Thema: Service
  • Gut gerüstet in die Berge!

    Tipps fürs Wandern

    München, 08. Oktober 2015
    Vor allem jetzt zur bunten Jahreszeit locken klare Luft, angenehme Temperaturen und ein wunderschöner Ausblick über die herbstliche Landschaft Wanderbegeisterte in die Berge. Hierbei ist eine vernünftige Vorbereitung das A und O. Damit der Berg-Gaudi auch nichts im Wege steht, gibt die ERV (Europäische Reiseversicherung) einige Tipps, die es zu beachten gilt.

    Wichtig ist, die Route sorgfältig zu planen und diese an sein eigenes Können anzupassen. "Besonders unerfahrene Alpinisten sollten darauf achten, ihre Leistungs- und Belastungsfähigkeit nicht zu überschätzen", rät Birgit Dreyer, Reise-Expertin der ERV. Ist die Entscheidung für eine Tour gefallen, geht es an das Organisieren der Transportmittel. Wanderer kümmern sich am besten auch gleich um die Rückreise und informieren sich - falls auch eine Bergbahn Teil der Wanderung ist - über die letzten Talfahrtmöglichkeiten. Bei einer zusätzlich geplanten Hütten-Übernachtung sollten Bergfexe im Vorfeld klären, ob die Unterkunft im geplanten Zeitraum tatsächlich bewirtschaftet ist und sich gegebenenfalls rechtzeitig um eine Reservierung kümmern. Je nach Schwierigkeitsgrad der Route ist eine passende Ausrüstung vonnöten. Dazu gehören ausreichendes Schuhwerk, Funktionskleidung sowie Steighilfen, Helm und Seil für anspruchsvolle Routen. Da auf dem Berg ein sprichwörtlich "anderer Wind weht", ist vor jedem Ausflug das Beobachten des Wetterberichts Teil einer guten Vorbereitung. So kann die Ausrüstung leichter den Wetterverhältnissen angepasst oder die Wanderung eventuell auch verschoben werden.

    Rucksack Checkliste
    Besonders auf längeren Touren ist es ratsam, darauf zu achten, seinen Rücken nicht zu sehr zu belasten. Umso wichtiger ist es, sich nicht vor einer Investition in einen vernünftigen Rucksack zu scheuen. Und damit der treue Wegbegleiter seine Aufgabe richtig ausführen kann, sollte auch der Inhalt stimmen. Hier ein Überblick für ein Wander-Basis-Set:

    * Funktionsjacke, Softshelljacke, Regenhose: Je nach Wetter sollte die passende Ausrüstung eingepackt werden. Vor allem bei Schlechtwettervorhersagen ist es ratsam, sich bestmöglich vor Regen zu schützen und die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen. Triefend nasse Kleidung kann nicht nur ganz schnell den Wanderspaß dämpfen, sondern auch die nachfolgenden Tage durch eine Schnupfnase vermiesen.

    * Ersatz-Kleidung: Glücklich aber verschwitzt am Ziel angekommen, kühlt der Körper schnell aus. Hier verschafft ein zweiter Satz Kleidung rasch Abhilfe.

    * Kopfbedeckung: Oft werden die Wetterbedingungen in höhergelegenen Gefilden unterschätzt. Die Temperaturen oder UV-Bestrahlung in den Bergen können überraschend von jenen im Tal abweichen. Um ein überhitztes bzw. kühles Haupt zu vermeiden, sollte stets die richtige Kopfbedeckung wie Mütze, Cappy oder Stirnband mit im Gepäck sein.

    * Tickets, Ausweis, Wanderführer: Um schlussendlich an seinem geplanten Ziel anzukommen, sollten alle wichtigen Unterlagen und Dokumente griffbereit sein. Vor allem eine gute Wanderkarte oder ein Wanderführer gehören mit in den Rucksack.

    * Trinkflasche: Sowieso immer wichtig und beim Sport noch viel mehr: Ausreichend trinken!

    * Mobiltelefon: Besonders für Notfallsituationen unentbehrlich. Zusätzlich dienen die "schlauen Handys" heutzutage nicht nur der Kommunikation, sondern können dank Kamerafunktion schöne Momente festhalten.

    * Stärkung: Wenn einem auf dem Weg die Kräfte zu entfliehen drohen, verschafft ein kleiner Snack den nötigen Antrieb. Außerdem kann ein Belohnungs-Schokoriegel den Endorphin-Schub nach Erklimmen des Gipfels noch mehr versüßen.

