• Albstadt • Medien-Informationen

    Unberührte Heidelandschaften, seltene Orchideen und eine urzeitliche Höhle

    Traufgang Ochsenbergtour lockt Wanderfreunde in die Premium-Wanderregion Traufgänge Albstadt

    Albstadt/München, 28. März 2022

    Beeindruckende Wanderwege, zertifizierte Gastgeber mit regionalen Produkten sowie ein umfassendes Informationssystem für Wandergäste: Als einzige Region Baden-Württembergs wurde Albstadt dieses Jahr erneut vom Deutschen Wanderinstitut als Premium-Wanderregion ausgezeichnet. Um die Qualitätskriterien, aber auch die Ansprüche der Wanderer weiterhin zu erfüllen, baut die Stadt auf der Schwäbischen Alb nicht nur kontinuierlich ihr wandertouristisches Gesamtangebot aus, sondern setzt vor allem auch auf den Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft. Als einer von zehn ausgezeichneten Premiumwanderwegen lockt der Traufgang Ochsenbergtour Wanderbegeisterte aus Nah und Fern zu frühlingshaften Ausflügen auf die Zollernalb. Gemeinsam mit Traufgänge Scout Dennis Lausch geht es ab Ende März auf die Suche nach spannenden Naturphänomenen am Wegesrand. 

    Zehn Kilometer voller Erlebnisse auf dem Traufgang Ochsenbergtour

    Wer eine Auszeit vom Alltag benötigt und die wohltuende Stille der Natur genießen möchte, muss nur ein paar Schritte nördlich von Albstadt gehen: Auf dem knapp zehn Kilometer langen Traufgang Ochsenbergtour geht es durch die unberührte Heide- und Mischwaldlandschaft des Naturschutzgebietes Mehlbaum. Alle Neugierigen erkunden unterwegs die 40 Meter lange Heidensteinhöhle, die Mensch und Tier bereits in der Steinzeit Unterschlupf geboten hat – die Jurahöhle gilt als eine von fünf Fundstellen in Deutschland, an denen Überreste der menschlichen Vorfahren gefunden wurden. Heutzutage nutzt eine Fledermauskolonie die Höhle als Winterquartier, daher darf sie nur von März bis Oktober betreten werden. Weiter auf dem Traufgang bieten sich von den felsigen Vorsprüngen und Aussichtsbalkonen, wie dem Schnecklesfels, immer wieder weite Ausblicke auf Albstadt – von der Aussicht „Alpenblick“ sogar bis zur Zugspitze. Der namensgebende Ochsenberg lädt schließlich zum Verweilen ein, befindet sich auf seinem Plateau doch ein Waldspielplatz sowie der Gasthof „Ochsenhaus“ mit regionalen und saisonalen Spezialitäten. Nach der Umrundung des 950 Meter hohen Katzenbuckels geht es für die Wanderer schließlich wieder zurück zum Start.

    Geführte Wanderung mit dem Traufgänge Scout Dennis Lausch

    Ab Ende März und über das ganze Jahr verteilt haben Naturliebhaber und Wanderfreunde die Möglichkeit, die beiden Traufgänge Scouts Dennis Lausch und Marcus Lanz auf Teilen der Ochsenbergtour und auch auf anderen Traufgängen zu begleiten. Unterwegs erfahren die Teilnehmer mehr zu den verschiedenen, für die Schwäbische Alb typischen Landschaftsformen und deren Besonderheiten. Dazu zählen viele unterschiedliche Gesteinsformen, Orchideenarten und Wacholderbüsche. Mit einem vollgepackten Rucksack an Wissen und schönen Momenten geht es für die Wanderer dann wieder glücklich und zufrieden zurück nach Hause.

    Weitere Informationen zum Traufgang Ochsenbergtour sowie den geführten Touren unter www.traufgaenge.de.

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    Unberührte Heidelandschaften, seltene Orchideen und eine urzeitliche Höhle

    Traufgang Ochsenbergtour lockt Wanderfreunde in die Premium-Wanderregion Traufgänge Albstadt

    Albstadt/München, 28. März 2022

    Beeindruckende Wanderwege, zertifizierte Gastgeber mit regionalen Produkten sowie ein umfassendes Informationssystem für Wandergäste: Als einzige Region Baden-Württembergs wurde Albstadt dieses Jahr erneut vom Deutschen Wanderinstitut als Premium-Wanderregion ausgezeichnet. Um die Qualitätskriterien, aber auch die Ansprüche der Wanderer weiterhin zu erfüllen, baut die Stadt auf der Schwäbischen Alb nicht nur kontinuierlich ihr wandertouristisches Gesamtangebot aus, sondern setzt vor allem auch auf den Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft. Als einer von zehn ausgezeichneten Premiumwanderwegen lockt der Traufgang Ochsenbergtour Wanderbegeisterte aus Nah und Fern zu frühlingshaften Ausflügen auf die Zollernalb. Gemeinsam mit Traufgänge Scout Dennis Lausch geht es ab Ende März auf die Suche nach spannenden Naturphänomenen am Wegesrand. 

    Zehn Kilometer voller Erlebnisse auf dem Traufgang Ochsenbergtour

    Wer eine Auszeit vom Alltag benötigt und die wohltuende Stille der Natur genießen möchte, muss nur ein paar Schritte nördlich von Albstadt gehen: Auf dem knapp zehn Kilometer langen Traufgang Ochsenbergtour geht es durch die unberührte Heide- und Mischwaldlandschaft des Naturschutzgebietes Mehlbaum. Alle Neugierigen erkunden unterwegs die 40 Meter lange Heidensteinhöhle, die Mensch und Tier bereits in der Steinzeit Unterschlupf geboten hat – die Jurahöhle gilt als eine von fünf Fundstellen in Deutschland, an denen Überreste der menschlichen Vorfahren gefunden wurden. Heutzutage nutzt eine Fledermauskolonie die Höhle als Winterquartier, daher darf sie nur von März bis Oktober betreten werden. Weiter auf dem Traufgang bieten sich von den felsigen Vorsprüngen und Aussichtsbalkonen, wie dem Schnecklesfels, immer wieder weite Ausblicke auf Albstadt – von der Aussicht „Alpenblick“ sogar bis zur Zugspitze. Der namensgebende Ochsenberg lädt schließlich zum Verweilen ein, befindet sich auf seinem Plateau doch ein Waldspielplatz sowie der Gasthof „Ochsenhaus“ mit regionalen und saisonalen Spezialitäten. Nach der Umrundung des 950 Meter hohen Katzenbuckels geht es für die Wanderer schließlich wieder zurück zum Start.

    Geführte Wanderung mit dem Traufgänge Scout Dennis Lausch

    Ab Ende März und über das ganze Jahr verteilt haben Naturliebhaber und Wanderfreunde die Möglichkeit, die beiden Traufgänge Scouts Dennis Lausch und Marcus Lanz auf Teilen der Ochsenbergtour und auch auf anderen Traufgängen zu begleiten. Unterwegs erfahren die Teilnehmer mehr zu den verschiedenen, für die Schwäbische Alb typischen Landschaftsformen und deren Besonderheiten. Dazu zählen viele unterschiedliche Gesteinsformen, Orchideenarten und Wacholderbüsche. Mit einem vollgepackten Rucksack an Wissen und schönen Momenten geht es für die Wanderer dann wieder glücklich und zufrieden zurück nach Hause.

    Weitere Informationen zum Traufgang Ochsenbergtour sowie den geführten Touren unter www.traufgaenge.de.

 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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