• Wiesn 2018 – Ein Blick hinter die Kulissen des größten Volksfestes

    München, 28. August 2018

    Wenn vom 22. September bis zum 7. Oktober 2018 wieder Millionen in Dirndl und Lederhosen zum Oktoberfest auf die Theresienwiese strömen, ist die bayerische Landeshauptstadt im Ausnahmezustand. Gut zwei Wochen feiern Alteingesessene und Besucher aus aller Welt in den Festzelten gemeinsam die 185. Wiesn. Ein Volksfest der Superlative: Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der in München ansässigen ERV (Europäische Reiseversicherung), weiß, wie viele Maß Bier im Schnitt ausgeschenkt werden oder welche kuriosen Fundsachen für Erstaunen sorgen.

    Das Festgelände in Zahlen

    Am 22. September heißt es wieder „O’zapft is“: Das Münchner Kindl, der Oberbürgermeister, die Wiesnwirte und die Brauereien läuten mit dem traditionellen Festzug und dem anschließenden offiziellen Anstich die diesjährige Wiesn ein. Auf einem Areal von 34,5 Hektar (inklusive „Oider Wiesn“ mit 3,5 Hektar) kommen jedes Jahr mehrere Millionen Besucher zusammen. 2017 waren es 6,2 Millionen und damit insgesamt 600.000 Besucher mehr als im Vorjahr. Dennoch konnte der Rekord der Jubiläumswiesn aus dem Jahr 1985 mit 7,1 Millionen Festgästen wieder nicht übertroffen werden. Den enormen Ansturm stemmen jedes Jahr rund 8.000 Festangestellte und 5.000 wechselnde Arbeitskräfte. Mit knapp 3,25 Millionen Kilowattstunden Strom und 224.000 Kubikmeter Erdgas wurde das heitere Treiben im Herzen Münchens 2017 am Laufen gehalten. Damit ist der Verbrauch des Oktoberfests mit dem einer Kleinstadt vergleichbar. „Was auch überrascht: Trotz des weltweiten Kultstatus, sind nur 19 Prozent der Wiesngänger aus dem Ausland,“ so die ERV Reiseexpertin.

    59.000 Schweinshaxen & 7,5 Millionen Maß

    Wurst- und Fischbratereien, Eis- und Süßwarenstände sowie 16 große und 21 kleine Festzelte sorgen für das leibliche Wohl der Wiesngänger. Der kulinarische „Kassensturz“ aus dem letzten Jahr:

    • 127 Ochsen
    • 59 Kälber
    • 59.000 Schweinshaxen,
    • 120.000 Paar Schweinswürste
    • 510.000 Grill-Hähnchen
    • 7,5 Millionen Maß Bier

    „Im Hackerfestzelt sorgt seit 2012 sogar eine eigens verlegte Bierpipeline für die zügige und kühle Erfrischung aus der Maß“, berichtet Birgit Dreyer. Insgesamt 144 Gastronomiebetriebe versorgen die Festbesucher: Davon bieten rund 37 Betriebe knapp 119.000 Sitzplätze in den Zelten. Mit 11.000 Sitzplätzen ist das Hofbräuzelt mit dem gemütlichen Biergarten die größte Festhalle auf dem Gelände.

    Kurioses aus dem Wiesn-Fundbüro

    Außergewöhnliche Fundsachen amüsieren die Mitarbeiter im Wiesn-Fundbüro und die Einwohner der Landeshauptstadt jedes Jahr aufs Neue. Das Fundbüro des riesigen Volksfestes finden Suchende im Servicezentrum Theresienwiese (SZT) neben der Festleitung. 2017 wurden mehr als 4.000 Fundsachen eingesammelt. Zu den kuriosesten Gegenständen zählten unter anderem ein Gebiss, ein KFZ-Kennzeichen Kreis Limburg-Weilburg, ein Kinderautositz, zwei Bootspaddel, eine Tuba und mehrere Aktenordner. Außerdem gingen im vergangenen Jahr folgende Gegenstände verloren:

    • 1.300 Ausweise
    • 620 Kleidungsstücke
    • 600 Geldbörsen
    • 520 Smartphones und Handys
    • 360 Schlüssel
    • 325 Brillen
    • 120 Regenschirme
    • 100 Taschen, Rucksäcke und Beutel
    • 95 Schmuckstücke und Uhren
    • 15 Fotoapparate
    „Die meisten Fundsachen treffen erst ein bis zwei Tage nach dem Verlust im Servicezentrum ein und nur 20 Prozent aller Fundstücke werden auch wieder abgeholt“, weiß die ERV-Expertin. Nach der Wiesn werden die zurückgebliebenen Gegenstände im städtischen Fundbüro am Harras eingelagert.

    Alle „Auswärtigen“, die das Oktoberfest in München einmal live miterleben möchten, freuen sich mit der Reiserücktrittsversicherung der ERV ganz unbesorgt auf den Wiesnspaß. Denn sollte vor der Reise doch einmal etwas dazwischenkommen, beispielsweise eine schwere Erkrankung oder ein Unfall, sind die Besucher mit der ERV auf der sicheren Seite und vor hohen Stornokosten geschützt.

    Weitere Informationen unter www.erv.de.

