Thema: Aktiv
  • ERV-Tipps fĂĽr FamilienausflĂĽge in die Berge

    Wandern mit Kindern

    MĂĽnchen, 19. September 2018

    Gerade im Herbst, wenn die Berglandschaft in bunten Farben leuchtet, stehen Wanderungen für Groß und Klein wieder hoch im Kurs. Doch oft dauert es nicht lange und die Eltern bekommen Fragen wie „Wann sind wir endlich da?“ oder „Wie lange dauert es noch?“ zu hören. Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), weiß, wie die Tour für die gesamte Familie zu einem entspannten Ausflug wird.

    1. Präzise Planung

    Für Familien lohnen sich besonders Wanderungen unweit des Heimatorts. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass sie sich den jeweiligen Wetterbedingungen anpassen oder den Ausflug gegebenenfalls auch spontan verschieben können. Die Route sollte am besten anhand der Kondition des kleinsten „Alpinisten“ ausgewählt werden. „Der Fokus darf nicht auf möglichst vielen Höhenmeter liegen, es gilt vielmehr: Der Weg ist das Ziel“, so Birgit Dreyer. „Ein Bach, ein Wasserfall, Tiere in der freien Natur – auf der Strecke wollen Kinder etwas erleben, sie wollen spielen. Gibt es am Ziel eine Hütte mit Spielplatz oder wird ein köstlich duftender Kaiserschmarrn serviert, ist das sicher eine hilfreiche Motivation für die kleinen Bergfexe. Und wenn dann noch eine Sommerrodelbahn die Familie wieder ins Tal bringt, ist die Route ganz bestimmt kindertauglich.“

    2. Gut ausgerüstet

    Die richtige Ausrüstung ist schon die halbe Miete. Oberste Priorität hat dabei ordentliches Schuhwerk. Dazu Dreyer: „Während einer Wanderung Blasen an den Füßen zu bekommen, gilt es unbedingt zu vermeiden. Gerade die Kinder sollten ihre Wanderstiefel richtig einlaufen, um sicherzugehen, dass sie gut passen, nicht drücken und bequem sind.“ Wer sportelt, der schwitzt – mit funktioneller und atmungsaktiver Kleidung wandert es sich gleich viel besser und man ist vor Wind und Regen geschützt. Ein kleiner leichter Rucksack, in dem die Kids ihren Proviant und ihr Kuscheltier selbst tragen können, macht Spaß und stolz. Die kleinsten Ausflügler finden in der Rückentrage – der sogenannten „Kraxn“ – Platz. Auch diese sollte vorher unbedingt ausprobiert werden, da sich oft enorme Qualitätsunterschiede auftun und die Kleinen sich nicht in jeder Trage wohlfühlen.

    3. Ordentlich packen

    Die Orientierung zu behalten ist bei einer Wanderung das A und O. Gutes Kartenmaterial muss daher auf jeden Fall mit ins Gepäck. Wer sich hierbei lieber auf sein Handy verlässt, sollte unbedingt darauf achten, dass die Karten auch offline verfügbar sind. Die Reiseexpertin der ERV rät ausreichend Wasser und Nahrung einzupacken. „Kinder brauchen immer mal wieder eine Pause und möchten zwischendurch snacken. Neben Müsliriegeln, Nüssen und Obst, darf aber auch ein Stück Schokolade dabei sein. Auf den letzten Metern kann das sehr motivierend wirken.“ Die Sonneneinstrahlung auf dem Berg wird oft unterschätzt, weshalb Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung nicht fehlen dürfen, genauso wenig wie Wechselkleidung, die bei starkem Schwitzen zum Einsatz kommt.

    4. Richtig absichern

    Für den Fall der Fälle sollte das Wanderabenteuer gut abgesichert sein. Am besten klären Eltern im Voraus, ob Ausflüge dieser Art etwa in ihrer Reisekrankenversicherung abgedeckt sind. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie die Versicherung den Begriff „Familie“ definiert und, ob hierbei auch befreundete Kinder inbegriffen sind. „Bei der ERV gelten beispielsweise zwei Erwachsene unabhängig vom Verwandtschaftsverhältnis und Kinder bis einschließlich 25 Jahre als Familie“, erklärt die Reiseexpertin. „Dabei muss kein gemeinsamer Wohnsitz vorliegen. Mitversichert sind die eigenen Kinder, Enkelkinder sowie bis zu fünf sonstige mitreisende Kinder.“ Auch Such-, Rettungs- und Bergungskosten sind bei der ERV übrigens bis zu 10.000 Euro mit abgedeckt.

    Weitere Informationen unter www.erv.de.

