Thema: Service
  • Tabakfelder - Kuba oder Deutschland?

    Wo Deutschland aussieht wie ausländische Traumziele

    MĂĽnchen, 28. Juni 2018

    „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Was schon Johann Wolfgang von Goethe wusste, könnte man in der kommenden Sommersaison einfach einmal selbst ausprobieren. Wer seinen Urlaub daheim verbringt, achtet auf seinen ökologischen Fußabdruck und muss auf exotisches Ambiente nicht verzichten – und das bei viel kürzerer Anreisezeit. Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), verrät die Orte in Deutschland, an denen sich der Urlauber im fernen Ausland wähnt.

    Seen wie im hohen Norden oder mit südlichem Flair

    Der Schrecksee liegt in einer der hintersten Ecken des Allgäus. Auf 1813 Metern Höhe ist ein Bad mehr als erfrischend. Besucher müssen hierher wandern, eine Straße gibt es nicht. Wer den Aufstieg gemeistert hat, wird mit einem Anblick belohnt, der stark an Norwegen erinnert. Auch im Sommer treiben hier noch Eisschollen an der Wasseroberfläche.

    Wen es gedanklich eher gen Süden zieht und wer Sandstrände bevorzugt, der findet im Fränkischen Seenland eine Atmosphäre wie in Rimini. „Am großen Brombachsee mit seinem Sandstrand können Gäste Beach-Volleyball spielen oder Segeln lernen“, sagt die Reiseexpertin der ERV. Wem dort zu viel Trubel herrscht, der weicht einfach nach nebenan aus: Am kleinen Brombachsee lässt es sich besonders gut erholen.

    Naturwunder ganz nah

    An der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien beeindrucken die knapp drei Kilometer breiten Iguazú-Wasserfälle. Ein bisschen kleiner und inmitten der bayerischen Alpen gelegen befindet sich dagegen die Weißbachschlucht. „Das Berchtesgadener Land bietet mit den Weißbachfällen ein fast ebenso schönes Wasserspektakel. Nur eben mit kurzer Anreise und ganz sicher auch weniger Touristen“, so Birgit Dreyer. Besonders beliebt bei Fernreisenden sind zudem Wüstenlandschaften mit endlosen Sanddünen wie rund um Dubai. Doch auch im Inland finden Naturfans eine Düne, die ebenso zum Ski- oder Boardfahren einlädt: Die Quarzdüne Monte Kaolino in der Oberpfalz. „Sandboarder“ rauschen den 140 Meter hohen Sandberg hinunter, während Skifahrer auch im Sommer die 220 Meter lange Abfahrt genießen. 

    Kleiner Städtetrip fürs Wochenende

    Ein romantischer Trip nach Venedig oder Sightseeing in San Francisco? Diese Städte stehen bei vielen Reisenden ganz oben auf der Wunschliste. Doch es muss ja nicht immer das Original sein. Während sich in Venedig Touristenmassen durch die Gassen zwängen, herrscht in „Klein-Venedig“ beschauliche Ruhe: In Bamberg schlendern Besucher gemütlich über die Kopfsteinpflastergassen oder schippern auf Booten an den an der Regnitz gelegenen Fischerhäuschen vorbei. Und wer sich die weite Anreise zur berühmten Golden Gate Bridge in San Francisco ersparen möchte, findet in Rendsburg eine kleine Schwester. Die Eisenbahnhochbrücke mit der an langen Stahlseilen eingehängten Schwebefähre erstreckt sich über den Nord-Ostsee-Kanal. „Im Jahre 1988 wurde diese Brücke zum Technischen Denkmal erklärt. Zu Recht, wie ich finde“, meint die ERV-Expertin.

    Tabakfelder in der Südpfalz

    Kubanische Zigarren sind ein beliebtes Souvenir des Inselstaates. Die scheinbar endlosen Tabakfelder bilden das typische Landschaftsbild. Doch auch dafür müssen Weltenbummler gar nicht so weit reisen: Denn schon seit gut 500 Jahren wächst Tabak mitten in der Pfalz. Rund um Herxheim liegt die größte Anbaufläche in Deutschland. „Sowohl vom Klima als auch vom Boden her bietet die Südpfalz ideale Verhältnisse für den Tabakanbau“, erklärt Dreyer.

    Doch egal, ob es im Urlaub zu Nah- oder Fernzielen geht – Verbraucherschützer empfehlen, für jede Reise eine private Reiseversicherung abzuschließen. „Mit dem Jahres-Schutz der ERV sind sämtliche Unternehmungen – vom Wochenendtrip nach Venedig bis hin zur sechswöchigen Brasilien-Rundreise versichert“, erklärt Birgit Dreyer. Selbst Inlandsreisen wie etwa ein Tagesausflug nach Berchtesgaden sind damit abgedeckt, sofern sie mehr als 50 Kilometer vom Heimatort entfernt sind.

    Weitere Infos gibt es unter www.erv.de.

