• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Vier Flüsse – vier Himmelsrichtungen

    Unterwegs an der Hauptwasserscheide Europas

    Fichtelberg/MĂĽnchen, 29. Januar 2019

    Der erste fließt nach Norden, der zweite nach Süden, der dritte nach Osten und der vierte nach Westen – das Fichtelgebirge ist eine europäische Wasserscheide, von der die vier Flüsse Sächsische Saale, Fichtelnaab, Eger und Weißer Main ihre Wasser in alle vier Himmelsrichtungen aussenden. Neben diesen vier Hauptquellen entspringen in der Region zahlreiche kleine Quellen, die es per pedes oder mit dem Fahrrad zu entdecken gilt. Denn das wald- und gesteinsreiche Fichtelgebirge zeichnet sich nicht nur durch das hohe Granit-Vorkommen, sondern auch durch seine über 1.200 kartierten Quellen aus.  

    Radeln und Wandern „mit dem Strom“

    Auf speziellen Themenwegen geht es für Aktive entlang der vier Hauptquellen Sächsische Saale, Eger, Weißer Main und Fichtelnaab, die unter anderem wichtige Zubringer für bedeutende deutsche Flüsse wie Elbe, Donau und Main sind. Der Fichtelnaab Radweg beginnt am Ursprung des Flusses in den Höhen des Fichtelgebirges bei Fichtelberg. Auf 56 Kilometern führt er über interessante Ortschaften in der Oberpfalz – wie beispielsweise Brand, dem Geburtsort des Komponisten Max Reger – und durch die Felsenwelt des Naturparks Steinwald sowie das malerische Waldnaabtal im Oberpfälzer Wald bis zum GEO-Zentrum in Windischeschenbach. Die Weißmainquelle entspringt in Bischofsgrün – hier startet der Mainradweg, auf dem es meist talabwärts vorbei an romantischem Fachwerk in Bad Berneck und markgräflichem Prunk in Kulmbach geht. Der Eger-Radweg, der 2019 komplett neu konzipiert wird, eignet sich dank seiner geringen Steigungen vor allem gut für Familien. An der Egerquelle beginnend, legen kleine und große Wasserfans bei passender Wetterlage eine Bade-Pause am Weißenstädter See ein, bevor sie ihre Tour bis nach Hohenberg an der Eger fortsetzen. Der über 400 Kilometer lange und teils anspruchsvolle Saale-Radweg beginnt ebenfalls im Fichtelgebirge und führt auf einer sehr abwechslungsreichen Route von der Saalequelle bei Zell über Jena und Naumburg bis nach Barby an der Elbe. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, entscheidet sich für den 51 Kilometer langen Quellenweg, der die Ursprünge der vier Hauptflüsse miteinander verbindet. Dabei überschreiten die Wanderer die Hauptwasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer. 

    Dem Wasser auf den Grund gehen im Heilbad und beim Brunnenfest

    Die Bedeutung des Elements Wasser erleben Besucher im Fichtelgebirge mit allen Sinnen. So gibt es neben den Rad- und Wanderwegen viele weitere Möglichkeiten, dem Wasser wortwörtlich auf den Grund zu gehen. Im ALEXBAD in Bad Alexandersbad spüren Badegäste die Kraft des Heilwassers aus der Luisenquelle. Auch die Becken des Siebenquell GesundZeitResort®in Weißenstadt werden mit fluoridhaltigem Schwefel-Thermalwasser aus über 1.800 Metern Tiefe gespeist. Ein Wasserfest der besonderen Art findet jährlich in der „Stadt der Brunnen“ – Wunsiedel – am Wochenende vor dem Johannistag am 24. Juni statt. Beim Brunnenfest werden nach alter Tradition in der Festspielstadt rund 35 Brunnen in liebevoller Kleinarbeit mit Blumen, Lämpchen und Kerzen geschmückt. Bei Einbruch der Dunkelheit ziehen Musikanten singenderweise von einem Brunnen zum anderen. Dank seiner Einzigartigkeit wurde das Wunsiedler Brunnenfest von der Deutschen UNESCO Kommission in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

    Weitere Informationen gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram und Twitter.