Wandern mit Kindern • Medien-Informationen

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Wandern mit Kindern • Hintergrundtexte

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Wandern mit Kindern • Story Lines

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Wandern mit Kindern • Pressestimmen

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    Wandern mit Kindern

    MĂĽnchen, 19. September 2018

    Gerade im Herbst, wenn die Berglandschaft in bunten Farben leuchtet, stehen Wanderungen für Groß und Klein wieder hoch im Kurs. Doch oft dauert es nicht lange und die Eltern bekommen Fragen wie „Wann sind wir endlich da?“ oder „Wie lange dauert es noch?“ zu hören. Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), weiß, wie die Tour für die gesamte Familie zu einem entspannten Ausflug wird.

    1. Präzise Planung

    Für Familien lohnen sich besonders Wanderungen unweit des Heimatorts. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass sie sich den jeweiligen Wetterbedingungen anpassen oder den Ausflug gegebenenfalls auch spontan verschieben können. Die Route sollte am besten anhand der Kondition des kleinsten „Alpinisten“ ausgewählt werden. „Der Fokus darf nicht auf möglichst vielen Höhenmeter liegen, es gilt vielmehr: Der Weg ist das Ziel“, so Birgit Dreyer. „Ein Bach, ein Wasserfall, Tiere in der freien Natur – auf der Strecke wollen Kinder etwas erleben, sie wollen spielen. Gibt es am Ziel eine Hütte mit Spielplatz oder wird ein köstlich duftender Kaiserschmarrn serviert, ist das sicher eine hilfreiche Motivation für die kleinen Bergfexe. Und wenn dann noch eine Sommerrodelbahn die Familie wieder ins Tal bringt, ist die Route ganz bestimmt kindertauglich.“

    2. Gut ausgerüstet

    Die richtige Ausrüstung ist schon die halbe Miete. Oberste Priorität hat dabei ordentliches Schuhwerk. Dazu Dreyer: „Während einer Wanderung Blasen an den Füßen zu bekommen, gilt es unbedingt zu vermeiden. Gerade die Kinder sollten ihre Wanderstiefel richtig einlaufen, um sicherzugehen, dass sie gut passen, nicht drücken und bequem sind.“ Wer sportelt, der schwitzt – mit funktioneller und atmungsaktiver Kleidung wandert es sich gleich viel besser und man ist vor Wind und Regen geschützt. Ein kleiner leichter Rucksack, in dem die Kids ihren Proviant und ihr Kuscheltier selbst tragen können, macht Spaß und stolz. Die kleinsten Ausflügler finden in der Rückentrage – der sogenannten „Kraxn“ – Platz. Auch diese sollte vorher unbedingt ausprobiert werden, da sich oft enorme Qualitätsunterschiede auftun und die Kleinen sich nicht in jeder Trage wohlfühlen.

    3. Ordentlich packen

    Die Orientierung zu behalten ist bei einer Wanderung das A und O. Gutes Kartenmaterial muss daher auf jeden Fall mit ins Gepäck. Wer sich hierbei lieber auf sein Handy verlässt, sollte unbedingt darauf achten, dass die Karten auch offline verfügbar sind. Die Reiseexpertin der ERV rät ausreichend Wasser und Nahrung einzupacken. „Kinder brauchen immer mal wieder eine Pause und möchten zwischendurch snacken. Neben Müsliriegeln, Nüssen und Obst, darf aber auch ein Stück Schokolade dabei sein. Auf den letzten Metern kann das sehr motivierend wirken.“ Die Sonneneinstrahlung auf dem Berg wird oft unterschätzt, weshalb Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung nicht fehlen dürfen, genauso wenig wie Wechselkleidung, die bei starkem Schwitzen zum Einsatz kommt.

    4. Richtig absichern

    Für den Fall der Fälle sollte das Wanderabenteuer gut abgesichert sein. Am besten klären Eltern im Voraus, ob Ausflüge dieser Art etwa in ihrer Reisekrankenversicherung abgedeckt sind. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie die Versicherung den Begriff „Familie“ definiert und, ob hierbei auch befreundete Kinder inbegriffen sind. „Bei der ERV gelten beispielsweise zwei Erwachsene unabhängig vom Verwandtschaftsverhältnis und Kinder bis einschließlich 25 Jahre als Familie“, erklärt die Reiseexpertin. „Dabei muss kein gemeinsamer Wohnsitz vorliegen. Mitversichert sind die eigenen Kinder, Enkelkinder sowie bis zu fünf sonstige mitreisende Kinder.“ Auch Such-, Rettungs- und Bergungskosten sind bei der ERV übrigens bis zu 10.000 Euro mit abgedeckt.

    Weitere Informationen unter www.erv.de.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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