Thema: Gesundheit
  • Hilfreiche Tipps fĂĽr ein entspanntes Ankommen

    Stressfrei mit Kindern fliegen

    MĂĽnchen, 16. Juni 2016


    Zusatzgepäck gebucht? Kuscheltier dabei? Und ist auch Proviant für die Kleinen mit an Bord? Damit die Flugreise mit der Familie nicht schon mit Stress, Quengelei und Hektik beginnt, hilft eine gute Vorbereitung. Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), verrät ihre Tipps & Tricks wie ein entspannter Start in die schönste Zeit des Jahres gelingt.

    Gepäck geschickt verteilen
    Buggy, Wickeltasche, Spielzeug & Co. - das und noch viel mehr muss bei Flugreisen mit Kindern auf das Gepäck verteilt werden. Wichtig ist es daher, sich bereits vor der Buchung über die individuellen Regelungen und Services der Fluggesellschaften zu informieren. "Hier ist insbesondere abzustimmen, wie viel Freigepäck insgesamt für die Familie zur Verfügung steht", so Dreyer. "Zu klären wäre auch, ob man den Buggy bis zum Flugzeug mitnehmen darf und ihn nach der Landung bei Verlassen des Flugzeugs direkt wiederbekommt". Die Reise verläuft außerdem entspannter, wenn Mama und Papa die Flugzeiten "kindgerecht" wählen und die Möglichkeit bei der Buchung nutzen, Besonderheiten wie einen extra Kindersitz oder den gewünschten Babykorb anzugeben.

    Extra-Tipp: Immer frühzeitig am Flughafen sein - denn ein Sprint zum Gate gestaltet sich mit Kind & Kegel im Gepäck oft sehr schwierig.


    Extra-Proviant mit an Bord
    Kinder lassen sich gern von den Emotionen der Eltern anstecken. Sind diese angespannt, reagiert häufig auch der Nachwuchs aufgeregt oder ängstlich. "Auch wenn es in dieser Situation nicht immer leicht fällt, aber für Eltern ist es einfacher, wenn sie sich gelassen geben und ihren Kindern ein gutes Vorbild sind", weiß Dreyer. Damit kein Magengrummeln bei den Kleinsten aufkommt, dürfen Fläschchen und Gläschen mit an Bord. Denn Babynahrung, die im Flieger verbraucht wird, fällt nicht unter die Sicherheitsbestimmungen fürs Handgepäck. Bei der Sicherheitskontrolle müssen sie jedoch vorgelegt und mitunter sogar vor den Augen der Kontrolleure auf ihre Unbedenklichkeit hin verkostet werden. "Außerdem ist zu beachten, dass einige Airlines für Kinder unter 2 Jahren keine Verpflegung anbieten, sofern sie nicht gebucht wurde. Daher dies bei der Buchung unbedingt abklären und, wenn nötig, selbst vorsorgen", rät die Reiseexpertin.

    Extra-Tipp: Um Übelkeit zu vermeiden, können Eltern ihren Kindern bei Start und Landung etwas zu trinken geben. Für Kinder über drei Jahre sind auch Bonbons oder Kaubonbons ideal. Das hilft gut gegen den Druck auf den Ohren.


    Kindgerechtes Urlaubsprogramm
    Grundsätzlich sind Kinder feinfühlig und daher anfälliger für einen Jetlag. Sollte also eine längere Reise anstehen, ist es ratsam, die ersten drei Tage zum Ankommen einzuplanen und nicht direkt mit Sightseeing und langen Tagesausflügen zu beginnen. "Generell gilt: Weniger ist mehr! Der Urlaub ist für die ganze Familie entspannter, wenn die Tage einem ähnlichen Rhythmus wie zu Hause folgen und nicht mit Programmpunkten überladen sind", erklärt die ERV-Reiseexpertin. So kommt es zu keiner Überforderung der Kleinen und die gute Laune bleibt erhalten.

    Extra-Tipp: Mit Kindern auf Reisen ist schnell etwas passiert. Ob ein eingetretener Seeigelstachel beim Baden am Meer oder eine Erkältung durch die Klimaanlage im Flugzeug - mit dem RundumSorglos-Jahresschutz der ERV sind Familien vor und während der Reise umfassend abgesichert.


    Weitere Tipps zu Reisen mit Kindern gibt es im kostenlosen Familienratgeber der ERV unter www.erv-blog.de zum Nachlesen und Download. Er enthält zum Beispiel eine Reiseapotheken-Checkliste und eine Übersicht zu den wichtigsten Impfungen.

