Thema: Service
  • Was tun bei Gewitter oder wie schützt man sich vor Zecken?

    Tipps für einen entspannten Deutschland-Urlaub

    München, 19. Mai 2015
    Wandern in den Bergen, Strandurlaub an der Nord- und Ostsee oder einfach ein paar Tage im Wellnesshotel relaxen - laut einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsum (GfK) plant 2015 fast jeder vierte Deutsche einen Urlaub im eigenen Land. Damit es auch die schönste Zeit des Jahres wird, gibt Florian Kulik, der Experte für Deutschlandreisen von der ERV (Europäische Reiseversicherung), einige Tipps.


    1. Richtiges Verhalten bei Gewitter
    Wenn plötzlich ein Gewitter in den Bergen aufzieht und es keine Möglichkeit zum Unterstellen gibt, sollten sich Wanderer auf einer isolierenden Unterlage, beispielsweise einem Rucksack oder einem Kletterseil, möglichst klein machen und Metallgegenstände wie Stöcke, Eispickel oder Steigeisen beiseitelegen. Grundsätzlich bieten Hütten, Autos oder Höhlen den besten Schutz. Wichtig: Das Zelt reicht nicht aus und auf keinen Fall sollte man sich unter einen Baum stellen.

    2. Ebbe und Flut verstehen
    Wanderer, die im Wattenmeer unterwegs sind, sollten einen Gezeitenkalender mitführen und sich nur tagsüber bei schönem Wetter und guten Sichtverhältnissen "ins Watt" begeben. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, bietet es sich an, auf einen örtlichen Führer zurückzugreifen, der sich bestens mit Ebbe und Flut auskennt und Wissenswertes rund um das Wattenmeer erzählt.

    3. Schutz in Zeckengebieten
    In Deutschland ist die Zeckensaison von März bis Oktober. In dieser Zeit sind lange Ärmel und Hosenbeine ratsam, wenn man im hohen Gras oder im Unterholz unterwegs ist. Vor allem Kinder sollten nach einem Ausflug in die Natur noch einmal gründlich abgesucht werden. Außerdem empfiehlt es sich, im Vorfeld mit dem Kinderarzt abzusprechen, ob eine Impfung gegen das FSME Virus sinnvoll ist. Das Robert Koch-Institut gibt hier eine Übersicht der bekannten Zeckengebiete.

    4. Im Kontakt mit Wildschweinen
    Wildschweine halten sich eher im Dickicht oder Unterholz auf und sind sehr menschenscheu. Taucht dennoch ein Wildschwein auf, sollte man Ruhe bewahren, hastige Bewegungen vermeiden und langsam den Rückzug antreten. So weiß das Tier, dass keine Gefahr besteht.

    5. Besser Vorsicht als Nachsicht
    Auch beim Urlaub im eigenen Land können hohe Kosten aufkommen. Wenn beispielsweise die Reise abgesagt werden muss, weil das Kind zu Hause plötzlich erkrankt ist, sind viele gegen die anfallenden Stornogebühren wie etwa für das gebuchte Hotel oder die Ferienwohnung nicht versichert. Speziell für den Deutschlandurlaub bietet die ERV die Storno-Versicherung und StornoPlus-Versicherung an. Die beiden Versicherungen inkludieren seit kurzem auch neue Leistungen wie einen Mobiliar- und Schlüssel-Schutz, erweiterte Rücktrittsgründe und einen verbesserten Autoreiseschutz.

    Alle Tipps gibt es auch als Podcast zum Download im Pressebereich der ERV.

    Weitere Informationen unter www.erv.de/presse.

Tipps für einen entspannten Deutschland-Urlaub • Medien-Informationen

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Tipps für einen entspannten Deutschland-Urlaub • Hintergrundtexte

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Tipps für einen entspannten Deutschland-Urlaub • Pressestimmen

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    München, 19. Mai 2015
    Wandern in den Bergen, Strandurlaub an der Nord- und Ostsee oder einfach ein paar Tage im Wellnesshotel relaxen - laut einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsum (GfK) plant 2015 fast jeder vierte Deutsche einen Urlaub im eigenen Land. Damit es auch die schönste Zeit des Jahres wird, gibt Florian Kulik, der Experte für Deutschlandreisen von der ERV (Europäische Reiseversicherung), einige Tipps.


    1. Richtiges Verhalten bei Gewitter
    Wenn plötzlich ein Gewitter in den Bergen aufzieht und es keine Möglichkeit zum Unterstellen gibt, sollten sich Wanderer auf einer isolierenden Unterlage, beispielsweise einem Rucksack oder einem Kletterseil, möglichst klein machen und Metallgegenstände wie Stöcke, Eispickel oder Steigeisen beiseitelegen. Grundsätzlich bieten Hütten, Autos oder Höhlen den besten Schutz. Wichtig: Das Zelt reicht nicht aus und auf keinen Fall sollte man sich unter einen Baum stellen.

    2. Ebbe und Flut verstehen
    Wanderer, die im Wattenmeer unterwegs sind, sollten einen Gezeitenkalender mitführen und sich nur tagsüber bei schönem Wetter und guten Sichtverhältnissen "ins Watt" begeben. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, bietet es sich an, auf einen örtlichen Führer zurückzugreifen, der sich bestens mit Ebbe und Flut auskennt und Wissenswertes rund um das Wattenmeer erzählt.

    3. Schutz in Zeckengebieten
    In Deutschland ist die Zeckensaison von März bis Oktober. In dieser Zeit sind lange Ärmel und Hosenbeine ratsam, wenn man im hohen Gras oder im Unterholz unterwegs ist. Vor allem Kinder sollten nach einem Ausflug in die Natur noch einmal gründlich abgesucht werden. Außerdem empfiehlt es sich, im Vorfeld mit dem Kinderarzt abzusprechen, ob eine Impfung gegen das FSME Virus sinnvoll ist. Das Robert Koch-Institut gibt hier eine Übersicht der bekannten Zeckengebiete.

    4. Im Kontakt mit Wildschweinen
    Wildschweine halten sich eher im Dickicht oder Unterholz auf und sind sehr menschenscheu. Taucht dennoch ein Wildschwein auf, sollte man Ruhe bewahren, hastige Bewegungen vermeiden und langsam den Rückzug antreten. So weiß das Tier, dass keine Gefahr besteht.

    5. Besser Vorsicht als Nachsicht
    Auch beim Urlaub im eigenen Land können hohe Kosten aufkommen. Wenn beispielsweise die Reise abgesagt werden muss, weil das Kind zu Hause plötzlich erkrankt ist, sind viele gegen die anfallenden Stornogebühren wie etwa für das gebuchte Hotel oder die Ferienwohnung nicht versichert. Speziell für den Deutschlandurlaub bietet die ERV die Storno-Versicherung und StornoPlus-Versicherung an. Die beiden Versicherungen inkludieren seit kurzem auch neue Leistungen wie einen Mobiliar- und Schlüssel-Schutz, erweiterte Rücktrittsgründe und einen verbesserten Autoreiseschutz.

    Alle Tipps gibt es auch als Podcast zum Download im Pressebereich der ERV.

    Weitere Informationen unter www.erv.de/presse.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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