• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Qualitätssiegel Waldgesundheit

    Vier Gesundheitsorte im Fichtelgebirge mit zertifizierten Kurwäldern

    Fichtelberg/München, 27. Juli 2022

    Die Waldgesundheit wird ein immer wichtigerer Baustein im therapeutischen sowie präventiven Bereich und gerade in Bayern sind die Voraussetzungen dank der vielen, ausgedehnten Waldgebiete dafür ideal – so auch im Fichtelgebirge. Nun haben dort die Gesundheitsorte Bad Alexandersbad, Bad Ber-neck, Bischofsgrün und Weißenstadt das „Qualitätssiegel Waldgesundheit“ für ihre Kurwälder erhalten. Künftig werden in den vier neu zertifizierten Waldarealen sorgsam entwickelte Präventionsprogramme angeboten. 

    Die Ausweisung der Kur- und Heilwälder soll die bedeutende Rolle des Waldes für Gesundheit und Wohlbefinden hervorheben und die positiven Wirkungen von Wäldern auch in der schulmedizinischen Behandlung integrieren. So haben in den vergangenen drei Jahren der Bayerische Heilbäder-Verband und der Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Unterstützung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums im Rahmen des Projekts "Wald und Gesundheit“ geeignete Waldareale für die Errichtung von Kur- und Heilwäldern in Bayern identifi-ziert. Darüber hinaus wurde Fachpersonal für medizinisch-therapeutische Kurse im Wald ausgebildet. Insgesamt zertifizierte Bayern in 13 Gemeinden Kurwälder, drei davon sogar als Heilwälder. Während Kurwälder der Prävention dienen, tragen Heilwälder der Rehabilitation kranker Patienten bei.

    Körper und Geist Gutes tun in den Kurwäldern des Fichtelgebirges
    In den Kurwäldern der vier Gesundheitsorte im Fichtelgebirge – mit den dort typischen dunklen Fich-ten, aber auch Mischwäldern und beeindruckenden Granitblöcken – gibt es nun mehrstündige von ausgebildeten Wald-Gesundheitstrainern angeleitete Waldaufenthalte. Die Teilnehmer tauchen dabei mittels verschiedener Achtsamkeits- oder Body-Mind-Verfahren, wie Gehmeditation, in die entspan-nungsfördernde Waldatmosphäre ein, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern.

    Die vier Gesundheitsorte im Fichtelgebirge
    Im Luftkurort und Kneippheilbad Bad Berneck steht neben der ambulanten Badekur und Gesundheits-paketen dank abwechslungsreichem Wander- und Radwegenetz sportliche Betätigung auf dem Pro-gramm. Bad Alexandersbad setzt seinen Fokus mit dem modernen ALEXBAD und der Osteopathie auf Prävention und ganzheitliche Therapieformen. Der heilklimatische Kurort Bischofsgrün indes liegt eingebettet zwischen dem Schneeberg und dem Ochsenkopf und bietet über 300 Wanderkilometer mit zertifizierten Heilklima-Wanderwegen und einem attraktiven Loipen- und Winterwanderwegenetz. Wei-ßenstadt ist ein staatlich anerkannter Erholungsort mit Heilquellenkurbetrieb am Weißenstädter See, wo Baden, Segeln, Surfen, Tretbootfahren oder Angeln möglich ist. Das Kurzentrum hat spezielle Radon- und Ganzkörperkältetherapien sowie klassische Kuranwendungen im Angebot. Das Sieben-quell® GesundZeitResort setzt neue Maßstäbe im Gesundheitstourismus mit eigener Therapeuten- und Ärzteschaft, eigenem Thermalwasser, 4-Sterne Superior Hotel, Wasser- und Saunalandschaft, Beauty & Spa Lounge sowie einer Kapelle.

    Weitere Informationen sowie kostenfreie Broschüren gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern. News, Bilder und Videos auf Facebook und Instagram.

