• Törggelen in SĂĽdtirol

    MĂĽnchen, 09. Oktober 2017
    Wenn sich der frühe Morgennebel aus den Bergtälern erhebt, der erste Frost über Nacht hereinbricht und die weitläufigen Laubwälder in den schönsten Farben zeigen, beginnt in Südtirol wieder das traditionelle Törggelen. Eine Zeit voll familiärer Gemütlichkeit, zünftiger Gerichte und uriger Veranstaltungen, die zahlreiche Touristen in die Berge lockt. Wie die "fünfte Jahreszeit" entstanden ist, welche Gaumenfreuden Sie auf keinen Fall verpassen sollten und wo es sich am besten "törggeln" lässt, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    Woher kommt die Tradition?
    Der Name "Törggelen" leitet sich von dem lateinischen Wort "torquere" ab, was so viel wie "pressen" bedeutet. Daher wurde schon im Mittelalter der Raum, in dem bei den Weinbauern die Weinpresse stand, "Torrgl" genannt. "Es gibt mehrere Theorien zur Entstehung des Törggelens, die aber alle auf das Ende der Erntezeit in Südtirol zurückzuführen sind", weiß Dreyer. Nachdem die Arbeit verrichtet, das Vieh gehandelt und der erste Wein im Fass gereift war, trafen sich die Weinbauern, Händler und Ernte-Helfer bereits seit dem Mittelalter in den sogenannten "Buschenschänken", die nur zu dieser Zeit geöffnet hatten, um den jungen Wein zu verkosten. Dazu servierten die Bauern die regionaltypischen Produkte aus eigener Herstellung. Der Anlass entwickelte sich immer mehr zu einem traditionellen Fest mit gemeinsamen Wanderungen durch die herbstliche Landschaft, gemütlicher Einkehr in den Lokalen und großen Gelagen. Bis heute gilt die Törggele-Zeit als "die fünfte Jahreszeit der Südalpen" und findet von Anfang Oktober bis Ende November statt.

    Was kommt auf den Tisch?
    Ein traditionelles Menü zur Törggele-Zeit beginnt mit einer kräftigen Vorspeise. Diese besteht entweder aus einer Gersten-, Gulasch- oder Gemüsesuppe, Rinderbrühe oder einer Speck- und Käseplatte. Als Hauptgericht empfiehlt die Reiseexpertin der ERV die traditionelle Südtiroler Schlachtplatte. Diese besteht aus verschiedenen Fleischsorten, Rippchen, Surfleisch und Selchbraten. Als Beilagen werden meist Sauerkraut, Kartoffeln und Brot gereicht. Doch auch Vegetarier kommen mit hausgemachten Käsespätzle und Schluzkrapfen - gefüllte Nudeltaschen, vergleichbar mit Ravioli - ganz auf ihre Kosten. Die süßen Nachspeisen sind fester Bestandteil eines jeden Törggele-Gerichts: Leckermäuler haben die Qual der Wahl zwischen Krapfen mit Marmelade-, Mohn- oder Kastanienfüllung, Apfelküchle oder -strudel mit Vanillesauce und einem klassischen Kaiserschmarrn. Damals wie heute werden zu den Gängen die verschiedenen Stufen des neuen Weines verkostet: Traubensaft, "Sußer" oder Most und "Nuier", also neuer Wein.

    Der Star des Törggelens: Die Edelkastanie
    Während der Törggele-Zeit bildet die Edelkastanie, die in Südtirol übrigens "Keschtn" genannt wird, meist den Abschluss des schweren und ausgiebigen Menüs. Sie kann auch zwischen den Gängen als kleiner Snack serviert werden. Am häufigsten wird sie gebraten und zum Teil in Kombination mit Butter verzehrt, taucht aber auch als süßes Püree in Nachspeisen oder als Beilage verschiedener Fleischgerichte auf. Die Edelkastanie ist ein basisches Nahrungsmittel und hilft dem oft übersäuerten Körper wieder ins Gleichgewicht zu gelangen. Sie ist aber auch sehr sättigend. Da der bis zu 30 Meter hohe Baum der Esskastanie bereits seit der Antike in Südtirol angebaut wurde, bildete die Edelkastanie schon immer einen festen Bestandteil in der Ernährung der Bevölkerung. Während sie in früheren Zeiten jedoch als "Arme-Leute-Essen" galt, genießt sie heutzutage eine hohe Wertschätzung. "Wer mit offenen Augen durch die weiten Südtiroler Laubwälder streift, hat gute Chancen, selbst auf die ein oder andere Edelkastanie zu stoßen und kann sich einen leckeren Törggele-Snack mit nach Hause nehmen", so der Tipp von Birgit Dreyer. Besonders große Chancen haben die Suchenden auf dem "Keschtnweg" im Eisacktal und dem "Kastanienweg" in Völlan im Meraner Land.

