Thema: Service
  • Schullandheim, Studienreise & Skilager

    Was Eltern fragen, wenn die „Kleinen“ auf Tour gehen

    , 12. September 2017

    Von der Abschlussfahrt nach Spanien über das Skilager in Österreich bis hin zur Klassenfahrt nach Prag oder Amsterdam – während sich Schüler auf die Reisezeit mit ihren Klassenkameraden freuen, sind bei Eltern meist noch viele Fragen offen. Die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) Birgit Dreyer hat die Antworten und gibt wertvolle Tipps für die Vorbereitung.


    1.   
    Muss mein Kind mit auf die Klassenfahrt?

    Ob aus gesundheitlichen, finanziellen oder religiösen Bedenken – es gibt einige Gründe, weshalb es Eltern lieber wäre, ihre Kinder nicht mit auf die Klassenfahrt zu schicken. „In den Schulordnungen ist verankert, dass es sich bei einer Klassenfahrt um eine Schulveranstaltung handelt“, weiß Dreyer. Daher wird eine Teilnahme der Schüler grundsätzlich vorausgesetzt. Dennoch darf und kann niemand dazu gezwungen werden, gegen seinen Willen mit auf die Reise geschickt zu werden. „Eltern sollten allerdings daran denken, dass die Erlebnisse während der Klassenfahrt zum einen sehr förderlich für die Klassengemeinschaft sein können“, so die ERV-Reiseexpertin. „Zum anderen haben die Kleinen dadurch die Möglichkeit ihre sozialen Fähigkeiten, wie etwa ihre Selbstständigkeit und die Offenheit anderen gegenüber zu verbessern.“ Eltern sollten eine Teilnahme zum Wohle der Kinder daher nicht von vornherein ausschließen.

    2.    Ist mein Kind ausreichend versichert?

    Bei Klassenfahrten, die von der Schule aus organisiert sind, greift die gesetzliche Unfallversicherung. Verletzt sich ein Kind beispielsweise während einer gemeinsamen Wanderung, werden die Kosten hierfür übernommen. Sinnvoll ist dennoch der Abschluss einer privaten Reise-Krankenversicherung. „Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung ist nämlich nicht so umfangreich, wie der einer privaten Reise-Krankenversicherung. Er greift – im Gegensatz zur Reisekrankenversicherung – nur bei einem Unfall, nicht bei einer Erkrankung“, weiß Dreyer. Dazu kommt, dass die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für medizinische Behandlungen nur bis zu einer bestimmten Höhe und bei festgelegten Vertragsärzten übernimmt. In manchen Ländern, zum Beispiel in den USA, zahlt sie gar nicht. „Selbst in Ländern wie Österreich oder Italien entstehen aber häufig höhere Kosten, welche die gesetzlich Versicherten dann selbst zahlen müssen“, erklärt Dreyer. Ein weiterer Vorteil der privaten Reise-Krankenversicherung, zu der auch Verbraucherschützer raten, ist der darin enthaltene Krankenrücktransport, den gesetzliche Krankenversicherungen grundsätzlich nicht übernehmen. Kann ein Schüler die Reise erst gar nicht antreten, beispielsweise aufgrund eines Magen-Darm-Virus, ersetzt eine Reiserücktritts-Versicherung die trotzdem anfallenden Kosten. „Wichtig zu wissen für Eltern und Lehrer ist, dass es für Klassenfahrten spezielle Gruppenreiseversicherungen inklusive Reiserücktritts- und Reise-Krankenversicherung gibt“, so die ERV-Reiseexpertin. „Für Eltern empfiehlt es sich daher vor der geplanten Tour mit dem zuständigen Lehrer über die Versicherungsmöglichkeiten zu sprechen.“

    3.    Wie hoch dürfen die Kosten für eine Klassenfahrt maximal sein?

    In den Verordnungen gibt es keine klaren Angaben über den Höchstbetrag einer Klassenfahrt. „Zumutbar“ müssen die Kosten für alle sein. „Dennoch ist erwiesen, dass die Fahrten immer teurer werden. Schon alleine, weil dabei zunehmend weite Strecken zurückgelegt werden“, erklärt Dreyer. Wichtig ist demnach, dass die Reise früh genug angekündigt wird. Dadurch haben Eltern die Möglichkeit die Kosten gegebenenfalls anzusparen oder entsprechende Fördermittel zu beantragen. „Eltern sollten aber auch nicht davor zurückschrecken, bei einem Elternabend die Problematik anzusprechen“, rät die Reiseexpertin. „Meistens geht es anderen ähnlich und man kann so gemeinsam für ein kostengünstigeres Reiseziel plädieren.“

