befahren.

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    MĂĽnchen/Pfronten, 28. Februar 2020

    Kristallklare Badeseen, Burgen und Schlösser und eine imposante Allgäuer Bergwelt – in Pfronten finden sowohl kulturinteressierte Genuss-Radfahrer als auch sportliche Mountainbiker abwechslungsreiche Routen. Je nach Geschmack, Anspruch und Kondition befahren sie das ausgedehnte Wegenetz der vom ADFC mit fünf Sternen zertifizierten Radreiseregion. Egal, ob mit dem Rad, Mountainbike oder den E-Bike-Varianten: Radler erkunden auf 13 ausgeschilderten regionalen Themenrouten und weiteren Fernradwegen wie der „Radrunde Allgäu“ die Naturlandschaft am Fuße der Alpen. Genussfahrer erleben in den Sennereien, Berghütten, Biergärten und Gaststätten entlang des Weges die Allgäuer Küche in all ihren Facetten. Naturliebhaber fahren von See zu See, Geschichtsinteressierte begeben sich auf die Spuren von König Ludwig II und ambitionierte Mountainbiker toben sich auf den hochalpinen Routen rund um Breitenberg, Edelsberg & Co. aus oder testen am 27. Juni 2020 ihr Können auf dem MTB-Marathon Pfronten. Zahlreiche Bett + Bike Gastgeber schaffen die ideale Ausgangssituation zur Erkundung des Allgäuer Voralpenlandes auf zwei Rädern.

    Seen und Schlösser im "Schlosspark"-Allgäu

    Auf der 42 Kilometer langen „Burgen- und Schlösserrunde“ begeben sich Radfahrer auf die Spuren alter Ritter und legendärer Könige. Dabei fahren sie vorbei an prachtvollen Schlössern, ritterlichen Bauten und mittelalterlichen Ruinen und bestaunen diese auch aus der Ferne. In Pfronten erwartet Interessierte Deutschlands höchstgelegene Burgruine Falkenstein. Einst wollte sich dort König Ludwig II. seinen letzten Traum von einem weiteren Märchenschloss erfüllen. Heute erinnert ein Burgenmuseum an seine unvollendeten Pläne. Des Weiteren toben sich kleine Ritterfans auf dem nahe gelegenen Ritterspielplatz im Pfrontener Ortsteil Ried aus. Wasserratten und vor allem Familien genießen auf der leichten 8-Seen-Runde Schlosspark die unberührte Naturseenlandschaft des Ostallgäu. Auf der rund 26 Kilometer langen Strecke laden acht Weiher und Seen am Wegesrand zu einem erfrischenden Sprung ins kühle Nass ein. So baden Urlauber etwa im dunkelblauen Attlesee mit Bergpanorama oder genießen die Stille am Moorweiher Kögelweiher, der versteckt gelegen und umgeben von Wald ein echter Geheimtipp für Naturliebhaber ist.

    Emmentaler Käsegenuss und vegetarische Hüttenschmankerl

    Auf dem Emmentaler Radweg Schlosspark lernen Käsefans alles rund um Sennkultur und Allgäuer Käsespezialitäten – wie den Allgäuer Emmentaler und den Allgäuer Bergkäse. Beides sind Rohkäsesorten, die aus hochwertiger, im Allgäu produzierter Milch hergestellt werden. Vorbei an saftigen Bergwiesen und grasenden Kühen erwarten Radler jede Menge Köstlichkeiten in den fünf kleinen Käsereien, die noch traditionell käsen und direkt verkaufen. So radeln sie vorbei an Sennereien, Bergkäsereien und Hofläden wie dem PfAD-Bauernladen in Pfronten sowie an der Käsküche Wald mit Brauerei. Bei einer Betriebsführung in der Sennerei Lehern mit KäseAlp und Schaukäserei erfahren große und kleine Feinschmecker alles Wissenswerte über die Milchwirtschaft und die Käseproduktion. Im Herzen Pfrontens lädt der Bauernladen des Hofs Bantschar im ehemaligen Stall zum Käseshoppen ein: von Hochalp-Käse über Heublumenkäs bis zum Allgäuer Emmentaler gibt es dort eine breite Auswahl an Käsevariationen für jeden Geschmack. Weitere Allgäuer Schmankerl probieren hungrige Radfahrer in den zahlreichen Gasthöfen, Biergärten und Berghütten in Pfronten. So machen sich Genussradfahrer beispielsweise auf der geführten Tour mit dem E-Mountainbike auf zur Hündeleskopfhütte. Mit hilfreichen Tipps und Tricks vom Guide rund ums E-Biken geht die Fahrt durch das Vilstal und dank E-Motor Unterstützung gemütlich bergauf bis zu der auf 1.180 Meter hoch gelegenen ersten vegetarischen Hütte in den Alpen. Neben der Rundum-Sicht auf die Allgäuer Voralpenlandschaft, die Ammergauer Alpen und die Tannheimer Berge genießen Teilnehmer frisch zubereite vegane und vegetarische Speisen. Die Tour ist ab 29 Euro pro Person online und bei der Touristinfo Pfronten buchbar.

    Über Berg und Tal mit dem Mountainbike

    Rasante Abfahrten und knackige Anstiege: mit dem 1.838 Meter hohen Breitenberg, dem Edelsberg und den zahlreichen benachbarten Bergen wie die Alpspitze ist Pfronten eine wahre Spielwiese für konditionierte Mountainbiker. So umrunden sie etwa auf der hochalpinen, anspruchsvollen Breitenbergrunde auf rund 23 Kilometern den Pfrontener Hausberg. Dabei geht es durch das idyllische Achtal, über den nördlichen Sattel des Aggensteins und über kurvige Serpentinen und saftige Bergwiesen durch das Plattenbachtal. Zur Stärkung lohnt sich ein Abstecher auf der Ostlerhütte, die sich auf dem Breitenbergplateau befindet. Auf rund 35 Kilometern führt die leichte, länderübergreifende 3-Täler-Tour Mountainbiker durch das Vilstal, das Achtal und das Tannheimer Tal in Tirol. Ein Highlight für ambitionierte Biker ist der MTB-Marathon Pfronten, der zum 17. Mal dieses Jahr am 27. Juni 2020 stattfindet. Teilnehmer wählen zwischen der 51 Kilometer langen Marathonroute, dem 76 Kilometer langen Extrem-Marathon und der 26 Kilometer langen Kurzstrecke. Zusätzlich findet eine Klapprad WM zur Hochalphütte statt. Im Wechselspiel von Steigung und Gefälle verläuft die Strecke durch die Täler und hinauf auf Breitenberg, Alpspitze & Co. Die MTB-Marathon-Strecke können Biker das ganze Jahr über befahren.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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