    Wo "törggelt" es sich am besten?
    Die Regionen, in denen das Törggelen am stärksten verbreitet ist, sind das Eisacktal, Südtirols Süden, das Meraner Land, die Dolomiten, das Tauferer Ahrntal sowie der Vinschgau. Eine der empfehlenswertesten Veranstaltungen sind die Törggeletage im Weindorf Tramin, die jedes Jahr  Anfang Oktober stattfinden. Während dieses zweitägigen Fests werden Wein und Kastanien in allen Varianten angeboten und Live-Musik untermalt das fröhliche Treiben. Vor allem für Weinliebhaber ist die Veranstaltung interessant, da Tramin als die "Quelle" des roten und goldenen Rebensaftes gilt. Traditionell gehört zum Törggelen das Wandern. Vor den langen und schweren Mahlzeiten ist es Brauch, gemeinsam durch die bunten Laubwälder der Südtiroler Bergwelt zu marschieren und dabei die Natur zu genießen. In Kaltern finden beispielsweise während der Törggel-Saison regelmäßig geführte Wanderungen in den Weinbergen mit anschließender Einkehr in einer urigen Buschenschänke statt.

    Gut abgesichert in die Berge
    Für alle die zum Wandern nach Südtirol reisen, empfiehlt Birgit Dreyer eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Diese sichert im Falle eines Falles Such-, Rettungs- und Bergungskosten in Höhe von bis zu 10.000 Euro ab. Bei Abschluss einer Jahres-Reisekranken-Versicherung oder dem RundumSorglos-Jahresschutz, der die Krankenversicherung enthält, sind alle Reisen innerhalb eines Jahres abgesichert, auch Wochenendtrips, die mehr als 50 Kilometer vom Wohnort entfernt sind.

    Weitere Infos unter www.erv.de.

Törggelen in Südtirol • Medien-Informationen

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Törggelen in Südtirol • Hintergrundtexte

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Törggelen in Südtirol • Pressestimmen

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    MĂĽnchen, 09. Oktober 2017
    Wenn sich der frühe Morgennebel aus den Bergtälern erhebt, der erste Frost über Nacht hereinbricht und die weitläufigen Laubwälder in den schönsten Farben zeigen, beginnt in Südtirol wieder das traditionelle Törggelen. Eine Zeit voll familiärer Gemütlichkeit, zünftiger Gerichte und uriger Veranstaltungen, die zahlreiche Touristen in die Berge lockt. Wie die "fünfte Jahreszeit" entstanden ist, welche Gaumenfreuden Sie auf keinen Fall verpassen sollten und wo es sich am besten "törggeln" lässt, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    Woher kommt die Tradition?
    Der Name "Törggelen" leitet sich von dem lateinischen Wort "torquere" ab, was so viel wie "pressen" bedeutet. Daher wurde schon im Mittelalter der Raum, in dem bei den Weinbauern die Weinpresse stand, "Torrgl" genannt. "Es gibt mehrere Theorien zur Entstehung des Törggelens, die aber alle auf das Ende der Erntezeit in Südtirol zurückzuführen sind", weiß Dreyer. Nachdem die Arbeit verrichtet, das Vieh gehandelt und der erste Wein im Fass gereift war, trafen sich die Weinbauern, Händler und Ernte-Helfer bereits seit dem Mittelalter in den sogenannten "Buschenschänken", die nur zu dieser Zeit geöffnet hatten, um den jungen Wein zu verkosten. Dazu servierten die Bauern die regionaltypischen Produkte aus eigener Herstellung. Der Anlass entwickelte sich immer mehr zu einem traditionellen Fest mit gemeinsamen Wanderungen durch die herbstliche Landschaft, gemütlicher Einkehr in den Lokalen und großen Gelagen. Bis heute gilt die Törggele-Zeit als "die fünfte Jahreszeit der Südalpen" und findet von Anfang Oktober bis Ende November statt.