Vier Gesundheitsorte im Fichtelgebirge mit zertifizierten Kurwäldern • Medien-Informationen

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Vier Gesundheitsorte im Fichtelgebirge mit zertifizierten Kurwäldern • Hintergrundtexte

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    Qualitätssiegel Waldgesundheit

    Vier Gesundheitsorte im Fichtelgebirge mit zertifizierten Kurwäldern

    Fichtelberg/München, 27. Juli 2022

    Die Waldgesundheit wird ein immer wichtigerer Baustein im therapeutischen sowie präventiven Bereich und gerade in Bayern sind die Voraussetzungen dank der vielen, ausgedehnten Waldgebiete dafür ideal – so auch im Fichtelgebirge. Nun haben dort die Gesundheitsorte Bad Alexandersbad, Bad Ber-neck, Bischofsgrün und Weißenstadt das „Qualitätssiegel Waldgesundheit“ für ihre Kurwälder erhalten. Künftig werden in den vier neu zertifizierten Waldarealen sorgsam entwickelte Präventionsprogramme angeboten. 

    Die Ausweisung der Kur- und Heilwälder soll die bedeutende Rolle des Waldes für Gesundheit und Wohlbefinden hervorheben und die positiven Wirkungen von Wäldern auch in der schulmedizinischen Behandlung integrieren. So haben in den vergangenen drei Jahren der Bayerische Heilbäder-Verband und der Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Unterstützung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums im Rahmen des Projekts "Wald und Gesundheit“ geeignete Waldareale für die Errichtung von Kur- und Heilwäldern in Bayern identifi-ziert. Darüber hinaus wurde Fachpersonal für medizinisch-therapeutische Kurse im Wald ausgebildet. Insgesamt zertifizierte Bayern in 13 Gemeinden Kurwälder, drei davon sogar als Heilwälder. Während Kurwälder der Prävention dienen, tragen Heilwälder der Rehabilitation kranker Patienten bei.

    Körper und Geist Gutes tun in den Kurwäldern des Fichtelgebirges
    In den Kurwäldern der vier Gesundheitsorte im Fichtelgebirge – mit den dort typischen dunklen Fich-ten, aber auch Mischwäldern und beeindruckenden Granitblöcken – gibt es nun mehrstündige von ausgebildeten Wald-Gesundheitstrainern angeleitete Waldaufenthalte. Die Teilnehmer tauchen dabei mittels verschiedener Achtsamkeits- oder Body-Mind-Verfahren, wie Gehmeditation, in die entspan-nungsfördernde Waldatmosphäre ein, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern.

    Die vier Gesundheitsorte im Fichtelgebirge
    Im Luftkurort und Kneippheilbad Bad Berneck steht neben der ambulanten Badekur und Gesundheits-paketen dank abwechslungsreichem Wander- und Radwegenetz sportliche Betätigung auf dem Pro-gramm. Bad Alexandersbad setzt seinen Fokus mit dem modernen ALEXBAD und der Osteopathie auf Prävention und ganzheitliche Therapieformen. Der heilklimatische Kurort Bischofsgrün indes liegt eingebettet zwischen dem Schneeberg und dem Ochsenkopf und bietet über 300 Wanderkilometer mit zertifizierten Heilklima-Wanderwegen und einem attraktiven Loipen- und Winterwanderwegenetz. Wei-ßenstadt ist ein staatlich anerkannter Erholungsort mit Heilquellenkurbetrieb am Weißenstädter See, wo Baden, Segeln, Surfen, Tretbootfahren oder Angeln möglich ist. Das Kurzentrum hat spezielle Radon- und Ganzkörperkältetherapien sowie klassische Kuranwendungen im Angebot. Das Sieben-quell® GesundZeitResort setzt neue Maßstäbe im Gesundheitstourismus mit eigener Therapeuten- und Ärzteschaft, eigenem Thermalwasser, 4-Sterne Superior Hotel, Wasser- und Saunalandschaft, Beauty & Spa Lounge sowie einer Kapelle.

    Weitere Informationen sowie kostenfreie Broschüren gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern. News, Bilder und Videos auf Facebook und Instagram.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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