Wiesn 2018 – Ein Blick hinter die Kulissen des größten Volksfestes • Medien-Informationen

Inhalt erscheint in Kürze.
Medien-Informationen  
  • Wiesn 2018 – Ein Blick hinter die Kulissen des größten Volksfestes

    München, 28. August 2018

    Wenn vom 22. September bis zum 7. Oktober 2018 wieder Millionen in Dirndl und Lederhosen zum Oktoberfest auf die Theresienwiese strömen, ist die bayerische Landeshauptstadt im Ausnahmezustand. Gut zwei Wochen feiern Alteingesessene und Besucher aus aller Welt in den Festzelten gemeinsam die 185. Wiesn. Ein Volksfest der Superlative: Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der in München ansässigen ERV (Europäische Reiseversicherung), weiß, wie viele Maß Bier im Schnitt ausgeschenkt werden oder welche kuriosen Fundsachen für Erstaunen sorgen.

    Das Festgelände in Zahlen

    Am 22. September heißt es wieder „O’zapft is“: Das Münchner Kindl, der Oberbürgermeister, die Wiesnwirte und die Brauereien läuten mit dem traditionellen Festzug und dem anschließenden offiziellen Anstich die diesjährige Wiesn ein. Auf einem Areal von 34,5 Hektar (inklusive „Oider Wiesn“ mit 3,5 Hektar) kommen jedes Jahr mehrere Millionen Besucher zusammen. 2017 waren es 6,2 Millionen und damit insgesamt 600.000 Besucher mehr als im Vorjahr. Dennoch konnte der Rekord der Jubiläumswiesn aus dem Jahr 1985 mit 7,1 Millionen Festgästen wieder nicht übertroffen werden. Den enormen Ansturm stemmen jedes Jahr rund 8.000 Festangestellte und 5.000 wechselnde Arbeitskräfte. Mit knapp 3,25 Millionen Kilowattstunden Strom und 224.000 Kubikmeter Erdgas wurde das heitere Treiben im Herzen Münchens 2017 am Laufen gehalten. Damit ist der Verbrauch des Oktoberfests mit dem einer Kleinstadt vergleichbar. „Was auch überrascht: Trotz des weltweiten Kultstatus, sind nur 19 Prozent der Wiesngänger aus dem Ausland,“ so die ERV Reiseexpertin.

    59.000 Schweinshaxen & 7,5 Millionen Maß

    Wurst- und Fischbratereien, Eis- und Süßwarenstände sowie 16 große und 21 kleine Festzelte sorgen für das leibliche Wohl der Wiesngänger. Der kulinarische „Kassensturz“ aus dem letzten Jahr:

    • 127 Ochsen
    • 59 Kälber
    • 59.000 Schweinshaxen,
    • 120.000 Paar Schweinswürste
    • 510.000 Grill-Hähnchen
    • 7,5 Millionen Maß Bier

    „Im Hackerfestzelt sorgt seit 2012 sogar eine eigens verlegte Bierpipeline für die zügige und kühle Erfrischung aus der Maß“, berichtet Birgit Dreyer. Insgesamt 144 Gastronomiebetriebe versorgen die Festbesucher: Davon bieten rund 37 Betriebe knapp 119.000 Sitzplätze in den Zelten. Mit 11.000 Sitzplätzen ist das Hofbräuzelt mit dem gemütlichen Biergarten die größte Festhalle auf dem Gelände.

    Kurioses aus dem Wiesn-Fundbüro

    Außergewöhnliche Fundsachen amüsieren die Mitarbeiter im Wiesn-Fundbüro und die Einwohner der Landeshauptstadt jedes Jahr aufs Neue. Das Fundbüro des riesigen Volksfestes finden Suchende im Servicezentrum Theresienwiese (SZT) neben der Festleitung. 2017 wurden mehr als 4.000 Fundsachen eingesammelt. Zu den kuriosesten Gegenständen zählten unter anderem ein Gebiss, ein KFZ-Kennzeichen Kreis Limburg-Weilburg, ein Kinderautositz, zwei Bootspaddel, eine Tuba und mehrere Aktenordner. Außerdem gingen im vergangenen Jahr folgende Gegenstände verloren:

    • 1.300 Ausweise
    • 620 Kleidungsstücke
    • 600 Geldbörsen
    • 520 Smartphones und Handys
    • 360 Schlüssel
    • 325 Brillen
    • 120 Regenschirme
    • 100 Taschen, Rucksäcke und Beutel
    • 95 Schmuckstücke und Uhren
    • 15 Fotoapparate
    „Die meisten Fundsachen treffen erst ein bis zwei Tage nach dem Verlust im Servicezentrum ein und nur 20 Prozent aller Fundstücke werden auch wieder abgeholt“, weiß die ERV-Expertin. Nach der Wiesn werden die zurückgebliebenen Gegenstände im städtischen Fundbüro am Harras eingelagert.

    Alle „Auswärtigen“, die das Oktoberfest in München einmal live miterleben möchten, freuen sich mit der Reiserücktrittsversicherung der ERV ganz unbesorgt auf den Wiesnspaß. Denn sollte vor der Reise doch einmal etwas dazwischenkommen, beispielsweise eine schwere Erkrankung oder ein Unfall, sind die Besucher mit der ERV auf der sicheren Seite und vor hohen Stornokosten geschützt.

    Weitere Informationen unter www.erv.de.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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