Thema: Service
  • Winterolympiade in Südkorea 9. bis 25. Februar – was Sportfans wissen müssen

    München, 24. Januar 2018

    Am 9. Februar 2018 starten die 23. Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Nachdem 1988 bereits die Sommerspiele in Südkorea stattfanden, hält das weltweit größte Sportevent erneut Einzug in den ostasiatischen Staat. Zuschauer freuen sich in diesem Jahr gleich auf mehrere neue Wettbewerbe in den bekannten Disziplinen Snowboard, alpiner Skilauf, Eisschnelllauf und Curling. Neben den einheimischen Fans werden während des sportlichen Spektakels auch rund 350.000 Besucher aus der ganzen Welt erwartet. Wer also nach Südkorea reist, um die Winterolympiade live zu erleben, sollte sich im Vorfeld genau mit der fremden Kultur beschäftigen. Welche Verhaltensregeln es zu beachten und welche Fettnäpfchen es zu vermeiden gilt, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    Tipp 1: Die Einreise
    „Für die Einreise nach Südkorea benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum, sondern erhalten zum Zeitpunkt der Grenzübertritts eine automatische Aufenthaltsgenehmigung von 90 Tagen“, weiß die Reiseexpertin. „Um den kurzfristigen Aufenthalt nachzuweisen, benötigen Besucher allerdings ein bestätigtes Hin- und Rückflugticket oder ein Transitticket.“

    Tipp 2: Währung und Bezahlung
    Die nationale Währung Südkoreas ist der Won. Euroscheine können direkt am internationalen Flughafen, bei Banken und Wechselstuben, sowie auch in einigen Hotels umgetauscht werden. Nach derzeitigem Wechselkurs entspricht ein Euro etwa 1.300 Won. Das Abheben von Bargeld mit Kreditkarte ist an internationalen Geldautomaten möglich, diese sind aber – gerade in ländlichen Gegenden – zum Teil schwer zu finden. Das bargeldlose Bezahlen mit Kreditkarte ist in den meisten Hotels, sowie einigen Restaurants und Geschäften problemlos möglich.

    Tipp 3: Religiöse Verhaltensregeln
    Da rund ein Viertel der Bevölkerung dem buddhistischen Glauben angehört, sollten Urlauber auch ein paar wichtige Verhaltensregeln einhalten. Mit dem Finger auf andere Menschen zu deuten, gilt beispielsweise als unhöflich. Der Kopf – das „höchste“ Körperteil – anderer Personen sollte ebenfalls nicht berührt werden. Selbst eine scheinbar harmlose und unbedachte Geste, wie etwa einem Kind über den Kopf zu streichen, ist in Südkorea nicht gern gesehen.

    Tipp 4: Zu Tisch
    „Auch bei Tisch ist richtiges Benehmen gefragt, vor allem, wenn gemeinsam mit Einheimischen gegessen wird“, erklärt die ERV-Expertin. So ist es in Südkorea etwa üblich, dass die älteste Person am Tisch mit der Mahlzeit beginnt. Statt Messer und Gabel benutzen die Südkoreaner Stäbchen oder Löffel, wobei nie beides gleichzeitig verwendet wird. Zwar darf heiße Suppe geschlürft werden, Schmatzen, Husten, Niesen oder Naseputzen bei Tisch ist jedoch verpönt.

    Tipp 5: Bei Problemen Ruhe bewahren
    Wie in den meisten asiatischen Ländern, gelten lautstarkes Verhalten und öffentliche Wutausbrüche als unschicklich und führen zum Gesichtsverlust. Birgit Dreyer rät daher auch in problematischen oder stressigen Situationen dazu, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Sachlage entsprechend ruhig zu schildern.

    Tipp 6: Ausflüge ins Umland
    Während der Medaillen-Kämpfe bietet das Land noch einige Highlights mehr. Die Region Pyeongchang besteht zu über 80 Prozent aus Bergen und eignet sich daher perfekt für Outdoor-Unternehmungen in der winterlichen Landschaft. Es ist eines der beliebtesten Wintersportgebiete des Landes und Besucher finden dort zahlreiche Sportmöglichkeiten von Alpinski über Langlauf bis hin zu Schneeschuhwanderungen. „Ein besonderes Highlight sind die vielen buddhistischen Tempel, die es in den Bergen zu entdecken gibt“, empfiehlt Dreyer. Einige der alten Religionsstätten bieten Interessierten sogar Übernachtungen an und gewähren den Gästen spannende Einblicke in das buddhistische Tempelleben. Noch mehr Kultur erleben Reisende in den fünf alten Palästen in der Hauptstadt Seoul, etwa eine Stunde Fahrzeit von Pyeongchang entfernt. Diese sind für Besucher geöffnet und bieten die tolle Möglichkeit, mehr über die koreanische Kultur und Geschichte zu erfahren.

    Tipp 7: Reise und Tickets zu den Olympischen Spielen absichern
    Um die teure Reise nach Südkorea abzusichern, empfiehlt sich das RundumSorglos-Paket der ERV. Darin enthalten sind Stornokosten-, Reiserücktritts-, Reisekranken- und die Reisegepäckversicherung. Auch die Eintrittskarten zu den Olympia-Veranstaltungen sind abgesichert. Für alle, die öfters im Jahr verreisen, lohnt sich das RundumSorglos-Paket als Jahresschutz.

    Weitere Infos unter www.erv.de.