    4.    Darf der Lehrer verbieten, Handys oder Smartphones mitzunehmen?

    Vor der Abreise legen Lehrer bestimmte Regeln fest, um ein möglichst harmonisches Miteinander zu gewährleisten. Dazu kann und darf auch ein Handyverbot gehören. „Smartphone, Tablet & Co. zu Hause zu lassen, hat zwei Vorteile“, weiß Dreyer. „Einerseits sind die Schüler nicht abgelenkt und können sich voll und ganz auf die Pflege der Klassengemeinschaft konzentrieren. Andererseits sollen die Kinder durch eine Klassenfahrt selbständiger werden. Regelmäßige Anrufe der Eltern sind dem nicht gerade dienlich.“ Eltern dürfen natürlich dennoch Kontakt zu ihrem Nachwuchs aufnehmen. Ein Anruf bei der Unterkunft oder beim Lehrer ist im Bedarfsfall in Ordnung, solange sich die Anzahl der Anrufe in Grenzen hält. Schließlich soll der reibungslose Verlauf der Klassenfahrt nicht beeinträchtigt werden.

    5.    Wie viel Taschengeld gebe ich meinen Kleinen mit?

    Wie hoch das Taschengeld für eine Klassenfahrt ausfallen sollte, hängt zum einen vom Alter des Schülers und dem Reiseziel ab. Zum anderen sollten Eltern aber auch darauf achten, welche „versteckten Kosten“ die Reise beinhaltet. „Mama oder Papa sollten im Vorhinein klären, ob zum Reisepreis noch weitere Kosten, wie Eintritte oder Fahrkarten, dazu kommen“, rät Dreyer. Dies wird in der Regel auch vorab auf einer Informationsveranstaltung zur Klassenfahrt geklärt. „Grundsätzlich sollte das Taschengeld für kleinere Annehmlichkeiten, wie Süßigkeiten, dienen. Deshalb dürfte je nach Altersstufe ein geringer zweistelliger Bereich ausreichen.“

     

Was Eltern fragen, wenn die „Kleinen“ auf Tour gehen • Medien-Informationen

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Was Eltern fragen, wenn die „Kleinen“ auf Tour gehen • Hintergrundtexte

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Was Eltern fragen, wenn die „Kleinen“ auf Tour gehen • Story Lines

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Was Eltern fragen, wenn die „Kleinen“ auf Tour gehen • Pressestimmen

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Was Eltern fragen, wenn die „Kleinen“ auf Tour gehen • Bilder

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Was Eltern fragen, wenn die „Kleinen“ auf Tour gehen • Multimedia

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Medien-Informationen  
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    Was Eltern fragen, wenn die „Kleinen“ auf Tour gehen

    , 12. September 2017

    Von der Abschlussfahrt nach Spanien über das Skilager in Österreich bis hin zur Klassenfahrt nach Prag oder Amsterdam – während sich Schüler auf die Reisezeit mit ihren Klassenkameraden freuen, sind bei Eltern meist noch viele Fragen offen. Die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) Birgit Dreyer hat die Antworten und gibt wertvolle Tipps für die Vorbereitung.


    1.   
    Muss mein Kind mit auf die Klassenfahrt?

    Ob aus gesundheitlichen, finanziellen oder religiösen Bedenken – es gibt einige Gründe, weshalb es Eltern lieber wäre, ihre Kinder nicht mit auf die Klassenfahrt zu schicken. „In den Schulordnungen ist verankert, dass es sich bei einer Klassenfahrt um eine Schulveranstaltung handelt“, weiß Dreyer. Daher wird eine Teilnahme der Schüler grundsätzlich vorausgesetzt. Dennoch darf und kann niemand dazu gezwungen werden, gegen seinen Willen mit auf die Reise geschickt zu werden. „Eltern sollten allerdings daran denken, dass die Erlebnisse während der Klassenfahrt zum einen sehr förderlich für die Klassengemeinschaft sein können“, so die ERV-Reiseexpertin. „Zum anderen haben die Kleinen dadurch die Möglichkeit ihre sozialen Fähigkeiten, wie etwa ihre Selbstständigkeit und die Offenheit anderen gegenüber zu verbessern.“ Eltern sollten eine Teilnahme zum Wohle der Kinder daher nicht von vornherein ausschließen.

