• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Gepäckfreies Wandern im Fichtelgebirge

    Von Hütte zu Hütte unterwegs auf dem "Granit-Hufeisen"

    Fichtelberg/München, 11. Juni 2013
    Wandern ohne Gepäck - ganz "unbeschwert" geht es für Aktive auf dem Höhenweg über die wichtigsten Gipfel des Fichtelgebirges. Unterwegs auf dem "Granit-Hufeisen" von Wunsiedel über Weißenstadt nach Schwarzenbach an der Saale wird das Gepäck von Hütte zu Hütte in die Fichtelgebirgsverein Berghäuser transportiert. Ausgeschildert mit einem weißen "H" auf rotem Hintergrund führt der Höhenweg auf 50 abwechslungsreichen Kilometern vorbei an typischen Naturdenkmälern wie Gesteinstürmen, Europas größtem Felsenlabyrinth oder der ältesten Naturbühne in Deutschland.

    An Tag eins beginnt die Etappen-Tour für die Wanderer in Wunsiedel, der Geburtsstadt Jean Pauls, und führt in Richtung Luisenburg. Hier lohnt sich ein kleiner Abstecher in das steinige Meer des Felsenlabyrinths. Weiter leiten die rotweißen Markierungen zu den Granittürmen des Großen Habersteins, von wo aus der Blick ins Röslautal schweift. Über den Kleinen Haberstein kommen sie zur Großen Kösseine. Direkt am Gipfel steht das jahrhundertealte Kösseinehaus mit urigem Ulmenbiergarten - hier wartet das Gepäck bereits auf die Aktivurlauber.

    Bergab und -auf geht es am nächsten Tag wieder "unbeschwert" über den Gipfel der Hohen Matze und die Girgelhöhle zum Prinzenfelsen, der genau auf dem 50. Breitengrad liegt. Nach einer Rast im Silberhaus erklimmen Wanderer die hohe Platte. Mit Panoramasicht bis hin zum Waldstein erreichen sie nach rund 50 Gehminuten das Seehaus und nehmen hier ihr Hab und Gut wieder in Empfang. Das ehemalige Zechenhaus für den Zinnbergbau liegt mitten im Schneebergmassiv am Westhang des Seehügels über dem Fichtelsee im Tal.

    Über den Nußhardt führt der Höhenweg die Wanderer am dritten Tag auf den Schneeberg, der mit seinen 1.051 Metern der höchste Punkt im Fichtelgebirge ist. Vom Backöfele, ein fast hundertjähriger Aussichtsturm aus Eichenstämmen, blicken die Gipfelstürmer über die Baumwipfel in die Ferne. Vorbei an den geschichteten Felsentürmen Drei Brüder und über den Rudolfstein gelangen sie zurück ins Tal in die alte Zinnerbergbaustadt Weißenstadt. Von hier aus geht es weiter in Richtung Großer Waldstein und dem Waldsteinhaus. Unterhalb der einst mächtigen Veste Waldstein und inmitten des Gipfelbereichs mit seinem alten Buchenbestand gelegen, ist es das letzte Quartier auf der gepäckfreien Wanderung.

    Auf der vierten und letzten Etappe kommen die Aktiven durch den Hochwald zum Felsgebilde Kleiner Waldstein auf 829 Meter. Beim Abstieg passieren sie das idyllische Kirchendorf Hallerstein, bevor sie am Nordrand des "Fichtelgebirgs-Hufeisens" das Ziel Schwarzenbach an der Saale erreichen.

    Für "Höhenwegwanderer" sind drei Übernachtungen mit Frühstück im Doppelzimmer in den Berghäusern des Fichtelgebirgsvereins inklusive Lunchpaket, Kartenmaterial und Gepäcktransfer ab 129 Euro pro Person buchbar. Optional ist die Unterbringung auch in Hotels und Gasthöfen möglich. Zum 125. Jubiläum des Fichtelgebirgsvereins e.V. und des Klubs Tschechischer Touristen zeigt das Gerätemuseum Bergnersreuth eine Sonderausstellung zum Thema "Wanderbar ohne Grenzen" vom 11. Mai bis zum 10. November 2013.