    Situationen nicht unter- und sich selbst nicht überschätzen
    Klar, eine tolle Tour soll eine Herausforderung bieten. Das beflügelnde Gefühl, eine neue Route, einen neuen Gipfel bezwungen zu haben oder seine letzte Bestzeit zu übertreffen, ist für viele das Highlight einer gelungenen Bergtour. "In manchen Situationen sollte man, um ein unnötiges Risiko zu vermeiden, den Mut aufbringen, umzukehren. Es finden sich noch genügend Gelegenheiten, sich der kniffligen Etappe auf ein Neues zu stellen", betont Birgit Dreyer von der ERV. "Denn bei einem Unfall in den Bergen hilft oft nur eine aufwendige und häufig teure Bergung. So kostet etwa ein Helikopter-Einsatz 80 Euro pro Minute und bei einer üblichen Bergungszeit von bis zu 60 Minuten geht das in die Tausende." Und aufgepasst: Laut einem Bericht der "Verbraucherzentrale Sachsen" übernehmen hier viele Krankenkassen die anfallenden Kosten nur anteilig. Eine Unfallversicherung wäre eine Möglichkeit sich hier zusätzlich abzusichern - doch auch hier gilt es genau zu prüfen, wann diese greift und ob die Bergungs-, Such- und Rettungskosten getragen werden. Daher empfehlen Verbraucherschützer grundsätzlich für jede Reise eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen.

    Wenn's doch mal brenzlig wird
    Im Ernstfall gelten als oberste Regeln: Erst einmal Ruhe bewahren, sich einen ersten Eindruck der Situation verschaffen sowie versuchen, überlegt zu handeln. Um im Ernstfall schnell Hilfe anfordern zu können, führen gut gerüstete Wanderer die wichtigsten Notfallnummern stets mit sich. Wird ein Notruf getätigt, so sind bestenfalls Antworten auf folgende fünf W-Fragen parat:
    * Was ist passiert?
    * Wo ist es passiert?
    * Wie viele Verletzte gibt es?
    * Welche Verletzungen haben die Personen?
    * Warten auf Rückfragen? - Nicht sofort auflegen!

    Für eventuelle Ortungsversuche soll das Telefon wenn möglich eingeschaltet bleiben sowie weitere Telefonate vermieden werden, um für Rückfragen erreichbar zu sein.

    Weitere Informationen auf www.erv.de.

Tipps fürs Wandern • Medien-Informationen

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Tipps fürs Wandern • Hintergrundtexte

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Tipps fürs Wandern • Story Lines

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Tipps fürs Wandern • Pressestimmen

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    Tipps fürs Wandern

    München, 08. Oktober 2015
    Vor allem jetzt zur bunten Jahreszeit locken klare Luft, angenehme Temperaturen und ein wunderschöner Ausblick über die herbstliche Landschaft Wanderbegeisterte in die Berge. Hierbei ist eine vernünftige Vorbereitung das A und O. Damit der Berg-Gaudi auch nichts im Wege steht, gibt die ERV (Europäische Reiseversicherung) einige Tipps, die es zu beachten gilt.

    Wichtig ist, die Route sorgfältig zu planen und diese an sein eigenes Können anzupassen. "Besonders unerfahrene Alpinisten sollten darauf achten, ihre Leistungs- und Belastungsfähigkeit nicht zu überschätzen", rät Birgit Dreyer, Reise-Expertin der ERV. Ist die Entscheidung für eine Tour gefallen, geht es an das Organisieren der Transportmittel. Wanderer kümmern sich am besten auch gleich um die Rückreise und informieren sich - falls auch eine Bergbahn Teil der Wanderung ist - über die letzten Talfahrtmöglichkeiten. Bei einer zusätzlich geplanten Hütten-Übernachtung sollten Bergfexe im Vorfeld klären, ob die Unterkunft im geplanten Zeitraum tatsächlich bewirtschaftet ist und sich gegebenenfalls rechtzeitig um eine Reservierung kümmern. Je nach Schwierigkeitsgrad der Route ist eine passende Ausrüstung vonnöten. Dazu gehören ausreichendes Schuhwerk, Funktionskleidung sowie Steighilfen, Helm und Seil für anspruchsvolle Routen. Da auf dem Berg ein sprichwörtlich "anderer Wind weht", ist vor jedem Ausflug das Beobachten des Wetterberichts Teil einer guten Vorbereitung. So kann die Ausrüstung leichter den Wetterverhältnissen angepasst oder die Wanderung eventuell auch verschoben werden.