    Bildnachweis: (c)iStock.com/Hero Images

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    Stressfrei mit Kindern fliegen

    MĂĽnchen, 16. Juni 2016


    Zusatzgepäck gebucht? Kuscheltier dabei? Und ist auch Proviant für die Kleinen mit an Bord? Damit die Flugreise mit der Familie nicht schon mit Stress, Quengelei und Hektik beginnt, hilft eine gute Vorbereitung. Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), verrät ihre Tipps & Tricks wie ein entspannter Start in die schönste Zeit des Jahres gelingt.

    Gepäck geschickt verteilen
    Buggy, Wickeltasche, Spielzeug & Co. - das und noch viel mehr muss bei Flugreisen mit Kindern auf das Gepäck verteilt werden. Wichtig ist es daher, sich bereits vor der Buchung über die individuellen Regelungen und Services der Fluggesellschaften zu informieren. "Hier ist insbesondere abzustimmen, wie viel Freigepäck insgesamt für die Familie zur Verfügung steht", so Dreyer. "Zu klären wäre auch, ob man den Buggy bis zum Flugzeug mitnehmen darf und ihn nach der Landung bei Verlassen des Flugzeugs direkt wiederbekommt". Die Reise verläuft außerdem entspannter, wenn Mama und Papa die Flugzeiten "kindgerecht" wählen und die Möglichkeit bei der Buchung nutzen, Besonderheiten wie einen extra Kindersitz oder den gewünschten Babykorb anzugeben.

    Extra-Tipp: Immer frühzeitig am Flughafen sein - denn ein Sprint zum Gate gestaltet sich mit Kind & Kegel im Gepäck oft sehr schwierig.


    Extra-Proviant mit an Bord
    Kinder lassen sich gern von den Emotionen der Eltern anstecken. Sind diese angespannt, reagiert häufig auch der Nachwuchs aufgeregt oder ängstlich. "Auch wenn es in dieser Situation nicht immer leicht fällt, aber für Eltern ist es einfacher, wenn sie sich gelassen geben und ihren Kindern ein gutes Vorbild sind", weiß Dreyer. Damit kein Magengrummeln bei den Kleinsten aufkommt, dürfen Fläschchen und Gläschen mit an Bord. Denn Babynahrung, die im Flieger verbraucht wird, fällt nicht unter die Sicherheitsbestimmungen fürs Handgepäck. Bei der Sicherheitskontrolle müssen sie jedoch vorgelegt und mitunter sogar vor den Augen der Kontrolleure auf ihre Unbedenklichkeit hin verkostet werden. "Außerdem ist zu beachten, dass einige Airlines für Kinder unter 2 Jahren keine Verpflegung anbieten, sofern sie nicht gebucht wurde. Daher dies bei der Buchung unbedingt abklären und, wenn nötig, selbst vorsorgen", rät die Reiseexpertin.

    Extra-Tipp: Um Übelkeit zu vermeiden, können Eltern ihren Kindern bei Start und Landung etwas zu trinken geben. Für Kinder über drei Jahre sind auch Bonbons oder Kaubonbons ideal. Das hilft gut gegen den Druck auf den Ohren.


    Kindgerechtes Urlaubsprogramm
    Grundsätzlich sind Kinder feinfühlig und daher anfälliger für einen Jetlag. Sollte also eine längere Reise anstehen, ist es ratsam, die ersten drei Tage zum Ankommen einzuplanen und nicht direkt mit Sightseeing und langen Tagesausflügen zu beginnen. "Generell gilt: Weniger ist mehr! Der Urlaub ist für die ganze Familie entspannter, wenn die Tage einem ähnlichen Rhythmus wie zu Hause folgen und nicht mit Programmpunkten überladen sind", erklärt die ERV-Reiseexpertin. So kommt es zu keiner Überforderung der Kleinen und die gute Laune bleibt erhalten.

    Extra-Tipp: Mit Kindern auf Reisen ist schnell etwas passiert. Ob ein eingetretener Seeigelstachel beim Baden am Meer oder eine Erkältung durch die Klimaanlage im Flugzeug - mit dem RundumSorglos-Jahresschutz der ERV sind Familien vor und während der Reise umfassend abgesichert.


    Weitere Tipps zu Reisen mit Kindern gibt es im kostenlosen Familienratgeber der ERV unter www.erv-blog.de zum Nachlesen und Download. Er enthält zum Beispiel eine Reiseapotheken-Checkliste und eine Übersicht zu den wichtigsten Impfungen.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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