Wo Deutschland aussieht wie ausländische Traumziele • Medien-Informationen

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Wo Deutschland aussieht wie ausländische Traumziele • Hintergrundtexte

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    Wo Deutschland aussieht wie ausländische Traumziele

    MĂĽnchen, 28. Juni 2018

    „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Was schon Johann Wolfgang von Goethe wusste, könnte man in der kommenden Sommersaison einfach einmal selbst ausprobieren. Wer seinen Urlaub daheim verbringt, achtet auf seinen ökologischen Fußabdruck und muss auf exotisches Ambiente nicht verzichten – und das bei viel kürzerer Anreisezeit. Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), verrät die Orte in Deutschland, an denen sich der Urlauber im fernen Ausland wähnt.

    Seen wie im hohen Norden oder mit südlichem Flair

    Der Schrecksee liegt in einer der hintersten Ecken des Allgäus. Auf 1813 Metern Höhe ist ein Bad mehr als erfrischend. Besucher müssen hierher wandern, eine Straße gibt es nicht. Wer den Aufstieg gemeistert hat, wird mit einem Anblick belohnt, der stark an Norwegen erinnert. Auch im Sommer treiben hier noch Eisschollen an der Wasseroberfläche.

    Wen es gedanklich eher gen Süden zieht und wer Sandstrände bevorzugt, der findet im Fränkischen Seenland eine Atmosphäre wie in Rimini. „Am großen Brombachsee mit seinem Sandstrand können Gäste Beach-Volleyball spielen oder Segeln lernen“, sagt die Reiseexpertin der ERV. Wem dort zu viel Trubel herrscht, der weicht einfach nach nebenan aus: Am kleinen Brombachsee lässt es sich besonders gut erholen.

    Naturwunder ganz nah

    An der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien beeindrucken die knapp drei Kilometer breiten Iguazú-Wasserfälle. Ein bisschen kleiner und inmitten der bayerischen Alpen gelegen befindet sich dagegen die Weißbachschlucht. „Das Berchtesgadener Land bietet mit den Weißbachfällen ein fast ebenso schönes Wasserspektakel. Nur eben mit kurzer Anreise und ganz sicher auch weniger Touristen“, so Birgit Dreyer. Besonders beliebt bei Fernreisenden sind zudem Wüstenlandschaften mit endlosen Sanddünen wie rund um Dubai. Doch auch im Inland finden Naturfans eine Düne, die ebenso zum Ski- oder Boardfahren einlädt: Die Quarzdüne Monte Kaolino in der Oberpfalz. „Sandboarder“ rauschen den 140 Meter hohen Sandberg hinunter, während Skifahrer auch im Sommer die 220 Meter lange Abfahrt genießen. 

    Kleiner Städtetrip fürs Wochenende

    Ein romantischer Trip nach Venedig oder Sightseeing in San Francisco? Diese Städte stehen bei vielen Reisenden ganz oben auf der Wunschliste. Doch es muss ja nicht immer das Original sein. Während sich in Venedig Touristenmassen durch die Gassen zwängen, herrscht in „Klein-Venedig“ beschauliche Ruhe: In Bamberg schlendern Besucher gemütlich über die Kopfsteinpflastergassen oder schippern auf Booten an den an der Regnitz gelegenen Fischerhäuschen vorbei. Und wer sich die weite Anreise zur berühmten Golden Gate Bridge in San Francisco ersparen möchte, findet in Rendsburg eine kleine Schwester. Die Eisenbahnhochbrücke mit der an langen Stahlseilen eingehängten Schwebefähre erstreckt sich über den Nord-Ostsee-Kanal. „Im Jahre 1988 wurde diese Brücke zum Technischen Denkmal erklärt. Zu Recht, wie ich finde“, meint die ERV-Expertin.

    Tabakfelder in der Südpfalz

    Kubanische Zigarren sind ein beliebtes Souvenir des Inselstaates. Die scheinbar endlosen Tabakfelder bilden das typische Landschaftsbild. Doch auch dafür müssen Weltenbummler gar nicht so weit reisen: Denn schon seit gut 500 Jahren wächst Tabak mitten in der Pfalz. Rund um Herxheim liegt die größte Anbaufläche in Deutschland. „Sowohl vom Klima als auch vom Boden her bietet die Südpfalz ideale Verhältnisse für den Tabakanbau“, erklärt Dreyer.

    Doch egal, ob es im Urlaub zu Nah- oder Fernzielen geht – Verbraucherschützer empfehlen, für jede Reise eine private Reiseversicherung abzuschließen. „Mit dem Jahres-Schutz der ERV sind sämtliche Unternehmungen – vom Wochenendtrip nach Venedig bis hin zur sechswöchigen Brasilien-Rundreise versichert“, erklärt Birgit Dreyer. Selbst Inlandsreisen wie etwa ein Tagesausflug nach Berchtesgaden sind damit abgedeckt, sofern sie mehr als 50 Kilometer vom Heimatort entfernt sind.

    Weitere Infos gibt es unter www.erv.de.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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