    2.    Ist mein Kind ausreichend versichert?

    Bei Klassenfahrten, die von der Schule aus organisiert sind, greift die gesetzliche Unfallversicherung. Verletzt sich ein Kind beispielsweise während einer gemeinsamen Wanderung, werden die Kosten hierfür übernommen. Sinnvoll ist dennoch der Abschluss einer privaten Reise-Krankenversicherung. „Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung ist nämlich nicht so umfangreich, wie der einer privaten Reise-Krankenversicherung. Er greift – im Gegensatz zur Reisekrankenversicherung – nur bei einem Unfall, nicht bei einer Erkrankung“, weiß Dreyer. Dazu kommt, dass die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für medizinische Behandlungen nur bis zu einer bestimmten Höhe und bei festgelegten Vertragsärzten übernimmt. In manchen Ländern, zum Beispiel in den USA, zahlt sie gar nicht. „Selbst in Ländern wie Österreich oder Italien entstehen aber häufig höhere Kosten, welche die gesetzlich Versicherten dann selbst zahlen müssen“, erklärt Dreyer. Ein weiterer Vorteil der privaten Reise-Krankenversicherung, zu der auch Verbraucherschützer raten, ist der darin enthaltene Krankenrücktransport, den gesetzliche Krankenversicherungen grundsätzlich nicht übernehmen. Kann ein Schüler die Reise erst gar nicht antreten, beispielsweise aufgrund eines Magen-Darm-Virus, ersetzt eine Reiserücktritts-Versicherung die trotzdem anfallenden Kosten. „Wichtig zu wissen für Eltern und Lehrer ist, dass es für Klassenfahrten spezielle Gruppenreiseversicherungen inklusive Reiserücktritts- und Reise-Krankenversicherung gibt“, so die ERV-Reiseexpertin. „Für Eltern empfiehlt es sich daher vor der geplanten Tour mit dem zuständigen Lehrer über die Versicherungsmöglichkeiten zu sprechen.“

    3.    Wie hoch dürfen die Kosten für eine Klassenfahrt maximal sein?

    In den Verordnungen gibt es keine klaren Angaben über den Höchstbetrag einer Klassenfahrt. „Zumutbar“ müssen die Kosten für alle sein. „Dennoch ist erwiesen, dass die Fahrten immer teurer werden. Schon alleine, weil dabei zunehmend weite Strecken zurückgelegt werden“, erklärt Dreyer. Wichtig ist demnach, dass die Reise früh genug angekündigt wird. Dadurch haben Eltern die Möglichkeit die Kosten gegebenenfalls anzusparen oder entsprechende Fördermittel zu beantragen. „Eltern sollten aber auch nicht davor zurückschrecken, bei einem Elternabend die Problematik anzusprechen“, rät die Reiseexpertin. „Meistens geht es anderen ähnlich und man kann so gemeinsam für ein kostengünstigeres Reiseziel plädieren.“

    4.    Darf der Lehrer verbieten, Handys oder Smartphones mitzunehmen?

    Vor der Abreise legen Lehrer bestimmte Regeln fest, um ein möglichst harmonisches Miteinander zu gewährleisten. Dazu kann und darf auch ein Handyverbot gehören. „Smartphone, Tablet & Co. zu Hause zu lassen, hat zwei Vorteile“, weiß Dreyer. „Einerseits sind die Schüler nicht abgelenkt und können sich voll und ganz auf die Pflege der Klassengemeinschaft konzentrieren. Andererseits sollen die Kinder durch eine Klassenfahrt selbständiger werden. Regelmäßige Anrufe der Eltern sind dem nicht gerade dienlich.“ Eltern dürfen natürlich dennoch Kontakt zu ihrem Nachwuchs aufnehmen. Ein Anruf bei der Unterkunft oder beim Lehrer ist im Bedarfsfall in Ordnung, solange sich die Anzahl der Anrufe in Grenzen hält. Schließlich soll der reibungslose Verlauf der Klassenfahrt nicht beeinträchtigt werden.

    5.    Wie viel Taschengeld gebe ich meinen Kleinen mit?

    Wie hoch das Taschengeld für eine Klassenfahrt ausfallen sollte, hängt zum einen vom Alter des Schülers und dem Reiseziel ab. Zum anderen sollten Eltern aber auch darauf achten, welche „versteckten Kosten“ die Reise beinhaltet. „Mama oder Papa sollten im Vorhinein klären, ob zum Reisepreis noch weitere Kosten, wie Eintritte oder Fahrkarten, dazu kommen“, rät Dreyer. Dies wird in der Regel auch vorab auf einer Informationsveranstaltung zur Klassenfahrt geklärt. „Grundsätzlich sollte das Taschengeld für kleinere Annehmlichkeiten, wie Süßigkeiten, dienen. Deshalb dürfte je nach Altersstufe ein geringer zweistelliger Bereich ausreichen.“

     

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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