    Rucksack Checkliste
    Besonders auf längeren Touren ist es ratsam, darauf zu achten, seinen Rücken nicht zu sehr zu belasten. Umso wichtiger ist es, sich nicht vor einer Investition in einen vernünftigen Rucksack zu scheuen. Und damit der treue Wegbegleiter seine Aufgabe richtig ausführen kann, sollte auch der Inhalt stimmen. Hier ein Überblick für ein Wander-Basis-Set:

    * Funktionsjacke, Softshelljacke, Regenhose: Je nach Wetter sollte die passende Ausrüstung eingepackt werden. Vor allem bei Schlechtwettervorhersagen ist es ratsam, sich bestmöglich vor Regen zu schützen und die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen. Triefend nasse Kleidung kann nicht nur ganz schnell den Wanderspaß dämpfen, sondern auch die nachfolgenden Tage durch eine Schnupfnase vermiesen.

    * Ersatz-Kleidung: Glücklich aber verschwitzt am Ziel angekommen, kühlt der Körper schnell aus. Hier verschafft ein zweiter Satz Kleidung rasch Abhilfe.

    * Kopfbedeckung: Oft werden die Wetterbedingungen in höhergelegenen Gefilden unterschätzt. Die Temperaturen oder UV-Bestrahlung in den Bergen können überraschend von jenen im Tal abweichen. Um ein überhitztes bzw. kühles Haupt zu vermeiden, sollte stets die richtige Kopfbedeckung wie Mütze, Cappy oder Stirnband mit im Gepäck sein.

    * Tickets, Ausweis, Wanderführer: Um schlussendlich an seinem geplanten Ziel anzukommen, sollten alle wichtigen Unterlagen und Dokumente griffbereit sein. Vor allem eine gute Wanderkarte oder ein Wanderführer gehören mit in den Rucksack.

    * Trinkflasche: Sowieso immer wichtig und beim Sport noch viel mehr: Ausreichend trinken!

    * Mobiltelefon: Besonders für Notfallsituationen unentbehrlich. Zusätzlich dienen die "schlauen Handys" heutzutage nicht nur der Kommunikation, sondern können dank Kamerafunktion schöne Momente festhalten.

    * Stärkung: Wenn einem auf dem Weg die Kräfte zu entfliehen drohen, verschafft ein kleiner Snack den nötigen Antrieb. Außerdem kann ein Belohnungs-Schokoriegel den Endorphin-Schub nach Erklimmen des Gipfels noch mehr versüßen.

    Situationen nicht unter- und sich selbst nicht überschätzen
    Klar, eine tolle Tour soll eine Herausforderung bieten. Das beflügelnde Gefühl, eine neue Route, einen neuen Gipfel bezwungen zu haben oder seine letzte Bestzeit zu übertreffen, ist für viele das Highlight einer gelungenen Bergtour. "In manchen Situationen sollte man, um ein unnötiges Risiko zu vermeiden, den Mut aufbringen, umzukehren. Es finden sich noch genügend Gelegenheiten, sich der kniffligen Etappe auf ein Neues zu stellen", betont Birgit Dreyer von der ERV. "Denn bei einem Unfall in den Bergen hilft oft nur eine aufwendige und häufig teure Bergung. So kostet etwa ein Helikopter-Einsatz 80 Euro pro Minute und bei einer üblichen Bergungszeit von bis zu 60 Minuten geht das in die Tausende." Und aufgepasst: Laut einem Bericht der "Verbraucherzentrale Sachsen" übernehmen hier viele Krankenkassen die anfallenden Kosten nur anteilig. Eine Unfallversicherung wäre eine Möglichkeit sich hier zusätzlich abzusichern - doch auch hier gilt es genau zu prüfen, wann diese greift und ob die Bergungs-, Such- und Rettungskosten getragen werden. Daher empfehlen Verbraucherschützer grundsätzlich für jede Reise eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen.

    Wenn's doch mal brenzlig wird
    Im Ernstfall gelten als oberste Regeln: Erst einmal Ruhe bewahren, sich einen ersten Eindruck der Situation verschaffen sowie versuchen, überlegt zu handeln. Um im Ernstfall schnell Hilfe anfordern zu können, führen gut gerüstete Wanderer die wichtigsten Notfallnummern stets mit sich. Wird ein Notruf getätigt, so sind bestenfalls Antworten auf folgende fünf W-Fragen parat:
    * Was ist passiert?
    * Wo ist es passiert?
    * Wie viele Verletzte gibt es?
    * Welche Verletzungen haben die Personen?
    * Warten auf Rückfragen? - Nicht sofort auflegen!

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    Weitere Informationen auf www.erv.de.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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