Von Hütte zu Hütte unterwegs auf dem "Granit-Hufeisen" • Medien-Informationen

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Von Hütte zu Hütte unterwegs auf dem "Granit-Hufeisen" • Hintergrundtexte

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Von Hütte zu Hütte unterwegs auf dem "Granit-Hufeisen" • Story Lines

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Von Hütte zu Hütte unterwegs auf dem "Granit-Hufeisen" • Pressestimmen

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Medien-Informationen  
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    Von Hütte zu Hütte unterwegs auf dem "Granit-Hufeisen"

    Fichtelberg/München, 11. Juni 2013
    Wandern ohne Gepäck - ganz "unbeschwert" geht es für Aktive auf dem Höhenweg über die wichtigsten Gipfel des Fichtelgebirges. Unterwegs auf dem "Granit-Hufeisen" von Wunsiedel über Weißenstadt nach Schwarzenbach an der Saale wird das Gepäck von Hütte zu Hütte in die Fichtelgebirgsverein Berghäuser transportiert. Ausgeschildert mit einem weißen "H" auf rotem Hintergrund führt der Höhenweg auf 50 abwechslungsreichen Kilometern vorbei an typischen Naturdenkmälern wie Gesteinstürmen, Europas größtem Felsenlabyrinth oder der ältesten Naturbühne in Deutschland.

    An Tag eins beginnt die Etappen-Tour für die Wanderer in Wunsiedel, der Geburtsstadt Jean Pauls, und führt in Richtung Luisenburg. Hier lohnt sich ein kleiner Abstecher in das steinige Meer des Felsenlabyrinths. Weiter leiten die rotweißen Markierungen zu den Granittürmen des Großen Habersteins, von wo aus der Blick ins Röslautal schweift. Über den Kleinen Haberstein kommen sie zur Großen Kösseine. Direkt am Gipfel steht das jahrhundertealte Kösseinehaus mit urigem Ulmenbiergarten - hier wartet das Gepäck bereits auf die Aktivurlauber.

    Bergab und -auf geht es am nächsten Tag wieder "unbeschwert" über den Gipfel der Hohen Matze und die Girgelhöhle zum Prinzenfelsen, der genau auf dem 50. Breitengrad liegt. Nach einer Rast im Silberhaus erklimmen Wanderer die hohe Platte. Mit Panoramasicht bis hin zum Waldstein erreichen sie nach rund 50 Gehminuten das Seehaus und nehmen hier ihr Hab und Gut wieder in Empfang. Das ehemalige Zechenhaus für den Zinnbergbau liegt mitten im Schneebergmassiv am Westhang des Seehügels über dem Fichtelsee im Tal.

    Über den Nußhardt führt der Höhenweg die Wanderer am dritten Tag auf den Schneeberg, der mit seinen 1.051 Metern der höchste Punkt im Fichtelgebirge ist. Vom Backöfele, ein fast hundertjähriger Aussichtsturm aus Eichenstämmen, blicken die Gipfelstürmer über die Baumwipfel in die Ferne. Vorbei an den geschichteten Felsentürmen Drei Brüder und über den Rudolfstein gelangen sie zurück ins Tal in die alte Zinnerbergbaustadt Weißenstadt. Von hier aus geht es weiter in Richtung Großer Waldstein und dem Waldsteinhaus. Unterhalb der einst mächtigen Veste Waldstein und inmitten des Gipfelbereichs mit seinem alten Buchenbestand gelegen, ist es das letzte Quartier auf der gepäckfreien Wanderung.

    Auf der vierten und letzten Etappe kommen die Aktiven durch den Hochwald zum Felsgebilde Kleiner Waldstein auf 829 Meter. Beim Abstieg passieren sie das idyllische Kirchendorf Hallerstein, bevor sie am Nordrand des "Fichtelgebirgs-Hufeisens" das Ziel Schwarzenbach an der Saale erreichen.

    Für "Höhenwegwanderer" sind drei Übernachtungen mit Frühstück im Doppelzimmer in den Berghäusern des Fichtelgebirgsvereins inklusive Lunchpaket, Kartenmaterial und Gepäcktransfer ab 129 Euro pro Person buchbar. Optional ist die Unterbringung auch in Hotels und Gasthöfen möglich. Zum 125. Jubiläum des Fichtelgebirgsvereins e.V. und des Klubs Tschechischer Touristen zeigt das Gerätemuseum Bergnersreuth eine Sonderausstellung zum Thema "Wanderbar ohne Grenzen" vom 11. Mai bis zum 10. November 2013.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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