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Unterwegs an der Hauptwasserscheide Europas • Hintergrundtexte

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Medien-Informationen  
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    Vier Flüsse – vier Himmelsrichtungen

    Unterwegs an der Hauptwasserscheide Europas

    Fichtelberg/MĂĽnchen, 29. Januar 2019

    Der erste fließt nach Norden, der zweite nach Süden, der dritte nach Osten und der vierte nach Westen – das Fichtelgebirge ist eine europäische Wasserscheide, von der die vier Flüsse Sächsische Saale, Fichtelnaab, Eger und Weißer Main ihre Wasser in alle vier Himmelsrichtungen aussenden. Neben diesen vier Hauptquellen entspringen in der Region zahlreiche kleine Quellen, die es per pedes oder mit dem Fahrrad zu entdecken gilt. Denn das wald- und gesteinsreiche Fichtelgebirge zeichnet sich nicht nur durch das hohe Granit-Vorkommen, sondern auch durch seine über 1.200 kartierten Quellen aus.  

    Radeln und Wandern „mit dem Strom“

    Auf speziellen Themenwegen geht es für Aktive entlang der vier Hauptquellen Sächsische Saale, Eger, Weißer Main und Fichtelnaab, die unter anderem wichtige Zubringer für bedeutende deutsche Flüsse wie Elbe, Donau und Main sind. Der Fichtelnaab Radweg beginnt am Ursprung des Flusses in den Höhen des Fichtelgebirges bei Fichtelberg. Auf 56 Kilometern führt er über interessante Ortschaften in der Oberpfalz – wie beispielsweise Brand, dem Geburtsort des Komponisten Max Reger – und durch die Felsenwelt des Naturparks Steinwald sowie das malerische Waldnaabtal im Oberpfälzer Wald bis zum GEO-Zentrum in Windischeschenbach. Die Weißmainquelle entspringt in Bischofsgrün – hier startet der Mainradweg, auf dem es meist talabwärts vorbei an romantischem Fachwerk in Bad Berneck und markgräflichem Prunk in Kulmbach geht. Der Eger-Radweg, der 2019 komplett neu konzipiert wird, eignet sich dank seiner geringen Steigungen vor allem gut für Familien. An der Egerquelle beginnend, legen kleine und große Wasserfans bei passender Wetterlage eine Bade-Pause am Weißenstädter See ein, bevor sie ihre Tour bis nach Hohenberg an der Eger fortsetzen. Der über 400 Kilometer lange und teils anspruchsvolle Saale-Radweg beginnt ebenfalls im Fichtelgebirge und führt auf einer sehr abwechslungsreichen Route von der Saalequelle bei Zell über Jena und Naumburg bis nach Barby an der Elbe. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, entscheidet sich für den 51 Kilometer langen Quellenweg, der die Ursprünge der vier Hauptflüsse miteinander verbindet. Dabei überschreiten die Wanderer die Hauptwasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer. 

    Dem Wasser auf den Grund gehen im Heilbad und beim Brunnenfest

    Die Bedeutung des Elements Wasser erleben Besucher im Fichtelgebirge mit allen Sinnen. So gibt es neben den Rad- und Wanderwegen viele weitere Möglichkeiten, dem Wasser wortwörtlich auf den Grund zu gehen. Im ALEXBAD in Bad Alexandersbad spüren Badegäste die Kraft des Heilwassers aus der Luisenquelle. Auch die Becken des Siebenquell GesundZeitResort®in Weißenstadt werden mit fluoridhaltigem Schwefel-Thermalwasser aus über 1.800 Metern Tiefe gespeist. Ein Wasserfest der besonderen Art findet jährlich in der „Stadt der Brunnen“ – Wunsiedel – am Wochenende vor dem Johannistag am 24. Juni statt. Beim Brunnenfest werden nach alter Tradition in der Festspielstadt rund 35 Brunnen in liebevoller Kleinarbeit mit Blumen, Lämpchen und Kerzen geschmückt. Bei Einbruch der Dunkelheit ziehen Musikanten singenderweise von einem Brunnen zum anderen. Dank seiner Einzigartigkeit wurde das Wunsiedler Brunnenfest von der Deutschen UNESCO Kommission in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

    Weitere Informationen gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern. Weitere News, Bilder und Videos auf Facebook, Instagram und Twitter.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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