Thema: Service
  • Verhaltenstipps bei Waldbrand

    MĂĽnchen, 22. Juli 2019

    Sardinien, Südfrankreich und Kroatien – 2019 machen große Waldbrände in ganz Europa wieder Schlagzeilen. Aber auch deutsche Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern sind stark betroffen. Was bei einer konkreten Gefahrensituation beachtet werden muss und welche Verhaltensregeln es zu befolgen gilt, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERGO Reiseversicherung (ERV).

    Was tun bei Feuer?

    Geraten Einheimische und Touristen in die Nähe eines Waldbrandes, ist es wichtig, sich an einige Regeln zu halten: Quer zum Hang fliehen, den Mund mit einem nassen Tuch schützen und das Feuer immer den örtlichen Behörden melden. Im folgenden Video erklärt die Expertin der ERGO Reiseversicherung, wie Betroffene in einer Notsituation reagieren müssen und wie sie dem Feuer entkommen.

    Wie gefährdet ist Deutschland?

    Mit bundesweit mehr als 1.700 Fällen, kam es 2018 häufiger zu Waldbränden als im Vorjahr. Laut den Daten der Bundesregierung wüteten beispielsweise in Brandenburg insgesamt 512 Feuer auf einer Fläche von fast 1.700 Hektar. „Aufgrund der erhöhten Temperaturen und den rückläufigen Niederschlägen gehen Risikountersuchungen auch für das kommende Jahrzehnt von einem steigenden Waldbrandrisiko in Deutschland aus“, so die Reiseexpertin Dreyer.

    Wie lassen sich Waldbrände verhindern?

    Durch langanhaltend hohe Temperaturen und Trockenheit steigt das Brandrisiko. In besonders gefährdeten Gebieten warnen die Forstbehörden mit entsprechenden Schildern und bitten um besondere Vorsicht. Grundsätzlich sollten aber in allen Waldgebieten folgende Regeln beachtet werden:

     

    • Nicht rauchen. Von März bis Oktober gilt in allen deutschen Wäldern Rauchverbot.
    • Keine Glasflaschen, Blechdosen oder Folien zurücklassen. Diese können wie Brenngläser wirken und trockenes Geäst und Gras entzünden.
    • Grill- und Lagerfeuer sind nur an den entsprechend gekennzeichneten Stellen erlaubt.
    • Auto- oder Motorradfahrer sollten ihre Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen nie an Waldwegen oder Feldern und Wiesen parken, sondern nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abstellen.


    Weitere Informationen finden Sie unter www.ergo-reiseversicherung.de.

Verhaltenstipps bei Waldbrand • Medien-Informationen

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Verhaltenstipps bei Waldbrand • Hintergrundtexte

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Verhaltenstipps bei Waldbrand • Story Lines

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Verhaltenstipps bei Waldbrand • Pressestimmen

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    MĂĽnchen, 22. Juli 2019

    Sardinien, Südfrankreich und Kroatien – 2019 machen große Waldbrände in ganz Europa wieder Schlagzeilen. Aber auch deutsche Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern sind stark betroffen. Was bei einer konkreten Gefahrensituation beachtet werden muss und welche Verhaltensregeln es zu befolgen gilt, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERGO Reiseversicherung (ERV).

    Was tun bei Feuer?

    Geraten Einheimische und Touristen in die Nähe eines Waldbrandes, ist es wichtig, sich an einige Regeln zu halten: Quer zum Hang fliehen, den Mund mit einem nassen Tuch schützen und das Feuer immer den örtlichen Behörden melden. Im folgenden Video erklärt die Expertin der ERGO Reiseversicherung, wie Betroffene in einer Notsituation reagieren müssen und wie sie dem Feuer entkommen.

    Wie gefährdet ist Deutschland?

    Mit bundesweit mehr als 1.700 Fällen, kam es 2018 häufiger zu Waldbränden als im Vorjahr. Laut den Daten der Bundesregierung wüteten beispielsweise in Brandenburg insgesamt 512 Feuer auf einer Fläche von fast 1.700 Hektar. „Aufgrund der erhöhten Temperaturen und den rückläufigen Niederschlägen gehen Risikountersuchungen auch für das kommende Jahrzehnt von einem steigenden Waldbrandrisiko in Deutschland aus“, so die Reiseexpertin Dreyer.

    Wie lassen sich Waldbrände verhindern?

    Durch langanhaltend hohe Temperaturen und Trockenheit steigt das Brandrisiko. In besonders gefährdeten Gebieten warnen die Forstbehörden mit entsprechenden Schildern und bitten um besondere Vorsicht. Grundsätzlich sollten aber in allen Waldgebieten folgende Regeln beachtet werden:

     

    • Nicht rauchen. Von März bis Oktober gilt in allen deutschen Wäldern Rauchverbot.
    • Keine Glasflaschen, Blechdosen oder Folien zurücklassen. Diese können wie Brenngläser wirken und trockenes Geäst und Gras entzünden.
    • Grill- und Lagerfeuer sind nur an den entsprechend gekennzeichneten Stellen erlaubt.
    • Auto- oder Motorradfahrer sollten ihre Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen nie an Waldwegen oder Feldern und Wiesen parken, sondern nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abstellen.


    Weitere Informationen finden Sie unter www.ergo-reiseversicherung.de.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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