    Was kommt auf den Tisch?
    Ein traditionelles Menü zur Törggele-Zeit beginnt mit einer kräftigen Vorspeise. Diese besteht entweder aus einer Gersten-, Gulasch- oder Gemüsesuppe, Rinderbrühe oder einer Speck- und Käseplatte. Als Hauptgericht empfiehlt die Reiseexpertin der ERV die traditionelle Südtiroler Schlachtplatte. Diese besteht aus verschiedenen Fleischsorten, Rippchen, Surfleisch und Selchbraten. Als Beilagen werden meist Sauerkraut, Kartoffeln und Brot gereicht. Doch auch Vegetarier kommen mit hausgemachten Käsespätzle und Schluzkrapfen - gefüllte Nudeltaschen, vergleichbar mit Ravioli - ganz auf ihre Kosten. Die süßen Nachspeisen sind fester Bestandteil eines jeden Törggele-Gerichts: Leckermäuler haben die Qual der Wahl zwischen Krapfen mit Marmelade-, Mohn- oder Kastanienfüllung, Apfelküchle oder -strudel mit Vanillesauce und einem klassischen Kaiserschmarrn. Damals wie heute werden zu den Gängen die verschiedenen Stufen des neuen Weines verkostet: Traubensaft, "Sußer" oder Most und "Nuier", also neuer Wein.

    Der Star des Törggelens: Die Edelkastanie
    Während der Törggele-Zeit bildet die Edelkastanie, die in Südtirol übrigens "Keschtn" genannt wird, meist den Abschluss des schweren und ausgiebigen Menüs. Sie kann auch zwischen den Gängen als kleiner Snack serviert werden. Am häufigsten wird sie gebraten und zum Teil in Kombination mit Butter verzehrt, taucht aber auch als süßes Püree in Nachspeisen oder als Beilage verschiedener Fleischgerichte auf. Die Edelkastanie ist ein basisches Nahrungsmittel und hilft dem oft übersäuerten Körper wieder ins Gleichgewicht zu gelangen. Sie ist aber auch sehr sättigend. Da der bis zu 30 Meter hohe Baum der Esskastanie bereits seit der Antike in Südtirol angebaut wurde, bildete die Edelkastanie schon immer einen festen Bestandteil in der Ernährung der Bevölkerung. Während sie in früheren Zeiten jedoch als "Arme-Leute-Essen" galt, genießt sie heutzutage eine hohe Wertschätzung. "Wer mit offenen Augen durch die weiten Südtiroler Laubwälder streift, hat gute Chancen, selbst auf die ein oder andere Edelkastanie zu stoßen und kann sich einen leckeren Törggele-Snack mit nach Hause nehmen", so der Tipp von Birgit Dreyer. Besonders große Chancen haben die Suchenden auf dem "Keschtnweg" im Eisacktal und dem "Kastanienweg" in Völlan im Meraner Land.

    Wo "törggelt" es sich am besten?
    Die Regionen, in denen das Törggelen am stärksten verbreitet ist, sind das Eisacktal, Südtirols Süden, das Meraner Land, die Dolomiten, das Tauferer Ahrntal sowie der Vinschgau. Eine der empfehlenswertesten Veranstaltungen sind die Törggeletage im Weindorf Tramin, die jedes Jahr  Anfang Oktober stattfinden. Während dieses zweitägigen Fests werden Wein und Kastanien in allen Varianten angeboten und Live-Musik untermalt das fröhliche Treiben. Vor allem für Weinliebhaber ist die Veranstaltung interessant, da Tramin als die "Quelle" des roten und goldenen Rebensaftes gilt. Traditionell gehört zum Törggelen das Wandern. Vor den langen und schweren Mahlzeiten ist es Brauch, gemeinsam durch die bunten Laubwälder der Südtiroler Bergwelt zu marschieren und dabei die Natur zu genießen. In Kaltern finden beispielsweise während der Törggel-Saison regelmäßig geführte Wanderungen in den Weinbergen mit anschließender Einkehr in einer urigen Buschenschänke statt.

    Gut abgesichert in die Berge
    Für alle die zum Wandern nach Südtirol reisen, empfiehlt Birgit Dreyer eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Diese sichert im Falle eines Falles Such-, Rettungs- und Bergungskosten in Höhe von bis zu 10.000 Euro ab. Bei Abschluss einer Jahres-Reisekranken-Versicherung oder dem RundumSorglos-Jahresschutz, der die Krankenversicherung enthält, sind alle Reisen innerhalb eines Jahres abgesichert, auch Wochenendtrips, die mehr als 50 Kilometer vom Wohnort entfernt sind.

    Weitere Infos unter www.erv.de.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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