     

Medien-Informationen  
  • Winterolympiade in Südkorea 9. bis 25. Februar – was Sportfans wissen müssen

    München, 24. Januar 2018

    Am 9. Februar 2018 starten die 23. Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Nachdem 1988 bereits die Sommerspiele in Südkorea stattfanden, hält das weltweit größte Sportevent erneut Einzug in den ostasiatischen Staat. Zuschauer freuen sich in diesem Jahr gleich auf mehrere neue Wettbewerbe in den bekannten Disziplinen Snowboard, alpiner Skilauf, Eisschnelllauf und Curling. Neben den einheimischen Fans werden während des sportlichen Spektakels auch rund 350.000 Besucher aus der ganzen Welt erwartet. Wer also nach Südkorea reist, um die Winterolympiade live zu erleben, sollte sich im Vorfeld genau mit der fremden Kultur beschäftigen. Welche Verhaltensregeln es zu beachten und welche Fettnäpfchen es zu vermeiden gilt, weiß Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

    Tipp 1: Die Einreise
    „Für die Einreise nach Südkorea benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum, sondern erhalten zum Zeitpunkt der Grenzübertritts eine automatische Aufenthaltsgenehmigung von 90 Tagen“, weiß die Reiseexpertin. „Um den kurzfristigen Aufenthalt nachzuweisen, benötigen Besucher allerdings ein bestätigtes Hin- und Rückflugticket oder ein Transitticket.“

    Tipp 2: Währung und Bezahlung
    Die nationale Währung Südkoreas ist der Won. Euroscheine können direkt am internationalen Flughafen, bei Banken und Wechselstuben, sowie auch in einigen Hotels umgetauscht werden. Nach derzeitigem Wechselkurs entspricht ein Euro etwa 1.300 Won. Das Abheben von Bargeld mit Kreditkarte ist an internationalen Geldautomaten möglich, diese sind aber – gerade in ländlichen Gegenden – zum Teil schwer zu finden. Das bargeldlose Bezahlen mit Kreditkarte ist in den meisten Hotels, sowie einigen Restaurants und Geschäften problemlos möglich.

    Tipp 3: Religiöse Verhaltensregeln
    Da rund ein Viertel der Bevölkerung dem buddhistischen Glauben angehört, sollten Urlauber auch ein paar wichtige Verhaltensregeln einhalten. Mit dem Finger auf andere Menschen zu deuten, gilt beispielsweise als unhöflich. Der Kopf – das „höchste“ Körperteil – anderer Personen sollte ebenfalls nicht berührt werden. Selbst eine scheinbar harmlose und unbedachte Geste, wie etwa einem Kind über den Kopf zu streichen, ist in Südkorea nicht gern gesehen.

    Tipp 4: Zu Tisch
    „Auch bei Tisch ist richtiges Benehmen gefragt, vor allem, wenn gemeinsam mit Einheimischen gegessen wird“, erklärt die ERV-Expertin. So ist es in Südkorea etwa üblich, dass die älteste Person am Tisch mit der Mahlzeit beginnt. Statt Messer und Gabel benutzen die Südkoreaner Stäbchen oder Löffel, wobei nie beides gleichzeitig verwendet wird. Zwar darf heiße Suppe geschlürft werden, Schmatzen, Husten, Niesen oder Naseputzen bei Tisch ist jedoch verpönt.

    Tipp 5: Bei Problemen Ruhe bewahren
    Wie in den meisten asiatischen Ländern, gelten lautstarkes Verhalten und öffentliche Wutausbrüche als unschicklich und führen zum Gesichtsverlust. Birgit Dreyer rät daher auch in problematischen oder stressigen Situationen dazu, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Sachlage entsprechend ruhig zu schildern.

    Tipp 6: Ausflüge ins Umland
    Während der Medaillen-Kämpfe bietet das Land noch einige Highlights mehr. Die Region Pyeongchang besteht zu über 80 Prozent aus Bergen und eignet sich daher perfekt für Outdoor-Unternehmungen in der winterlichen Landschaft. Es ist eines der beliebtesten Wintersportgebiete des Landes und Besucher finden dort zahlreiche Sportmöglichkeiten von Alpinski über Langlauf bis hin zu Schneeschuhwanderungen. „Ein besonderes Highlight sind die vielen buddhistischen Tempel, die es in den Bergen zu entdecken gibt“, empfiehlt Dreyer. Einige der alten Religionsstätten bieten Interessierten sogar Übernachtungen an und gewähren den Gästen spannende Einblicke in das buddhistische Tempelleben. Noch mehr Kultur erleben Reisende in den fünf alten Palästen in der Hauptstadt Seoul, etwa eine Stunde Fahrzeit von Pyeongchang entfernt. Diese sind für Besucher geöffnet und bieten die tolle Möglichkeit, mehr über die koreanische Kultur und Geschichte zu erfahren.

    Tipp 7: Reise und Tickets zu den Olympischen Spielen absichern
    Um die teure Reise nach Südkorea abzusichern, empfiehlt sich das RundumSorglos-Paket der ERV. Darin enthalten sind Stornokosten-, Reiserücktritts-, Reisekranken- und die Reisegepäckversicherung. Auch die Eintrittskarten zu den Olympia-Veranstaltungen sind abgesichert. Für alle, die öfters im Jahr verreisen, lohnt sich das RundumSorglos-Paket als Jahresschutz.

    Weitere Infos unter www.erv.de.

     

 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

Zum mediacenter